Der verpatzte Börsengang von Facebook hat eine Prozesslawine gegen das soziale Netzwerk, die Investmentbanken und den Börsenbetreiber Nasdaq losgetreten. Etwa 50 Klagen sind gegen Facebook, die Nasdaq OMX Group und die Emissionsbanken anhängig, wie an den Verfahren beteiligte Anwälte berichten. Dazu könnten nach Ansicht von Rechtsexperten noch hunderte Anträge auf Eröffnung von Schiedsgerichtsverfahren gegen Broker und Wertpapierhandelsfirmen eingehen, die die Aktien von Facebook beworben haben.
Für die Angeklagten in den Verfahren könnte es durchaus teuer werden. Seit dem Börsengang hat der Aktienkurs von Facebook um 47 Prozent nachgegeben und damit etwa 38 Milliarden US-Dollar an Marktbewertung vernichtet. Am Dienstag fiel die Aktie des sozialen Netzwerkes im New Yorker Handel um 2,5 Prozent auf 20,28 Dollar.
„Börsengänge sind für die Anwälte der Kläger die attraktivsten Prozesse“…Lesen Sie den vollständigen Artikel auf WSJ.de
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