TOKIO (Dow Jones)--Der Autobauer Suzuki muss im Schlussquartal noch einmal Gas geben. Trotz eines Gewinnrückgangs in den ersten neun Monaten will das Unternehmen im Gesamtjahr noch einen Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 11 Prozent schaffen.
In den neun Monaten per Ende Dezember erzielte der derzeit mit dem Partner Volkswagen streitende japanische Konzern einen Nettogewinn von 40,62 Milliarden Yen, 4,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Zu schaffen machten der Suzuki Motor Corp vor allem der feste Yen sowie der Nachfragerückgang im Schlüsselmarkt Indien.
Der Umsatz in Asien sank in den ersten neun Monaten um 13,3 Prozent auf 610,5 Milliarden Yen, im Konzern ging er weniger stark um 6,7 Prozent auf 1,798 Billionen Yen zurück. Das Umsatzziel 2011/12 hat das Unternehmen daher auf 2,50 Billionen von zuvor 2,61 Billionen Yen reduziert.
Weltweit dürfte Suzuki im Geschäftsjahr nur noch 2,55 Millionen Fahrzeuge verkaufen, 3,5 Prozent weniger als im Vorjahr und 170.000 weniger als ursprünglich geplant.
In Indien, wo Suzuki Marktführer ist, litt die Nachfrage zuletzt unter höheren Kredit- und höheren Treibstoffkosten. Zudem gab es im Werk der Tochter Maruti Suzuki India Probleme mit der Belegschaft, die zu einer Unterbrechung der Produktion führten.
Helfen sollen nun einmal mehr Einsparungen. "Wir werden unsere Kosten noch einmal überprüfen", kündigte Executive Vice President Toshihiro Suzuki an. Zum Stand der Rechtsstreitigkeiten mit Volkswagen äußerte sich der Manager nicht. Suzuki hat im Streit um die gescheiterte Kooperation mit VW und Volkswagens 20-Prozent-Beteiligung an Suzuki ein internationales Schiedsgericht angerufen.
-Von Yoshio Takahashi,
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February 06, 2012 06:27 ET (11:27 GMT)
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