NEW YORK - Wenn
Goldman Sachs und
Morgan Stanley nächste Woche ihre Zahlen vorlegen, rechnen Analysten nur mit schwachen Ergebnissen im vierten Quartal und gesamten Jahr 2011. Den Anfang macht
J.P. Morgan am Freitag, den 13. Januar. Dann wird sich zeigen, ob das Datum für den Quartalsbericht Zufall war oder doch das sprichwörtliche Pech bringen wird. Das Jahr 2011 hatte durchaus vielversprechend begonnen. Wegen der volatilen Märkte wurden nach Ausbruch der Staatsschuldenkrise in Europa im Sommer dann aber viele Transaktionen auf 2012 verschoben, und auch der Aktien- und Anleihenhandel - saisonal zum Jahresende sowieso schwach - kam unter Druck.
"Operative Trends haben sich verschlechtert"
"Die allgemeinen operativen Trends haben sich immer mehr verschlechtert, Kunden wurden vorsichtiger und haben sich im vierten Quartal weniger engagiert", schrieb Analyst Brad Hintz von Sanford C. Bernstein vor kurzem in einer Studie an seine Kunden. Investoren und Analysten werden die Geschäftsberichte vor allem auf Anhaltspunkte zu den Trends im Jahr 2012 abklopfen, wie zum Beispiel Stellenstreichungen oder Zeichen einer möglichen Erholung der Kapitalmärkte. Auch wird aus den Berichten ersichtlich werden, …
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