Insgesamt 11,7 Milliarden Euro wollen
Banco Santander,
BBVA,
CaixaBank, Banco de Sabadell und Banco Popular Espanol in diesem Jahr dafür zurücklegen. Darüber hinaus bilden die Banken zusätzliche Kapitalpuffer in Höhe von 5,6 Milliarden Euro. Die Institute kommen mit dieser Maßnahme einer Aufforderung der Regierung nach, die mit einem ganzen Maßnahmenbündel die Finanzbranche wieder auf Vordermann bringen will. Die Banco Santander SA kündigte an, weitere Rückstellungen in Höhe von 2,3 Milliarden Euro zu bilden. Spaniens größtes Institut nach Marktwert hatte im vergangenen Jahr bereits 1,8 Milliarden Euro zurückgestellt. Jetzt nimmt Santander für ein neues Kapitalpolster zudem 2 Milliarden Euro in die Hand.
Die Mittel für die neuen Rückstellungen sollen unter anderem aus einem Kapitalgewinn von 900 Millionen Euro aus dem Verkauf der kolumbianischen Tochter kommen. Weitere Kapitalgewinne aus anderen erwarteten Transaktionen und der geplante operative Gewinn in diesem Jahr sollen ebenfalls helfen. Die Banco Bilbao Vizcaya Argentaria SA (BBVA) will in diesem Jahr 2,8 Milliarden Euro zurückstellen. Den Betrag will die zweitgrößte Bank des Landes in der ersten Jahreshälfte aufbringen. Neues Kapital soll allerdings nicht aufgenommen werden, um die Vorgaben der Europäischen Bankenaufsicht zu erfüllen, so das Institut. Voraussichtlich im vierten Quartal ...
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