02.08.2012 09:41
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Thomas Cook rutscht zwischen April und Juni in die Miesen - Fortschritte

    LONDON (dpa-AFX) - Der angeschlagene Reiseveranstalter Thomas Cook ist nach dem desolaten Winterhalbjahr auch zwischen April und Juni im operativen Geschäft in die roten Zahlen gerutscht. Dennoch sieht der Konzern bei seiner Neuaufstellung Fortschritte. Die Buchungszahlen haben vor allem in den vergangenen Wochen trotz der zunehmenden wirtschaftlichen Unsicherheit stark zugelegt, wie Thomas Cook am Donnerstag mitteilte.

 

    Der Umsatz im dritten Geschäftsquartal bis Ende Juni sank um sechs Prozent auf 2,3 Milliarden Pfund (2,9 Mrd Euro). Wechselkurseffekte herausgerechnet, wären die Erlöse stabil geblieben. Vor Sondereffekten fiel im operativen Geschäft ein Verlust von 26,5 Millionen Pfund an, im Vorjahr hatte hier noch ein Gewinn von 20,1 Millionen Pfund gestanden. Der Verlust vor Steuern stieg nun von 56,7 auf 96,0 Millionen Pfund.

 

    Die neue Unternehmenschefin Harriet Green, die seit Ende Juli im Amt ist, sagte: "Meine erste wichtige Aufgabe ist es, unsere Geschäftsbereiche genau zu überprüfen, schnell Prioritäten zu setzen und einen klaren Plan auszuarbeiten, um Thomas Cook neuen Schwung zu verleihen." Diesen wolle sie im kommenden Frühjahr vorstellen.

 

    Das laufende Jahr bleibt aus Sicht des Managements weiterhin herausfordernd. Dennoch sieht sich Green von den aktuellen Buchungstrends ermutigt. Im Heimatmarkt Großbritannien blieben die Buchungen stabil, die Nachfrage nach Pauschalreisen zog im Juli stark an. Das Deutschlandgeschäft legte bei Preisen und Buchungen um jeweils zwei Prozent zu, die Buchungen lägen über der geplanten Kapazität. Die Angebote zu den Olympischen Spielen seien allerdings nicht gut gelaufen.

 

    Im Mai hatte der angeschlagene Reiseveranstalter in seinem Kampf ums Überleben mehr Zeit von seinen Geldgebern bekommen. Der Konzern, der in Deutschland etwa mit den Marken Neckermann Reisen, Bucher Last Minute und Öger Tours vertreten ist, hatte sich mit den Banken auf ein neues Kreditpaket geeinigt. Im ersten Geschäftshalbjahr (Ende März) war Thomas Cook tief in die roten Zahlen gestürzt: Im saisonbedingt ohnehin schwachen Winterhalbjahr stand unter dem Strich ein Verlust von 594 Millionen britischen Pfund. Das war fast dreimal so viel wie ein Jahr zuvor und mehr als der Rekordverlust aus dem gesamten Geschäftsjahr 2010/2011./stk/stw/kja

 

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