Die
Deutsche Bank hat ihr Testament gemacht. Das heißt nicht, dass sie kurz vor ihrem Zusammenbruch steht. Im Gegenteil. Doch fordert der US-Gesetzgeber von ihr und anderen Schwergewichten der Branche Pläne, wie eine mögliche Abwicklung der Institute in Krisenzeiten vonstatten gehen könnte.
Die „Patientenverfügungen" von neun Finanzinstituten - darunter auch die der Deutschen Bank - wurden nun veröffentlicht.
Der deutsche Branchenprimus sieht in seinem Testament eine Abspaltung des systemrelevanten Teils ihres Geschäfts vor. Dieses Geschäft soll im Falle eines Scheiterns der Bank in eine eigens hierfür eingerichtete Institution übertragen und dort fortgeführt werden.
Systemrelevantes Geschäft unter deutscher Aufsicht
Diese so genannte „Bridge Bank" soll dann vom deutschen Bankenrettungsfonds Soffin kontrolliert werden. Der Plan der Frankfurter Banker sieht vor, dass in so einem Notfall die US-Kontrolleure mit den deutschen Aufsehern kooperieren müssten. Im Ernstfall will ... Lesen Sie den vollständigen Artikel auf WSJ.de