LONDON (Dow Jones)--Der Reiseanbieter TUI Travel ist mit roten Zahlen in das neue Geschäftsjahr gestartet, sieht sich aber beim Unternehmensumbau in der Spur. Im saisontypisch schwachen ersten Quartal per Ende Dezember schrieb die Tochter der TUI AG netto einen Verlust von 103 Millionen britischen Pfund.
Schon im Vorjahr hatte der Konzern - belastet von den Ausfällen in Nordafrika -einen Verlust eingefahren. Beim operativen Ergebnis verschlechterten sich die Briten nun auf ein Minus von bereinigt 109 Millionen Pfund nach 86 Millionen Pfund im Vorjahr.
Dagegen legte das Touristikunternehmen beim Umsatz zu. Diese Kennzahl kletterte um 5 Prozent auf 2,845 Milliarden Pfund. Die Briten begründeten ihre negativen Ergebniszahlen mit der weiterhin unsicheren politischen Situation in Nordafrika. Reisen in diese Urlaubsorte würden immer noch weniger gebucht als vor Beginn der Umwälzungsprozesse des arabischen Frühlings.
Erfolge weist das Unternehmen im Geschäft mit individuell gestaltbaren Reisen aus, die ein Kernbestandteil der Unternehmensrestrukturierung sind. Das Unternehmen nimmt damit in Großbritannien immer mehr Geld ein: 64 Prozent der Buchungen für den Sommer 2012 gehen bisher auf diese Reiseform zurück. Im Januar stieg hier das Volumen zum 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
CEO Peter Long erklärte, dass er zufrieden mit den heute präsentierten Zahlen sei. Insbesondere entwickelten sich gerade die individuell gestaltbaren Reisen positiv. Auch von den Buchungen und den Preisen auf dem britischen Heimatmarkt zeigte sich Long erfreut. Im Schlüsselmonat Januar habe TUI Travel in Großbritannien die Konkurrenten in die Schranken gewiesen.
DJG/axw/jhe
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Dow Jones Newswires
February 07, 2012 02:57 ET (07:57 GMT)
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