30.11.2012 18:17

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THE WALL STREET JOURNAL

Die Bank of England schlägt Alarm


Großbritanniens Banken brauchen womöglich bald neue Milliardenspritzen - bis zu 50 Milliarden Pfund sind im Gespräch. Die Bank of England stellt den Geldhäusern des Landes ein schlechtes Zeugnis aus.



Die Institute seien zu optimistisch und verschleierten durch Bilanztricks ihren wahren Kapitalbedarf, warnt die Notenbank.

Großbritanniens Banken werden „erhebliche" Mengen an frischem Kapital aufnehmen oder Geschäftsfelder verkaufen müssen. Das erklärte die Bank of England am Donnerstag in ihrer bisher schärfsten Warnung an die Banken. Diese müssten ihre faulen Kredite in den Griff bekommen und sich undurchsichtiger Bilanzierungspraktiken entledigen, um das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen und den Zugang zu Krediten nicht zu verlieren.

Das finanzpolitische Komitee der Bank of England – ein Ausschuss aus Vertretern der Zentralbanken, der Regulierungsbehörden und Experten aus der Finanzwirtschaft, der das britische Finanzsystem schützen soll – fürchtet, dass die Banken und Bausparkassen des Landes ihre Kapitalquoten schönen: Sie sollen demnach die Risiken im Zusammenhang mit verschiedenen Anlagen herunterspielen und für drohende Verluste durch faule Kredite, insbesondere an gewerbliche Immobilienentwickler, nicht ausreichend vorsorgen.

Die Banken würden ihren Zustand zudem dadurch beschönigen, dass sie für mögliche Entschädigungszahlungen an Kunden, denen für sie ungeeignete Produkte verkauft wurden, und für Strafen im Zusammenhang mit versuchten Zinsmanipulationen und anderem Fehlverhalten zu wenig Geld zurücklegten ... Lesen Sie den vollständigen Artikel auf WSJ.de

Bildquellen: istock/david franklin

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