10.01.2013 11:27
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Steuerermittlungen gegen Deutsche Bank ziehen sich

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Steuerermittlungen gegen die Deutsche Bank ziehen sich. "Solche Ermittlungen dauern Monate, wenn nicht sogar Jahre", sagte der Sprecher der Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft, Günter Wittig am Donnerstag. Informationen der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstag), wonach in der Affäre um Steuerbetrug in großem Stil beim Emissionshandel bereits seit Ende August 2011 gegen den heutigen Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, ermittelt wird, bestätigte Wittig nicht: "Über den Stand und den Weg der Ermittlungen geben wir keine Auskunft."

 

    Ermittelt wird wegen schwerer Steuerhinterziehung, Geldwäsche und versuchter Strafvereitelung beim Handel mit Luftverschmutzungsrechten (CO2-Zertifikate). Zwei Wochen vor Weihnachten hatten 500 Fahnder die Konzernzentrale in Frankfurt durchsucht. Fünf Mitarbeiter der Deutschen Bank landeten vorübergehend im Gefängnis.

 

    Damals war bekanntgeworden, dass die Staatsanwälte auch Fitschen und Finanzvorstand Stefan Krause im Visier haben. Die beiden Manager hatten die - später nach Bankangaben um etwa 150 Millionen Euro korrigierte - Steuererklärung des Instituts für das Jahr 2009 unterschrieben. Im April 2010 hatte es in dem Fall eine erste Razzia bei der Deutschen Bank gegeben.

 

    Nach der Razzia im Dezember 2012 hatte sich Fitschen bei Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) über die fatale Außenwirkung der Aktion beschwert. Einige Tage später entschuldige sich Fitschen in einem Zeitungsinterview für den Anruf und versicherte, er habe damit die Ermittlungen nicht beeinflussen wollen.

 

    Bei einem Neujahrsempfang der Bank in Bremen bekräftigte Fitschen diese Position. Ein Sprecher der Bank bestätigte einen entsprechenden Bericht des "Weser-Kurier" (Donnerstag). Fitschen erklärte der Zeitung zufolge zudem erneut: "An den Vorwürfen ist nichts dran - ich habe kein schlechtes Gewissen."/ben/DP/stw

 

Nachrichten zu Deutsche Bank AG

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Startschuss für Rückkauf
Im Ringen um das Vertrauen der Kapitalmärkte macht die Deutsche Bank einen weiteren Schritt auf Investoren zu: Sie will eigene Anleihen in Milliardenhöhe zurückkaufen und gab dazu am Freitag ein öffentliches Kaufangebot ab.
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12.02.16

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09.02.2016Deutsche Bank HoldCommerzbank AG
10.02.2016Deutsche Bank kaufenDZ-Bank AG
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28.01.2016Deutsche Bank kaufenDZ-Bank AG
11.02.2016Deutsche Bank HaltenIndependent Research GmbH
10.02.2016Deutsche Bank HaltenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
10.02.2016Deutsche Bank neutralMorgan Stanley
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09.02.2016Deutsche Bank Neutralequinet AG
04.02.2016Deutsche Bank UnderperformBNP PARIBAS
03.02.2016Deutsche Bank UnderperformBNP PARIBAS
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29.01.2016Deutsche Bank SellS&P Capital IQ
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