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07.12.2012 13:40

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Telekom denkt über Börsengang des britischen JV mit France Telecom nach


   Von Archibald Preuschat

   Nach France Telecom denkt nun auch die Deutsche Telekom laut darüber nach, das Gemeinschaftsunternehmen Everything Everywhere an die Börse zu bringen. Eilig oder gar nötig scheint es der DAX-Konzern aber nicht zu haben.

   "Ein Börsengang ist eine Möglichkeit, einen Teil der Wertsteigerung des Joint Ventures zu realisieren", sagte Finanzvorstand Tim Höttges. Er fügte hinzu, dass man keineswegs zu einem solchen Schritt gezwungen sei.

   Das Joint Venture, in das die Deutsche Telekom die Tochter T-Mobile UK und France Telecom Orange eingebracht hat, besteht seit rund drei Jahren und ist nach Kunden und Umsatz das größte britische Mobilfunkunternehmen.

   Der Finanzvorstand des französischen Telekomkonzerns, Gervais Pellissie, hatte bereits im November einen möglichen Börsengang von Everything Everywhere, oder kurz EE, zur Sprache gebracht. Ein solcher Schritt werde überprüft und könnte Ende des kommenden Jahres erfolgen, hatte er seinerzeit gesagt.

   Telekom-Chef Rene Obermann wollte sich nicht auf einen Zeitplan festlegen lassen, sagte allerdings: "Wir würden heute nicht darüber reden, wenn wir das erst in ein paar Jahren vor hätten." Der Gang aufs Parkett hänge stark von den Marktbedingungen ab, schob sein Finanzvorstand hinterher.

   Alleingänge eines der beiden Joint-Venture-Partners schloss Obermann aus. Die Deutsche Telekom habe gute Erfahrungen mit der deutsch-französischen Partnerschaft gemacht, und das solle auch in Zukunft so bleiben, sagte er.

   Auch für das digitale Kleinanzeigenportal Scout könnte ein Börsengang anstehen. Hier gehe es um einen Erhalt der Wachstumsmöglichkeiten, ohne die Bilanz der Telekom übermäßig zu belasten.

   Kontakt zum Autor: archibald.preuschat@dowjones.com

   DJG/apr/brb

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   December 07, 2012 07:09 ET (12:09 GMT)

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