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01.10.2012 21:54

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Steinbrück verteidigt Rente mit 67 - Nicht wieder Schach-Werbung


    BERLIN (dpa-AFX) - Der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat die schrittweise Einführung der Rente mit 67 gegen die Kritik von Parteilinken und Gewerkschaftern verteidigt. "Wir werden dem demografischen Druck nicht entgehen können. (...) Und zur Sicherung der finanziellen Grundlagen der Sozialversicherungssysteme brauchen wir solche Anpassungen", sagte er am Montagabend in der ARD-Sendung "Farbe bekennen". "Das schließt nicht aus, Brücken zu bauen, zum Beispiel bei einer Neugestaltung der Erwerbsminderungsrente für diejenigen, die kaputte Knochen haben oder auch sonst ausgebrannt sind und diese 67 nicht erreichen können. Und exakt daran arbeiten wir."

 

    Zugleich bedauerte Steinbrück, dass er 2006 in seiner Zeit als Bundesfinanzminister bei bundeseigenen Firmen um Millionenspenden für ein privates Schachturnier geworben hatte. "Vom heutigen Standpunkt aus würde ich das nicht wieder tun. Aber zum damaligen Zeitpunkt habe ich nicht den Eindruck gehabt, dass das dubios oder gar ehrenrührig war", erklärte er. "Ich habe es nicht für mich und ich habe es nicht für Freunde und ich habe es nicht für Dritte, mit denen ich verbunden bin, gemacht, sondern um ein sportliches Ereignis nach Deutschland zu holen."/and/DP/he

 

Kommentare zu diesem Artikel

gfb schrieb:
02.10.2012 06:04:31

Ich habe fertig mit diesem Staat und dieser Politik! Ich kann diesen Typ nicht mehr sehen. Der soll lieber weiter Vorträge in geschlossenen Räumen halten.

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