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08.07.2012 18:00

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TIPPS DER ANALYSTEN

Updates zu Aixtron, BMW, Commerzbank, Daimler und Deutsche Bank

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Updates zu Aixtron, BMW, Commerzbank, Daimler und Deutsche Bank
Die Banken haben ihre Einschätzungen zu Aktien aus DAX und Co angepasst. Der aktuelle Überblick über die neuen Kursziele.

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 06.07.2012

 

AIXTRON

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Aixtron vor Zahlen zum zweiten Quartal auf "Add" mit einem Kursziel von 13,00 Euro belassen. Dem Auftragseingang und den Umsätzen des Maschinenbauunternehmens dürfte positive Dynamik gefehlt haben, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Freitag. Die Kunden hielten sich noch zurück. Zum zweiten Halbjahr dürfte das Management sich aber verhalten optimistisch äußern.

 

BARCLAYS

 

    LONDON - Merrill Lynch hat die Einstufung für Barclays auf "Buy" mit einem Kursziel von 370,00 Pence belassen. Die Enthüllungen zur Manipulation des Libor-Zinssatzes seien definitiv sehr gravierend, gleichwohl seien die Sorgen über das Ausmaß der drohenden Prozesskosten mittlerweile im Kurs eingepreist, schrieb Analyst Michael Helsby in einer Studie vom Freitag. Marktteilnehmer schrieben dem Investmentbanking-Geschäft von Barclays derzeit überhaupt keinen Wert mehr zu. Dies erachte er als übertrieben.

 

BBVA

 

    LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat BBVA nach der jüngsten Kursentwicklung von "Overweight" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 6,40 auf 6,00 Euro gesenkt. Der positive Ausgang des EU-Gipfels mag trotz vorhandener Unsicherheiten über das langfristige Wirtschaftswachstum eine kurzfristige Rally auslösen, schrieb Analyst Carlo Digrandi in einer Branchenstudie zu europäischen Banken vom Freitag. Die Gewinnrisiken blieben allerdings bestehen. Der Experte bevorzugt Papiere in Kerneuropa.

 

BEIERSDORF

 

    HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Beiersdorf auf "Hold" mit einem Kursziel von 49,00 Euro belassen. Analyst Seth Peterson untersuchte in einer Branchenstudie vom Freitag den Markt für Dermokosmetik, eine Nische die bereits rund 10 Prozent des globalen Hautpflegegeschäfts ausmache. In Europa wachse der Markt zwar nicht sonderlich schnell, in Nordamerika und den Schwellenländern dagegen verfüge er über großes Potenzial. Die Produkte würden zudem in erster Linie in Apotheken angeboten, wo die Hersteller über mehr Macht verfügten. Beiersdorf sei drittgrößer Anbieter im Markt. Er sorge sich aber darum, dass die Erfolge der Marke Eucerin zu einer Selbstgefälligkeit führen werden, die auch schon bei Nivea zu einer Verlangsamung beigetragen habe.

 

BMW

 

    FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat BMW von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft, das Kursziel aber auf 70,00 Euro belassen. Analyst Zafer Rüzgar begründete sein neues Votum in einer Studie vom Freitag mit dem jüngsten Kursrückgang. Trotz einer hohen Vorjahresbasis habe der Münchener Autobauer seine erfreuliche Absatzentwicklung im zweiten Quartal fortgesetzt. Dies spreche für eine wahrscheinliche Anhebung des Ausblicks. Deshalb und wegen der weltweit guten Positionierung im Premium-Segment sei der Kursrückgang der letzten Wochen nicht gerechtfertigt. Die Schwäche bei der Nachfrage in West- und Südeuropa stelle mittlerweile kein negatives Überraschungspotenzial mehr dar.

 

BMW

 

    LONDON - Morgan Stanley hat BMW von "Overweight" auf "Equal-weight" abgestuft und das Kursziel von 77,00 auf 65,00 (Kurs: 56,80) Euro gesenkt. Weil inzwischen eine schwache Preismacht in China die Gewinndynamik untergrabe, baue er seine Positionen bei deutschen Autowerten etwas ab, schrieb Analyst Stuart Pearson in einer am Freitag vorgelegten Branchenstudie. Seine Gewinnschätzungen je Aktie habe er im Schnitt um zehn Prozent gekürzt. Die Markterwartungen für BMW seien so hoch wie kaum zuvor. Daher sinke die Wahrscheinlichkeit einer weiterhin überdurchschnittlichen Kursentwicklung.

 

BMW

 

    ZÜRICH - Die Credit Suisse hat die Einstufung für BMW auf "Outperform" mit einem Kursziel von 80,00 Euro belassen. Wegen der sich trübenden Konjunktur in Europa habe er die Gewinnerwartungen für die Autobauer reduziert, schrieb Analyst Arndt Ellinghorst in einer Branchenstudie vom Freitag. Er ziehe die Aktien von Premiumherstellern wie BMW denen der europäischen Massenproduzenten vor, da letztere eine Restrukturierung nach US-amerikanischem Vorbild nötig hätten. Sollte es dazu kommen, stünden die Interessen der Aktionäre vermutlich hinten an.

 

CARREFOUR

 

    LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Carrefour von 18,00 auf 16,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die in der kommenden Woche anstehenden Halbjahresumsätze dürften nicht für Erleichterung sorgen, schrieb Analyst Jerome Samuel in einer Studie vom Freitag. Die für August erwartete Präsentation der Strategie der Supermarktkette dürfte einen präzisen Ausblick und damit auch eine bessere Berechenbarkeit der Gewinnentwicklung vermissen lassen. Samuel kürzte seine Prognosen bis 2014 um rund 9 Prozent und rät "der Versuchung zum Kauf zu widerstehen".

 

COMMERZBANK

 

    LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat die Einstufung für Commerzbank auf "Overweight" mit einem Kursziel von 2,60 Euro belassen. Der positive Ausgang des EU-Gipfels mag trotz vorhandener Unsicherheiten über das langfristige Wirtschaftswachstum eine kurzfristige Rally auslösen, schrieb Analyst Carlo Digrandi in einer Branchenstudie zu europäischen Banken vom Freitag. Die Gewinnrisiken blieben allerdings bestehen. Der Experte bevorzugt Papiere in Kerneuropa.

 

DAIMLER

 

    LONDON - Morgan Stanley hat das Kursziel für Daimler von 47,00 auf 44,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Equal-weight" belassen. Weil inzwischen eine schwache Preismacht in China die Gewinndynamik untergrabe, baue er seine Positionen bei deutschen Autowerten etwas ab, schrieb Analyst Stuart Pearson in einer am Freitag vorgelegten Branchenstudie. Seine Gewinnschätzungen je Aktie habe er im Schnitt um rund zehn Prozent gekürzt.

 

DAIMLER

 

    ZÜRICH - Die Credit Suisse hat die Einstufung für Daimler auf "Neutral" mit einem Kursziel von 40,00 Euro belassen. Wegen der sich trübenden Konjunktur in Europa habe er die Gewinnerwartungen für die Autobauer reduziert, schrieb Analyst Arndt Ellinghorst in einer Branchenstudie vom Freitag. Er ziehe die Aktien von Premiumherstellern wie Daimler denen der europäischen Massenproduzenten vor, da letztere eine Restrukturierung nach US-amerikanischem Vorbild nötig hätten. Sollte es dazu kommen, stünden die Interessen der Aktionäre vermutlich hinten an.

 

DEUTSCHE BANK

 

    LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat die Einstufung für Deutsche Bank auf "Overweight" mit einem Kursziel von 43,00 Euro belassen. Der positive Ausgang des EU-Gipfels mag trotz vorhandener Unsicherheiten über das langfristige Wirtschaftswachstum eine kurzfristige Rally auslösen, schrieb Analyst Carlo Digrandi in einer Branchenstudie zu europäischen Banken vom Freitag. Die Gewinnrisiken blieben allerdings bestehen. Der Experte bevorzugt Papiere in Kerneuropa.

 

DIALOG SEMICONDUCTOR

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Dialog Semiconductor vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 18,50 Euro belassen. Der Chiphersteller dürfte im zweiten Quartal sowohl die Unternehmensprognosen als auch die Markterwartungen erfüllen, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Freitag. Seiner Ansicht nach dürften die Geschäfte des als Zulieferer für die Apple-Flaggschiffe iPhone und iPad geltenden Unternehmens solide verlaufen sein. Im dritten Quartal dürfte die Produktion von Spannungsreglern für die sechste iPhone-Generation sowie den koreanischen Hersteller Samsung (Samsung Electronics) anziehen.

 

FIELMANN

 

    LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat Fielmann nach vorläufigen Zahlen von "Neutral" auf "Underweight" abgestuft und das Kursziel von 75,00 auf 71,00 Euro gesenkt. Die Resultate des ersten Halbjahres hätten seine Erwartungen verfehlt, schrieb Analyst Thomas Teetz in einer Studie vom Freitag. Der Experte senkte daher seine Margenprognosen für 2012 bis 2013. Das unerwartet geringe Gewinnwachstum der Optikerkette rechtfertige die aktuelle Bewertung der Aktien nicht, so Teetz.

 

GERRESHEIMER

 

    HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Gerresheimer vor dem Kapitalmarkttag auf "Buy" mit einem Kursziel von 38,00 Euro belassen. Die Veranstaltung und die zugleich erwarteten Resultate für das zweite Quartal sollten für mehr Gewissheit sorgen, dass die Geschäfte des Verpackungsspezialisten auf einem guten Weg sind, schrieb Analyst Scott Bardo in einer Studie vom Freitag. Gerresheimer dürfte Stellung zur Strategie und den Wachstumsaussichten beziehen. Den Fokus erwartet er dabei auf dem erfolgreichen Bereich der Kunststoffverpackungen. Die Aktie habe in den letzten drei Monaten zwar stark zugelegt, sei aber immer noch nicht anspruchsvoll bewertet. Nach der Zahlenvorlage werde er eventuell die Bewertung überdenken.

 

GERRESHEIMER

 

    FRANKFURT - Equinet hat die Einstufung für Gerresheimer vor Zahlen zum zweiten Quartal auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 40,00 Euro belassen. Die vermutlich gemischten Resultate des Verpackungsherstellers dürften den Markt kaum überraschen, schrieb Analyst Edouard Aubery in einer Studie vom Freitag. Der Umsatz dürfte kräftig gewachsen sein, die Margen aber vorübergehend geschwächelt haben. Die anstehende Investorenveranstaltung könnte die Stimmung der Anleger in puncto Wachstumsperspektiven weiter verbessern.

 

GLENCORE

 

    PARIS - Die Societe Generale hat das Kursziel für Glencore von 410,00 auf 360,00 Pence gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Die Analysten der französischen Großbank kürzten in einer Studie vom Freitag ihre Gewinnerwartungen je Aktie für 2012 bis 2014 um 9 bis 17 Prozent. Trotz der reduzierten Annahmen halten die Experten aber auf längere Sicht an ihrer Kaufempfehlung für die Aktien des Rohstoffhändlers fest.

 

HANNOVER RUECK

 

    LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Hannover Rück (Hannover Rueckversicherung) von 55,00 auf 56,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Die Rückversicherer stünden vor einem Paradigmenwechsel von den bisher kapazitätsbestimmten Zyklen hin zu einer zinsbestimmten Entwicklung, schrieb Analyst Kailesh Mistry in einer Branchenstudie vom Freitag. Der Experte bevorzugt vor allem mittelgroße Unternehmen wie Hannover Re und Scor (SCOR) .

 

HSBC

 

    ZÜRICH - Die UBS hat das Kursziel für HSBC von 575,00 auf 600,00 Pence angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Der Finanzkonzern dürfte im Jahr 2013 wieder ein bescheidenes Ertragswachstum von drei Prozent erzielen, schrieb Analyst Alastair Ryan in einer Studie vom Freitag. Sinkende Abschreibungen stützten den Gewinn je Aktie. Bezüglich der Bewertung sehe er derzeit aber noch immer das Papier von Standard Chartered vorne.

 

INFINEON

 

    FRANKFURT - Kepler hat Infineon (Infineon Technologies) mit "Buy" und einem Kursziel von 7,60 Euro wieder in die Bewertung aufgenommen. Nach dem Kursrückgang infolge der Gewinnwarnung erscheine das Chance/Risikoverhältnis der Papiere zunehmend attraktiv, schrieb Analyst Sebastien Sztabowicz in einer Studie vom Freitag. Die mittelfristigen Wachstumsaussichten für das Unternehmen seien gut und die Bewertung der Aktien eher günstig.

 

K+S

 

    DÜSSELDORF - Das Bankhaus Lampe hat das Kursziel für K+S von 42,00 auf 43,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Der Abschlag, mit dem die Aktien des Düngemittelherstellers im Verhältnis zu den Wettbewerbertiteln in den vergangenen Monaten gehandelt wurden, sei nicht gerechtfertigt, schrieb Analyst Marc Gabriel in einer Studie vom Freitag. Zudem sei mit dem Legacy-Projekt in Kanada ein wichtiger Expansionsschritt zur Festigung der Position am Weltmarkt gemacht worden.

 

KLÖCKNER & CO

 

    ZÜRICH - Die UBS hat die Aktien von Klöckner & Co (KloecknerCo) (KlöCo) von "Buy" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 13,20 auf 7,60 Euro gesenkt. Die langfristig angepeilte Gewinnmarge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von sechs Prozent sei zu optimistisch, schrieb Analyst Carsten Riek in einer Studie vom Freitag. Er gehe inzwischen nur noch von fünf Prozent aus. Nachgebende Stahlpreise belasteten und die an Stahlhütten gebundenen Stahlhändler agierten angesichts der geringen Gewinne zunehmend aggressiv. Die Bewertung sehe auch nach den jüngsten Kurseinbußen noch nicht attraktiv aus. Auch eine Übernahme des Unternehmens erscheine mittlerweile weniger wahrscheinlich. Daher sei der Titel von der "UBS M&A Watch List" gestrichen worden.

 

KOENIG & BAUER

 

    FRANKFURT - Kepler hat die Einstufung für Koenig & Bauer (KoenigBauer) nach einem Interview des Vorstandschefs in der "Börsenzeitung" auf "Buy" mit einem Kursziel von 17,50 Euro belassen. Es könnte der Eindruck entstanden sein, dass der Druckmaschinenhersteller sein gegenwärtig in der Restrukturierung befindliches Zeitungsdruckgeschäft zur Disposition stellen wolle, schrieb Analyst Stefan Augustin in einer Studie vom Freitag. Das dürfte allerdings nicht der Fall sein. Zum jetzigen Zeitpunkt sei ein akzeptables Angebot unwahrscheinlich. Die Gesamtjahresprognosen des Unternehmens erschienen derweil zu konservativ.

 

LINDE

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Linde nach dem Kaufangebot für den Sauerstoffgeräte-Hersteller Lincare auf "Buy" mit einem Kursziel von 157,00 Euro belassen. Aufgrund von Gesprächen mit dem Management beider Seiten sei er überzeugt, dass Linde in den USA vor einem Wendepunkt bei der Patientenversorgung im Heimbereich stehe, schrieb Analyst Stephan Kippe in einer Studie vom Freitag. Kurzfristig dürften die dortigen Vergütungen zwar sinken. Auf lange Sicht dürfte Lincare aber von der alternden Bevölkerung profitieren. Zudem könnten bestehende Kundenbeziehungen auf mit Lungenerkrankungen verwandte Anwendungen ausgedehnt werden.

 

LUFTHANSA

 

    LONDON - Morgan Stanley hat das Kursziel für Lufthansa (Deutsche Lufthansa) von 14,30 auf 15,70 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Im Vergleich mit anderen Airline-Aktien biete das Lufthansa-Papier das beste Chance/Risiko-Profil, schrieb Analystin Penelope Butcher in einer Studie vom Freitag. Vor allem der Wert der Flotte stütze. Gemessen am Vorjahreszeitraum dürfte das zweite Quartal eine Verbesserung beim operativen Gewinn zeigen.

 

METRO

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Metro (METRO) vor Zahlen von 25,00 auf 23,50 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Er rechne für das zweite Quartal des Handelskonzerns mit einem Anstieg des Umsatzes um 1,1 Prozent auf 15,74 Milliarden Euro, schrieb Analyst Jürgen Elfers in einer Studie vom Freitag. Das operative Ergebnis (EBIT) dürfte sich geringfügig auf 313 Millionen Euro verbessert haben. Für das erste Halbjahr würde damit aber eine EBIT-Lücke zum Vorjahr von rund 150 Millionen Euro verbleiben. Diese im zweiten Halbjahr zu schließen, könnte schwer fallen. Der Fokus werde daher bei den nächsten Zwischenberichten auf dem Unternehmensausblick liegen.

 

METRO

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Metro (METRO) vor der Zahlenvorlage auf "Hold" mit einem Kursziel von 38,00 Euro belassen. Das zweite Quartal dürfte hinsichtlich des Gewinns eine bessere Entwicklung als noch zum Jahresauftakt zeigen, schrieb Analyst James Collins in einer Studie vom Freitag. Für mehr Zuversicht dürfte dies aber nicht sorgen. Die Margen bei der Tochter MediaSaturn sowie in der Cash & Carry-Sparte dürften weiter unter Druck gestanden haben.

 

MUNICH RE

 

    LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Munich Re (Muenchener Rueckversicherungs-Gesellschaft) von 120,00 auf 125,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die Rückversicherer stünden vor einem Paradigmenwechsel von den bisher kapazitätsbestimmten Zyklen hin zu einer zinsbestimmten Entwicklung, schrieb Analyst Kailesh Mistry in einer Branchenstudie vom Freitag. Die Munich Re zeichne sich durch hohe Kapitalstärke und eine sichere Dividende aus, das Niedrigzinsumfeld stelle den Konzern aber vor Herausforderungen. Der Experte bevorzugt vor allem Aktien mittelgroßen Unternehmen wie Hannover Re und Scor (SCOR) .

 

ORACLE

 

    HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für die Oracle-Titel (Oracle) auf "Buy" mit einem Kursziel von 35,00 US-Dollar belassen (Kurs: 29,41 Dollar). Wegen des zuletzt eingetrübten wirtschaftlichen Umfeldes und bereits veröffentlichter negativen Eckdaten einiger Unternehmen blickten Investoren sorgenvoll auf das zweite Quartal, schrieb Analyst Daud Khan in einer Branchenstudie vom Freitag. Er liest daraus, dass der Juni für die Branche beschwerlich geendet hat. Mit einem Blutbad sei zwar nicht zu rechnen, für das Gesamtjahr bestehe aber die Gefahr sinkender Unternehmensprognosen.

 

PEUGEOT

 

    ZÜRICH - Die Credit Suisse hat die Einstufung für Peugeot auf "Underperform" mit einem Kursziel von 12,22 Euro belassen. Wegen der sich trübenden Konjunktur in Europa habe er die Gewinnerwartungen für die Autobauer reduziert, schrieb Analyst Arndt Ellinghorst in einer Branchenstudie vom Freitag. Die europäischen Massenproduzenten steckten in einer Krise, an der auch schwache Strategien Schuld seien. Daher sei eine Restrukturierung nach US-amerikanischem Vorbild notwendig. Dabei könnten allerdings die Interessen der Aktionäre im Hintergrund stehen. Daher ziehe er die Titel von Premiumherstellern vor.

 

PPR

 

    ZÜRICH - Die Credit Suisse hat die Einstufung für PPR von "Outperform" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 128,00 auf 127,00 Euro gesenkt. Bei dem Luxusgüterkonzern fehle es an kurzfristigen Kurstreibern, schrieb Analyst Rogerio Fujimori in einer Studie vom Freitag. Positiv bewertete der Experte die hohe Unternehmensqualität sowie die mittelfristigen Geschäftsperspektiven. Für langfristige Investoren sei auch die Bewertung durchaus attraktiv.

 

ROYAL BANK OF SCOTLAND

 

    LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Royal Bank of Scotland (RBS) von 270,00 auf 230,00 Pence gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Der positive Ausgang des EU-Gipfels mag trotz vorhandener Unsicherheiten über das langfristige Wirtschaftswachstum eine kurzfristige Rally auslösen, schrieb Analyst Carlo Digrandi in einer Branchenstudie zu europäischen Banken vom Freitag. Die Gewinnrisiken blieben allerdings bestehen. Der Experte bevorzugt Papiere in Kerneuropa.

 

SALZGITTER

 

    ZÜRICH - Die UBS hat die Einstufung für Salzgitter auf "Buy" belassen. Langfristig gesehen seien die meisten der von ihm beobachteten Stahlaktien sehr attraktiv und für Schnäppchenjäger interessant, schrieb Analyst Carsten Riek in einer Branchenstudie vom Freitag. Allerdings könnten die Marktschätzungen für 2012 und 2013 durchaus noch sinken, wodurch das Kurspotenzial begrenzt würde.

 

SAP

 

    ZÜRICH - Die UBS hat die Einstufung für SAP vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 51,00 (Kurs: 46,375) Euro belassen. Der Software-Hersteller habe nach der Enttäuschung im ersten Quartal die Meßlatte für das zweite mit einem erwarteten Wachstum der Lizenzerlöse von 15 bis 20 Prozent sehr hoch gelegt, schrieb Analyst Michael Briest in einer Studie vom Freitag. Anleger rechneten aber gerade im Zuge der trüberen Konjunkturaussichten wohl eher damit, dass SAP die Ziele verfehlen wird.

 

SAP

 

    HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für SAP vor der Berichtssaison in der Softwarebranche auf "Buy" mit einem Kursziel von 61,00 Euro belassen. Wegen des zuletzt eingetrübten wirtschaftlichen Umfeldes und bereits veröffentlichten negativen Eckdaten einiger Unternehmen blickten Investoren sorgenvoll auf das zweite Quartal, schrieb Analyst Daud Khan in einer Branchenstudie vom Freitag. Er lese daraus, dass der Juni für die Branche beschwerlich geendet hat. Mit einem Blutbad sei zwar nicht zu rechnen, für das Gesamtjahr bestehe aber die Gefahr sinkender Unternehmensprognosen. SAP gehöre aber zu seinen bevorzugten Werten. Nach den Abwicklungsproblemen zum Jahresauftakt und den Zielen von SAP für das zweite Jahresviertel seien die Markterwartungen hoch.

 

SIEMENS

 

    FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Siemens nach Medienberichten über ein Interesse am italienischen Gaskraftwerk-Spezialisten Ansaldo Energia von 75,00 auf 79,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Solch eine Transaktion mache nur unter dem Aspekt der Sicherung der Marktmacht einen Sinn, schrieb Analyst Markus Friebel in einer Studie vom Freitag. Schließlich sei Siemens im Markt für Gas- und Dampfturbinenkraftwerke bereits sehr gut positioniert. Außerdem müsste der Technologiekonzern eher zu großen Übernahmen greifen, um das mittelfristige Ziel eines Umsatzes von 100 Milliarden Euro zu erreichen. Das angehobene Ziel begründete er mit dem im Vergleich zu anderen Branchenwerten gesunkenen Bewertungsniveau.

 

SOFTWARE AG

 

    ZÜRICH - Die UBS hat die Einstufung für Software AG (Software) vor Zahlen zum zweiten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 34,00 Euro belassen. Der Umsatz dürfte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Prozent und zum Vorquartal um zwei Prozent geklettert sein, schrieb Analyst Marcus Bäumer in einer Studie vom Freitag. Beim Nettogewinn prognostiziert Bäumer eine Steigerung um drei respektive elf Prozent.

 

STRÖER

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Ströer nach einem verlorenen Rechtsstreit mit dem Wettbewerber JCDecaux auf "Hold" mit einem Kursziel von 9,00 Euro belassen. Die Eintritts- und Vorpachtrechte aus früheren Verträgen in Hamburg seien damit null und nichtig, und Ströer müsse 85 Werbestandorte in Hamburg an JCDecaux übergeben, schrieb Analyst Georg Remshagen in einer Studie vom Freitag. Da es solche Rechte außer in Hamburg in keinen weiteren Städten gegeben habe, dürften die finanziellen Einbußen für den Vermarkter von Außenwerbung begrenzt sein.

 

THYSSENKRUPP

 

    PARIS - Die Societe Generale hat ThyssenKrupp von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 21,00 auf 15,00 Euro gesenkt. Die schwachen Fundamentaldaten im Stahlsektor seien der Grund für das gesenkte Votum, schrieben die Analysten der französischen Großbank in einer Studie vom Freitag. Hinzu komme die von ihnen gewonnene Überzeugung, dass der Geschäftsbereich Steel Americas vermutlich weniger Kaufinteressenten anlocken wird als erwartet. Die Experten kürzten in großem Maße ihre Gewinnschätzungen für die Jahre 2012 bis 2014.

 

VOLKSWAGEN  VORZUGSAKTIEN

 

    LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) (Volkswagen vz) auf "Overweight" belassen. Die frühere Integration der Porsche AG sei sehr positiv zu werten, schrieb Analyst Bernard Donges in einer Studie vom Freitag. Damit sei die VW-Struktur und Strategie besser zu verstehen und eine frühere Realisierung von Synergien möglich.

 

VOLKSWAGEN VORZUGSAKTIEN

 

    FRANKFURT - Kepler hat die Einstufung für die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) (Volkswagen vz) nach der Übernahme der verbliebenen Anteile an der Porsche AG auf "Buy" mit einem Kursziel von 169,00 Euro belassen. Dies sei großartig für die Aktionäre des Wolfsburger Autobauers, schrieb Analyst Michael Raab in einer Studie vom Freitag. Die positiven Äußerungen des Managements zur Nettoliquidität der Autosparte ließen zudem auf eine gute Entwicklung des Free Cashflow in diesem Bereich schließen.

 

VOLKSWAGEN VORZUGSAKTIEN

 

    LONDON - Morgan Stanley hat das Kursziel für die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) (Volkswagen vz) von 200,00 auf 177,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Overweight" belassen. Weil eine schwache Preismacht in China die Gewinndynamik untergrabe, baue er seine Positionen bei deutschen Autotiteln etwas ab, schrieb Analyst Stuart Pearson in einer am Freitag vorgelegten Studie. Seine Schätzungen für den Gewinn je Aktie (EPS) habe er im Schnitt um rund zehn Prozent gekürzt. Seine VW-Prognosen berücksichtigten zudem den Kauf der restlichen Porsche AG , wodurch die Prognosekürzung etwas kompensiert worden sei. Bei VW erkenne er aber verstecktes Wertpotenzial durch die modulare Querbaukasten-Plattform (MQB), begründete der Experte sein "Overweight"-Votum.

 

VOSSLOH

 

    HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Vossloh nach der Verhängung von Bußgeldern für die Tochter Stahlberg Roensch auf "Hold" mit einem Kursziel von 65,00 Euro belassen. Generell sei dies eine negative Nachricht, schrieb Analyst Dominik Podewils in einer Studie vom Freitag. Ein Großteil der Strafen stamme aber aus der Zeit vor der Übernahme durch Vossloh und werde daher wohl an die früheren Besitzer weiter gereicht. Vossloh dürfte daher von ursprünglich 13 Millionen Euro nur 2 bis 3 Millionen Euro selbst tragen. Im Allgemeinen entspreche all dies den Erwartungen.

 

VOSSLOH

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Vossloh nach der Verhängung von Bußgeldern für die Tochter Stahlberg Roensch auf "Hold" mit einem Kursziel von 70,00 Euro belassen. Die Strafen für die Teilnahme an gleich zwei Kartellen im Schienengeschäft lägen im Rahmen der Erwartungen, schrieb Analystin Felicitas Bismarck in einer Studie vom Freitag. Direkte Auswirkungen auf den Mutterkonzern dürften von geringerer Natur sein. Vossloh habe die Haftung für den Löwenanteil bei der Übernahme von Stahlberg Roensch vor zwei Jahren ausgeschlossen.

 

/he

 

Bildquellen: Wolfgang Kriegbaum

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  • Sell
22.05.13Commerzbank verkaufenBarclays Capital
22.05.13Commerzbank verkaufenNomura
17.05.13Commerzbank haltenS&P Equity Research
17.05.13Commerzbank verkaufenIndependent Research GmbH
16.05.13Commerzbank haltenGoldman Sachs Group Inc.
15.05.13Commerzbank kaufenMerrill Lynch & Co., Inc.
14.03.13Commerzbank kaufenCredit Suisse Group
13.03.13Commerzbank kaufenequinet AG
15.02.13Commerzbank kaufenequinet AG
05.02.13Commerzbank kaufenequinet AG
17.05.13Commerzbank haltenS&P Equity Research
16.05.13Commerzbank haltenGoldman Sachs Group Inc.
15.05.13Commerzbank haltenWarburg Research
15.05.13Commerzbank haltenCredit Suisse Group
15.05.13Commerzbank haltenNomura
22.05.13Commerzbank verkaufenBarclays Capital
22.05.13Commerzbank verkaufenNomura
17.05.13Commerzbank verkaufenIndependent Research GmbH
13.05.13Commerzbank verkaufenExane-BNP Paribas SA
08.05.13Commerzbank verkaufenIndependent Research GmbH
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Commerzbank AG nach Kapitalherabsetzung nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

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In der EU und bei der EZB werden derzeit die Abschaffung der ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins diskutiert...
Ich hätte kein Problem mit der Abschaffung von ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins.
Die ein- und zwei-Cent-Münzen verstopfen regelmäßig meine Geldbörse und könnten gerne verschwinden. - Der 500-Euro-Schein sollte aber bleiben!
Der 500-Euro-Schein ist in der Praxis völlig nutzlos und kann gerne abgeschafft werden. Die kleinen Münzen sollten aber erhalten bleiben!
Weder die ein- und zwei-Cent-Münzen noch der 500-Euro-Schein sollten abgeschafft werden!
Ich würde neben den ein- und zwei-Cent-Münzen und dem 500-Euro-Schein noch weitere Scheine und/oder Münzen abschaffen!
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