05.02.2013 17:51

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Tarifauftakt bei der Bahn - EVG fordert 6,5 Prozent mehr Geld


    BERLIN (dpa-AFX) - Mit der Forderung nach 6,5 Prozent mehr Geld hat die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) die Tarifrunde bei der Deutschen Bahn eröffnet. Auch die Altersvorsorge für die rund 130.000 Beschäftigten soll verbessert werden. Zum Auftakt bekundeten beide Seiten die Absicht, schnell zu einem Abschluss zu kommen. Ein Angebot legte die Bahn bei dem ersten Treffen am Dienstag in Berlin noch nicht vor.

 

    Die EVG-Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba sagte, angesichts großer Gewinne der Bahn sei die Erwartungshaltung der Beschäftigten hoch. Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber stellte fest: "Wenn das Geld bei den Mitarbeitern ankommt, ist es gut angelegt." Die EVG-Forderung passe durchaus in die Tariflandschaft. Sie könne natürlich nicht das Ergebnis der Verhandlungen sein.

 

    Eine Gruppe von sechs anderen Bahnunternehmen wird in die Tarifgespräche eingebunden. Erstmals werden Deutsche Bahn, EVG und diese Gruppe am 15. Februar in Berlin an einem Tisch sitzen. Die drei Parteien hatten vor zwei Jahren einen Branchentarifvertrag geschlossen, der Ende Januar auslief. Er sieht vor, dass die Einkommen von Beschäftigten der Bahn-Konkurrenten maximal 6,5 Prozent unter dem Niveau der Bahntochter DB Regio liegen.

 

    Der Entgelt-Tarifvertrag der Bahn mit der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) läuft noch bis Mitte 2014. Die Lokführer erhielten zum 1. Juli vorigen Jahres 3,8 Prozent mehr Geld. Am 1. November 2013 kommen weitere 2,4 Prozent hinzu. Die betriebliche Altersvorsorge wurde um ein Prozent erhöht./brd/DP/jha

 

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