26.06.2012 21:42
Bewerten
 (0)

Updates zu Aixtron, Daimler, Deutsche Telekom, Infineon und Siemens

Updates zu Aixtron, Daimler, Deutsche Telekom, Infineon und Siemens
Tipps der Analysten
Die Banken haben ihre Einschätzungen zu Aktien aus DAX und Co angepasst. Der aktuelle Überblick über die neuen Kursziele.
Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 26.06.2012

 

AIR BERLIN PLC

 

    DÜSSELDORF  - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat Air Berlin mit "Verkaufen" und einem Kursziel von 1,40 Euro in die Bewertung aufgenommen. Der Billigflieger bewege sich in einem herausfordernden Umfeld, schrieb Analyst Sebastian Hein in einer Studie vom Dienstag. Gekennzeichnet sei dieses durch die schwächelnde Nachfrage in Europa und der Belastung durch den im Jahresmittel weiterhin hohen Ölpreis. Unter diesen Umständen dürften in 2012 nur die am besten aufgestellten Fluggesellschaften profitabel bleiben. Air Berlin zähle er nicht zu dieser Gruppe.

 

AIXTRON

 

    ZÜRICH  - Die UBS hat das Kursziel für Aixtron von 14,50 auf 12,00 (Kurs: 10,570) Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Eine Erholung bei den Aufträgen für den auf Leuchtdioden-Anlagen spezialisierten Maschinenbauer im zweiten Halbjahr sei nun doch weniger wahrscheinlich geworden, schrieb Analyst Gareth Jenkins in einer Branchenstudie vom Dienstag. Das zeigten die jüngsten Marktüberprüfungen der Schweizer Großbank. Entsprechend habe er seine Prognosen für 2013 gesenkt.

 

BANCO SANTANDER SA

 

    LONDON  - JPMorgan hat das Kursziel für Banco Santander (Banco Santander Central Hispano) von 6,50 auf 6,20 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Overweight" belassen. Nach den von ihm durchgeführten Berechnungen dürften die 14 betrachteten spanischen Banken etwa 87 Milliarden Euro benötigen, um eine durchschnittliche Kernkapitalquote von mindestens 9,5 Prozent zu erreichen, schrieb Analyst Jaime Becerril in einer Branchenstudie vom Dienstag. Noch seien die Risiken zu hoch, um kurzfristig in spanische Bankwerte zu investieren. Lediglich für die Aktien der Großbank Santander laute das relative Votum "Overweight".

 

BAYER AG

 

    ZÜRICH  - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Bayer nach negativen Nachrichten zu einem Konkurrenzprodukt auf "Neutral" mit einem Kursziel von 57,00 Euro belassen. Es dürfte der Marktdurchdringung von Bayers Gerinnungshemmer Xarelto helfen, dass die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA von den US-Pharmakonzernen Bristol-Myers Squibb und Pfizer zusätzliche Informationen zum Einsatz des Medikaments Eliquis zur Verhinderung von Schlaganfällen bei Patienten mit Vorhofflimmern angefordert habe, schrieb Analyst Andrew Whitney in einer Studie vom Dienstag. Eliquis dürfte eine harte Konkurrenz für Xarelto werden, so dass jeder zeitliche Vorsprung für den Leverkusener Konzern von Vorteil sei.

 

BMW

 

    LONDON  - Die US-Bank Citigroup hat BMW von "Buy" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 75,00 auf 60,00 Euro gesenkt. Selbst ein "Auto-Champion" wie BMW stehe inzwischen im globalen Markt vor größeren Herausforderungen, schrieb Analyst Harald Hendrikse in einer Studie vom Dienstag. Der Modellzykus der Bayern habe den Zenit erreicht. Der Experte kürzte seine Gewinnschätzungen je Aktie bis 2014 deutlich und liegt damit nun um bis zu 20 Prozent unter den Markterwartungen. Auf kurze Sicht könnten auch die Schwellenländer die BMW-Aktie nicht beflügeln. So werde der chinesische Automarkt derzeit mit einer abgebremsten Entwicklung in allen Bereichen konfrontiert, die Bestände stiegen. Der Analyst mutmaßt, dass die Margen in China ihren Höhenpunkt erreicht haben könnten.

 

DAIMLER AG

 

    LONDON  - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Daimler von 42,00 auf 44,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Underweight" belassen. Trotz aller Dementis halte sie eine Gewinnwarnung des Autobauers für wahrscheinlich, schrieb Analystin Kristina Church in einer Studie vom Dienstag. Mit dieser Meinung sei sie am Markt auch nicht alleine. Der Schritt wäre ihrer Meinung nach eine Basis für eine bessere Einschätzung der Aktie. Das Management sollte den Fokus wieder stärker auf die Kosten anstatt auf das Umsatzwachstum legen. Auch das wäre positiv für die Papiere.

 

DEUTSCHE TELEKOM AG

 

    HAMBURG  - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Deutsche Telekom auf "Hold" mit einem Kursziel von 9,60 Euro belassen. Die relativ sichere Dividende der Deutschen Telekom sei noch immer ein Plus, schrieb Analyst Paul Marsch in einer Branchenstudie vom Dienstag. Die Nachrichtenlage dürfte aber durchwachsen bleiben.

 

DEUTSCHE TELEKOM AG

 

    ZÜRICH  - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Deutsche Telekom mit Blick auf Nachrichten zu T-Mobile USA auf "Neutral" mit einem Kursziel von 8,70 Euro belassen. Die Übereinkunft der US-Tochter und des US-Konkurrenten Verizon Wireless über den Kauf und Tausch von Mobilfunk-Frequenzlizenzen sei leicht positiv für den Bonner Telekommunikationskonzern, schrieb Analyst Andy Parnis in einer Studie vom Dienstag.

 

DEUTSCHE TELEKOM AG

 

    LONDON  - Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Deutsche Telekom nach dem angekündigten Tausch von Funkfrequenzen mit Verizon (Verizon Communications) Wireless auf "Overweight" mit einem Kursziel von 11,00 Euro belassen. Er gehe davon aus, dass die Telekom im Zuge dessen etwa 100 bis 200 Millionen US-Dollar an den US-Wettbewerber zahlen muss, schrieb Analyst Jonathan Dann in einer Studie vom Dienstag. Überschüssige Frequenzen in einigen Gebieten würden tendenziell in Regionen mit schwacher Abdeckung transferiert. Insgesamt verbessere die Tochter T-Mobile USA damit ihre Position vor dem Start des 4G-Netzes im Jahr 2013. Ein ganz großer Schritt sei dies aber nicht.

 

E.ON AG

 

    LONDON  - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat Eon von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft, das Kursziel aber auf 18,00 Euro belassen. Das Risiko durch fallende Rohstoff- und Strompreise sei durch die zuletzt schwache Kursentwicklung der Aktien mehr als abgedeckt, schrieb Analyst Christopher Kuplent in einer Studie vom Dienstag. Das regulatorische Gewinnrisiko bei Eon und Konkurrent RWE sei zu vernachlässigen und in Zeiten der Schuldenkrise in der Eurozone sei wegen des breit aufgestellten deutschen Marktes sogar ein Bewertungsaufschlag gerechtfertigt. All dies mache die Titel der beiden Versorger attraktiver. Eon sei aber gegenüber RWE vorzuziehen.

 

GEA GROUP

 

    PARIS  - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Gea Group (GEA Group) von 28,00 auf 26,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Outperform" belassen. Kurzfristig nähmen die Risiken im europäischen Investitionsgütersektor zu, schrieb Analyst Olivier Esnou in einer Branchenstudie vom Dienstag. Die Aussichten seien eher ungewiss und hingen vor allem von den erforderlichen politischen Antworten auf die wirtschaftlich schwierige Situation in Europa ab. Der Experte kürzte seine Sektorschätzung für den Gewinn je Aktie für 2013 um durchschnittlich vier Prozent. Auf Zwölfsmonatssicht zähle Gea aber zu seinen bevorzugten Werten.

 

HANNOVER RUECKVERSICHERUNG AG

 

    LONDON  - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Hannover Rück (Hannover Rueckversicherung) nach der European Financials Conference des Instituts von 47,00 auf 51,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Das neue Ziel gehe zurück auf erhöhte Gewinnschätzungen und ein gestiegenes Kurs-Gewinn-Verhältnis im Nichtleben-Bereich, schrieb Analyst Colin Simpson in einer Branchenstudie vom Dienstag.

 

HENKEL VORZUEGE

 

    LONDON  - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Henkel (Henkel vz) nach Quartalszahlen des US-Wettbewerbers H.B. Fuller auf "Underweight" belassen. Die Preisentwicklung bei Klebstoffen sei ein gutes Zeichen für Henkel, schrieb Analystin Celine Pannuti in einer am Dienstag vorgelegten Studie. Allerdings signalisiere der Rückgang der Nachfrage durchaus Risiken für das zweite Halbjahr.

 

HUGO BOSS STAEMME

 

    LONDON  - Die US-Investmentbank GoldmanSachs hat die Einstufung für Hugo Boss nach der Umwandlung sämtlicher Vorzugs- in Stammaktien auf "Buy" bei einem Kursziel von 123,90 Euro belassen. Am Anlagehintergrund für die Papiere des Modeunternehmens habe sich nach der Aktienumwandlung nichts geändert, schrieb Analyst William Hutchings in einer Studie vom Dienstag. Hugo Boss sei gut positioniert, um von der weltweit anziehenden Nachfrage nach Luxusmarken vor allem in den Wachstumsmärkten zu profitieren.

 

INFINEON TECHNOLOGIES AG

 

    ZÜRICH  - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Infineon (Infineon Technologies) von 8,50 auf 8,20 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Im zweiten Quartal dürften die meisten Halbleiterunternehmen die Gewinnerwartungen zwar noch erfüllen, für das dritte Jahresviertel sehe er aber einige Risiken, schrieb Analyst Gareth Jenkins in einer Branchenstudie vom Dienstag. Auch wegen der jüngst nach unten revidierten Konjunkturprognosen der UBS-Volkswirte habe er seine Gewinnschätzungen reduziert. Im Halbleitersektor blieben die Aktien von Chipindustrie-Ausrüstern wie ASML relativ sichere "Häfen".

 

LUFTHANSA AG

 

    FRANKFURT  - Die Commerzbank hat die Einstufung für Lufthansa (Deutsche Lufthansa) angesichts einer zunehmenden Dynamik in der Diskussion über die deutsche Luftverkehrssteuer auf "Buy" mit einem Kursziel von 13,50 Euro belassen. Experten zufolge habe die Steuer den deutschen Markt zwei Millionen Passagiere gekostet, was auf ihn einen konservativen Eindruck mache, schrieb Analyst Frank Skodzik in einer Studie vom Dienstag. Eine Rücknahme der Steuer werde weiterhin für politischen Zündstoff sorgen. Die Lufthansa würde von einer Rücknahme der Steuer profitieren.

 

METRO AG

 

    FRANKFURT  - Die Commerzbank hat die Einstufung für Metro (METRO) auf "Hold" mit einem Kursziel von 25,00 Euro belassen. Er halte das Szenario einer Entkonsolidierung der Elektronik-Fachmarktkette Media-Saturn für möglich, schrieb Analyst Jürgen Elfers in einer Studie vom Dienstag. Dies bringe aber nur wenige Kursrisiken mit sich.

 

MICROSOFT CORP

 

    FRANKFURT  - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Microsoft nach dem Zukauf des Betreibers unternehmensinterne sozialer Netzwerke Yammer auf "Buy" mit einem Kursziel von 35,00 US-Dollar belassen. Er glaube an den strategischen Sinn dieses Zukaufs, sei aber vorsichtig wegen der von ihm erwarteten Hürden bei der Integration, schrieb Analyst Tom Ernst in einer am Dienstag vorgelegten Studie. Der US-Softwaregigant selbst gehe davon aus, dass sich die Kombination mit anderen Produkten und der Einsatz der Vertriebskraft des Konzerns auszahlen werden.

 

MUNICH RE

 

    FRANKFURT  - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Munich Re (Muenchener Rueckversicherungs-Gesellschaft) auf "Hold" mit einem Kursziel von 110,00 Euro belassen. Er begrüße die Expansionspläne der Erstversicherungstochter Ergo, auch wenn deren internationales Geschäft weiterhin wenig zum Gewinn des Münchener Rückversicherers beitragen dürfte, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Dienstag. Die Wachstumsraten im Ausland seien höher als auf dem heimischen Markt und Ergo hinke international Konkurrenten wie der Allianz oder Talanx hinterher. Allerdings ziehe er Hannover Rück (Hannover Rueckversicherung) im Vergleich zu Munich Re vor, da die Niedersachsen fast keine Staatsanleihen aus den europäischen Peripherieländern (PIIGS-Staten) hielten.

 

PORSCHE SE

 

    FRANKFURT  - Die Commerzbank hat die Einstufung für Porsche auf "Buy" mit einem Kursziel von 68,00 Euro belassen. Die Hauptversammlung der Porsche Holding sei ohne größere Überraschungen verlaufen, schrieb Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Dienstag. Die knappe Mehrheit am Sportwagenbauer Porsche AG werde wahrscheinlich bald an VW verkauft. Einer Erlösverwendung für Investitionen stünden aber die Kosten für Rechtsstreitigkeiten im Wege. Er schätze diese auf drei Milliarden Euro, was unter den im Kurs eingepreisten 5 Milliarden liege und somit für deutliches Kurspotenzial spreche. Für Anleger biete sich so die Möglichkeit, mit einem Rabatt in VW zu investieren.

 

QIAGEN NV

 

    FRANKFURT  - Die Commerzbank hat die Einstufung für Qiagen (QIAGEN) nach der Vorstellung einer Initiative zur Entwicklung des Portfolios an Sequenziertechnologien auf "Buy" belassen. Mit dem mittlerweile gescheiterten Angebot von Roche für das US-Unternehmen Illumina sei der Fokus des Marktes auf eben dieses Geschäft gelenkt worden, schrieb Analyst Daniel Wendorff in einer Studie vom Dienstag. Qiagen habe jüngst den kleinen Anbieter Intelligent Bio-Systems übernommen und arbeite im Rahmen einer Kooperation mit SAP an neuen Auswertungsmethoden. All dies verwässere zwar geringfügig den Gewinn in den Jahren 2012 und 2013. In einem ungesättigten Markt seien die Pläne aber klar positiv.

 

RHÖN-KLINIKUM AG

 

    FRANKFURT  - Die Investmentbank Equinet hat Rhön-Klinikum (RHOeN-KLINIKUM) mit Blick auf das Übernahmeangebot von Fresenius auf "Hold" mit einem Kursziel von 22,00 Euro belassen. Da der Gesundheitskonzern eine Mindestannahmequote von 90 Prozent zur Vorbedingung gemacht habe und die Offerte am 27. Juni auslaufe, gehe es nun in die entscheidende Phase, schrieb Analyst Edouard Aubery in einer Studie vom Dienstag. Er bleibe bei seiner neutralen Einschätzung der Rhön-Aktie und halte den aktuellen Abschlag zum gebotenen Preis von 22,50 Euro je Aktie für gerechtfertigt. Den übrigen Anteilseignern des Klinikbetreibers rät Aubery, ihre Aktien ebenfalls anzudienen oder auf dem Markt zu verkaufen.

 

RWE AG(NEU)

 

    LONDON  - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat RWE von "Underperform" auf "Neutral" hochgestuft, das Kursziel aber von 32,50 auf 30,00 Euro gesenkt. Das Risiko durch fallende Rohstoff- und Strompreise sei durch die zuletzt schwache Kursentwicklung der Aktien mehr als abgedeckt, schrieb Analyst Christopher Kuplent in einer Studie vom Dienstag. Das regulatorische Gewinnrisiko bei RWE und Konkurrent Eon sei zu vernachlässigen und in Zeiten der Schuldenkrise in der Eurozone sei wegen des breit aufgestellten deutschen Marktes sogar ein Bewertungsaufschlag gerechtfertigt. All dies mache die Titel der beiden Versorger attraktiver. Eon sei aber gegenüber RWE vorzuziehen.

 

SIEMENS AG

 

    PARIS  - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Siemens von 84,00 auf 77,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Underperform" belassen. Kurzfristig nähmen die Risiken im europäischen Investitionsgütersektor zu, schrieb Analyst Olivier Esnou in einer Branchenstudie vom Dienstag. Die Aussichten seien eher ungewiss und hingen vor allem von den erforderlichen politischen Antworten auf die wirtschaftlich schwierige Situation in Europa ab. Der Experte kürzte seine Sektorschätzung für den Gewinn je Aktie (EPS) 2013 um durchschnittlich vier Prozent.

 

SKY DEUTSCHLAND

 

    FRANKFURT  - Die Commerzbank hat das Kursziel für Sky Deutschland von 2,80 auf 3,70 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Trotz des Kursanstiegs um ein Viertel seit der Vergabe der Bundesliga-Rechte sehe sie weiteres Aufwärtspotenzial, schrieb Analystin Sonia Rabussier in einer Studie vom Dienstag. Der positiv erwartete Nachrichtenfluss dürfte die Papiere des Bezahlsenders mittelfristig vor möglichen Kursverlusten schützen. Zeitnah verweist die Expertin auf eine erwartete Kooperation mit Kabel Deutschland und den erhofften Wendepunkt beim Gewinn im zweiten oder dritten Quartal. Im zweiten Halbjahr kämen noch mögliche Vereinbarungen mit IPTV-Anbietern und weitere Schritte zur Refinanzierung hinzu.

 

SUEDZUCKER AG

 

    DÜSSELDORF  - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat das Kursziel für Südzucker (Suedzucker) nach vorläufigen Zahlen für das erste Quartal von 37,00 auf 40,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Unter maßgeblichem Einfluss der Zuckersparte habe ihn das operative Ergebnis des Zuckerkonzerns deutlich überrascht, schrieb Analyst Marc Gabriel in einer Studie vom Dienstag. Aus dem Ergebnissprung schließe er, dass die operative Marge mit 19 Prozent ein Rekordniveau erreicht haben dürfte. Er habe deshalb seine Gewinnschätzung für das laufende Geschäftsjahr deutlich angehoben. Positiv sei auch ein einmaliger Steuereffekt, der aber in seinen Schätzungen nicht berücksichtigt werde.

 

SUEDZUCKER AG

 

    FRANKFURT  - Die Commerzbank hat das Kursziel für Südzucker (Suedzucker) nach der überraschenden Vorlage vorläufiger Zahlen von 32,00 auf 34,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Nach dem überragenden Ergebnis im ersten Quartal rechne er damit, dass hohe Zuckerpreise in Europa die Geschäfte stärker vorantreiben werden als bislang gedacht, schrieb Analyst Dennis Schmitt in einer Studie vom Dienstag. Er habe seine Schätzung für den Umsatz im Geschäftsjahr 2012/13 um 3 Prozent und für den operativen Gewinn (EBIT) um 7 Prozent angehoben. Im Laufe des Jahres sei mit einer Anhebung der Unternehmensprognosen und weiterhin guten Nachrichten zu rechnen.

 

SUEDZUCKER AG

 

    FRANKFURT  - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Südzucker (Suedzucker) nach Quartalszahlen von 27,00 auf 28,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Die gute Umsatzentwicklung und das starke operative Ergebnis zeigten, dass sich die höheren EU-Zuckerpreise langsam bei dem Zuckerproduzenten bemerkbar machten, schrieb Analyst Harold Thompson in einer am Dienstag vorgelegten Studie. Zudem habe das Management das Ergebnisziel für das laufende Geschäftsjahr 2012/13 bestätigt. Der Experte erhöhte seine kurzfristigen Gewinnschätzungen um 4 bis 5 Prozent.

 

SUEDZUCKER AG

 

    LONDON  - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Südzucker (Suedzucker) nach Zahlen von 23,00 auf 25,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Underweight" belassen. Unerwartet hohe Preise hätten den Zuckerhersteller vorab zur Zahlenvorlage ermutigt und den operativen Gewinn über seine Schätzungen getrieben, schrieb Analyst Liam Rowley in einer Studie vom Dienstag. Er habe deshalb seine Gewinnprognose vor Zinsen und Steuern für das laufende Jahr erhöht und sehe auch etwas Raum für steigende Marktschätzungen. Nach der zuletzt guten Kursentwicklung sei dies aber schon ausreichend im Kurs enthalten. Zudem lasse sich das starke erste Quartal nicht ohne weiteres auf das Gesamtjahr fortschreiben.

 

SWISS LIFE HOLDING AG

 

    LONDON  - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Swiss Life nach der "European Financials Conference" des Instituts von "Sell" auf "Neutral" hochgestuft und das Kursziel auf 102,00 Franken belassen. Das unveränderte Kursziel entspreche einem Aufwärtspotenzial von 15 Prozent und rechtfertige keine Verkaufsempfehlung mehr, schrieb Analyst Colin Simpson in einer Branchenstudie vom Dienstag.

 

/ck

 

FRANKFURT (dpa-AFX) -

Bildquellen: Wolfgang Kriegbaum
Artikel empfehlen?

Nachrichten zu Deutsche Telekom AG

  • Relevant1
  • Alle2
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Deutsche Telekom AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
17.12.2014Deutsche Telekom buyCitigroup Corp.
17.12.2014Deutsche Telekom HaltenBankhaus Lampe KG
16.12.2014Deutsche Telekom kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
16.12.2014Deutsche Telekom buyS&P Capital IQ
16.12.2014Deutsche Telekom HoldWarburg Research
17.12.2014Deutsche Telekom buyCitigroup Corp.
16.12.2014Deutsche Telekom kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
16.12.2014Deutsche Telekom buyS&P Capital IQ
16.12.2014Deutsche Telekom buyUBS AG
10.12.2014Deutsche Telekom buyKepler Cheuvreux
17.12.2014Deutsche Telekom HaltenBankhaus Lampe KG
16.12.2014Deutsche Telekom HoldWarburg Research
16.12.2014Deutsche Telekom HaltenIndependent Research GmbH
16.12.2014Deutsche Telekom Holdequinet AG
16.12.2014Deutsche Telekom HoldCommerzbank AG
08.12.2014Deutsche Telekom UnderweightMorgan Stanley
25.07.2014Deutsche Telekom SellGoldman Sachs Group Inc.
03.07.2014Deutsche Telekom SellGoldman Sachs Group Inc.
28.05.2014Deutsche Telekom SellGoldman Sachs Group Inc.
09.05.2014Deutsche Telekom SellGoldman Sachs Group Inc.
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Deutsche Telekom AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Deutsche Telekom AG Analysen
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Anzeige

Heute im Fokus

DAX gibt ab -- Dow im Plus -- MorphoSys-Aktie und Roche-Aktie fallen kräftig -- BAIC-Aktie startet mit angezogener Handbremse -- GfK-Konsumklima auf höchstem Stand seit acht Jahren

Allianz stimmt Vergleich nach Amoklauf von Winnenden zu. Facebook will mehr über Datenschutz informieren. Alstom-Aktionäre machen Weg für Übernahme durch GE frei. Rentenbeitragssatz sinkt auf 18,7 Prozent. EZB stellt im Februar neuen 20-Euro-Schein vor. Lufthansa lehnt Gesamtschlichtung im Tarifstreit mit Piloten ab.

Themen in diesem Artikel

Diese Flughäfen werden hoch frequentiert

Wer verdient was?

Wer hat die USA von Platz 1 verdrängt?

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

So viel erhalten die Deutschen

Aktien-Profiteure der Cannabis-Legalisierung in den USA

Mit welchen Techniken sparen Weltkonzerne Steuern?

Welche sind die reichsten Amerikaner unter 40 Jahren?

Wenn Zukunft Gegenwart wird

mehr Top Rankings

Umfrage

Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich mit Haut und Haar für das Freihandelsabkommen mit den USA stark machen. Was halten Sie von TTIP?