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10.07.2013 21:40

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TIPPS DER ANALYSTEN

Updates zu Aixtron, Deutsche Bank, Fraport, Infineon und Lufthansa

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Updates zu Aixtron, Deutsche Bank, Fraport, Infineon und Lufthansa
Die Banken haben ihre Einschätzungen zu Aktien aus DAX und Co. angepasst. Der aktuelle Überblick über die neuen Kursziele.

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 10.07.2013AIXTRON

    FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Aixtron vor Zahlen auf "Reduce" mit einem Kursziel von 7 Euro belassen. Umsatz wie Auftragseingang des Maschinenbauers dürften sich im zweiten Quartal mangels Erholung der Nachfrage weiter nur verhalten entwickelt haben, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Mittwoch. Die Bruttomarge dürfte sich zwar gegenüber dem Vorquartal wegen eines besseren Produktmixes verbessert haben, sie deute auf diesem Niveau aber weiterhin auf eine geringe Auslastung hin. Insgesamt sei das Unternehmen weiter zu hoch bewertet.

AIXTRON

    LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Aixtron von 10 auf 12 Euro angehoben und die Einstufung auf "Equal Weight" belassen. Das zweite Quartal dürfte ein schwieriges für den europäischen Technologiesektor gewesen sein, schrieb Analyst Andrew Gardiner in einer Studie vom Mittwoch. Die Aktie des Spezialanlagenbauers Aixtron habe sich wegen der Hoffnung, dass die Aufträge 2013 ihren Tiefpunkt markieren sollten, seit Jahresbeginn gut entwickelt. Allerdings dürfte es noch länger dauern, bis das Vertrauen der Kunden zurückkehre und sich in Aufträgen niederschlage. Daher sei es noch zu früh, die Aixtron-Aktie zu kaufen.

BEIERSDORF

    LONDON - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für Beiersdorf auf "Buy" mit einem Kursziel von 80 Euro belassen. Die rückläufigen Geschäftstrends der europäischen Konsumgüterkonzerne im ersten Quartal dürften sich im zweiten Jahresviertel fortgesetzt haben, schrieb Analyst Robert Dickinson in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Vor allem die schwächere Nachfrage in einigen wichtigen Schwellenländern sowie negative Währungseffekte sollten belastet haben. Der Experte reduzierte deshalb seine Quartalsprognosen für den Sektor um zwei bis vier Prozent. Seine "Top Picks" sind Danone im Nahrungsmittelbereich und Reckitt im Haushalts- und Körperpflege-Segment.

BEIERSDORF

    LONDON - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat Beiersdorf von "Underweight" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 49 auf 78 Euro angehoben. Eine bessere Berechenbarkeit beim Unternehmen verstärke seine Überzeugung, dass der Konsumgüterhersteller in diesem Jahr in seiner Branche zu den besten hinsichtlich des Ergebniswachstums zählen werde, schrieb Analyst Erik Sjogren in einer Studie vom Mittwoch. Zugleich habe sich die Aktie seit Jahresbeginn schlechter als die Branchenwerte entwickelt, womit die relative Bewertung gesunken sei. Der Experte schätzt das durchschnittliche, annualisierte Wachstum des Gewinns je Aktie bis zum Jahr 2016 auf 14 Prozent.

CANCOM

    HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat das Kursziel für Cancom (CANCOM SE) von 22,50 auf 29,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der IT-Dienstleister gehöre zu den von internationalen Anlegern noch unentdeckten Anbietern von Cloudcomputing, schrieb Analyst Tim Wunderlich in einer Studie vom Mittwoch. Der Cloud-Umsatz dürfte im Zeitraum 2012 bis 2015 jährlich um durchschnittlich 39 Prozent wachsen. Damit sei Cancom ein attraktives Übernahmeziel.

CONTINENTAL

    FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Continental nach der Ausgabe einer Anleihe auf "Buy" mit einem Kursziel von 120 Euro belassen. Die vorzeitige Ablösung der vorherigen Anleihe dürfte die Zinskosten des Reifenherstellers und Automobilzulieferers im zweiten Quartal auf einen Höchststand getrieben haben, schrieb Analyst Thomas Besson in einer Studie vom Mittwoch. Im kommenden Jahr dürften die Kosten aber deutlich sinken.

DEUTSCHE BANK

    ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat Deutsche Bank von "Neutral" auf "Outperform" hochgestuft und das Kursziel von 35 auf 37 Euro angehoben. Es bestehe zwar weiter Unsicherheit über die zukünftige Regulierung der Investmentbanken, schrieb Analyst Amit Goel in einer Studie vom Mittwoch. Eventuelle Änderungen seien aber für die Deutsche Bank nach ihrem Kapitalaufbau in den vergangenen zwölf Monaten eher zu bewältigen und der aktuelle Abschlag auf die Bewertung falle auch größer aus als bei anderen Branchenwerten.

DIALOG SEMICONDUCTOR

    LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Dialog Semiconductor von 18 auf 16 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Overweight" belassen. Das zweite Quartal dürfte ein schwieriges für den europäischen Technologiesektor gewesen sein, schrieb Analyst Andrew Gardiner in einer Studie vom Mittwoch. Er habe seine Schätzungen und entsprechend auch das Kursziel für Dialog gesenkt, da er mit einer weiteren Wachstumsverlangsamung beim wichtigen Kunden Apple rechne. Allerdings traue er dem Halbleiterhersteller weiter ein zweistelliges Wachstum zu, da dieser seine Geschäfte mit den neuen Kunden Samsung und Intel diversifiziert habe. Zudem bleibe die Aktie günstig.

FIELMANN

    HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Fielmann vor Zahlen auf "Sell" mit einem Kursziel von 61 Euro belassen. Der Umsatz der Optikerkette dürfte im zweiten Quartal unter anderem wegen der Flutkatastrophe in Deutschland mit plus 5,4 Prozent weniger stark als zuvor erwartet zugelegt haben, schrieb Analyst Christian Schwenkenbecher in einer Studie vom Mittwoch. Zudem erschwere der Mangel an Optikern die Eröffnung neuer Filialen. Der Vorsteuergewinn sollte trotz verbesserter Bruttomargen nur im gleichen Maße wie der Umsatz gestiegen sein.

FRAPORT

    FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Fraport nach Verkehrszahlen für Juni auf "Reduce" mit einem Kursziel von 39 Euro belassen. Die Kennziffern des Flughafenbetreibers hätten sich im Rahmen ihrer Erwartungen bewegt, schrieb Analystin Ruxandra Haradau-Doser in einer Studie vom Mittwoch. In Frankfurt dürfte das Passagieraufkommen 2013 aber um 0,5 bis 1 Prozent sinken, während das Unternehmen momentan noch von einer stabilen Entwicklung ausgehe. Die zuletzt unterdurchschnittliche Entwicklung der Aktie sollte sich in den kommenden Monaten fortsetzen.

FRAPORT

    FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Fraport nach Verkehrszahlen für den Monat Juni auf "Buy" mit einem Kursziel von 56 Euro belassen. Die Zahlen des Flughafenbetreibers seien gut ausgefallen, auch wenn das Passagierwachstum am Standort Frankfurt unter seinen Erwartungen geblieben sei, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Mittwoch. Allerdings habe sich die dortige Wachstumsdynamik im Vergleich zum Vormonat verbessert. Er gehe weiter davon aus, dass das Unternehmen sein Ziel einer stabilen Passagierentwicklung in diesem Jahr erreichen werde.

FRAPORT

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Fraport nach Verkehrszahlen für den Monat Juni auf "Buy" mit einem Kursziel von 55 Euro belassen. Die Verkehrsdynamik des Flughafenbetreibers stabilisiere sich weiterhin, wobei vor allem das Wachstum des Frachtgeschäfts am Frankfurter Flughafen Mut mache, schrieb Analyst Frank Skodzik in einer Studie vom Mittwoch. Er gehe zudem weiterhin von einem Passagierwachstum von 0,6 Prozent am Frankfurter Flughafen in diesem Jahr aus.

GAGFAH

    HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Gagfah nach dem angekündigten Verkauf von Aktien von 12,00 auf 11,50 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Veräußerung von insgesamt 40 Millionen Aktien durch den Immobilienkonzern sowie den Mehrheitsaktionär Fortress komme zu diesem Zeitpunkt im Hinblick auf den Preis überraschend und verringere die Wahrscheinlichkeit einer Übernahme, schrieb Analyst Torsten Klingner in einer Studie vom Mittwoch. Allerdings steige dadurch auch der Streubesitz und damit die Liquidität. Das niedrigere Kursziel begründete er mit der Verwässerung des Nettosubstanzwertes (NAV) durch die ebenfalls angekündigte Ausgabe neuer Aktien.

GAGFAH

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Gagfah nach der Ankündigung einer Kapitalerhöhung auf "Hold" mit einem Kursziel von 9 Euro belassen. Er sehe die jüngsten Schritte des Immobilienunternehmens eher positiv, da diese die Rückkehr zur Normalität erlaubten, schrieb Analyst Thomas Rothäusler in einer Studie vom Mittwoch. So könne das Unternehmen die Schuldenfälligkeiten des kommenden Jahres günstiger refinanzieren und damit die Rendite der Funds-From-Operations (FFO) steigern. Der aktuelle Bewertungsabschlag von 28 Prozent auf den Nettosubstanzwert sei angesichts der Rückkehr zur Normalität sehr groß. Auch aufgrund der Aussicht auf die Wiederaufnahme von Dividendenzahlungen könnte die Kapitalerhöhung eine interessante Einstiegsgelegenheit darstellen.

GERRESHEIMER

    HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Gerresheimer nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 46 Euro belassen. Das zweite Quartal des Herstellers von Spezialverpackungen sei erwartet schwach ausgefallen, schrieb Analyst Thomas Wissler in einer Studie vom Mittwoch. Den Ausblick auf das operative Ergebnis habe das Unternehmen leicht reduziert.

GERRESHEIMER

    HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Gerresheimer nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 50 Euro belassen. Die Umsatzentwicklung im zweiten Quartal sei respektabel ausgefallen, auch wenn sie seine und die Konsensschätzungen verfehlt habe, schrieb Analyst Scott Bardo in einer Studie vom Mittwoch. Die Konzernmargen des Verpackungsspezialisten entsprächen ebenso den Erwartungen wie der Nettogewinn. Allerdings habe die Sparte der Röhrengläser klar enttäuscht. Dazu komme ein etwas vorsichtigerer Margenausblick des Unternehmens. Um seine Jahresziele hier zu erreichen, habe Gerresheimer deshalb im zweiten Halbjahr noch einiges zu tun.

GERRESHEIMER

    FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Gerresheimer nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 47 Euro belassen. Das zweite Quartal des Herstellers von Spezialverpackungen für den Pharmasektor habe zwar im Rahmen der Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Konrad Lieder in einer Studie vom Mittwoch. Das vom Unternehmen für dieses Jahr in Aussicht gestellte bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) liege aber unterhalb seiner Prognose sowie der Marktschätzungen. Der Experte könnte seine Prognose daher leicht senken.

GERRESHEIMER

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Gerresheimer nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 51 Euro belassen. Das zweite Quartal des Herstellers von Spezialverpackungen für den Pharmasektor sei solide und im Rahmen der Erwartungen ausgefallen, schrieb Analyst Daniel Wendorff in einer Studie vom Mittwoch. Die Senkung des Konzernausblicks auf das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) sei jedoch negativ. Die Marktprognosen für diesen Wert könnten jetzt um drei Prozent zu hoch liegen. Damit verzögere sich die Beschleunigung des Wachstums und in den nächsten Monaten seien keine Kurstreiber zu erkennen.

GLENCORE XSTRATA

    ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Glencore Xstrata von 430 auf 330 Pence gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Aktie des Bergbaukonzerns habe sich zuletzt schlechter als die Konkurrenzpapiere Rio Tinto und BHP Billiton entwickelt, schrieb Analyst Myles Allsop in einer Studie vom Mittwoch. Offenbar mieden Anleger in einem für Rohstoffe negativen Umfeld Unternehmen mit relativ hoher Verschuldung. Mit Kohle und Nickel hätten sich zudem zwei Bestandteile des Konzernportfolios schlechter als andere Rohstoffe entwickelt. Der Experte senkte seine Gewinnprognose für 2013 um 21 Prozent, bekräftigte aber den positiven Anlagehintergrund.

HENKEL

    LONDON - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für Henkel (Henkel vz) auf "Neutral" mit einem Kursziel von 73 Euro belassen. Die rückläufigen Geschäftstrends der europäischen Konsumgüterkonzerne im ersten Quartal dürften sich im zweiten Jahresviertel fortgesetzt haben, schrieb Analyst Robert Dickinson in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Vor allem die schwächere Nachfrage in einigen wichtigen Schwellenländern sowie negative Währungseffekte sollten belastet haben. Der Experte reduzierte deshalb seine Quartalsprognosen für den Sektor um zwei bis vier Prozent. Seine "Top Picks" sind Danone im Nahrungsmittelbereich und Reckitt im Haushalts- und Körperpflege-Segment.

HENKEL

    ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat die Einstufung für Henkel (Henkel vz) auf "Underperform" mit einem Kursziel von 71 Euro belassen. Der Markt sei dem Konsumgüterhersteller gegenüber zu gnädig, wenn er ihn wie aktuell der Fall im Rahmen der anderen Branchenwerte bewerte, schrieb Analyst Nicolas Sochovsky in einer Studie vom Mittwoch. Dafür bedürfe es gleicher Kapitalkosten. Es stütze jedoch die Bewertung, dass der Konzern in den vergangenen Jahren die Konjunkturabhängigkeit des Klebstoffgeschäfts reduziert habe.

HUGO BOSS

    HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Hugo Boss nach der angekündigten Mehrheitsübernahme von Loro Piana durch LVMH auf "Buy" mit einem Kursziel von 95 Euro belassen. Die Übernahmestrategie von LVMH mache auch den deutschen Modehersteller zu einem potenziellen Übernahmekandidaten, schrieb Analyst Christian Schwenkenbecher in einer Studie vom Mittwoch. So habe Hugo Boss ein sehr effizientes Einzelhandelsgeschäft aufgebaut. Hinzu komme noch die Nähe von Boss-Vorstandschef Claus-Dieter Lahrs zu LVMH, da er zuvor bei der LVMH-Marke Dior tätig gewesen sei.

INFINEON

    LONDON - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für Infineon (Infineon Technologies) vor Zahlen zum dritten Geschäftsquartal auf "Equal-weight" belassen. Nachdem der Vorstand positive Aufträge aus der Industrie signalisiert habe, könnten die durchschnittlichen Marktprognosen steigen, schrieb Analyst Francois Meunier in einer Studie vom Mittwoch. Aber selbst dann dürfte die Aktie kaum über 7 Euro zulegen.

INFINEON

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Infineon (Infineon Technologies) auf "Hold" mit einem Kursziel von 7 Euro belassen. Die Geschäftsentwicklung der europäischen Halbleiterindustrie im zweiten Quartal sowie die Ausblicke für das Gesamtjahr 2013 sollten im Rahmen der Erwartungen ausgefallen sein, schrieb Analyst Kai Korschelt in einer Sektorstudie vom Mittwoch. Dabei dürften die diversifizierten Chipunternehmen vom anhaltenden Lagerbestandsaufbau in Handel und Industrie profitiert haben. Ein Engagement in die Infineon-Aktie empfiehlt der Experte aus Bewertungsgründen derzeit nicht.

INFINEON

    LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Infineon (Infineon Technologies) auf "Overweight" mit einem Kursziel von 9 Euro belassen. Das zweite Quartal dürfte ein schwieriges für den europäischen Technologiesektor gewesen sein, schrieb Analyst Andrew Gardiner in einer Studie vom Mittwoch. Im Halbleiterbereich zeichne sich indes eine allmähliche Erholung ab, wobei Infineon am besten für eine zyklische Konjunkturerholung positioniert erscheine. Die Aktie gehöre zu seinen wichtigsten Kaufempfehlungen, zumal sich Konkurrenten zuletzt optimistisch geäußert hätten und Infineon den Ausblick auf das Gesamtjahr anheben dürfte.

K+S

    ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat K+S von "Neutral" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 35 auf 23 Euro gesenkt. Der Dünger- und Salzproduzent müsse zu einem Zeitpunkt im Geschäftszyklus investieren, zu dem die Kalipreise Investitionen in neue Produktionskapazitäten kaum rechtfertigten, schrieb Analyst Joe Dewhurst am Mittwoch in einer Studie zum europäischen Chemiesektor. Zurückgehende Gewinne dürften die Bargeldausschüttungen an die Anleger bis 2018 verringern.

LANXESS

    ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Lanxess (LANXESS) in einer Branchenstudie zum europäischen Chemiesektor von 70 auf 62 Euro gesenkt. Die Einstufung beließ Analyst Thomas Gilbert am Mittwoch auf "Buy". Der Experte senkte seine Prognose für das operative Ergebnis (EBITA) des Spezialchemiekonzerns in 2013 um gut ein Viertel und sieht sich nun um 21 Prozent unter dem Marktkonsens. Für den Überschuss ist er gar knapp 39 Prozent pessimistischer als bislang. Gilbert sieht mit Blick auf die Berichtssaison der Branche die Gefahr, dass lediglich erfüllte Erwartungen bereits zu sinkenden Schätzungen führen könnten.

LANXESS

    PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Lanxess (LANXESS) von 60 auf 50 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die aktuelle Marktschwäche bei synthetisiertem Kautschuk sei offensichtlich, für strukturell bedingte Probleme des Spezialchemiekonzerns gebe es jedoch nur wenig Anhaltspunkte, schrieb Analyst James Knight in einer Studie vom Mittwoch. Der Experte begründete die Zielsenkung mit mittelfristig konservativeren Schätzungen und einer anhaltend schwächeren Mengendynamik.

LEONI

    FRANKFURT - Die DZ Bank hat Leoni (LEONI) am Mittwoch nach einer Strafentscheidung der EU auf "Verkaufen" mit einem Fairen Wert von 32 (Kurs: 39) Euro belassen. Die Untersuchungen der EU im Kabelbaumverfahren liefen seit 2012 und seien somit bereits bekannt, schrieb Analyst Michael Punzet. Die EU-Kommission hat unter anderem gegen Kabelspezialisten ein Bußgeld von zusammen 141,8 Millionen Euro verhängt.

LUFTHANSA

    FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Lufthansa (Deutsche Lufthansa) nach Verkehrszahlen für den Monat Juni auf "Hold" mit einem Kursziel von 15 Euro belassen. Die Angaben der Fluggesellschaft seien insgesamt positiv ausgefallen, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Mittwoch. Im Passagiergeschäft kehre die Wachstumsdynamik zurück. Das Frachtgeschäft stabilisiere sich auf niedrigem Niveau.

LUFTHANSA

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Lufthansa (Deutsche Lufthansa) nach Verkehrszahlen für den Monat Juni auf "Buy" mit einem Kursziel von 18,50 Euro belassen. Der Monat Juni sei für die Fluggesellschaft sehr solide ausgefallen, schrieb Analyst Johannes Braun in einer Studie vom Mittwoch. Neben dem Wachstum bei den Passagierzahlen sei auch die Stabilisierung des Frachtgeschäfts mit der Rückkehr zu leichtem Volumenwachstum positiv.

OSRAM

    HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat Osram mit "Buy" und einem Kursziel von 35,00 Euro in die Bewertung aufgenommen. Die im Branchenvergleich unterbewertete Aktie des Lichttechnikspezialisten sei in den ersten Tagen nach dem Börsengang noch ein attraktives Investment, schrieb Analyst William Mackie in einer Studie vom Mittwoch. Der Ausblick des Vorstands sollte sich als konservativ erweisen und dürfte damit Raum bieten für steigende Bewertungsmultiplikatoren.

OSRAM

    NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat Osram mit "Underweight" und einem Kursziel von 29,00 Euro in die Bewertung aufgenommen. Kurzfristige Ergebnisrisiken seien bei dem Lichttechnikunternehmen nicht zu erwarten, schrieb Analyst Andreas Willi in einer Studie vom Mittwoch. Langfristig bestünden jedoch Risiken hinsichtlich der Marktpositionierung der ehemaligen Siemens-Tochter und auch für die gesamte Branche. Insofern sei die aktuelle Bewertung bereits relativ hoch, begründete der Experte sein negatives Votum.

RATIONAL

    FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat Rational (RATIONAL) nach Zahlen und einem gesenkten Ausblick von "Halten" auf "Verkaufen" abgestuft und das Kursziel von 245 auf 195 Euro gesenkt. Die vorläufigen Quartalsergebnisse des Großküchengeräte-Herstellers hätten seine Prognosen verfehlt, schrieb Analyst Lars Lusebrink in einer Studie vom Mittwoch. Daher und wegen der gesenkten Jahresziele habe er seine Schätzungen gesenkt. Neben der Gewinnwarnung dürfte die bereits hohe Bewertung für einen erhöhten Abgabedruck bei der Aktie sorgen.

RATIONAL

    HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Rational (RATIONAL) nach Halbjahreszahlen und einem gesenkten Ausblick auf "Hold" mit einem Kursziel von 238 Euro belassen. Die überraschende Umsatz- und Gewinnwarnung des Großküchengeräte-Herstellers für das Gesamtjahr ändere nichts an seiner grundsätzlichen Bewertung der Aktie, schrieb Analyst Roland Rapelius in einer Studie vom Mittwoch. Allerdings dürfte die Kombination aus einem Großauftrag im vergangenen Jahr und aktuell negativen Währungseffekten 2013 belasten. Daher stünden seine Schätzungen für Rational nun auf dem Prüfstand.

RATIONAL

    HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat Rational (RATIONAL) nach vorläufigen Zahlen und einer Gewinnwarnung von "Sell" auf "Hold" hochgestuft, das Kursziel aber von 225 auf 205 Euro gesenkt. Er betrachte die negative Entwicklung bei dem Hersteller von Großküchengeräten als nur vorübergehend und das Unternehmen dürfte bald zu dynamischem Wachstum zurück finden, schrieb Analyst Henning Breiter in einer Studie vom Mittwoch. Der Experte senkte seine Gewinnprognosen wegen der Nachfrageschwäche, hob die Einstufung allerdings nach dem Kursrückgang der Aktie an.

RATIONAL

    HANNOVER - Die NordLB hat Rational (RATIONAL) nach vorläufigen Zahlen und einer Gewinnwarnung von "Halten" auf "Verkaufen" abgestuft und das Kursziel von 230 auf 190 Euro gesenkt. Der Hersteller von Großküchengeräten habe mit der Prognosesenkung an Glaubwürdigkeit eingebüßt, da er diese kaum eine Woche zuvor in einem Interview bekräftigt habe, schrieb Analyst Wolfgang Vasterling in einer Studie vom Mittwoch. Auch die überraschend schlechten Ergebnisse des zweiten Quartals hätten den Markt enttäuscht.

RATIONAL

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Rational (RATIONAL) nach vorläufigen Zahlen und einer Gewinnwarnung von 247 auf 243 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Der Rückgang des operativen Ergebnisses (EBIT) des Herstellers von Küchengroßgeräten sei zwar größtenteils auf Währungseffekte zurückzuführen, die Gewinnwarnung sei aber trotzdem enttäuschend, schrieb Analystin Yasmin Moschitz in einer Studie vom Mittwoch. Die Marktprognosen für das operative Jahresergebnis seien jetzt etwa 10 Prozent zu hoch. Die Expertin senkte ihre Gewinnschätzungen und geht auch nicht länger davon aus, dass die Ausschüttungsquote von 70 auf 80 Prozent steigen könnte.

RATIONAL

    FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Rational (RATIONAL) nach einer Gewinnwarnung auf "Hold" mit einem Kursziel von 240 Euro belassen. Der Markt dürfte seine Gewinnprognosen für den Hersteller von Großküchengerät jetzt um etwa zehn Prozent senken und die Aktie dürfte entsprechend unter Druck geraten, schrieb Analyst Craig Abbott in einer Studie vom Mittwoch. Es sei jetzt entscheidend, dass das Unternehmen unter anderem in Deutschland den Umsatz wieder ankurbele.

SAP

    LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für SAP auf "Equal Weight" mit einem Kursziel von 55 Euro belassen. Das zweite Quartal dürfte ein schwieriges für den europäischen Technologiesektor gewesen sein, schrieb Analyst Gerardus Vos in einer Studie vom Mittwoch. Normalerweise begünstige ein unsicheres Umfeld die als sicher geltenden, großen Flaggschiffe der Branche. Das Geschäft mit Unternehmenssoftware dürfte derweil schwach bleiben. Beim Softwarekonzern SAP hinterfragten die Kunden zudem den Produktzyklus. Nach zwei schwachen Quartalen richte sich die Aufmerksamkeit auf die Lizenzerlöse. Nachdem die Erwartungen zuletzt schnell gefallen seien, sei es nicht so wichtig, ob die Walldorfer diese überträfen oder verfehlten. Wichtiger sei, ob die Entwicklung bei der schnellen Datenbank Hana das schwächelnde Kerngeschäft kompensieren könne und ob SAP die Marktanteilsverluste an Cloud-Unternehmen stoppen könne.

SOFTWARE AG

    LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat die Aktien der Software AG (Software) von "Equal Weight" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel auf 28,00 Euro belassen (Kurs: 24,87 Euro). Nach einem kräftigen Kursverfall um nahezu 30 Prozent im bisherigen Jahr wende sich das Chance-Risiko-Profil des Softwareunternehmens zum Guten, schrieb Analyst Gerardus Vos in einer Studie vom Mittwoch. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis sei das günstigste in der Branche.

SOFTWARE AG

    LONDON - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat Software AG (Software) von "Underweight" auf "Equal-weight" hochgestuft, das Kursziel aber von 29 auf 25 Euro gesenkt. Nach dem Kursrückgang des Softwareherstellers von fast 30 Prozent seit Jahresbeginn sei das weitere Abwärtsrisiko jetzt begrenzt, schrieb Analyst Adam Wood in einer Studie vom Mittwoch. Es bestünden aber weiter Risiken bei den Investitionen in Software für Geschäftsprozesse (BPE-Software). Die Darmstädter stünden in dieser Sparte unter starkem Wettbewerbsdruck.

UNITED INTERNET

    LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat United Internet nach einem Analystenwechsel von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 16,50 auf 28 Euro angehoben. Das in der Branche selten gewordene, starke Wachstum des Internetdienstleisters dürfte erst einmal anhalten und für positive Überraschungen sorgen, schrieb Analyst Hannes Wittig in einer Studie vom Mittwoch. Das Ziel eines zehnprozentigen Wachstums in diesem Jahr sei erreichbar. Die Wachstumsaussichten für die großen Telekomkonzerne in Europa seien hingegen nur verhalten, was United Internet im Vergleich attraktiver mache.

WACKER CHEMIE

    ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat Wacker Chemie von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 57 auf 80 Euro angehoben. Die Aussichten für Polysilizium hätten sich verbessert, da China nun doch keine Strafzölle auf Importe aus der EU erheben werde, schrieb Analyst Jean-Francois Meymandi am Mittwoch in einer Studie zum europäischen Chemiesektor. Da noch keine Entscheidungen für chinesische Einfuhren aus den USA und Korea bekannt geworden seien, könnte dies Wackers Marktanteil in China steigern und die Polysiliziumpreise des deutschen Spezialchemiekonzerns und Halbleiter-Zulieferers kurzfristig stützen. Allerdings rechtfertige das derzeitige Preisniveau keine Investitionen in neue Kapazitäten.

WIRECARD

    LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Wirecard auf "Overweight" mit einem Kursziel von 23 Euro belassen. Das zweite Quartal dürfte ein schwieriges für den europäischen Technologiesektor gewesen sein, schrieb Analyst Gerardus Vos in einer Studie vom Mittwoch. Beim Zahlungsabwickler Wirecard rechne er mit erwartungsgemäßen Zahlen. Allerdings dürften Aussagen über Aufträge für mobile Zahlungssysteme die Aktie weiter antreiben.

/he

FRANKFURT (dpa-AFX) -

Bildquellen: Julian Mezger

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