Der Bergbaukonzern
Xstrata und der weltgrößte Rohstoffhändler
Glencore fusionieren. Dabei entsteht ein Branchenriese, der auf allen Kontinenten tätig ist und mehr als 200 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz macht. Glencore Xstrata International kommt nach aktuellem Stand auf einen Marktwert von 90 Milliarden Dollar und kann es mit Branchengrößen wie
BHP Billiton und
Rio Tinto aufnehmen. Vollzogen werden soll der Zusammenschluss über einen Aktientausch. Xstrata-Anteilseigner bekommen 2,8 Glencore-Aktien je Anteilsschein. Das entspricht einem Aufschlag von 15 Prozent auf den Xstrata-Aktienkurs vor Bekanntwerden der Verhandlungen. Glencore hält bereits 34,4 Prozent am Minenbetreiber Xstrata, die restlichen Aktionäre werden nach Abschluss der Aktientauschs über 45 Prozent des Kapitals verfügen. Aus dem Weg räumen müssen beide Seiten noch Bedenken der Kartellwächter. Der neue Mega-Konzern handelt weltweit mit Metallen, Öl und Getreide. Auch an der Börse löste die offizielle Fusionsankündigung nicht nur Freude aus. Die Xstrata-Aktie gab nach, während der Kurs von Glencore zulegte. Xstrata-Aktionäre beklagten sich über das ihrer Meinung nach zu geringe Tauschangebot. Analysten halten es für möglich, dass nicht alle Anteilseigner andienen werden. Ablehnend äußerte sich bereits die Fondsgesellschaft von Standard Life. Analysten von Liberum Capital lobten, Xstrata profitiere von der Fusion ...
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Bildquellen: Keystone