NEW YORK - Im April will
Facebook voraussichtlich an die Börse gehen. Eine Wagniskapitalfirma knackt gleich den großen Jackpot und dürfte ein 9 Milliarden US-Dollar schweres Konto ihr Eigen nennen. Den Kuchen teilen sich mehr als 50 Privatanleger und Investmentfonds, die Geld in das Soziale Netzwerk gesteckt haben. Zwischen 75 und 100 Milliarden dürfte Facebook nach dem Gang aufs Börsenparkett wert sein. Frühe Investoren beweisen richtigen Riecher Facebooks Triumphzug war alles andere als vorgezeichnet. Viele Wagniskapitalfirmen wurden damals für ihr Millioneninvestment belächelt - doch die Zeit gab ihnen Recht.
Vor allem die frühen Investoren aus den Jahren 2005 und 2006 können nun ihr Engagement vergolden. Sie dürften aus ihren investierten Millionenbeträgen Multi-Milliarden-Reichtümer machen, wie mit dem Deal vertraute Kreise sagen. Accel Partners etwa waren schon früh auf der Bildfläche aufgetaucht. Die Wagniskapitalfirma aus dem kalifornischen Palo Alto legte 2005 relativ mickrige 12,7 Millionen Dollar in Zuckerbergs Start-up an. Damals brachte Facebook einen Wert von 100 Millionen Dollar auf die Waage. Wenn die Beteiligungsfirma im April - dann wird der Börsengang erwartet - Kasse machen sollte, winken ihr bis zu 9 Milliarden Dollar. Andere Anleger können immer noch rund das Zweihundertfache ihrer Investments absahnen. Der allererste Facebook-Geldgeber, Peter Thiel, wird sich auch nicht grämen müssen. Er investierte 2004 eine halbe Million Dollar. Finanzexperten taxierten Facebook damals gerade einmal mit 4,9 Millionen Dollar.
Seitdem hat Thiel seinen Anteil an Facebook kontinuierlich reduziert. Wieviel Vermögen der Facebook-Börsengang in seine Privatschatulle spülen wird, ist unklar: Seinen Anteil am Unternehmen verrät er nicht. Facebook dürfte Googles ...
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