ESSEN (Dow Jones)--Der Stahl- und Industriekonzern ThyssenKrupp wird die zum Verkauf gestellten Autozuliefersparten voraussichtlich nicht veräußern. Der Verkaufsprozess für Presta Camshaft sei bereits ergebnislos eingestellt worden, sagte Olaf Berlien, das für den Bereich Technologies zuständige Vorstandsmitglied, am Freitag.
Bei Presta Steering, dem zweiten Unternehmen, von dem sich die in Duisburg und Essen ansässige ThyssenKrupp AG trennen wollte, ist der Prozess Berlien zufolge nur formal noch nicht abgeschlossen. "Die Tendenz ist nein", antwortete der Manager auf die Frage, ob für den Bereich ein Käufer gefunden werde.
Der weltweite Einbruch der Automobilnachfrage hatte bei ThyssenKrupp zum Entschluss geführt, die Unternehmen zu verkaufen. Gleichzeitig hatte dieser Umstand die Suche nach Käufern erschwert, was zunächst zu Verzögerungen bei der Veräußerung und nun offenbar zu einem Verbleib im Konzern führte.
Webseite: www.thyssenkrupp.com
-Von Martin Rapp, Dow Jones Newswires; +49 (0) 211 13 87 214;
martin.rapp@dowjones.com
DJG/mmr/jhe
Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de
(END) Dow Jones Newswires
November 27, 2009 11:12 ET (16:12 GMT)
Copyright (c) 2009 Dow Jones & Company, Inc.- - 11 12 AM EST 11-27-09