20.12.2012 21:40
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Updates zu Adidas, BASF, EADS, Linde, Nokia und ThyssenKrupp

Tipps der Analysten: Updates zu Adidas, BASF, EADS, Linde, Nokia und ThyssenKrupp | Nachricht | finanzen.net
Updates zu Adidas, Basf, EADS, Linde, Nokia und ThyssenKrupp
Tipps der Analysten

Die Banken haben ihre Einschätzungen zu Aktien aus DAX und Co angepasst. Der aktuelle Überblick über die neuen Kursziele.

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 20.12.2012

 

ADIDAS

 

    FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Adidas (adidas) vor den Quartalszahlen vom US-Konkurrenten Nike auf "Buy" mit einem Kursziel von 80,00 Euro belassen. Die Markterwartungen gingen bei Nike eher von einer Abkühlung der Wachstumsdynamik und einem zunehmenden Druck auf die Margen aus, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Donnerstag. Ungeachtet der positiven Grundtendenz für den Sportartikelhersteller Adidas sehe er nach dem starken Kursanstieg auf kurze Sicht nur noch geringes Aufwärtspotenzial für die Aktie.

 

ALSTRIA OFFICE

 

    DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat das Kursziel für Alstria Office (alstria office REIT-AG) von 10,50 auf 11,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Die überarbeiteten Gewinnschätzungen hätten nur geringfügige Änderungen ergeben, schrieb Analyst Georg Kanders in einer Studie vom Donnerstag. Niedrigere Prognosen für die Mieteinnahmen seien durch geringer unterstellte Zinsaufwendungen kompensiert worden. Das leicht erhöhte Kursziel basiere daher in erster Linie auf dem neuen Bewertungsmodell, das auch die Dividendenstärke berücksichtige.

 

BASF

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Großbank Credit Suisse hat sich am Donnerstag im Rahmen einer Sektorstudie zu den Aussichten für den europäischen Chemiesektor im kommenden Jahr geäußert. Die Branchenunternehmen dürften 2013 nach Mitteln und Wegen suchen, um auch in Zeiten einer unsicheren Wirtschaftsentwicklung den Gewinn zu steigern, schrieb Analyst Chris Counihan. Der Experte favorisiert daher unter anderem Geschäftsmodelle mit einer breiten Diversifizierung und einer hohen Widerstandskraft, wie etwa das von BASF.

 

DÜRR

 

    FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler hat das Kursziel für Dürr (Duerr) von 75,00 auf 78,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Neubewertung der Papiere des Anlagenbauers für die Autoindustrie sei in die Gänge gekommen, schrieb Analyst Stefan Augustin in einer Studie vom Donnerstag. Investoren machten sich mittlerweile weniger Sorgen, dass ein Abschwung unmittelbar bevorstehen könnte. Vielmehr habe sich die Erwartung stabiler oder sogar steigender Auftragseingänge zuletzt mit einer attraktiven Bewertung der Papiere gepaart.

 

EADS

 

    LONDON - Die Citigroup hat das Kursziel für die Aktien von EADS von 34,00 auf 37,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Das Kursziel basiere nun auf den Prognosen für 2014, schrieb Analyst Jeremy Bragg in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Angesichts der hervorragenden Perspektiven für das Gewinnwachstum je Aktie sowie der jüngst angekündigten Aktienrückkäufe blicke er optimistisch auf die Papiere des Luft- und Raumfahrtkonzerns. EADS und Rolls-Royce sind mit Blick auf 2013 die Sektor-"Top Picks" des Experten.

 

ERICSSON

 

    ESSEN - Die National-Bank hat die Einstufung für Ericsson (Telefon AB LMEricsson (B)) nach der Meldung über die Milliardenabschreibung auf das defizitäre Gemeinschaftsunternehmen ST-Ericsson auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 70,00 schwedischen Kronen belassen. Der Wertberichtigungsbedarf von umgerechnet rund einer Milliarde Euro sei eine klare Negativüberraschung, schrieb Analyst Manfred Jaisfeld in einer Studie vom Donnerstag. Zudem könnte die Ankündigung, ST-Ericsson nicht vollständig übernehmen zu wollen, als Zeichen für einen mittelfristigen Ausstieg des schwedischen Telekomausrüsters gedeutet werden. Eine entsprechende Entscheidung könnte daher im kommenden Jahr den Kurs antreiben.

 

K+S

 

    HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für K+S auf "Buy" mit einem Kursziel von 46,00 Euro belassen. Analyst Oliver Schwarz stellt in einer Studie vom Donnerstag die Frage, welche Folgen ein Kali-Preisrückgang für K+S angesichts der sich hinziehenden Preisverhandlungen zwischen den größten Kali-Importeuren China und Indien mit den zwei großen Kali-Exportorganisationen Belaruskali und Canpotex hätte. Selbst wenn der Preis auf 430 US-Dollar pro Tonne fiele, hätten die Papiere noch ein Kurspotenzial von mehr als zehn Prozent bis zum errechneten fairen Wert, schlussfolgerte der Experte.

 

LANXESS

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat die Einstufung für Lanxess (LANXESS) auf "Underperform" mit einem Kursziel von 60,00 Euro belassen. Die Unternehmen aus dem Chemiesektor dürften 2013 nach Mitteln und Wegen suchen, um in Zeiten einer unsicheren Wirtschaftsentwicklung den Gewinn zu steigern, schrieb Analyst Chris Counihan in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Aktien von Lanxess würde er dabei eher meiden, da das organische Wachstum den Spezialchemiekonzern vor eine vergleichsweise große Aufgabe stelle. Hinzu komme bei dem Unternehmen das Problem einer eher schwächeren Bilanz.

 

LINDE

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat die Einstufung für Linde auf "Neutral" mit einem Kursziel von 130,00 Euro belassen. Die Unternehmen aus dem Chemiesektor dürften 2013 nach Mitteln und Wegen suchen, um in Zeiten einer unsicheren Wirtschaftsentwicklung den Gewinn zu steigern, schrieb Analyst Chris Counihan in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Titel des Gasekonzerns Linde zählt der Experte dabei weder zu den von ihm favorisierten Aktien, noch zu denen, die er meiden würde.

 

MERCK

 

    LONDON - JPMorgan hat die Aktien von Merck KGaA (Merck) nach Studiendaten zum Medikament Stimuvax auf "Neutral" mit einem Kursziel von 97,00 (Kurs: 100,35) Euro belassen. Stimuvax habe in der Behandlung von nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) nicht zu einer deutlichen Verbesserung der Überlebenszeit geführt und dürfte ohne neue Testphasen wohl kaum auf den Markt kommen, schrieb Analyst Richard Vosser in einer Studie vom Donnerstag.

 

MTU AERO ENGINES HOLDING

 

    LONDON - Morgan Stanley hat die Aktien von MTU Aero Engines auf "Equal-weight" mit einem Kursziel von 60,00 Euro belassen. Er stehe dem Luftfahrt- und Rüstungssektor zum Jahreswechsel wegen der Rekordauftragsbestände, einer steigenden Produktion, großer Nachfrage nach Dienstleistungen und dessen günstiger Bewertung positiv gegenüber, schrieb Analyst Rupinder Vig in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Anleger sollten bei Investments in der Branche aber selektiv vorgehen. MTU etwa gehöre wegen der im Vergleich zu den Wettbewerber-Aktien unattraktiven Bewertung zu seien "Least Preferred"-Werten im Sektor.

 

NOKIA

 

    ZÜRICH - Die UBS hat das Kursziel für die Aktien von Nokia von 2,20 auf 2,80 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Der Verkaufsstart des neuen Lumia-Smartphones mache Mut, schrieb Analyst Gareth Jenkins in einer Studie vom Donnerstag. Er rechnet nun mit höheren Umsätzen und Bruttomargen für das Gerät und hob außerdem seine Margenprognose für Nokia Siemens Networks (Nokia)

 

NYSE EURONEXT

 

    HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für den Börsenbetreiber NYSE Euronext (NYSE Group) nach der angekündigten Übernahme durch die Rohstoffbörse IntercontinentalExchange (ICE) auf "Hold" mit einem Kursziel von 28,00 US-Dollar belassen. ICE dürfte vor allem an Liffe interessiert sein, schrieb Analyst Richard Perrott in einer Studie vom Donnerstag. Dies sei die zweitgrößte europäische Derivate-Börse und steuere vermutlich mehr als 40 Prozent zu den Gewinnen der NYSE Euronext bei. Mit Blick auf wettbewerbsrechtliche Hürden sieht der Experte keine größeren Probleme. Allerdings lasse sich nicht abschätzen, ob es Gegengebote geben werde.

 

RHEINMETALL

 

    LONDON - Citigroup hat Rheinmetall von "Neutral" auf "Sell" abgestuft, aber das Kursziel von 33,50 auf 35,00 (Kurs: 36,32) Euro angehoben. Der Rüstungskonzern und Autozulieferer stehe wegen des anhaltend schwachen Rüstungsmarkts sowie der nachlassenden Dynamik im europäischen Autosektor vor einem schwierigen Jahr, schrieb Analyst Jeremy Bragg in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die durchschnittlichen Gewinnerwartungen für 2013 und 2014 könnten mehr als zehn Prozent zu hoch sein.

 

SOCIETE GENERALE

 

    PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Societe Generale (Société Générale) von 30,00 auf 39,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Das Jahr 2012 sei für die Aktionäre der französischen Großbank sehr gut verlaufen, für einen Ausstieg sei es bei den Papieren aber zu früh, schrieb Analyst Guillaume Tiberghien in einer Studie vom Donnerstag. Die Risiken seien von der Bank schrittweise gesenkt worden, was sich in seinem Modell in niedrigeren Eigenkapitalkosten äußere. 2013 dürfte sich die Berechenbarkeit der Gewinnentwicklung verbessern.

 

THYSSENKRUPP

 

    FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler hat das Kursziel für die zuvor unter Beobachtung gesetzten Aktien von ThyssenKrupp von 15,00 auf 18,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Das neue Kursziel habe er vor allem wegen der starken Aktienmarktentwicklung seit Mitte November und daher höheren Bewertungsmultiplikatoren gewählt, schrieb Analyst Rochus Brauneiser in einer Studie vom Donnerstag. Der negative Free-Cashflow aus den nicht fortgeführten Bereichen halte ihn derzeit aber von einem positiveren Votum für die Papiere ab. In einem optimistischen Szenario sei ein fairer Wert von 25 Euro je Aktie möglich, dies sei aber noch mindestens drei Jahre entfernt.

 

TUI

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Aktien von Tui (TUI) nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 8,90 Euro belassen. Der Reingewinn des Tourismuskonzerns habe im vierten Quartal wegen höherer Sonderbelastungen und des Finanzergebnisses seine Erwartungen um neun Prozent verfehlt, schrieb Analyst Johannes Braun in einer Studie vom Donnerstag. Er passe seine Prognosen auf Grundlage des Zahlenwerks aber nur geringfügig an. Mit Blick auf die soliden Buchungszahlen, den Fortschritt beim Schulden- und Risikoabbau und den kommenden Änderungen im Management sollte der positive Nachrichtenfluss anhalten./jha/

 

FRANKFURT (dpa-AFX) -

Bildquellen: Wolfgang Kriegbaum

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