11.12.2012 09:23
Bewerten
 (0)

ThyssenKrupp will Kurzarbeit verlängern

    ESSEN (dpa-AFX) - Der Industriekonzern ThyssenKrupp will wegen der schwachen Nachfrage nach Stahl die Kurzarbeit in Deutschland verlängern. "Wir begrüßen die Überlegungen der Bundesregierung, das Kurzarbeitergeld auf zwölf Monate zu verlängern und gehen davon aus, dass wir gemeinsame Lösungen finden", sagte Vorstandschef Heinrich Hiesinger am Dienstag. Der Konzern hatte im August für knapp 2.200 der rund 17.500 Stahlarbeiter in Deutschland Kurzarbeit eingeführt.

 

    ThyssenKrupp erklärte, dass sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen seitdem nicht verbessert hätten. Die Zuschüsse der Arbeitsagentur für Kurzarbeit sind normalerweise auf ein halbes Jahr befristet.

 

    ThyssenKrupp kündigte zugleich an, auf die Verschärfung des Umfelds für die europäische Stahlindustrie mit hohen Überkapazitäten und Preisdruck reagieren zu wollen. Hiesinger kündigte besonnenes und rationales Vorgehen an, um Verbesserungspotenziale und Wachstumschancen zu ermitteln. Ergebnisse dieser Überprüfung lägen noch nicht vor. Im Stahlgeschäft in Europa war im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr der operative Gewinn um fast 80 Prozent auf 247 Millionen Euro eingebrochen.

 

    Der Abwärtstrend setzte sich seit Oktober fort. Der Konzern erwartet deshalb im ersten Quartal seines neuen Geschäftsjahres niedrigere Erlöse und einen geringeren Absatz. Dennoch soll es noch einen Gewinn geben./enl/kja

 

 

Artikel empfehlen?

Nachrichten zu ThyssenKrupp AG

  • Relevant
  • Alle2
  • vom Unternehmen2
  • Peer Group
  • ?
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

RSS Feed

Analysen zu ThyssenKrupp AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
25.11.2014ThyssenKrupp NeutralBNP PARIBAS
24.11.2014ThyssenKrupp buyWarburg Research
24.11.2014ThyssenKrupp buyCommerzbank AG
24.11.2014ThyssenKrupp HaltenBankhaus Lampe KG
21.11.2014ThyssenKrupp ReduceKepler Cheuvreux
24.11.2014ThyssenKrupp buyWarburg Research
24.11.2014ThyssenKrupp buyCommerzbank AG
21.11.2014ThyssenKrupp kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
21.11.2014ThyssenKrupp overweightJP Morgan Chase & Co.
21.11.2014ThyssenKrupp buyCommerzbank AG
25.11.2014ThyssenKrupp NeutralBNP PARIBAS
24.11.2014ThyssenKrupp HaltenBankhaus Lampe KG
21.11.2014ThyssenKrupp NeutralHSBC
20.11.2014ThyssenKrupp HoldS&P Capital IQ
20.11.2014ThyssenKrupp HoldSociété Générale Group S.A. (SG)
21.11.2014ThyssenKrupp ReduceKepler Cheuvreux
20.11.2014ThyssenKrupp ReduceKepler Cheuvreux
20.11.2014ThyssenKrupp VerkaufenDZ-Bank AG
10.10.2014ThyssenKrupp VerkaufenDZ-Bank AG
12.09.2014ThyssenKrupp VerkaufenDZ-Bank AG
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für ThyssenKrupp AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Anzeige

Heute im Fokus

DAX schließt im Plus -- Wall Street geschlossen -- Deutsche Bank dampft Handel mit Gold und Silber ein -- Aufspaltungsforderung - Was Europa von Google will -- Infineon, BASF, Amazon, Google im Fokus

Juncker will keine Strafen für EU-Haushaltssünder. Berlin und Paris für stärkere Regulierung von Internetfirmen. Bundesregierung schließt Anti-Spionage-Vertrag mit Blackberry. Opec befeuert Ölpreisverfall. GDL-Chef zeigt sich kampfbereit. Infineon leidet unter herausforderndem Marktumfeld. E.ON verkauft Spanien-Geschäft für 2,5 Milliarden Euro. Arbeitslosigkeit in Frankreich steigt und steigt. Draghi: EZB zu weiteren Maßnahmen bereit.
20 Dinge, die man für 561 Milliarden Euro kaufen könnte

Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Wenn Zukunft Gegenwart wird

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Facebook & Co: Welche Börsengänge waren ein Desaster?

Welches Unternehmen erzielte bislang das größte Emissions- volumen?

Welche Darsteller verdienen am meisten?

Diese Models verdienten 2014 am meisten

In welchen Ländern kostet der Big Mac wie viel?

mehr Top Rankings

Umfrage

Der milliardenschwere "Soli" soll nach dem Willen von Rot-Grün ab dem Jahr 2020 auch den Ländern und Kommunen im Westen Deutschlands zugutekommen. Was halten Sie von diesem Vorhaben?