25.01.2013 10:25
Bewerten
 (2)

ifo-Geschäftsklima steigt im Januar zum dritten Mal in Folge

Stimmung überraschend gut: ifo-Geschäftsklima steigt im Januar zum dritten Mal in Folge | Nachricht | finanzen.net
Stimmung überraschend gut

Die Stimmung in den Führungsetagen der deutschen Wirtschaft hat sich im Januar den dritten Monat in Folge aufgehellt.

Der ifo-Geschäftsklimaindex kletterte überraschend kräftig auf 104,2 von 102,4 Punkten im Vormonat, wie das Münchner ifo Institut nach seiner monatlichen Umfrage unter rund 7.000 Managern mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Anstieg auf lediglich 103,0 Punkte erwartet.

   "Die deutsche Wirtschaft startet hoffnungsvoll ins neue Jahr", sagte ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. Der ifo-Index ist das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer und gilt als zuverlässiger Indikator für die Entwicklung der nächsten sechs Monate. Drei Anstiege hintereinander gelten als Signal für eine konjunkturelle Trendwende.

   Der Index zur Beurteilung der aktuellen Lage der befragten Unternehmen stieg im Januar auf 108,0 von 107,1 Punkte im Vormonat. Die Prognose der Ökonomen hatte auf einen Stand von 107,3 gelautet. Der Index für die Geschäftserwartungen kletterte auf 100,5 von 97,9 Zähler im Vormonat, während die befragten Volkswirte nur einen Anstieg auf 98,8 Punkte erwartet hatten.

   Im verarbeitenden Gewerbe sind die Betriebe mit ihrer aktuellen Geschäftslage zufriedener als im Vormonat und auch die Erholung der Erwartungen über die künftige Geschäftsentwicklung hat sich fortgesetzt. Die Kapazitätsauslastung sei nach drei Rückgängen in Folge wieder gestiegen, meldeten die Firmen an das ifo Institut.

   Im Großhandel trübte sich das Geschäftsklima hingegen ein, im Einzelhandel legte die Stimmung geringfügig zu. Im Baugewerbe stieg das Geschäftsklima deutlich, was vor allem auf höheren Erwartungen beruhte.

Dow Jones Newswires, Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.- - 04 18 AM EST 01-25-13

Bildquellen: ollyy / Shutterstock.com
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Technologieaktien: Drei Möglichkeiten, um vom Trend "Digitale Fabrik" zu profitieren!
Die vierte industrielle Revolution ist im vollen Gange und verändert, vom Großteil der Gesellschaft völlig unbemerkt, bereits die Produktionsabläufe in den großen, industriellen Hallen. Wir zeigen Ihnen in der aktuellen Ausgabe des Anlegermagazins drei Möglichkeiten, wie Sie in den kommenden Monaten und Jahren von dem Zukunftstrend "Digitale Fabrik" profitieren können.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX geht im Plus aus dem Handel -- Dow schließt schwächer -- Deutsche Bank streicht Boni für Topmanager -- Goldman Sachs verdient mehr -- Citigroup-Überschuss klettert -- ASML im Fokus

Unternehmen warnen Trump vor Handelskrieg mit Peking. Von Goldman Sachs bis Deutsche Bank: Das haben Geldhäuser laut einer Studie mit Kim Jong-Un und der Mafia gemeinsam. Rocket Internet will 2017 drei Beteiligungen in die Gewinnzone bringen. Deutsche Inflation auf höchstem Stand seit Juli 2013.
Diese 10 Automobil Neuheiten gibt es bei der Detroit Auto Show 2017
Jetzt durchklicken
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Jetzt durchklicken
Diese 10 Aktien kann sich nicht jeder Investor leisten
Jetzt durchklicken

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die Millionen-Dollar-URLs
Jetzt durchklicken
Welche Commodities entwickelten sich 2016 am stärksten?
Jetzt durchklicken
Mit diesem Studium wird man CEO im Dow Jones
Jetzt durchklicken
Das verdienen YouTube-Stars mit Videos
Jetzt durchklicken
So reich sind die Minister aus Donald Trumps Kabinett
Jetzt durchklicken
mehr Top Rankings

Umfrage

Der künftige US-Präsident Donald Trump hat die Nato als obsolet bezeichnet. Halten Sie das Militärbündnis ebenfalls für überflüssig?
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG 514000
Daimler AG 710000
Volkswagen AG Vz. (VW AG) 766403
E.ON SE ENAG99
BASF BASF11
Bayer BAY001
Commerzbank CBK100
Apple Inc. 865985
Deutsche Lufthansa AG 823212
Allianz 840400
Deutsche Telekom AG 555750
Nordex AG A0D655
K+S AG KSAG88
BMW AG 519000
Siemens AG 723610