Dabei wurde angesichts von bilanziellen Einmaleffekten bei der Neubewertung ausstehender Verbindlichkeiten der
Royal Bank of Scotland (RBS) ein deutlich höherer Verlust ausgewiesen als in der Vorjahresperiode.
Demnach lagen die Gesamteinnahmen mit 7,13 Mrd. Britischen Pfund (GBP) unter dem Vorjahreswert von 8,11 Mrd. GBP. Beim operativen Gewinn verzeichnete das Kreditinstitut einen Anstieg auf 1,18 Mrd. GBP, nach 1,13 Mrd. GBP im Vorjahr. Beim bereinigten operativen Gewinn aus dem Kerngeschäft wurde ein Rückgang auf 1,67 Mrd. GBP verzeichnet (Vorjahr: 2,2 Mrd. GBP). Unter dem Strich wies die Royal Bank of Scotland Group einen Nettoverlust von 1,52 Mrd. GBP aus, nach einem Nettoverlust von 528 Mio. GBP im Vorjahresquartal.
Unter anderem habe der Finanzkonzern unter dem nach wie vor schwierigen Gesamtumfeld und dem anhaltend niedrigen Zinsniveau zu leiden gehabt. Die Nettozinseinnahmen verringerten sich dabei von 3,30 Mrd. GBP auf 3,01 Mrd. GBP.
CEO Stephen Hester zeigte sich mit der operativen Ergebnisentwicklung im Kerngeschäftsbereich der Bank äußerst zufrieden und verwies dabei auf die zuletzt erzielten Fortschritte. So habe man die Risiko-Assets weiter abgebaut und die Liquidität insgesamt verbessert. Nun werde man die Umsetzung der weiteren strategischen Planziele konsequent weiter verfolgen. Dazu gehöre neben der Bewältigung der Fehler aus der Vergangenheit auch die Neupositionierung der Royal Bank of Scotland für die Zukunft.
Edinburgh (www.aktiencheck.de)