25.02.2013 12:35
Bewerten
 (2)

Studie: Autofahren zu billig - Mit 88 Milliarden Euro subventioniert

    BERLIN (dpa-AFX) - Autofahrer in Deutschland werden nach einer Studie jährlich mit 88 Milliarden Euro subventioniert. Würden diese Kosten auf die Verursacher umgelegt, müssten sie pro Fahrkilometer mit etwa 15 Cent zusätzlich rechnen. "Je Pkw liegen die nicht bezahlten Kosten bei ungefähr 2.100 Euro pro Jahr", sagte der Autor der Studie, Prof. Udo J. Becker von der Technischen Universität Dresden, am Montag in Berlin. Zu den vom Steuerzahler oder den Krankenkassen getragenen externen Kosten zählt er die Folgen von Unfällen, Lärm, Abgasen, Boden- und Wasserverschmutzung, Klimaschäden oder Umweltbeeinträchtigungen durch Natur- und Landschaftsverbrauch. Zum Umsteuern forderte Becker "weniger lügende Preise" fürs Autofahren./vs/DP/stb

Artikel empfehlen?
Kostenlosen Report anfordern

Heute im Fokus

DAX schließt mit Gewinn -- Wer ist Martin Winterkorn? - Ein Qualitätsfanatiker will bei VW ganz nach oben --US-Börsen in der Gewinnzone -- Tesla, Biotest, Apple, METRO im Fokus

Venezuela will Goldreserven verpfänden. Karstadt-Tarifverhandlungen unterbrochen. IPO: Börsengang von Sixts Leasing-Tochter für 7. Mai geplant. ThyssenKrupp expandiert in Nordamerika. 45-Milliarden-Fusion gescheitert: Comcast bläst TWC-Übernahme ab. Draghi: Die Zeit für Griechenland-Rettung wird knapp.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Die schlechtesten Index-Performer

Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die rasende Welt der Elektroautos

Die wundersame Welt von Google

Was verdient man bei Apple?

Die größten deutschen Kapitalvernichter

10 Patente, die Apple für die Zukunft bereithält

mehr Top Rankings

Umfrage

Die Lokführergewerkschaft GDL hat nach den gescheiterten Tarifgesprächen am Sonntag offiziell beschlossen, erneut zu streiken. Haben Sie dafür Verständnis?