24.06.2013 21:40
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Updates zu Adidas, BASF, Bayer, Daimler und Deutsche Telekom

Updates zu Adidas, BASF, Bayer, Daimler und Deutsche Telekom
Tipps der Analysten
Die Banken haben ihre Einschätzungen zu Aktien aus DAX und Co. angepasst. Der aktuelle Überblick über die neuen Kursziele.
Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 24.06.2013ABB

    LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für ABB auf "Underweight" belassen. Mit einer raschen Trendwende beim schwächelnden, jüngst zugekauften US-Solarunternehmen Power-One sei wohl nicht zu rechnen, schrieb Analyst Andreas Willi in einer Studie vom Montag. Strategisch gesehen habe er die im April angekündigte Übernahme ohnehin nicht begrüßt, die Bewertung von Power-One bei einem Kaufpreis von 6,35 Dollar je Aktie aber für angemessen erachtet. Außerdem habe er es ABB zugute gehalten, während der Blase am Solarmarkt 2010/11 keine Transaktionen getätigt zu haben. Nun sei freilich herausgekommen, dass die Schweizer bereits 2011 mit einer Angebotsspanne von 11 bis 13 Dollar an Power-One herangetreten seien, kritisiert Willi.

ADIDAS

    LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat Adidas (adidas) von "Hold" auf "Strong Buy" hochgestuft und das Kursziel auf 90 Euro belassen. Er sehe vor wichtigen Ereignissen im kommenden Jahr, wie etwa der Fußball-Weltmeisterschaft und den Olympischen Winterspielen, eine besser vorhersagbare Geschäftsentwicklung bei dem Sportartikelhersteller, schrieb Analyst William Mack in einer Studie vom Montag. Seine Schätzungen für den operativen Gewinn (EBIT) habe er für 2013 wegen der Währungseffekte um ein Prozent gesenkt, für 2014 aber um fünf Prozent angehoben.

ASML

    PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für ASML auf "Neutral" mit einem Kursziel von 53 Euro belassen. Der Trend, immer mehr Komponenten auf immer kleineren Chips unterzubringen, werde nun erstmals in der Geschichte der Halbleiterindustrie nicht zu weiter sinkenden Herstellungskosten führen, schrieb Analyst Jerome Ramel in einer Branchenstudie vom Montag. Die höhere Kapitalintensität der Chipherstellung wäre aber für Halbleiter-Zulieferer wie ASML positiv.

BASF

    LONDON - Goldman Sachs hat die Einstufung für BASF nach einer von der US-Investmentbank organisierten Branchenkonferenz auf "Buy" mit einem Kursziel von 82,50 Euro belassen. Die langfristigen Aussichten für die Chemieindustrie seien positiv, vor allem für jene Unternehmen, die sich spezialisiert hätten, schrieb Analyst Rakesh Patel in einer Sektorstudie vom Montag. Dies stehe aber in scharfem Kontrast zum gegenwärtig gedämpften operativen Umfeld. Zu den langfristig attraktivsten Branchenwerten zählt der Experte unter anderem Linde und Syngenta.

BAYER

    HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Bayer mit Blick auf das von Pfizer eingeführte Nachahmerpräparat für das Potenzmittel Viagra auf "Hold" mit einem Kursziel von 89 Euro belassen. Die Markteinführung von "White Diamond" und anderen Viagra-Generika sollte nur einen geringen Einfluss auf den Bayer-Umsatz mit dem Konkurrenzprodukt Levitra haben, schrieb Analyst Ulrich Huwald in einer Studie vom Montag. Denn die Leverkusener hätten mit Levitra im vergangenen Jahr lediglich 307 Millionen Euro erlöst, was einem Anteil von nur drei Prozent der Pharmaerlöse von Bayer entspreche.

BHP BILLITON

    LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für BHP Billiton aus Bewertungsgründen auf "Neutral" belassen. Der Verkauf der 15-Prozent-Beteiligung an der westaustralischen Jimblebar-Eisenerzmine sei ein vernünftiger Schritt und wirke sich insbesondere auf den Kapitalfluss des Rohstoffkonzerns positiv aus, schrieb Analyst Fraser Jamieson in einer Studie vom Montag.

BHP BILLITON

    ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für BHP Billiton nach einer Gesprächsrunde mit dem Chef der Eisenerzsparte auf "Buy" mit einem Kursziel von 2.470 Pence belassen. Unter dem Strich habe er den Eindruck, dass sich die mittelfristigen Aussichten für die Sparte verbesserten, schrieb Analyst Myles Allsop in einer Studie vom Montag.

CARREFOUR

    LONDON - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für Carrefour (Petro-Canada) auf "Neutral" mit einem Kursziel von 21 Euro belassen. Die bereinigten Einkünfte des europäischen Lebensmittelsektors lägen heutzutage um 12 Prozent unter dem Niveau von vor zehn Jahren, und diese rückläufige Tendenz sollte sich unter anderem wegen der anhaltend schwierigen makroökonomischen Bedingungen fortsetzen, schrieb Analyst Alastair Johnston in einer Branchenstudie vom Montag. Weder Carrefour sowie der ebenfalls mit "Neutral" bewertete Wettbewerber Delhaize könnten robuste Fundamentaldaten vorweisen. Als positiv hob der Experte jedoch die jüngsten Strategiewechsel hervor. Beide Unternehmen hätten zudem der Verschuldung oberste Priorität eingeräumt.

DAIMLER

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Daimler von 50 auf 55 (Kurs 43,745) Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Es gebe es Reihe ermutigender Anzeichen früher Erfolge in der Produktstrategie des Autobauers für die Marke Mercedes, schrieb Analyst Jochen Gehrke in einer Studie vom Montag. Dies sei wichtig, da bei dieser Marke in den kommenden vier Quartalen rund die Hälfte der Modelle erneuert werde.

DAIMLER

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Daimler nach einem Bericht der Fachzeitschrift "Automobilwoche" über die Einstellung vorübergehender Arbeitskräfte im Sommer auf "Buy" mit einem Kursziel von 60 Euro belassen. Die Maßnahmen deuteten auf eine solide Nachfrage nach den neuen Mercedes-Modellen hin, schrieb Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Montag. Dies sei zugleich der wichtigste Punkt für seine Investment-Einschätzung.

DEUTSCHE TELEKOM

    NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für Deutsche Telekom nach einem offiziellen Übernahmeangebot von Vodafone für Kabel Deutschland auf "Outperform" mit einem Kursziel von 9,80 Euro belassen. Diese Nachricht sei uneinheitlich für die Telekom, schrieb Analystin Robin Bienenstock in einer Studie vom Montag. Zum einen verlören die Bonner damit bis zu 150 Millionen Euro, die Vodafone im deutschen Festnetzgeschäft für die Leitungsnutzung bezahle. Zum anderen dürfte die Telekom im deutschen Mobilfunkmarkt davon profitieren, da Vodafone die Mobilfunkdienste in gebündelten Telekomangeboten kaum mit hohen Abschlägen anbieten dürfte.

DEUTSCHE TELEKOM

    HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Deutsche Telekom auf "Hold" mit einem Kursziel von 9,90 Euro belassen. Die Markterwartungen für europäische Telekommunikationsunternehmen dürften weiter sinken, schrieb Analyst Stuart Gordon in einer Branchenstudie vom Montag. Auch eine Konsolidierung im Mobilfunksektor sollte den Abwärtstrend nicht umdrehen können. Die vielversprechendsten Märkte für eine Marktkonsolidierung seien Deutschland und Frankreich. Der Sektor insgesamt sei nicht sehr werthaltig.

DIAGEO

    ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat die Einstufung für Diageo auf "Outperform" mit einem Kursziel von 2.350 Pence belassen. Die langfristigen Aussichten für den Spirituosenkonzern seien gut, kurzfristig sei die Entwicklung in den Absatzmärkten Südkorea, Nigeria und Brasilien aber besorgniserregend, schrieb Analyst Sanjeet Aujla in einer Studie vom Montag. Aufgrund negativer Währungseffekte reduzierte der Experte seine Ergebnisschätzung für das Geschäftsjahr 2013/14 um ein Prozent.

EASYJET

    LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Easyjet (easyJet) von 1.330 auf 1.450 Pence angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die bereits am Markt erwartete Bestellung von 135 Maschinen bei Airbus sollte dem Billigflieger weiteres Wachstum ermöglichen, schrieb Analyst Andrew Light in einer Studie vom Montag. So sollte bis zum Jahr 2022 der Marktanteil beim innereuropäischen Reiseverkehr von aktuell 9 auf dann 12 Prozent steigen. Damit dürfte Easyjet zwar weiter hinter Konkurrent Ryanair liegen, der dann auf 17 Prozent Marktanteil kommen sollte. Beim Umsatz dürfte der Abstand aber kleiner sein, so der Experte.

ENI

    ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Eni auf "Buy" mit einem Kursziel von 20 Euro belassen. Der Ölkonzern komme bei den Verhandlungen über Gaspreise und -lieferungen voran, schrieb Analyst Jon Rigby in einer Studie vom Montag. So hätten sich die Italiener jüngst mit Gazprom über eine Senkung der Gaslieferpreise für 2013 geeinigt.

FRANCE TELECOM

    LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für France Telecom von 7,00 auf 6,80 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Sell" belassen. Der zunehmende Fokus des Managements auf die Kosteneffizienz sei zwar positiv, die Kostensenkungen dürften aber nicht ausreichen, um zu konkurrieren, schrieb Analyst Dimitri Kallianiotis in einer Studie vom Montag. Er habe daher seine Gewinnprognosen gesenkt. Der Experte hält zudem eine Absenkung der Dividende und der Unternehmensprognose im Oktober für möglich.

GLAXOSMITHKLINE

    LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für GlaxoSmithKline (GSK) (GlaxoSmithKline) auf "Underweight" mit einem Kursziel von 1.910 Pence belassen. Nach den jüngsten Studiendaten zum Diabetes-Medikament Albiglutid dürfte sich an den ohnehin niedrigen Umsatzerwartungen für das Mittel nichts ändern, schrieb Analyst James Gordon in einer Studie vom Montag. Auf den Aktienkurs sollten die Daten kaum Einfluss haben.

GLENCORE XSTRATA

    LONDON - Citigroup hat die Einstufung für Glencore Xstrata auf "Buy" mit einem Kursziel von 400 Pence belassen. Analyst Jon Bergtheil nannte in einer Branchenstudie vom Montag mehrere Risikofaktoren für den Rohstoffsektor, darunter das voraussichtlich sich verlangsamende Wirtschaftswachstum in China. Hinzu kämen die hohen Lagerbestände bei Aluminium. Der Experte rechnet damit, dass sich die Metallpreise und die Rohstoffaktien eine Weile unterdurchschnittlich entwickeln dürften. Dies könnte Anleger dazu verleiten, das Papier "vom Boden abzufischen" (Bottom-Fishing). Diese Methode müsse aber immer auf konkreten Fundamentaldaten basieren, warnt der Experte. Beim Bottom-Fishing wird nach längeren Kursverlusten nach dem richtigen Einstiegspunkt gesucht, kurz bevor die Aktie wieder nach oben dreht.

HENKEL

    FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat Henkel (Henkel vz) nach Zeitungsinterviews  mit dem Management zu möglichen Zukäufen auf "Sell" mit einem Kursziel von 56 Euro belassen. Nach dem 2012 abgeschlossenen Konzernumbau sei nun externes Wachstum einer der wichtigsten strategischen Ziele des Konsumgüterunternehmens, schrieb Analystin Nadeshda Demidova in einer Studie vom Montag. Mit einem Akquisitionsbudget von rund 4 Milliarden Euro könnte allerdings der Verschuldungsgrad im kommenden Jahr auf bis zu 36 Prozent steigen.

HENKEL

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Henkel (Henkel vz) nach einem Bericht der "Börsenzeitung" über mögliche Zukäufe auf "Buy" mit einem Kursziel von 78 Euro belassen. Der Konsumgüterkonzern dürfte Ende 2013 über eine Netto-Liquidität von 433 Millionen Euro verfügen, könnte aber zur langfristigen Finanzierung der Akquisitionen dennoch den Anleihemarkt anzapfen, schrieb Analyst Andreas Riemann in einer Studie vom Montag. Weil es sich derzeit recht günstig finanzieren lasse, sehe er gute Chancen für einen gewinnsteigernden Zukauf.

HOCHTIEF

    FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Hochtief (HOCHTIEF) auf "Buy" mit einem Kursziel von 69 Euro belassen. Trotz der zuletzt sehr schwachen Aktie der Tochter Leighton, die den fairen Wert des Hochtief-Papiers belastet, dürfte das Thema Anteilsverkäufe auf der Tagesordnung des Baukonzerns bleiben, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Montag. Hier sei im weiteren Jahresverlauf sehr wahrscheinlich mit Buchgewinnen zu rechnen.

K+S

    LONDON - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat die Einstufung für K+S auf "Underperform" mit einem Kursziel von 28 Euro belassen. Mit Blick auf die Preise für Düngemittel im kommenden Jahr bleibe er vorsichtig, schrieb Analyst Andrew Stott in einer Branchenstudie vom Montag.

KERING

    ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für Kering (ehemals PPR) nach der Abspaltung der Unterhaltungselektronikkette Fnac und deren Börsengang von 166 auf 164 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die mittelfristigen Aussichten für das Luxusgütergeschäft seien gut und die aktuelle Bewertung der Kering-Aktie attraktiv, schrieb Analyst Rogerio Fujimori in einer Studie vom Montag. Auf kurze Sicht seien die Erwartungen des Marktes aber zu hoch.

LANXESS

    LONDON - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat die Einstufung für Lanxess (LANXESS) auf "Neutral" mit einem Kursziel von 60 Euro belassen. Die weiterhin sinkenden Preise für Naturkautschuk seien für Lanxess negativ, schrieb Analyst Andrew Stott in einer Branchenstudie vom Montag. Mit seinen Gewinnschätzungen je Aktie für 2013 und 2014 liege er um acht respektive 15 Prozent unter den Konsensprognosen.

LANXESS

    LONDON - Goldman Sachs hat die Einstufung für Lanxess (LANXESS) auf "Neutral" mit einem Kursziel von 58 Euro belassen. Die langfristigen Aussichten für die Chemieindustrie seien positiv, vor allem für jene Unternehmen, die sich spezialisiert hätten, schrieb Analyst Rakesh Patel in einer Sektorstudie vom Montag. Dies stehe aber in scharfem Kontrast zum gegenwärtig gedämpften operativen Umfeld. Zu den langfristig attraktivsten Branchenwerten zählt der Experte unter anderem Linde und Syngenta.

LEG IMMOBILIEN

    FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat LEG Immobilien mit "Buy" und einem Kursziel von 48 Euro in die Bewertung aufgenommen. Die gesunde Bilanz erlaube schuldenfinanzierte Zukäufe, schrieb Analyst Thomas Neuhold in einer am Montag veröffentlichten Studie. Der Experte hob die attraktive Bewertung sowie die im Sektor höchste Dividendenrendite hervor.

LINDE

    LONDON - Goldman Sachs hat die Einstufung für Linde auf "Buy" mit einem Kursziel von 170 Euro belassen. Die langfristigen Aussichten für die Chemieindustrie seien positiv, vor allem für jene Unternehmen, die sich spezialisiert hätten, schrieb Analyst Rakesh Patel in einer Sektorstudie vom Montag. Dies stehe aber in scharfem Kontrast zum gegenwärtig gedämpften operativen Umfeld. Zu den langfristig attraktivsten Branchenwerten zählt der Experte unter anderem Linde und Syngenta.

METRO

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Metro AG (METRO) auf "Hold" mit einem Kursziel von 25,90 Euro belassen. Die neuen Wachstumsziele der Supermarktkette Real seien nicht leicht zu erreichen, schrieb Analyst Jürgen Elfers in einer Studie vom Montag. Es gebe zahlreiche Baustellen, die Real angehen müsse. Im Vergleich mit den Wettbewerbern werde Real wohl weiterhin das Nachsehen haben, glaubt Elfers.

METRO

    LONDON - Die US-Bank Citigroup hat Metro AG (METRO) von "Neutral" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 24,80 auf 21,00 Euro gesenkt. Die bereinigten Einkünfte des europäischen Lebensmittelsektors lägen heutzutage um 12 Prozent unter dem Niveau von vor zehn Jahren, und diese rückläufige Tendenz sollte sich unter anderem wegen der anhaltend schwierigen makroökonomischen Bedingungen fortsetzen, schrieb Analyst Alastair Johnston in einer Branchenstudie vom Montag. Metro sowie die Wettbewerber Casino, Sainsbury und Tesco hätten trotz teils hoher Kapitalaufwendungen kaum nachhaltiges Wachstum beim operativen Cashflow generiert. Metro und Casino seien zudem hoch verschuldet.

NORDEX

    LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat Nordex von "Underweight" auf "Neutral" hochgestuft und das Kursziel von 2,80 auf 5,75 (Kurs: 4,910) Euro angehoben. Die Auftragslage des Windkraftanlagenbauers sei weiterhin robust und der Bestand decke bereits mehr als 90 Prozent des für 2013 anvisierten Umsatzes ab, schrieb Analyst Sean McLoughlin in einer am Montag veröffentlichten Branchenstudie. Dies schütze vor Rückschlägen.

OHB TECHNOLOGY

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für OHB Technology auf "Buy" mit einem Kursziel von 20 Euro belassen. Der Vertrag für das SARah-Satellitenprojekt sei in Reichweite und dürfte die Aktie des Technologieunternehmens beflügeln, schrieb Analyst Stephan Böhm in einer Studie vom Montag. Das Potenzial spiegele sich im gegenwärtigen Aktienkurs noch nicht wider.

POSTNL

    LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für PostNL von 2,10 auf 2,40 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Preiserhöhungen und Kostensenkungen sollten die negativen Effekte des weiterhin schrumpfenden Briefgeschäfts mildern, schrieb Analyst John Woodman in einer Studie vom Montag.

REPSOL

    FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Repsol (REPSOL SA) von 19,00 auf 18,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Halten" belassen. Er habe seine Prognose auf Grund gesenkter Erwartungen für den Ölpreis reduziert, schrieb Analyst Sven Diermeier in einer Studie vom Montag. Nach dem Verkauf der LNG-Aktivitäten an Royal Dutch Shell bis spätestens Anfang 2014 sollten sich aber die Bilanzkennzahlen spürbar verbessern. Nach der Verstaatlichung von YPF in Argentinien halte er die Respol-Forderung nach einer Entschädigung für den 50-prozentigen Anteil statt eines Rückerhalts für sinnvoll.

RHÖN-KLINIKUM

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Rhön-Klinikum (RHOeN-KLINIKUM) auf "Buy" mit einem Kursziel von 20,50 Euro belassen. Mit der Drohung von Aufsichtsratschef Eugen Münch, B. Braun von der Lieferantenliste des Klinikbetreibers zu streichen, setze sich das Säbelrasseln fort, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Montag. Der Konflikt könnte an Schärfe zunächst zunehmen, schlussendlich aber auch zu einer Lösung führen.

RIO TINTO

    LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Rio Tinto auf "Conviction Sell" mit einem Kursziel von 2.800 Pence belassen. Die Entscheidung des Bergbaukonzerns, sein Diamantengeschäft nicht zu verkaufen, sei negativ, schrieb Analyst Eugene King in einer Studie vom Montag. Die im Vorjahr defizitäre Sparte dürfte auch 2013 einen Verlust ausweisen. Wahrscheinlich habe die Minengesellschaft kein aus ihrer Sicht adäquates Kaufgebot für die Diamantenaktivitäten erhalten.

ROCHE

    FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat Roche von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft und das Kursziel von 262,00 auf 273,00 Franken angehoben. Er halte den deutlichen Kursrückgang der letzten Wochen nicht für gerechtfertigt, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Montag. Der Konzern leiste erfolgreiche Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Zum aktuellen Kurs verfüge das Papier gegenüber Vergleichsunternehmen über deutliches Nachholpotenzial.

SANOFI

    LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Sanofi auf "Overweight" belassen. Nach den Daten zur neuen Formel U300 für das Insulinmittel Lantus dürfte die Zuversicht der Investoren steigen, dass Sanofi auch nach dem Patentablauf 2015 mit diesem Produkt nachhaltiges Wachstum erzielen könne, schrieb Analyst Richard Vosser in einer Studie vom Montag.

SINGULUS

    HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Singulus (Singulus Technologies) nach einer Investorenveranstaltung auf "Hold" mit einem Kursziel von 1,50 Euro belassen. Nach wie vor sei unklar, ob der Spezialanlagenbauer seine Ziele für 2013 erreichen werde, oder diese mit den Zahlen zum zweiten Quartal reduzieren müsse, schrieb Analyst Malte Schaumann in einer Studie vom Montag. Sollte letzteres eintreten, sei ein weiteres Jahr mit einem operativen Verlust zu erwarten.

SMA SOLAR

    HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für SMA Solar (SMA Solar Technology) nach einer Investorenveranstaltung von 23 auf 24 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Die eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen dürften den substanziellen Preisdruck in der Solarbranche kurzfristig nicht kompensieren können, mittelfristig sehe er aber Aufwärtspotenzial, schrieb Analyst Christopher Rodler in einer Studie vom Montag. Der Experte erhöhte seine Prognosen für das operative Ergebnis der Jahre 2014 und 2015 deutlich.

SMA SOLAR

    FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat die Einstufung für SMA Solar (SMA Solar Technology) nach dem Kapitalmarkttag auf "Verkaufen" mit einem Kursziel von 18,50 Euro belassen. Zwar habe das Unternehmen seine Zielsetzung für das laufende Jahr erneut bestätigt, schrieb Analyst Sven Diermeier in einer Studie vom Montag. Die Aussagen zum zweiten Quartal und zum zweiten Halbjahr deuteten aber eher darauf hin, dass der Umsatz in der unteren Hälfte der Zielsetzung liegen werde. In den letzten Monaten habe das Unternehmen richtige strategische Entscheidungen getroffen. Es müsse allerdings abgewartet werden, wann diese positiv zur Geschäftsentwicklung beitragen würden.

SWISS RE

    LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Swiss Re nach einem Investorentag auf "Overweight" belassen. Enttäuschend sei, dass der Rückversicherer das Thema Sonderdividende mit keiner Silbe erwähnt habe, schrieb Analyst Michael Huttner in einer Studie vom Montag. Positiv sei indes der klare Fahrplan für das Gewinnziel von mehr als zehn US-Dollar je Aktie im Jahr 2015.

SYMRISE

    LONDON - Goldman Sachs hat die Einstufung für Symrise auf "Neutral" mit einem Kursziel von 32 Euro belassen. Die langfristigen Aussichten für die Chemieindustrie seien positiv, vor allem für jene Unternehmen, die sich spezialisiert hätten, schrieb Analyst Rakesh Patel in einer Sektorstudie vom Montag. Dies stehe aber in scharfem Kontrast zum gegenwärtig gedämpften operativen Umfeld. Zu den langfristig attraktivsten Branchenwerten zählt der Experte unter anderem Linde und Syngenta.

SÜSS MICROTEC

    HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Süss Microtec auf "Buy" mit einem Kursziel von 13,50 Euro belassen. Der Investionszyklus der Halbleiterindustrie sollte wieder nach oben gehen, schrieb Analyst Tim Wunderlich in einer Studie vom Montag. Da Chipausrüster Süss am Ende der Zuliefererkette stehe, dürfte das Unternehmen diesen Trend mit einer gewissen Verspätung zu spüren bekommen. Die guten Branchennachrichten unterstrichen aber seine Erwartung, dass sich Umsatz und Ergebnis von Süss Microtec im kommenden Jahr erholen sollten, so der Experte. Die Süss-Aktie sei aktuell günstig bewertet.

TESCO

    LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Tesco von 430 auf 420 Pence gesenkt, aber die Einstufung auf "Overweight" belassen. Nachdem die Aktie in den vergangenen drei Monaten um rund zehn Prozent gesunken sei, biete sich potenziellen Anlegern nun ein günstiges Einstiegsniveau, schrieb Analyst Jerome Samuel in einer Studie vom Montag. Trotz einer schwachen Umsatzentwicklung auf dem britischen Heimatmarkt im ersten Geschäftsquartal dürfte der Handelskonzern im laufenden Geschäftsjahr noch stabile Margen erreichen können.

TESCO

    LONDON - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für Tesco auf "Sell" mit einem Kursziel von 285 Pence belassen. Die bereinigten Einkünfte des europäischen Lebensmittelsektors lägen heutzutage um 12 Prozent unter dem Niveau von vor zehn Jahren, und diese rückläufige Tendenz sollte sich unter anderem wegen der anhaltend schwierigen makroökonomischen Bedingungen fortsetzen, schrieb Analyst Alastair Johnston in einer Branchenstudie vom Montag. Tesco sowie die Wettbewerber Casino, Sainsbury und Metro hätten trotz teils hoher Kapitalaufwendungen kaum nachhaltiges Wachstum beim operativen Cashflow generiert.

VODAFONE

    NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für Vodafone nach einem offiziellen Übernahmeangebot für Kabel Deutschland auf "Underperform" mit einem Kursziel von 135 Pence belassen. Die gute Nachricht für die Vodafone-Aktionäre sei, dass der deutsche Markt nicht schrumpfe, schrieb Analystin Robin Bienenstock in einer Studie vom Montag. Allerdings dürfte sich der Deal angesichts des hohen Preises und zu optimistischer Synergieerwartungen der Briten verwässernd auf die Anteilseigner des britischen Mobilfunkers auswirken.

VODAFONE

    LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat Vodafone von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel auf 200 Pence belassen. Das neue Votum basiere auf dem Umstand, dass die Aktie auf dem gegenwärtigen Niveau ein Aufwärtspotenzial von rund 20 Prozent bis zum Kursziel habe, schrieb Analyst James Crawshaw in einer Studie vom Montag. Sollte der britische Mobilfunker den Zuschlag für seine 6,6-Milliarden-Pfund-Kaufofferte für Kabel Deutschland erhalten, würde er mit einem Schlag zu einem der führenden Breitband-Anbieter in Deutschland avancieren. Allerdings sei das Kaufgebot bereits jetzt überteuert und könnte bei einer Gegenofferte sogar noch steigen.

VODAFONE

    FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat die Einstufung für Vodafone auf "Verkaufen" mit einem Kursziel von 160,00 Pence belassen. Analyst Markus Friebel kritisierte in einer Studie vom Montag das auf 87 Euro je Aktie erhöhte Angebot für Kabel Deutschland. Er halte bereits einen Kaufpreis im Bereich von 80 Euro für überhöht. Strategisch sei die Übernahme aber sinnvoll, da sich Vodafone so eines starken Wettbewerbers entledige und vor allem im Festnetzgeschäft deutlich Marktanteile hinzugewinnen könne. Ein höheres Angebot für Kabel Deutschland durch Liberty Global halte er durchaus für möglich, am wahrscheinlichsten sei aber eine Übernahme durch Vodafone.

/he

FRANKFURT (dpa-AFX) -

Bildquellen: Julian Mezger
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Platinpreis manipuliert?
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