20.01.2013 18:55
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Updates zu Adidas, Siemens, Commerzbank und Wirecard

Tipps der Analysten
Die Banken haben ihre Einschätzungen zu Aktien aus DAX und Co angepasst. Der aktuelle Überblick über die neuen Kursziele.
Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 18.01.2013

 

ADIDAS

 

    ESSEN - Die National-Bank hat Adidas (adidas) von "Kaufen" auf "Halten" abgestuft, das Kursziel aber bei 72,00 Euro belassen. Eine im Jahresverlauf 2012 leicht geringere Geschäftsdynamik, anhaltende Unsicherheit über die Entwicklung der US-Tochter Reebok sowie fehlende Impulse aus Sport-Großereignissen machten 2013 eine weiterhin überdurchschnittliche Kursentwicklung unwahrscheinlicher, schrieb Analyst Manfred Jaisfeld in einer Studie vom Freitag. Zudem scheine zum gegenwärtigen Zeitpunkt fraglich, ob der bis weit ins Jahr 2012 wirkende Rückenwind durch die Schwäche des Euro gegenüber dem US-Dollar wieder aufleben werde.

 

ARCELORMITTAL

 

    LONDON - Goldman Sachs hat die Aktien von ArcelorMittal von "Sell" auf "Neutral" angehoben und das Kursziel von 9,00 auf 12,00 Euro erhöht. Die Stahlbranche habe es im vergangenen Jahr verpasst, ihre Kapazitäten an den Nachfragerückgang anzupassen, der sich zudem in laufenden Jahr fortsetzen dürfte, schrieb Analyst Stephen Benson in einer am Freitag vorgelegten Branchenstudie. Das erste Halbjahr dürfte daher von Umstrukturierungen, strategischen Übernahmen, Verschuldungsabbau und niedrigeren Marktprognosen geprägt sein. Erst ab dem kommenden Jahr dürfte sich die Nachfrage nach Stahl wieder beleben, weswegen er die Kursziele angehoben habe. Im Fall von ArcelorMittal dürften die Senkungen der Marktschätzungen wie auch der Schuldenabbau jetzt aber zu Ende sein, womit die Aktie negative Kurstreiber erst einmal hinter sich habe.

 

ASML

 

    LONDON - JPMorgan hat das Kursziel für ASML von 44,00 auf 65,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Das Ziel für die Aktien des niederländischen Chipindustrie-Ausrüsters basiere nun auf seinen Schätzungen für 2015 und einem neuen Bewertungszeitraum bis März 2014, schrieb Analyst Sandeep Deshpande in einer Studie vom Freitag. Für 2013/14 habe er aber seine Umsatz- und Gewinnprognosen gemäß der Unternehmensziele reduziert. Eine steigende Zuversicht bezüglich der Produktion von Extrem-Ultraviolett -Lithographiesystemen (EUV-Systeme) sowie das Potenzial für höhere Verkaufspreise ließen die Risiken im gegenwärtig schwachen Branchenumfeld allerdings sinken.

 

ASML

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für ASML von 55,00 auf 58,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Bei dem Chipzulieferer sei es wahrscheinlich, dass sich die Auftragseingänge ab dem zweiten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres erholen werden, schrieb Analyst Gareth Jenkins in einer Studie vom Freitag. Er senkte zwar seine Gewinnschätzung je Aktie für 2013, schraubte aber wegen der verbesserten Aussichten seine Vorhersagen für die beiden Folgejahre nach oben.

 

BEIERSDORF

 

    LONDON - Die HSBC hat das Kursziel für die Aktien von Beiersdorf von 52,00 auf 59,00 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Underweight" belassen. Angesichts der Unklarheit über die weitere Entwicklung von Preisen und Kosten gehe es für die Konsumgüterbranche vor allem um Größenvorteile und globale Präsenz, schrieb Analyst Cedric Besnard in einer am Freitag vorgelegten Branchenstudie. Für Firmen aus der zweiten Reihe wie Beiersdorf bestünden aber in Schwellenländern wegen der Größe lokaler Konkurrenten mittlerweile erhebliche Einstiegsbarrieren, was deren Expansionpläne sehr kostspielig mache. Beiersdorf könne zwar ein fünfprozentiges Wachstum pro Jahr wieder erreichen, die dazu notwendigen Investitionen dürften jedoch die Gewinnmargen belasten. Das Kursziel hat der Experte im Zuge der Verschiebung des Bewertungszeitraums angehoben.

 

CARREFOUR

 

    LONDON - Barclays hat das Kursziel für die Aktien von Carrefour nach Zahlen von 16,10 auf 19,10 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Equal Weight" belassen. Das Frankreich-Geschäft des Einzelhändlers sei mit der guten Umsatzentwicklung im vierten Quartal offensichtlich auf dem Weg der Besserung, schrieb Analyst Nicolas Champ in einer Studie vom Freitag. Da der Konzern zugleich seine Betriebsgewinnprognose bekräftigt habe, gehe dies offensichtlich auch nicht zu Lasten der Rentabilität. Wegen des sich im übrigen Europa verschlechternden Geschäfts geht der Experte allerdings nicht von einer insgesamt besseren Ergebnisdynamik des Konzerns aus. Die im letzten Jahr getätigten Beteiligungsverkäufe in Schwellenländern hätten die Ausrichtung des Konzerns auf Europa ja noch verstärkt.

 

COMMERZBANK

 

    FRANKFURT - Equinet hat die Einstufung für Commerzbank nach Presseberichten über einen deutlichen Stellenabbau auf "Buy" mit einem Kursziel von 2,10 Euro belassen. Er halte die Streichung von rund 5.000 Arbeitsplätzen für realistisch, da andernfalls die geplanten Kostenkürzungen nicht erreichbar wären, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Freitag. Insofern seien die Gerüchte um den Stellenabbau keine Überraschung. Die Aktie sei attraktiv bewertet.

 

CREDIT AGRICOLE

 

    PARIS - Exane BNP Paribas hat das Kursziel für die Aktien der Credit Agricole (Crédit Agricole) von 7,50 auf 8,20 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Trotz ihrer zuletzt starken Kursentwicklung böten französischen Bankentitel weiteres Aufwärtspotenzial, schrieb Analyst Guillaume Tiberghien in einer Branchenstudie vom Freitag. Die Rückstellungen der Kreditinstitute dürften sich wegen eines nur moderaten Anstiegs von Firmenpleiten in Grenzen halten und Kredite sowie Einlagen stärker als woanders in Europa wachsen. Die von der Regierung angekündigten Reformen seien mittlerweile eingepreist.

 

CREDIT SUISSE

 

    LONDON - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat Credit Suisse (Credit Suisse Group (CS Group) (N)) von "Equal-weight" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 25,50 auf 30,00 Franken angehoben. Er sei mittlerweile zuversichtlicher geworden, dass die Schweizer ihre harten Kostensenkungen vollziehen können, schrieb Analyst Hubert Lam in einer Studie vom Freitag. Womöglich könnte die Bank deshalb ihre Ziele höher stecken, und auch beim Gewinn je Aktie würde dann Luft nach oben bestehen. Binnen eines Jahres sieht er bei den Titeln nun mehr Aufwärtspotenzial als bei denen des Konkurrenten UBS .

 

EASYJET

 

    LONDON - Die HSBC hat die Aktien von Easyjet (easyJet) von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 675,00 auf 1.000 Pence angehoben. Der Billigflieger habe bei Umsatzentwicklung, Stückkosten, Flugplan- und Flottenentwicklung gegenüber dem Konkurrenten Ryanair die Nase vorn, schrieb Analyst Andrew Lobbenberg in einer am Freitag vorgelegten Branchenstudie. Beide Konzerne dürften aber auf dem europäischen Markt nationalen wie regionalen Fluggesellschaften Marktanteile abnehmen. Die Investitionen beider Billigflieger dürften sinken, wodurch sie erhebliche Auszahlungen an die Aktionäre tätigen könnten.

 

ENEL

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat Enel von "Neutral" auf "Sell" abgestuft, das Kursziel aber auf 2,90 Euro belassen. Bei dem italienischen Versorger sei aus gleich mehreren Gründen bis 2016 mit weiter fallenden Gewinnen zu rechnen, schrieb Analyst Alberto Gandolfi in einer Studie vom Freitag. Er verwies unter anderem auf Steuereffekte in Spanien sowie fallende Strompreise in Italien und der Slowakei. Dies dürfte zu einer vergleichsweise niedrigen Dividendenrendite führen. Zudem sieht der Experte das Risiko, dass qualitativ gute Vermögenswerte verkauft werden müssen.

 

GEA GROUP

 

    LONDON - Goldman Sachs hat das Kursziel für die Aktien der Gea Group (GEA Group) von 23,10 auf 27,40 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Er sehe trotz der jüngsten Kursanstiege der Investitionsg üterhersteller noch Luft für höhere Bewertungen und Ergebnisprognosen, da jüngste Daten auf ein anhaltendes globales Wachstums hinwiesen, schrieb Analyst Aaron Ibbotson in einer am Freitag vorgelegten Branchenstudie. Die Markterwartungen spiegelten vor allem das Wiederanziehen des chinesischen Wirtschaftswachstums noch nicht wider.

 

GFK

 

    LONDON - Die HSBC hat die Aktien von GfK (GfK SE) von "Overweight" auf "Neutral" abgestuft, das Kursziel aber von 41,00 auf 44,00 Euro angehoben. Der Marktforscher dürfte zwar insgesamt vom Branchenwachstum und seinem starken Einzelhandels- und Technologiegeschäft profitieren, schrieb Analyst Christopher Johnen in einer am Freitag vorgelegten Studie. Nach der zuletzt starken Kursentwicklung biete die Aktie aber wenig weiteres Aufwärtspotenzial und die Bewertung des Konzerns sei jetzt etwas überstrapaziert. Der Experte erhöhte sein Kursziel dennoch im Zuge der Verschiebung des Bewertungszeitraums auf das Jahr 2013.

 

HEIDELBERGCEMENT

 

    PARIS - Exane BNP Paribas hat das Kursziel für die Aktien von HeidelbergCement von 45,00 auf 45,50 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Underperform" belassen. Die Zementbranche dürfte in diesem Jahr in den Schwellenländern Absatzwachstum verzeichnen, während sich in den USA das Wachstum abschwäche und in Europa der Absatz zurück gehen dürfte, schrieb Analyst Paul Roger in einer am Freitag vorgelegten Branchenstudie. Der Experte senkte seine Prognose des diesjährigen Gewinns je Aktie des Konzerns leicht um ein Prozent. Der Konzern gehört wegen des Risikos für die Gewinnmargen in Indonesien zu den am wenigsten präferierten Werten des Experten.

 

HENKEL

 

    LONDON - Die HSBC hat das Kursziel für die Aktien von Henkel (Henkel vz) von 55,00 auf 60,00 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Underweight" belassen. Angesichts der Unklarheit über die weitere Entwicklung von Preisen und Kosten gehe es für die Konsumgüterbranche vor allem um Größenvorteile und globale Präsenz, schrieb Analyst Cedric Besnard in einer am Freitag vorgelegten Branchenstudie. Für Firmen aus der zweiten Reihe wie Henkel bestünden aber in Schwellenländern wegen der Größe lokaler Konkurrenten mittlerweile erhebliche Einstiegsbarrieren, was deren Expansionspläne sehr kostspielig mache. Das Kursziel erhöhte der Experte im Zuge der Verschiebung des Bewertungszeitraums.

 

INTEL

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Intel nach Zahlen zum vierten Quartal von 28,00 auf 26,00 (Kurs: 21,27) US-Dollar gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Trotz eines lediglich gedämpften Umsatzwachstums investiere der Chiphersteller kräftig in Forschung und Entwicklung und dies dürfte in diesem Jahr auf den freien Cashflow drücken, schrieb Analyst Ross Seymore in einer Studie vom Freitag. Seymore erwartet daher, dass sich der Aktienkurs in nächster Zeit nur in einer engen Spanne bewegen wird. Für die zweite Jahreshälfte sowie für 2014 gab sich der Experte aber recht optimistisch.

 

METRO

 

    FRANKFURT - Die Credit Suisse hat Metro (METRO) von "Neutral" auf "Underperform" abgestuft, das Kursziel aber auf 21,00 (Kurs 23,14) Euro belassen. Die Aktien des Handelskonzerns hätten eine Erholungsrally geschafft und nun impliziere das unveränderte Kursziel rund zehn Prozent Kursrisiko, schrieb Analyst Xavier Le Mene in einer Studie vom Freitag. Dabei habe der Kurs in erster Linie von insgesamt im Rahmen der Erwartung liegenden Erlösen im Schlussquartal, der verbesserten Entwicklung der Elektronikhandels-Tochter Media-Saturn in Deutschland sowie dem Ausbleiben einer erneuten Gewinnwarnung profitiert.

 

PEUGEOT

 

    ZÜRICH - Credit Suisse hat das Kursziel für die Aktien von Peugeot von 6,00 auf 5,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Underperform" belassen. Die europäischen Autohersteller müssten ihre Produktion in diesem Jahr nach seinen Schätzungen um sieben Prozent kürzen, weswegen er gerade den Massenherstellern skeptisch gegenüber stehe, schrieb Analyst Erich Hauser in einer Branchenstudie vom Freitag. Wegen der hohen Lagerbestände müsse die Branche ihre Produktion in stärkerem Maße senken, als die Nachfrage zurück gehe.

 

PRAKTIKER

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Praktiker von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 1,70 auf 2,60 (Kurs 1,693) Euro angehoben. Die Baumarktkette wage mit der Schließung der meisten Praktiker-Filialen und deren Umwandlung in Max-Bahr-Märkte einen Neuanfang, schrieb Analyst Michael Kuhn in der Studie vom Freitag. Insgesamt wandele sich das Unternehmen mit neuem Management, neuer Strategie und neuer Finanzstruktur deutlich. Dies sollte den Weg zurück zur Profitabilität ebnen. Zwar gebe es dabei durchaus große Risiken, doch würden diese von den Chancen überwogen.

 

PUMA

 

    LONDON - Die HSBC hat das Kursziel für von Puma (PUMA SE) vor Zahlen von 265,00 auf 275,00 (Kurs:237,50) Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Der Sportartikelhersteller dürfte im vierten Quartal den organischen Umsatz um zwei Prozent gesteigert haben, schrieb Analyst Antoine Belge in einer Studie vom Freitag. Zudem dürfte sich der Rückgang der Betriebsgewinnmargen (EBIT-Marge) unter anderem dank Kosteninitiativen wohl verlangsamt haben. Das anhaltende Interesse des Mehrheitseigners PPR dürfte den Aktienkurs indes weiter stützen.

 

RHEINMETALL

 

    FRANKFURT - Equinet hat die Einstufung für Rheinmetall nach einer Investorenkonferenz vorerst auf "Hold" mit einem Kursziel von 40,00 Euro belassen. Der Rüstungskonzern und Autozulieferer habe seine 2012er-Ziele wiederholt, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Freitag. Angesichts der Bedenken über ein nachlassendes Rüstungsgeschäft stimme dies zuversichtlich.

 

RHÖN-KLINIKUM

 

    LONDON - Die HSBC hat das Kursziel für die Aktien von Rhön-Klinikum (RHOeN-KLINIKUM) von 18,00 auf 17,50 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Overweight" belassen. Die Steigerung der Gewinnmargen des Krankenhausbetreibers dürfte in diesem Jahr zwar kleiner ausfallen als zunächst gedacht, schrieb Analyst Jan Keppeler in einer am Freitag vorgelegten Studie. Die Bewertung des Konzerns sei angesichts der möglichen Gewinnsteigerungen durch das vorhandene Umstrukturierungspotenzial aber weiterhin attraktiv. Der Experte hat das Kursziel wegen höherer Annahmen zu den Personalkosten im Universitätskrankenhaus Gießen/Marburg leicht gesenkt.

 

RYANAIR

 

    LONDON - Die HSBC hat die Aktien von Ryanair von "Neutral" auf "Underweight" abgestuft, das Kursziel aber von 4,50 auf 4,55 Euro angehoben. Easyjet (easyJet) habe bei der Umsatzentwicklung, Stückkosten, Flugplan- und Flottenentwicklung gegenüber Ryanair die Nase vorn, weswegen er den Konkurrenten des Billigfliegers jetzt vorziehe, schrieb Analyst Andrew Lobbenberg in einer am Freitag vorgelegten Branchenstudie. Beide Konzerne dürften allerdings auf dem europäischen Markt nationalen wie regionalen Fluggesellschaften Marktanteile abnehmen. Die Investitionen beider Billigflieger dürften sinken, wodurch sie erhebliche Auszahlungen an die Aktionäre tätigen könnten.

 

SALZGITTER

 

    LONDON - Goldman Sachs hat das Kursziel für die Aktien von Salzgitter von 23,00 auf 28,00 (Kurs: 36,830) Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Sell" belassen. Die Stahlbranche habe es im vergangenen Jahr weitgehend verpasst, ihre Kapazitäten an den Nachfragerückgang anzupassen, schrieb Analyst Stephen Benson in einer am Freitag vorgelegten Branchenstudie. Zudem dürfte der Stahlverbrauch in der Europäischen Union im laufenden Jahr weiter sinken, bevor er sich 2014 erholen sollte. Das erste Halbjahr dürfte daher von Restrukturierungen, strategischen Übernahmen, Schuldenabbau und sinkenden Markterwartungen geprägt sein.

 

SIEMENS

 

    LONDON - Morgan Stanley hat von Siemens auf "Equal-weight" mit einem Kursziel von 90,00 Euro belassen. Die Branchenrallye von Investitionsgüterwerten sei zu Ende und der Markt dürfte die Ergebnisschätzungen bei zugleich hoher Bewertung der Aktien demnächst senken, schrieb Analyst Ben Uglow in einer am Freitag vorgelegten Branchenstudie. Er stehe der Branche daher jetzt vorsichtig gegenüber. Konjunkturindikatoren wie der Ifo-Index dürften sich zwar in diesem Jahr weiter verbessern, angesichts des Rezessionsumfeldes in Europa und des Abflauens der Wirtschaft in den USA aber nur auf niedrigem Niveau.

 

SIEMENS

 

    LONDON - Goldman Sachs hat das Kursziel für die Aktien von Siemens von 79,00 auf 90,00 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Er sehe trotz der Kursanstiege der Investitionsgüterhersteller noch Luft für höhere Bewertungen und Ergebnisprognosen des Marktes, da jüngste Daten auf ein anhaltendes globales Wachstum hinwiesen, schrieb Analyst Aaron Ibbotson in einer am Freitag vorgelegten Branchenstudie. Die Markterwartungen spiegelten vor allem das Wiederanziehen des chinesischen Wirtschaftswachstums noch nicht wider. Hiervon profitierten vor allem global ausgerichtete Firmen.

 

SWATCH

 

    ZÜRICH - Credit Suisse hat das Kursziel für die Aktien von Swatch nach einem Zukauf von 540,00 auf 570,00 Franken angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Der Zukauf der Diamantenmarke Harry Winston dürfte die Gewinne des Uhrenherstellers zwar nur in begrenztem Umfang steigern, die Übernahme sei aber in strategischer Hinsicht interessant, schrieb Analyst Patrick Jnglin in einer Studie vom Freitag. Denn der Konzern verfüge über die nötige Erfahrung sowie die finanziellen Mittel, um die Marke mittel- bis langfristig weiter zu entwickeln. Das Konzernziel, mit der Marke einen Betriebsgewinn von 250 Millionen Franken zu erwirtschaften, sei daher realistisch.

 

THYSSENKRUPP

 

    ZÜRICH - Credit Suisse hat die Aktien von ThyssenKrupp auf "Outperform" mit einem Kursziel von 25,00 Euro belassen. Der Stahlkonzern habe nach dem offensichtlich vor dem Abschluss stehenden Verkauf des Stahlgeschäfts in Amerika weitere Jahre voller kurstreibender Veränderungen vor sich, schrieb Analyst Michael Shillaker in einer Studie vom Freitag. In diesem Jahr dürfte noch die für Mai erwartete Überprüfung des Geschäfts sowie die wirtschaftliche Erholung den Kurs treiben. Darauf folgten dann die wertsteigernde Wiederanlage der Einnahmen aus den Beteiligungsverkäufen sowie die Transformation des Konzerns von einem Konglomerat hin zu einem Technologieunternehmen.

 

THYSSENKRUPP

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat ThyssenKrupp nach mehreren Presseberichten über unbestätigte Gebote für die Steel-Americas-Sparte der Essener auf "Hold" mit einem Kursziel von 19,00 Euro belassen. Nucor und ArcelorMittal hätten angeblich 1,5 Milliarden US-Dollar für das Werk im US-Bundesstaat Alabama geboten, schrieb Analyst Bastian Synagowitz in einer Studie vom Freitag mit Verweis auf die Artikel. Dies wäre mehr etwas mehr als von ihm geschätzt. ThyssenKrupp dürfte demjenigen Bieter mit dem höheren Cash-Angebot den Vorzug geben und das Werk komplett abstoßen, meinte der Experte.

 

THYSSENKRUPP

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat ThyssenKrupp auf "Buy" mit einem Kursziel von 21,00 Euro belassen. Der Stahlkonzern könnte durchaus höhere Gebote für seine amerikanischen Stahlwerke erhalten, schrieb Analyst Ingo-Martin Schachel in einer Studie vom Freitag. Einem Bericht des "Handelsblatts" zufolge ist ThyssenKrupp unzufrieden mit den bisher vorliegenden Angeboten. Sollte der Konzern 4,0 Milliarden Euro statt der aktuell von ihm erwarteten 3,5 Milliarden erhalten, dann würde das - je nach Struktur der Transaktion - sein Kursziel um 1 Euro erhöhen. Zudem halten die Essener ihre turbulent erwartete Hauptversammlung ab. Schachel rechnet aber mit keinem Erfolg beim möglichen Widerstand der Aktionäre gegen die aktuelle Konzernführung.

 

TUI

 

    FRANKFURT - Equinet hat die Einstufung für Tui (TUI) vor dem Hintergrund der Fusionsverhandlungen mit der Tochter Tui Travel auf "Buy" mit einem Kursziel von 10,00 Euro belassen. Für den Fall einer erfolgreichen Transaktion rechne er mit Synergie-Effekten in Höhe von 500 Millionen Euro, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Freitag. Tui habe bei der angepeilten Fusion die Zügel in der Hand und dürfte daher das Wohl seiner Aktionäre stets im Auge behalten.

 

WACKER CHEMIE

 

    FRANKFURT - Independent Research hat das Kursziel für Wacker Chemie von 46,00 auf 57,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Halten" belassen. Der zuletzt deutliche Kursanstieg gehe auf die aktuell positive Nachrichtenlage zurück, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Freitag. So habe sich beispielsweise die Ankündigung der chinesischen Regierung, die Solarförderung erhöhen zu wollen, deutlich positiv ausgewirkt. Treiber seien zudem die erstmals wieder steigenden Preise für Polysilizium. Angesichts der verbesserten Aussichten habe er seine mittelfristigen Annahmen angehoben. Mit Blick auf die noch vorhandenen Überkapazitäten bleibe er aber noch zurückhaltend.

 

WIRECARD

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Wirecard von 15,50 auf 16,00 Euro angehoben und die Einstufung für den Zahlungsabwickler auf "Hold" belassen. Seine erhöhten Schätzungen für Umsatz und Ergebnis (EBITDA) 2013 spiegelten die jüngste Akquisition des Dienstleisters Trans Infotech wider, schrieb Analyst Benjamin Kohnke in einer Studie vom Freitag. (dpa-AFX)

Bildquellen: Monkey Business Images / Shutterstock.com
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