03.01.2013 18:45
Bewerten  
 (16)
0 Kommentare
Senden

Skandale in Griechenland auf neuem Höhepunkt

Sturz der Regierung?
Der Tourismus ist für die griechische Wirtschaft so etwas wie die letzte Bastion. Jetzt wird ausgerechnet das nationale Fremdenverkehrsamt von einem neuen, millionenschweren Veruntreuungsskandal erschüttert. Das bringt die fragile Regierung in Bedrängnis.


Von ALKMAN GRANITSAS und NEKTARIA STAMOULI

Griechenland kommt nicht zur Ruhe. Gleich zwei neue Skandale suchen das Land heim. War es den griechischen Behörden schon nicht gelungen, reiche mutmaßliche Steuerhinterzieher zur Rechenschaft zu ziehen, setzt den krisengeschüttelten griechischen Politikern nun ein neuer Schlag zu. Ausgerechnet beim nationalen Tourismusamt, dem Hüter der letzten Einnahmequelle der desolaten griechischen Wirtschaft, sollen Gelder über mehrere Millionen Euro veruntreut worden sein.

Im Dezember seien Rechnungsprüfer damit beauftragt worden, eine Lücke in den Büchern des Fremdenverkehrsamts zu untersuchen, berichten Regierungsvertreter. Die Überprüfung sei eingeleitet worden, weil man auf einen vermutlich betrügerischen Scheck gestoßen war. Dieser hatte den Verdacht geweckt, in dem Amt arbeiteten möglicherweise korrupte Angestellte. Die Prüfer hätten eine Reihe unzulässiger Transaktionen über insgesamt zwölf Millionen Euro aufgedeckt. Sie reichten bis ins Jahr 2003 zurück, sagen zwei führende Regierungsbeamte.

Amtsträger mit Bezug zu den zwei etablierten politischen Parteien Griechenlands, die beide der derzeitigen fragilen Koalitionsregierung angehören, könnten in den Skandal verwickelt sein ... Lesen Sie den vollständigen Artikel auf WSJ.de

Bildquellen: kwest / Shutterstock.com
Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige




Die 5 beliebtesten Top-Rankings






Unsere siegreichen DFB-Kicker erhalten für ihren WM-Sieg die Rekord-Prämie von 300.000 Euro pro Mann. Halten sie dies für angenessen?