The Hartford Financial Services Group, Inc. (NYSE: HIG) verkündete heute
eine verbindliche Vereinbarung mit der Allianz SE, die eine Investition
in Höhe von 2,5 Mrd USD vornimmt.
"Wir freuen uns, dass die Allianz, eines der
weltweit führenden Versicherungs- und Finanzdienstleistungsunternehmen,
eine so beträchtliche Investition in The Hartford tätigt”,
so Ramani Ayer, Vorsitzender und Chief Executive Officer von The
Hartford. "Wir werden entscheidende Maßnahmen
treffen, um zu gewährleisten, dass The Hartford für den langfristigen
Erfolg eine gute Kapitalbasis aufrechterhält. Mit dieser Investition
können wir volatile Märkte besser überstehen sowie weiterhin investieren
und unsere Wettbewerbsfähigkeit in unserem Geschäft energisch
vorantreiben. Wir sind höchst engagiert, die Verpflichtungen gegenüber
unseren Kunden einzuhalten.”
"Wir glauben an die grundlegende Stärke der
US-amerikanischen Wirtschaft und der dortigen Versicherungsbranche, und
wir schätzen The Hartford als eine bedeutende Versicherungsmarke”,
so Michael Diekmann, Vorstandsvorsitzender und Chief Executive Officer
der Allianz SE. "Wir rechnen mit einer
positiven Anlagenrendite.”
Bestimmungen der Investition
Für insgesamt 750 Mio USD wird die Allianz Hartford-Vorzugsaktien zum
Stückpreis von 31 USD pro Anteilsschein erwerben, die nach Erhalt der
entsprechenden Genehmigungen in Stammaktien gewandelt werden können.
Weitere 1,75 Mrd USD steckt die Allianz in nachrangige Schuldtitel, die
The Hartford zehn Jahre nach der Ausgabe zu pari zurückkaufen kann. Die
jährliche Verzinsung beträgt 10%.
Die Allianz SE erhält ferner die Option, in den kommenden sieben Jahren
für 1,75 Mrd USD Hartford-Stammaktien zu einem Ausübungspreis von 25,32
USD zu erwerben - vorbehaltlich der Zustimmung der Aktionäre.
Vorläufige Drittquartalszahlen
Das Unternehmen rechnet im dritten Quartal mit einem Nettoverlust von
8,50 bis 8,80 USD je Aktie. Davon sind zwischen 7,05 und 7,25 USD je
Aktie, bzw. 2,1 Mrd und 2,2 Mrd USD auf realisierte Kapitalverluste
zurückzuführen, überwiegend wegen Abschreibungen auf das
Investmentportfolio von The Hartford. Wegen der Finanzmarktkrise stammen
allein drei Viertel der Abschreibungen aus Investitionen in den
Finanzdienstleistungssektor.
Das Unternehmen geht per 30. September 2008 von einem Buchwert je Aktie
von 55,55 bis 55,85 USD aus, unter Ausschluss von AOCI*, und von 41 bis
44 USD einschließlich AOCI. Der Buchwert je Aktie einschließlich AOCI
reflektiert die geschätzten unrealisierten Nettoverluste zwischen 3,4
Mrd und 4,2 Mrd USD nach Steuern und aktivierter Abschlusskosten
(Deferred Acquisition Costs - DAC).
Für das dritte Quartal erwartet das Unternehmen Kernerträge je Aktie*
zwischen 1,50 und 1,60 USD vor dem sog. DAC-Unlock. Zu den Kernerträgen
zählen die gegenwärtig geschätzten Effekte des Bereichs
Unfall/Katastrophen in Höhe von 230 Mio USD, bzw. 0,77 USD je Aktie nach
Steuern. Das Unternehmen rechnet im Zusammenhang mit der Bereinigung
seiner prognostizierten Bruttogewinne, was im Allgemeinen als "DAC-Unlock”
bezeichnet wird, mit einer Belastung von rund 3,05 USD je Aktie, bzw.
915 Mio USD. Die DAC-Unlock-Schätzung beruht auf dem Marktniveau des S&P
500 von 1.165 per 30. September 2008.
Im Bereich der Lebensversicherungen geht man davon aus, die für das
dritte Quartal 2008 gemeldeten Prognosen beibehalten zu können, mit
Ausnahme der variablen US-Pensionseinlagen, die geringfügig unter den
Prognosen liegen. Im Sach- und Haftpflichtbereich geht man im dritten
Quartal 2008 bei der kombinierten Schaden-/Kostenquote im Rahmen der
laufenden Geschäftstätigkeiten von 91,8 Prozent aus, und zwar unter
Ausschluss von Katastrophen und Vorjahresentwicklungen.
*Kennzeichnet Finanzkennzahlen, die nicht auf den Grundsätzen
ordnungsgemäßer Buchführung beruhen ("Nicht-GAAP”).
Weitere Informationen darüber erfolgen im unteren Teil dieser
Pressemitteilung unter der Überschrift HIG-F.
Kapital
"Durch diese Investition seitens der Allianz
SE gehen wir davon aus, dieses Jahr mit einer Kapitalmarge von ca. 3,5
Mrd USD über den bestehenden AA-Rating-Anforderungen zu beenden”,
so Ayer. Bei dieser Schätzung wird unterstellt, dass sich das
Marktniveau am Ende des dritten Quartals bis zum Jahresende nicht
verändert, die vorgegebenen Anforderungen der Ratingagenturen
unverändert bleiben und die Geschäfte des Unternehmens für den Rest des
Jahres wie geplant laufen.”
Bei den obigen Zahlen handelt es sich um vorläufige Schätzungen, die auf
den derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Die tatsächlichen
Ergebnisse des Unternehmens für das dritte Quartal können gegebenenfalls
erheblich davon abweichen. Für weitere Informationen lesen Sie bitte die
Anmerkungen am Ende dieser Pressemitteilung über die Risiken und
Unwägbarkeiten, aufgrund derer die tatsächlichen Ergebnisse von den
prognostizierten abweichen können.
Dividende
In Zusammenhang mit der Investition der Allianz und der Erhöhung der
Anzahl der ausgegebenen Aktien hat The Hartford die Quartalsdividende
auf 0,32 USD je Aktie herabgesetzt.
Ernennung des Chief Investment Officers
Greg McGreevey, der seit August beim Unternehmen tätig ist, übernimmt
mit sofortiger Wirkung die Position des Executive Vice President und
Chief Investment Officer bei The Hartford und die des President der
Hartford Investment Management Company. Er ist Nachfolger von Dave
Znamierowski, der das Unternehmen verlässt. Ayer erläuterte: "Greg
ist ein bewährter Investmentexperte mit hervorragenden Referenzen. Er
und sein Team kümmern sich engagiert um unser Portfolio, bewerten unsere
Investments und ebnen den Weg durch dieses äußerst volatile Marktumfeld.”
"Dave war in den letzten 12 Jahren mit
Engagement für The Hartford tätig. Angesichts der unvorhergesehenen
Finanzmarktkrise und deren Auswirkungen auf das Investmentportfolio des
Unternehmens haben wir beschlossen, dass es das Beste wäre, eine frische
Perspektive in unseren Investmentbereich zu bringen”,
fügte Ayer hinzu.
Goldman, Sachs & Co. waren als Finanzberater und Platzierungsagent von
The Hartford in Bezug auf die Kapitalanlage der Allianz SE tätig.
Informationen über The Hartford
The Hartford, ein Fortune 100-Unternehmen, zählt mit einem Umsatz von
25,9 Milliarden US-Dollar im Jahr 2007 zu den führenden
Finanzdienstleistungsgesellschaften in den USA. Das Portfolio umfasst
Investmentprodukte, Lebensversicherungen und betriebliche
Altersvorsorge, Kfz- und Wohngebäudeversicherungen, gewerbliche
Sachversicherungen sowie Haftpflicht- und Unfallversicherungen. The
Hartford hat weltweit Standorte in Japan, Großbritannien, Kanada,
Brasilien und Irland. Die Internetadresse von The Hartford lautet
www.thehartford.com.
HIG-F
The Hartford verwendet die Nicht-GAAP-Finanzkennzahl 'Kernerträge'
als wichtige Kennzahl für die betriebliche Leistung des Unternehmens. Da
die Berechnung der Kernerträge seitens The Hartford von ähnlichen
Kennzahlen anderer Unternehmen abweichen kann, sollten Investoren
vorsichtig sein, wenn sie Nicht-GAAP und andere Finanzkennzahlen von The
Hartford mit denen anderer Unternehmen vergleichen. Bei The Hartford ist
man der Ansicht, dass die Kennzahl der Kernerträge Investoren einen
wertvollen Einblick in Bezug auf die Leistung der laufenden
Geschäftstätigkeit des Unternehmens liefert, da dadurch Trends bei den
Geschäften im Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbereich aufgezeigt
werden, die durch das Nettoergebnis bestimmter realisierter
Veräußerungsgewinne und -verluste verdeckt sein könnten. Einige
realisierte Veräußerungsgewinne und -verluste erfolgen im Wesentlichen
aufgrund von Investmententscheidungen und externen wirtschaftlichen
Entwicklungen, deren Art und Zeitpunkt mit dem Versicherungs- und
Haftungsgeschäft des Unternehmens in keinem Zusammenhang stehen.
Dementsprechend werden bei der Berechnung der Kernerträge sämtliche
realisierten Gewinne und Verluste ausgeklammert (abzüglich Steuern und
den Auswirkungen der aktivierten Abschlusskosten), die tendenziell je
nach Kapitalmarktlage von einer Periode zur nächsten stark schwanken.
Bei The Hartford ist man jedoch der Ansicht, dass einige realisierte
Veräußerungsgewinne und -verluste einen wesentlichen Bezug zum
Versicherungsgeschäft des Unternehmens haben. Daher sind in den
Kernerträgen realisierte Gewinne und Verluste (netto) enthalten, wie
z.B. die periodische Abwicklung von Kreditderivativen und dem
japanischen Cross Currency Swap mit fester Annuität (jeweils netto).
Diese realisierten Gewinne und Verluste stehen in direktem Zusammenhang
mit einem Ausgleichsposten in der Gewinn- und Verlustrechnung, wie z.B.
Investmenterträge. Die Kernerträge werden seitens des Managements zudem
für die Bewertung der betrieblichen Leistung des Unternehmens genutzt.
Es handelt sich auch um eine der Kennzahlen zur Festlegung der
Bonuszahlungen für die Manager des Unternehmens. Die Kernerträge sind am
ehesten mit dem Reinertrag nach GAAP zu vergleichen. Sie sollten jedoch
nicht als Ersatz für den Reinertrag angesehen werden, da sie nicht die
gesamte Ertragskraft des Unternehmens zeigen. Daher hält man es bei The
Hartford für sinnvoll, dass Investoren sowohl den Reingewinn als auch
die Kernerträge bewerten, wenn sie die Leistung des Unternehmens prüfen.
Für das dritte Quartal wird keine Überleitung der geschätzten
Kernerträge je Aktie auf den veranschlagten Reingewinn vorgenommen, da
diese Überleitung einen unverhältnismäßig hohen Aufwand erfordern würde.
Mit Ausnahme des 'accumulated other comprehensive income' ("AOCI”)
basiert die Berechnung des Buchwertes je Aktie auf einer
Nicht-GAAP-Finanzkennzahl. Die Berechnung erfolgt, indem man (a) das
Eigenkapital, ausgenommen AOCI abzüglich Steuern durch (b) die
ausgegebenen Stammaktien dividiert. Bei The Hartford liefert man den
Investoren den Buchwert je Aktie ausschließlich AOCI, damit diese den
Nettowert des Unternehmens analysieren können, der in erster Linie den
Geschäftstätigkeiten des Unternehmens zuzurechnen ist. Man ist zudem der
Ansicht, dass diese Kennzahl für Investoren äußerst wertvoll ist, da die
Effekte von Posten außen vor gelassen werden, die aufgrund von
Änderungen bei den Zinssätzen von einem Zeitraum zum nächsten schwanken
können. Der Buchwert je Aktie nach GAAP ist am ehesten damit
vergleichbar.
Für das dritte Quartal wird keine Überleitung des
Buchwertes je Aktie ausgenommen AOCI auf den Buchwert je Aktie
vorgenommen, da diese Überleitung einen unverhältnismäßig hohen Aufwand
erfordern würde.
Einige Aussagen in dieser Pressemitteilung können als
zukunftsweisende Aussagen gemäß dem Private Securities Litigation Reform
Act von 1995 erachtet werden. Wir mahnen Investoren zur Vorsicht, dass
diese zukunftsweisenden Aussagen keine Garantien für künftige Leistungen
darstellen, und dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich davon
abweichen können. Investoren sollten daher die wichtigen Risiken und
Unwägbarkeiten in Betracht ziehen, aufgrund derer es zu Abweichungen in
Bezug auf die tatsächlichen Ergebnisse kommen kann. Bei diesen wichtigen
Risiken und Unwägbarkeiten handelt es sich u.a. um diese, die im Rahmen
unserer Quartalsberichte auf dem Formular 10-Q, unseres
Jahresabschlusses 2007 auf dem Formular 10-K und anderen Dokumenten
beschrieben sind, die wir bei der US-amerikanischen Börsenaufsicht
'Securities and Exchange Commission' einreichen. Wir übernehmen
keinerlei Verpflichtung zur Aktualisierung dieser Pressemitteilung,
deren Inhalt sich auf den Tag der Veröffentlichung bezieht.
Zu diesen bedeutenden Risiken und Unwägbarkeiten zählen u.a. die
folgenden (ohne darauf beschränkt zu sein): die Auswirkungen der
gegenwärtigen unvorhergesehenen Volatilität der Finanzmärkte auf unsere
Ertrags- und Finanzlage, insbesondere wenn diese Bedingungen weiter
anhalten; die Auswirkungen auf die Finanzmärkte und unsere Branche;
derzeitige Gesetzgebungs- und andere Maßnahmen, die als Reaktion auf die
gegenwärtige Finanzkrise getroffen werden; die Auswirkungen auf unsere
Liquidität und unsere Portfoliobewertung aufgrund potenzieller
Änderungen der Anforderungen von Ratingagenturen und -modellen;
Änderungen von unseren Ergebnissen, wenn das dritte Quartal 2008
endgültig abgeschlossen ist; die Problematik, das potenzielle Risiko für
das Unternehmen hinsichtlich Ansprüchen aufgrund von Asbest- und
Umweltschäden vorherzusagen; potenzielle Terrorangriffe; die Reaktion
von Rückversicherungsgesellschaften gemäß Rückversicherungsverträgen
sowie die Verfügbarkeit, Preisgestaltung und Adäquanz der
Rückversicherung, die das Unternehmen vor Verlusten schützt;
Veränderungen auf den Finanz- und Kapitalmärkten, einschließlich
Änderungen bei Zinssätzen, Credit Spreads, Aktien- und Währungskursen;
das Unvermögen, die Auswirkungen der Kapitalmarktvolatilität auf die
betriebliche Finanz- und Ertragslage des Unternehmens aufgrund von
Verpflichtungen in Bezug auf Garantien bei Annuitätsprodukten effektiv
zu relativieren; die Möglichkeit einer ungünstigen Verlustentwicklung;
das Eintreten und die Gewichtung von Katastrophen, sowohl natürliche als
auch von Menschenhand geschaffen; stärkere Konkurrenzsituation als
erwartet; ungünstige rechtliche oder gesetzliche Entwicklungen; die
potenziellen Folgen in- und ausländischer regulatorischer Entwicklungen,
einschließlich solcher, aufgrund derer die Geschäftskosten und das
erforderliche Kapitalniveau des Unternehmens ansteigen könnten; die
Möglichkeit allgemeiner wirtschaftlicher und unternehmerischer
Konditionen, die sich ungünstiger als erwartet entwickeln; die Fähigkeit
des Unternehmens, seine Produkte mit Hilfe der derzeitigen und künftigen
Vertriebskanäle zu vertreiben; die unsicheren Folgen entstehender
Ansprüche und Deckungsverpflichtungen; eine Herunterstufung bei der
Finanzstärke oder den Kreditratings des Unternehmens; die Fähigkeit der
Tochtergesellschaften von Hartford, dem Unternehmen Dividenden
auszuzahlen; die Fähigkeit des Unternehmens, seine Sach- und
Haftpflichtprodukte mit einem angemessenen Preis zu versehen; die
Fähigkeit, die Systeme und Informationen des Unternehmens im Falle einer
Katastrophe oder anderen unerwarteten Gegebenheiten wiederherzustellen;
potenzielle Schwierigkeiten aufgrund von Outsourcing-Aktivitäten;
potenzielle Änderungen von Steuergesetzten auf Bundes- oder
Einzelstaatsebene, einschließlich Änderungen, die sich auf die
Abzugsmöglichkeit von Dividenden im Rahmen von Einzelkonten auswirkt;
Verluste wegen Versäumnisse von Dritten; die Fähigkeit des Unternehmens,
sein geistiges Eigentum zu schützen und sich bei Zuwiderhandlungen zur
Wehr zu setzen sowie andere Risiken und Unwägbarkeiten, die im Rahmen
unserer Quartalsberichte auf dem Formular 10-Q, unseres
Jahresabschlusses 2007 auf dem Formular 10-K und anderen Dokumenten
beschrieben sind, die The Hartford bei der US-amerikanischen
Börsenaufsicht 'Securities and Exchange Commission' einreicht. Das
Unternehmen The Hartford übernimmt keinerlei Verpflichtung zur
Aktualisierung dieser Pressemitteilung, deren Inhalt sich auf den Tag
der Veröffentlichung bezieht.
Die oben erwähnten Wertpapiere sind nicht und werden auch nicht gemäß
dem Securities Act von 1933 in der neuesten Fassung erfasst und können
in den USA ohne Erfassung, bzw. einer entsprechenden Ausnahmeregelung
weder angeboten noch verkauft werden.
Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist
die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur
besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im
Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb
Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.