PARIS/FRANKFURT-- Opel und
Peugeot Citroën gehören momentan zu den größten Sorgenkindern in der europäischen Automobilindustrie. Beide Unternehmen stehen angesichts des schwierigen Marktumfelds auf dem alten Kontinent vor harten Einschnitten. In ihrer Not verhandeln die Autobauer nun offenbar über eine groß angelegte Allianz. Der französische Arbeitsminister Xavier Bertrand bestätigte, dass beide Konzerne in fortgeschrittenem Stadium über eine mögliche Kooperation verhandeln. Die Financial Times hatte zuvor unter Berufung auf zwei Insider geschrieben, Peugeot und Opel sowie Vauxhall aus Großbritannien, die wie die Rüsselsheimer zum amerikanischen
General Motors-Konzern gehören, könnten gemeinsam Motoren, Getriebe und sogar ganze Fahrzeuge entwickeln. Nach Informationen der britischen Zeitung geht es bei den Verhandlungen nicht um einen möglichen Zusammenschluss, und auch ein Aktientausch ist unwahrscheinlich. Sollte es zu einer Übereinkunft kommen, könnte diese auf dem Genfer Autosalon Anfang März verkündet werden, schrieb die FT.Der Arbeitsminister bestätigte, er sei vom Peugeot-Chef Philippe Varin über die Gespräche informiert worden. Der Manager habe für seinen Plan geworben, da eine Allianz die Produktion billiger machen und so Arbeitsplätze sichern könne, sagte Bertrand.Europas zweitgrößter Autohersteller, PSA Peugeot Citroën, hatte in der Nacht erklärt, Kooperationen und Allianzen zu prüfen. "Solche Gespräche finden statt, ob es jedoch zu einer Vereinbarung kommt, ist noch nicht sicher," sagte ein Peugeot-Sprecher. Namen wollten ...
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