Von TELIS DEMOS und SHAYNDI RAICE
Zu den frühen Geldgebern von Facebook, die nach dem Ende der Haltefrist verkaufen dürfen, gehören der Startup-Investor Peter Thiel sowie die Beteiligungsgesellschaft Accel Partners. Bislang konnten die Altinvestoren ihre Papiere nicht auf den Markt bringen. Und obwohl die Facebook-Aktie seit dem Börsengang zu 38 US-Dollar um 43 Prozent abgestürzt ist, sitzen sie noch auf beachtlichen Papiergewinnen. Thiel und Accel kauften sich in das Unternehmen ein, als dieses mit weniger als einer Milliarde Dollar bewertet war. Heute liegt der Börsenwert bei rund 60 Milliarden Dollar.
Beim Börsengang lag die Marktkapitalisierung mit 104 Milliarden Dollar allerdings noch ein gewaltiges Stück höher. Die Buchgewinne von Investoren wie Goldman Sachs oder der russischen Anlagefirma DST Global, die erst in einer späteren Phase einstiegen, dürften mittlerweile nur noch gering sein. Das dürfte auch die frühen Anleger – zu denen neben Investoren auch Facebook-Mitarbeiter zählen – zum Nachdenken bewegen. Schließlich kommen im Verlauf des nächsten Jahres fünf weitere Tranchen an vorbörslich platzierten Aktien in den Handel.
Die erste Frist, die am Donnerstag endet, gilt für Investoren, die bereits beim Börsengang Anteile verkauft haben und umfasst insgesamt 271 Millionen Aktien, die zu den bisherigen 421 Millionen Aktien dazu kommen könnten. Einzige Ausnahme ist Facebook-Chef Mark Zuckerberg, der vor November keine zusätzlichen Papiere verkaufen darf... Lesen Sie den vollständigen Artikel auf WSJ.de
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