Der Sturm könne erhebliche Auswirkungen auf die Ergebnisse des vierten Quartals haben, teilte die Telefongesellschaft am Freitag mit. Noch sei es allerdings nicht möglich, diese zu beziffern. Verizon habe Tausende von Mitarbeitern rausgeschickt, um die vom Sturm verursachten Schäden zu beheben, und mache rasche Fortschritte.
Insgesamt seien in New York City nur noch 19 Prozent der Mobilfunktürme außer Betrieb, teilte die Telekom-Aufsicht FCC mit. Zwei Tage zuvor war es noch jeder vierte Turm. Die Reparaturen dürften Telefongesellschaften und Kabelbetreiber 600 Millionen Dollar kosten, sagte Barclays-Analyst James Ratcliffe der Nachrichtenagentur Bloomberg.
Verizon ist besonders stark betroffen, weil der Marktführer im Nordosten der USA viele Kunden mit Festnetzanschlüssen versorgt. Die Nummer vier im US-Markt, die Telekom-Tochter T-Mobile, kündigte an, das Netz befinde sich außerhalb der Südspitze der Insel Manhattan beinahe wieder im Normalzustand.
Der zweitgrößte amerikanische Anbieter
AT&T machte keine Angaben. Der Kabelnetzbetreiber Cablevision kann 1,5 Millionen Kunden nicht versorgen, da ihnen Strom fehlt. Das Sprint-Netz steht vergleichsweise gut da. In sieben Bundesstaaten ist das Netz wieder vollkommen hergestellt. In vier weiteren fahre Sprint auf 90 Prozent des Netzes. In den stark betroffenen Bundesstaaten New York, New Jersey und Connecticut sei das Netz zu 80 Prozent intakt, in New York City immerhin noch zu drei Vierteln./fn/jha/stk NEW YORK (dpa-AFX)