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11.04.2012 15:02

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SWING TRADING-KOLUMNE

US Swing Trading: Aussichtsreiche Kandidaten für den heutigen Handelstag

JohnsonJohnson zu myNews hinzufügen Was ist das?


US Swing Trading ist die neue Trading-Serie auf finanzen.net. Hier bekommen Sie täglich interessante Trading-Tipps für US-Aktien. Heute geht es z.B. um Nvidia und Check Point.

An den Tagen vor Ostern hat die europäische Staatschuldenkrise wieder in die Köpfe der Börsianer zurückgefunden. Die Wirkungen der beiden Dreijahrestender der EZB scheinen nachzulassen.

Zu sehen ist diese Entwicklung an den Renditen von 10jährigen italienischen und spanischen Staatsanleihen. Bei den italien-Bonds hat sich die Rendite von 5,11% auf 5,51% erhöht und bei den spanischen Anleihen von 5,35% auf 5,87%. Damit wurden jeweils neue Monatshochs erreicht und das kritischen Levels oberhalb von 6% angepeilt.

US-Konjunktur ist die treibende Kraft

Die Konjunkturlokomotive sind die USA. Für 2012 wird ein Wirtschaftswachstum von mehr als 2% erwartet. Zuletzt signalisierten die Arbeitsmarktdaten eine robuste wirtschaftliche Aktivität, denn die neu geschaffenen Stellen lagen in den vergangenen fünf Monaten bei durchschnittlich über 200.000. Allerdings enttäuschten die Jobdaten für den März. Denn statt der erwarteten 210.000 sind nur 120.000 Stellen neu entstanden. Ursache für diese Entwicklung war u.a. das wärmere Wetter in den Wintermonaten, sodass Neueinstellungen vorgezogen wurden. Eine Eintrübung der Wirtschaftsentwicklung lässt sich daraus nicht sofort ableiten, aber die Daten führten zu einer Verunsicherung.

Sollte die Wirtschaftsaktivität in den USA abflauen, so hätte die US-Notenbank wieder Spielraum für neue Operationen. Bei einer Inflationsrate von weniger als zwei Prozent oder einer wirtschaftlichen Abkühlung steigt die Wahrscheinlichkeit für eine dritte Runde der quantitativen Lockerung – „quantitative easing 3“.

Start in die Berichtssaison zum ersten Quartal 2012

Positive Impulse könnten von der Berichtssaison ausgehen. Diese hat Alcoa am gestrigen Dienstagabend eingeleitet. Mit einem Gewinn je Aktie von 0,09 USD wurden die Erwartungen i.H.v. -0,03 USD deutlich übertroffen. Außerdem prognostiziert das Unternehmen einen 7%igen Anstieg der Aluminiumnachfrage. Aufgrund der vielseitigen industriellen Verwendung von Aluminium gelten die Zahlen als ein Gradmesser für die Wirtschaft.

Im weiteren Wochenverlauf folgen noch die Quartalsergebnisse von Google und den beiden Banken J.P. Morgan Chase sowie Wells Fargo.

Charttechnische Situation

Seit Oktober 2011 bewegt sich der Dow Jones in einem neuen Aufwärtstrend, der weiterhin intakt ist. In den vergangenen Wochen ist er in eine ausgedehnte Konsolidierungsformation um die Marke von 13.000 Punkten übergegangen. Nach den schwachen Arbeitsmarktdaten sowie der Furcht vor einem erneuten Aufflammen der europäischen Staatsschuldenkrise wurde das Unterstützungslevel bei 13.000 nach unten durchbrochen. Infolge kam es zu einem Abverkauf auf 12715 Punkte. Infrage zu stellen ist der Aufwärtstrend noch nicht, weil in bullischen Marktphasen sehr starke Konsolidierungen typisch sind. Kritisch wird es, wenn sich eine Sequenz an fallenden Hoch- und Tiefpunkten bildet.

Tradingstrategie

Nach der jüngsten Konsolidierung bieten sich auf der Long-Seite zwei Vorgehensweisen an:

Erstens sollten Aktien selektiert werden, die ihren Aufwärtstrend verteidigt haben und sich weiterhin in der Nähe ihres 52-Wochenhochs bewegen. Der Einstieg erfolgt, wenn die Aktie versucht über das Hoch auszubrechen.

Eine zweite Möglichkeit ist Trendaktien aufzugreifen, die über wenige Tage stark konsolidiert haben und im Anschluss wieder ihre Primärbewegung aufnehmen. Solche Kandidaten lassen sich mit der Swing Trading-Strategie von Marc Rivalland identifizieren.

Dicks Sporting Goods (US-Kürzel: DKS): Sportartikel-Einzelhändler in der Nähe des Allzeithochs

Eine hohe Trendstärke zeigen am US-Markt die Retailer. In den ersten beiden Monaten sind die Umsätze im Einzelhandel gestiegen und aufgrund der robusten Entwicklung des Arbeitsmarktes sollte der private Konsum sich weiter positiv entwickeln. Davon profitieren die Retailer.

Dicks Sporting Goods ist auf Sportartikel mit Fokus Baseball, Fußball, Jagd, Fischen, Schwimmen, Jogging und Golfen spezialisiert. Dabei wird ein breites Sortiment an Sportausrüstungen, Bekleidung sowie Schuhen mittels vieler unterschiedlicher Marken wie Adidas, Columbia, Nike, Timberland oder North Face angeboten. In 43 Bundesstaaten werden rund 480 Stores betrieben. Dazu kommen nochmals 81 Stores der Marke Golf Galaxy, in welchen sämtliche Artikel rund ums Golfen vertrieben werden. Des Weiteren erfolgt der Verkauf über das Internet, sodass sämtliche Distributionskanäle abgedeckt sind. Seit dem Jahre 2003 hat das Unternehmen seinen Umsatz in jedem Jahr gesteigert. Wurden zu Anfang noch 1,27 Mrd. USD erzielt, so erhöhten sich die Erlöse auf 3,1 Mrd. USD in 2007 und 5,21 Mrd. USD in 2011. Bis 2007 stieg auch der Nettoertrag von 38,14 Mio. USD auf 150,57 Mio. USD kontinuierlich an, jedoch mussten in 2008 Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände vorgenommen werden. Mit einem Nettoertrag von 263,91 Mio. Euro im vergangenen Jahr wurde ein neuer Rekord vermeldet. Analysten sind für das zukünftige Wachstum positiv gestimmt. Demnach prognostizieren diese einen Gewinn je Aktie von 2,42 USD in 2012 und 2,77 USD in 2013.

Ende letzten Monats markierte die Aktie bei 49,97 USD ein neues Allzeithoch. Anschließend ging sie in eine Konsolidierung über, die aktuell noch andauert. Das Verhalten ist als bullisch zu werten, weil Dicks Sporting Goods kaum vom Allzeithoch abgab. Ein Kaufsignal wird mit einem Ausbruch bei 50 USD generiert. Der Stoppkurs sollte anschließend bei 47,50 USD platziert werden.

Check Point Software (US-Kürzel: CHKP): Sicherheitsspezialist vor Trendfortsetzung?

Das Unternehmen gehört zu den führenden Entwicklern und Anbietern von Sicherheitslösungen, welche ganze Netzwerke und private Anwender vor unerlaubten Zugriffen schützen. Bekanntestes Produkt ist die Firewall ZoneAlarm.

Besonders beeindruckend ist die Gewinnhistorie in der Periode 2002 bis 2011. Bis auf 2006 konnte Check Point Software in jedem Jahr seinen Umsatz und Ertrag steigern. Im vergangenen Geschäftsjahr erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 1,25 Mrd. USD (+14%). Dabei kletterte der Gewinn je Aktie um 19% auf 2,54 USD. Für das aktuelle Jahr erwarten die Analysten im Durchschnitt einen Gewinn je Aktie von 3 USD, der sich auf 3,32 USD in 2013 erhöhen soll. Damit beträgt das KGV13 rund 18,5.

Anfang April markierte die Aktie bei 64,77 USD ein neues Allzeithoch, nachdem sie den hartnäckigen Widerstandsbereich bei 60 – 62 USD überwunden hatte. An den vergangenen Tagen kam es zu einem Pullback auf das Ausbruchslevel. Auf diesem Niveau sollte ein neues Tief markiert werden und im Anschluss die Trendfortsetzung stattfinden. Im Candlestick-Chart hat sich ein Swing Trading-Signal nach Marc Rivalland gebildet. Dieses identifiziert Trendaktien, welche über mehrere Tage konsolidiert haben. Das Kaufsignal wird ausgelöst, wenn Check Point Software über 62,40 USD steigt. Den Stoppkurs bildet nach dem Regelwerk die Marke von 61,20 USD.

Kandidaten für das Short-Trading

Prinzipiell können Sie auf der Short-Seite die obige Vorgehensweise einfach umdrehen. Das heißt es werden Aktien gesucht, die einen Abwärtstrend aufweisen und in den letzten Tagen eine Gegenbewegung vollzogen haben. Aufgrund des schwachen Gesamtmarktes ist der Kandidatenkreis zurzeit stark eingeengt.

Stattdessen werfen wir einen Blick auf Aktien, die mit hoher Abwärtsdynamik auf ein neues 55-Tagetief einbrechen und damit ein Short Swing Trading-Signal generieren. Ein Kandidat ist der auf Gesundheitsprodukte spezialisierte Konzern Johnson & Johnson (US-Kürzel: JNJ). Die Aktie konnte sich dem Markt in den letzten Monaten gar nicht anschließen, sondern bewegte sich nur seitwärts. Obwohl der Titel zu einer defensiven Branche gehört, kam er in den vergangenen Tagen unter Druck. Jetzt steht die aktuelle Trading-Range bei 64 - 66 USD auf dem Prüfstand. Fällt Johnson & Johnson unter die Marke von 64,02 USD, so wird ein Short-Signal ausgelöst. Der Stoppkurs sollte um 65,50 USD platziert werden.

Schwach präsentiert sich auch der Experte für Grafikprozessoren NVIDIA (US-Kürzel: NVDA). Während die Technologiewerte haussieren, bewegt sich die Aktie auf niedrigem Niveau nur seitwärts. Aufgrund dieser relativen Schwäche könnte sich NVIDIA wieder dem 52-Wochentief nähern, wenn die Marktkonsolidierung andauert. Wird nur die Entwicklung seit Februar betrachtet, so fällt die Bildung einer Abwärtstrendstruktur auf, weil die Hoch- und Tiefpunkte fallend verlaufen. Durchbricht NVIDIA die Marke von 14,05 USD, dann wird das Short-Signal ausgelöst. Anschließend sollte die Position bei 14,50 USD mit einem Stoppkurs abgesichert werden.

Jörg Meyer ist ein Urgestein der deutschen Trader Szene mittlerweile seit über 10 Jahren als Trader aktiv und in den Trader-Foren bekannt. Nach seinem VWL-Studium widmet er sich nun hauptberuflich als professioneller Trader dem Trading-Geschäft und schreibt exklusiv für finanzen.net diesen Swing Trading Service.

Swing Trading ist ein Trading-Ansatz mit dem Ziel, kurzfristige Auf- und Abwärtsbewegungen an den Märkten systematisch auszunutzen. Ein Swing Trader versucht explizit kleinere und größere Marktschwankungen gezielt auszunutzen. Die Haltedauer eines Trades reicht dabei von wenigen Tagen bis zu mehreren Wochen.

In dieser Swing Trading Rubrik handeln wir die Strategien von Marc Rivalland sowie den 1-2-3-4er von Jeff Cooper. Diese Handelsansätze bieten ein klar definiertes Regelwerk und sind optimal für berufstätige Trader geeignet, da sowohl der Einstieg (über eine Stopp-Buy Order) als auch der Ausstieg (über eine Stopp-Sell Order) eindeutig definiert sind. Die Orders können daher meist bereits vor Börseneröffnung platziert werden.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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Kommentare zu diesem Artikel

Bplan schrieb:
11.04.2012 15:59:36

wahnsinn
wo haben sie den frischling ausgegraben.tolle einschätzung.mache davon nichts

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