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Frankfurt 01.02.2012 (www.emfis.de) Die Vorlage der vorläufigen Jahreszahlen von Gigaset zeigte jetzt aber, dass die Optimisten doch Recht behielten. Dem Hersteller von Telefonanlagen gelang es, die zuvor abgegebenen Prognosen annähernd zu erreichen. Dies wurde am Markt mit üppigen Kursaufschlägen quittiert.
Entscheidend ist für die Anleger zunächst, dass es der Gesellschaft gelang, in die schwarzen Zahlen zurückzukehren. Das Ergebnis je Aktie lag bei 36 Cents, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust von 3,45 Euro aufgelaufen war. Daneben kletterte das EBITDA signifikant von 3 auf 54 Millionen Euro. Positiv zu bewerten war auch, dass der negative Effekt, den eine Produktwarnung hatte, im niedrigen einstelligen Millionen-Euro-Bereich gelegen habe, und damit begrenzt blieb.
Innere Werte Der Umbau des Unternehmens, das aus der Beteiligungsgesellschaft Arques hervorging, kann somit vorerst als geglückt gelten. Auch nach den Kursgewinnen der letzten Tage liegt die Marktkapitalisierung noch unter 150 Millionen Euro. Somit deckt allein das im vergangenen Jahr erwirtschaftete EBITDA bereits mehr als ein Drittel des Börsenwerts ab. Daneben verfügte Gigaset zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahrs über liquide Mittel im Umfang von 62 Millionen Euro.
Somit ist bei der Gigaset-Aktie eine ansehnliche Werthaltigkeit gegeben - es bleibt nur zu hoffen, dass das Unternehmen den beschritten Erfolgspfad im laufenden Jahr weitergehen wird. Daneben wäre aus charttechnischer Sicht ein Überwinden des September-Hochs bei 3,12 Euro wünschenswert. Allzu weit ist der Titel davon allerdings nicht mehr entfernt.
Im Xetra-Handel zog die Gigaset-Aktie heute bislang um weitere 13,97 Prozent auf 3,019 Euro an.
Bildquellen: Gigaset Communications GmbH