23.08.2012 09:39
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Lösung in Sicht? Vorerst kein Streik bei Lufthansa

Tarifstreit Lufthansa
Überraschende Wende im Tarifstreit zwischen der Deutschen Lufthansa und der Flugbegleitergewerkschaft UFO.
 Die Verhandlungen werden fortgesetzt - und wieder um die strittigen Themen Leiharbeit und Ausgliederung ergänzt. Ein Streik ist damit vorerst vom Tisch. Die Gefahr eines Arbeitskampfes besteht aber weiter. Scheitern die Verhandlungen, will die Gewerkschaft streiken. Fünf Tage soll nun noch verhandelt werden.

   Eigentlich wollte die Gewerkschaft UFO mit dem Unternehmen nur noch über ihre Forderung nach mehr Gehalt und höherer Gewinnbeteiligung sprechen. Sie hatte Lufthansa ein Ultimatum gesetzt, bis Mittwoch ein Angebot vorzulegen. Das tat Lufthansa zwar auch am späten Mittwoch Nachmittag, bat aber gleichzeitig um ein neues Spitzengespräch über alle strittigen Themen. Das sind vor allem der Einsatz von Leiharbeitern und die Ausgliederung von Beschäftigten in eine Billigfluggesellschaft. Es soll also wieder eine Lösung für das Gesamtpaket gefunden werden.

   UFO willigte in diesen Vorschlag ein und verhandelt ab sofort wieder über das ganze Paket: Gehaltsforderung und strittige Themen. Finden Arbeitgeber und Arbeitnehmer bis Dienstag um 11 Uhr keinen Kompromiss, ruft die Gewerkschaft zum Streik auf.

   Die Forderung der Gewerkschaft nach mehr Gehalt bleibt nach Angaben der Gewerkschaft bestehen. Trotz der neuen Gespräche über das Gesamtpaket. Das Angebot der Lufthansa zu diesem Thema lehnen die Arbeitnehmer grundweg ab: "Es ist unterirdisch", sagte UFO-Vorstandsvorsitzender Nicoley Baublies Dow Jones Newswires. Die Beschäftigten müssten deutliche Einbußen hinnehmen. Dieses Angebot bildet für UFO keine Verhandlungsgrundlage. Um den Arbeitgeber unter Druck zu setzen, würden die Beschäftigten dann in den Ausstand treten, sagte der Gewerkschafter.

Dowe Jones Newswires, Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.- - 03 08 AM EDT 08-23-12

Bildquellen: Vacclav / Shutterstock.com

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