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16.11.2012 13:12

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Steinbrück für gesetzliche Frauenquote in Spitzenpositionen


    BERLIN (dpa-AFX) - Der designierte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat sich für eine gesetzliche Frauenquote von 40 Prozent in den Spitzenpositionen der Wirtschaft ausgesprochen. Dies müsse für Vorstände und Aufsichtsräte gelten, sagte er der Berliner Tagezeitung "taz" (Samstag). Allerdings solle man den großen Unternehmen dafür fünf Jahre Zeit lassen lassen.

 

    "Vor einigen Jahren habe ich es für möglich gehalten, dass die Wirtschaft dies freiwillig bewerkstelligt. Inzwischen stelle ich fest: Sie tut es nicht", fügte Steinbrück hinzu. Deshalb sei er jetzt für eine gesetzliche Regelung. Er stellte sich weiter hinter eine Initiative mit dem Ziel, bis 2017 mindestens 30 Prozent der Führungspositionen in den Redaktionen von Medienunternehmen mit Frauen zu besetzen.

 

    Zur Kritik, dass auch die SPD fest in Männerhand sei und etwa die Troika um ihn, Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier und Parteichef Sigmar Gabriel ganz ohne Frauen auskomme, erklärte Steinbrück: "Wenn Hannelore Kraft ihr Interesse bekundet hätte, wäre das anders gewesen. So einfach ist das. Es hat sich einfach keine Frau beworben."/jsu/DP/jha

 

Kommentare zu diesem Artikel

Forelli schrieb:
16.11.2012 14:53:07

Wer will denn schon mit einem Steinbrueck als Kraft-Frau zusammenarbeiten? Vielleicht haette sie sich ja noch zu einer Beteiligung zu 40% ihrer Arbeits- oder Leistungsfaehigkeit uebberreden lassen? Ind bei der Pressearbeit zu 30%. Was fuer ein Unsinn, aber vielleicht wirksam bei betroffenen Frauen

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