1. „Wir wissen, was Du letzten Sommer getan hast"
Google, dieses riesige Suchmaschinenunternehmen, hat in der jüngsten Vergangenheit ungewohnt verletzlich gewirkt. Die Märkte reagierten am Donnerstag schockiert, als der Konzern für das dritte Quartal einen Rückgang um 20 Prozent beim Gewinn vermelden musste. Außerdem wurden die Daten versehentlich zu früh veröffentlicht.
Doch trotz dieses Ungeschicks bleibt die Dominanz von Google im Suchmaschinenmarkt weiter ungebrochen. Das liegt nicht nur an der Art und Weise, wie das Unternehmen Informationen bereitstellt, sondern auch daran, wie und in welchem Umfang es Daten seiner Nutzer sammelt.
Erst in diesem Monat geriet die überarbeitete und übergreifende Datenschutzrichtlinie von Google in die Kritik. Sie war im März in Kraft getreten und hatte die zahlreichen anderen Datenschutzrichtlinien für Suchfunktion, Mail-Programm, Google Maps und Youtube abgelöst. Aufsichtsbehörden der Europäischen Union erklärten, die neue Richtlinie würde nicht deutlich genug erklären, was das Unternehmen mit den Nutzerdaten anstelle. Sie sei zu umständlich formuliert und es werde nicht darüber informiert, wie lange Informationen wie Kreditkartennummern, Aufenthaltsorte und mehr gespeichert werden. Zwar erklärte Google, man halte sich an die europäische Gesetzgebung. Doch das hielt die Aufsichtsbehörden nicht davon ab, mit rechtlichen Maßnahmen und Strafzahlungen zu drohen ... Lesen Sie den vollständigen Artikel auf WSJ.de
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