Als der Online-Radiosender Pandora im vergangenen Jahr an die Börse gehen wollte, konkurrierten auch die Investment-Banker von Morgan Stanley um den Auftrag. Das für Technologieunternehmen zuständige Team trug bei seiner Präsentation T-Shirts der Lieblingsbands unter ihren Jackets, die sie auch auf ihren privaten Pandora-Profilen als musikalische Favoriten angegeben hatten. Darunter Shirts der Rolling Stones oder von Black Sabbath. Die Banker um Michael Grimes, Technologie-Spezialist bei der Investmentbank, versicherten Pandora eine kooperative Zusammenarbeit - und bekamen den Job.
Heute jagt Morgan Stanley einer noch viel größeren Trophäe hinterher: Der Facebook-Börsengang könnte bis zu 10 Milliarden US-Dollar erlösen und damit als eines der größten IPOs in die Annalen eingehen. Morgan Stanley bringt Tech-Firmen erfolgreich an die Börse Zuletzt galten Morgan Stanley und Goldman Sachs als Hauptanwärter für den Facebook-Deal. Goldman galt sogar als Favorit, nachdem die Bank die vorbörsliche Ausgabe von Facebook-Aktien an vermögende Privatanleger betreut hatte. Da die Bank allerdings patzte und US-Investoren beim Deal außen vor blieben, scheint nun Morgan Stanley die Nase vorn zu haben. Das berichten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Morgan Stanley und auch Goldman Sachs wollten dazu keinen Kommentar abgeben.
Die Experten für Technologieunternehmen bei Morgan Stanley brachten allein im vergangenen Jahr rund die Hälfte …
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