NEW YORK (Dow Jones)--Nach der gescheiterten Übernahme des amerikanischen Mobilfunkgeschäfts der Deutschen Telekom durch US-Wettbewerber AT&T bereiten die Unternehmen die Einlösung ihrer gegenseitigen Versprechen vor. T-Mobile USA und AT&T Inc reichten bei der Telekomaufsicht FCC den Antrag ein, dass der US-Konzern Frequenzen im Wert von 1 Milliarde US-Dollar an die Telekom-Tochter übertragen darf.
Der US-Telekomkonzern hatte der Deutschen Telekom AG im Vorfeld der angestrebten Übernahme zugesichert, bei einem Scheitern eine Entschädigung zu zahlen. Neben der Barzahlung von drei Milliarden Dollar waren das die Frequenzen, die T-Mobile USA nun für den Ausbau des eigenen Netzes nutzen will. Die Telekom-Tochter hofft darauf, schnell die Genehmigung für die zusätzlichen Mobilfunkfrequenzen von der FCC zu erhalten, wie ein Sprecher sagte.
Für T-Mobile wird die Zeit knapp. Die Telekom-Tochter verliert ständig Kunden, und die Wettbewerber sind ihr im Ausbau des Netzes mit dem Breitbandangebot der vierten Generation weit voraus. Ohne diese auch LTE genannte Technologie dürfte es T-Mobile schwer fallen, den wachsenden Appetit der Kunden auf datenintensive Übertragung von Videos oder Angebote sozialer Netzwerke zu befriedigen.
-Von Greg Bensinger,
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January 24, 2012 00:16 ET (05:16 GMT)
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