22.07.2012 18:00
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Updates zu Allianz, Apple, BMW, Daimler, Nokia und VW

Updates zu Allianz, Apple, BMW, Daimler, Nokia und VW
Tipps der Analysten
Die Banken haben ihre Einschätzungen zu Aktien aus DAX und Co angepasst. Der aktuelle Überblick über die neuen Kursziele.
    FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 20.07.2012

 

ADIDAS

 

    LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Adidas (adidas) von 67,00 auf 69,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Der Sportartikelhersteller mit den drei Streifen bleibe angesagt, schrieb Analyst Erwan Rambourg in einer Studie vom Freitag. Während andere mit Lager- und Margenproblemen zu kämpfen hätten, scheine es Adidas besser zu gehen. Es würden wohl weitere Marktanteile gewonnen.

 

ADIDAS

 

    LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat das Kursziel für Adidas (adidas) vor Zahlen zum zweiten Quartal von 64,00 auf 65,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Mit der Fokussierung auf die Themen Produkte und Kosten habe der Sportartikelkonzern in einem unsicheren Markt klare Vorteile gegen die Wettbewerber, schrieb Analyst Matthew Walker in einer Studie vom Freitag. Das zweite Quartal dürfte robust verlaufen sein. Allerdings gehe er - wie auch für das zweite Halbjahr - von einer abnehmenden Dynamik aus.

 

AIXTRON

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Aixtron auf "Add" mit einem Kursziel von 13,00 Euro belassen. Das angeblich neue Förderprogramm für LEDs in China kursiere bereits seit April im Markt und insofern wenig überraschend, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Freitag. Dennoch sei dies ein Schritt in die richtige Richtung. Die Markterwartungen für Aixtron im zweiten Quartal seien mittlerweile auf einem vernünftigen Niveau angekommen, so dass eine Enttäuschung nicht sehr wahrscheinlich sei. Für das Gesamtjahr 2012 müssten die Markterwartungen aber wohl noch sinken.

 

ALLIANZ

 

    LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Allianz SE (Allianz) nach einem Investorentag auf "Neutral" mit einem Kursziel von 106,00 Euro belassen. Die Abschlüsse des Versicherungskonzerns seien offenbar solide, schrieb Analyst Michael Huttner in einer Studie vom Freitag. Die umfangreiche Positionierung der Allianz in italienischen Staatsanleihen gebe allerdings weiterhin Anlass zur Sorge.

 

ALLIANZ

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Allianz nach einer Investorenveranstaltung auf "Buy" mit einem Kursziel von 100,00 Euro belassen. Die Kurse von Versichererwerten wie Allianz dürften kurzfristig vor allem von der Entwicklung der europäischen Finanzkrise bestimmt werden, schrieb Analyst Spencer Horgan in einer Studie vom Freitag. Allerdings habe die Assekuranz einige langfristige Initiativen eingeleitet, die ihre Marktstellung und die Profitabilität bei Vertragsabschlüssen verbessern dürften. Bis derartige unternehmensspezifische Themen wieder in den Fokus der Anleger rückten, erscheine die Aktie günstig bewertet.

 

ALSTRIA OFFICE

 

    LONDON - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat Alstria Office (alstria office REIT-AG) von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 8,50 auf 9,00 Euro angehoben. Nach der zuletzt starken Kursentwicklung des Sektors habe er die Mehrheit der europäischen Immobilienwerte abgestuft, schrieb Analyst Bernd Stahli in einer Branchenstudie vom Freitag. Dabei hätten sich die Fundamentaldaten in dem Segment bestenfalls stabil gehalten. Auch der Rückgang der Hypothekenzinsen tauge nicht für eine höhere Bewertung. Die Alstria-Aktie habe seit Jahresbeginn aber 30 bis 45 Prozent schlechter als die anderen deutschen Branchenpapiere abgeschnitten, begründete der Experte die Hochstufung.

 

APPLE

 

    LONDON - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für Apple nach Zahlen von Verizon (Verizon Communications) auf "Overweight" belassen. Die guten Ergebnisse des Telekomkonzerns dürften einige Bedenken über eine schwächelnde iPhone-Nachfrage vor der Markteinführung des neuen Modells zerstreuen, schrieb Analystin Kathryn Huberty in einer Studie vom Freitag. Apple habe bei Verizon weitere Marktanteile gewonnen.

 

BEIERSDORF

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Beiersdorf vor Zahlen zum zweiten Quartal von 52,00 auf 55,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Wegen der andauernden Euroschwäche habe er die Gewinnerwartungen für 2012 und die folgenden Jahre erhöht, schrieb Analyst Harold Thompson in einer Studie vom Freitag. Nach dem starken Jahresauftakt dürfte sich das Wachstum im zweiten Quartal verlangsamt haben, da die jährliche Neuauflage von Sonnenschutzprodukten bereits im ersten Jahresviertel auf den Markt gekommen sei. Wegen der begrenzten Gesamtrendite der Aktien laute das Votum weiterhin "Neutral".

 

BMW

 

    FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler hat das Kursziel für BMW von 84,00 auf 71,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Analyst Michael Raab reduzierte in einer Studie vom Freitag seine Schätzungen für die Nachfrage in Europa und kürzte seine Gewinnschätzungen entsprechend. Dennoch traue er dem Münchener Autobauer dank seiner internationalen Aufstellung und neuer Produkte 2013 weiter steigende Verkaufszahlen zu.

 

BMW

 

    LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für BMW vor der Quartalsberichtsaison der europäischen Autoindustrie von 91,00 auf 85,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Overweight" belassen. Angesichts der zuletzt schlechten Nachrichten von Peugeot, Opel und SKF könnte sich der Sektor als Problemzone entpuppen, schrieb Analystin Kristina Church in einer Branchenstudie vom Freitag. Der jüngste Ausverkauf bei der BMW-Aktie preise die negativen Kommentare des Münchener Herstellers zur Preisentwicklung in Europa bereits ein. Entsprechend könnte das Papier nun positiv überraschen.

 

CONTINENTAL

 

    FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler hat das Kursziel für Continental von 82,00 auf 80,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Als Nutznießer von Megatrends in der Autobranche sollte der Zulieferer schneller wachsen als der Markt, schrieb Analyst Michael Raab in einer Studie vom Freitag. Allerdings sei auch Conti von seinen gesenkten Wachstumsprognosen für die Branche betroffen, begründete er seine gesenkte Gewinnschätzung für das kommende Jahr.

 

CONTINENTAL

 

    LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Continental vor der Quartalsberichtsaison der europäischen Autoindustrie auf "Overweight" mit einem Kursziel von 91 Euro belassen. Angesichts der schlechten Nachrichten von Peugeot , Opel und SKF könnte sich der Sektor als Problemzone entpuppen, schrieb Analystin Kristina Church in einer Branchenstudie vom Freitag. Der vorherrschende Optimismus für die Reifenhersteller sei übertrieben. Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental dürfte jedoch einmal mehr starke Quartalszahlen vorlegen. Entscheidend werde aber der Ausblick für das Gesamtjahr, den Continental beibehalten dürfte.

 

DAIMLER

 

    FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler hat das Kursziel für Daimler von 49,00 auf 45,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Im Kampf mit den Konkurrenten sei der Stuttgarter Autobauer zwar noch in der Aufholphase, aber auf dem richtigen Weg zum Erfolg, schrieb Analyst Michael Raab in einer Studie vom Freitag. Die damit verbundenen Kosten machten die eigentlich günstig bewertete Daimler-Aktie zu einem vergleichsweise riskanten Investment. Mit den reduzierten Gewinnschätzungen und dem gesenkten Kursziel trägt der Experte den Auswirkungen niedrigerer Volumina und des verschlechterten Preisumfelds in Europa Rechnung.

 

DAIMLER

 

    LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Daimler vor der Quartalsberichtsaison der europäischen Autoindustrie auf "Underweight" mit einem Kursziel von 44,00 Euro belassen. Angesichts der zuletzt schlechten Nachrichten von Peugeot , Opel und SKF könnte sich der Sektor als Problemzone entpuppen, schrieb Analystin Kristina Church in einer Branchenstudie vom Freitag. Bei Daimler befürchte sie eine Gewinnwarnung, da die Stuttgarter - insbesondere im Lkw-Geschäft - ihre Jahresziele kaum erreichen dürften.

 

DELTICOM

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Delticom nach vorläufigen Zahlen zum zweiten Quartal und einer Gewinnwarnung auf "Hold" mit einem Kursziel von 60,00 Euro belassen. Er habe seine Ergebnisschätzungen für 2012 und 2013 reduziert, schrieb Analyst Tim Rokossa in einer Studie vom Freitag. Der Online-Reifenhändler habe die Erwartungen beim Umsatz verfehlt, bei der Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern aber leicht übertroffen. Das Geschäft werde zyklischer.

 

DEUTSCHE EUROSHOP

 

    LONDON - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat Deutsche Euroshop (Deutsche EuroShop) von "Buy" auf "Neutral" abgestuft, das Kursziel aber von 29,00 auf 30,00 Euro angehoben. Nach der zuletzt starken Kursentwicklung des Sektors habe er die Mehrheit der europäischen Immobilienwerte abgestuft, schrieb Analyst Bernd Stahli in einer Branchenstudie vom Freitag. Dabei hätten sich die Fundamentaldaten in dem Segment bestenfalls stabil gehalten. Auch der Rückgang der Hypothekenzinsen tauge nicht für eine höhere Bewertung. Das weitere Kurspotenzial von Deutsche Euroshop sei begrenzt.

 

DEUTSCHE POST

 

    FRANKFURT - Equinet hat die Einstufung für Deutsche Post nach dem Insolvenzantrag des Großkunden Neckermann.de auf "Buy" mit einem Kursziel von 17,00 Euro belassen. Die Auswirkungen aus dem Wegfall des Neckermann-Versandvolumens dürften für den Logistikkonzern eigentlich kein großes Problem sein, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Freitag. Mögliche Abschreibungen auf Forderungen dürften sich auf deutlich weniger als 100 Millionen Euro belaufen.

 

DEUTSCHE POST

 

    FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Aktie der Deutschen Post (Deutsche Post) nach einem Pressebericht über die möglichen Auswirkungen der Insolvenz von Neckermann.de auf "Buy" mit einem Fairen Wert von 18,00 Euro belassen (Kurs: 14,70 Euro). Die negativen Begleiterscheinungen seien derzeit noch unklar, schrieb Analyst Robert Czerwensky in einer Studie am Freitag. Die Einschätzung des "Handelsblatts", dass die Prognose für den Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) damit gefährdet sei, ist seines Erachtens aber "deutlich überbewertet".

 

DEUTSCHE POST

 

    LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat die Einstufung für Deutsche Post nach einem Besuch von DHL in China und Hongkong auf "Buy" mit einem Kursziel von 16,50 Euro belassen. Der Logistiker könne mit zusätzlichen Wachstums- und Ergebnisimpulsen aus dem Fernen Osten rechnen, schrieb Analyst Mark McVicar in einer Studie vom Freitag. Die Region dürfte auch weiterhin ein wichtiger Wachstumsmotor für DHL sein.

 

DEUTSCHE WOHNEN

 

    LONDON - Die US-Investmentbank Merrill Lynch (ML) hat die Aktie von Deutsche Wohnen aus Bewertungsgründen von "Neutral" auf "Underperform" abgestuft, das Kursziel aber von 12,35 auf 12,60 Euro angehoben (Kurs: 13,405 Euro). Nach der zuletzt starken Kursentwicklung des Sektors habe er die Mehrheit der europäischen Immobilienwerte abgestuft, schrieb Analyst Bernd Stahli in einer Branchenstudie vom Freitag. Dabei hätten sich die Fundamentaldaten in dem Segment bestenfalls stabil gehalten.

 

EON

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Eon von 17,00 auf 19,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Energiekonzern dürfte wegen der Konkurrenz durch Erneuerbare Energien bis 2020 rund 900 Millionen Euro seines operativen Gewinns aus der Stromerzeugung verlieren, schrieb Analyst Patrick Hummel in einer Studie vom Freitag. Dennoch sollte der Versorger eine solide Entwicklung verzeichnen. Die Aktie sei weiterhin ein gutes, werthaltiges Papier.

 

ELRINGKLINGER

 

    FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler hat das Kursziel für ElringKlinger von 26,00 auf 25,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Seine gesenkten Volumenschätzungen für die Autobranche in Europa beträfen zwar auch den Zulieferer, schrieb Analyst Michael Raab in einer Studie vom Freitag. Doch wegen seines Produktportfolios sei ElringKlinger ein struktureller Gewinner, der etwa vom Trend zur Senkung von Schadstoffemissionen profitieren sollte.

 

HEIDELBERGER DRUCK

 

    FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler hat Heidelberger Druck (Heidelberger Druckmaschinen) mit Blick auf den anstehenden Führungswechsel auf "Buy" mit einem Kursziel von 3,00 Euro belassen. Der Markt dürfte den Amtsantritt des neuen Chefs zum Jahreswechsel begrüßen, schrieb Analyst Stefan Augustin in einer Studie vom Freitag. Der Druckmaschinenhersteller sei auf einem guten Weg, die Trendwende in einer Branche zu schaffen, die seit der Insolvenz von Manroland vor großen Veränderungen stehe.

 

HEIDELBERGER DRUCK

 

    LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat EADS von "Neutral" auf "Conviction Buy List" hochgestuft und das Kursziel von 31,50 auf 42,00 Euro angehoben. Der Luft- und Raumfahrtkonzern dürfte zusätzlich zum ohnehin robusten Geschäftszyklus auch von einem starken US-Dollar profitieren, schrieb Analyst David Perry in einer Studie vom Freitag.

 

HEIDELBERGER DRUCK

 

    FRANKFURT - Equinet hat Heidelberger Druck (Heidelberger Druckmaschinen) nach dem angekündigten Wechsel an der Konzernspitze von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel auf 1,60 Euro belassen. Mit dem neuen Konzernchef Gerold Linzbach dürften sich das Gewinnwachstum und die Eroberung neuer Märkte beschleunigen, schrieb Analyst Holger Schmidt in einer Studie vom Freitag. Die jüngsten Quartalsergebnisse signalisierten hätten bereits eine Wiederbelebung der Nachfrage nach Druckmaschinen signalisiert.

 

HENKEL

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Henkel (Henkel vz) vor Quartalszahlen von 52,00 auf 55,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Wegen der andauernden Euroschwäche habe er die Gewinnerwartungen für 2012 und die folgenden Jahre erhöht, schrieb Analyst Harold Thompson in einer Studie vom Freitag. Aufgrund der begrenzten Gesamtrendite der Aktien laute das Votum aber weiterhin "Neutral". Das vermutlich gut verlaufene zweite Quartal dürfte dem Konsumgüterkonzern helfen, seine Jahresziele zu erreichen.

 

LEONI

 

    FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler hat Leoni (LEONI) von "Hold" auf "Reduce" abgestuft und das Kursziel von 34,00 auf 29,00 Euro gesenkt. Zudem wurde die Aktie auf die "European Short List" gesetzt. Wegen der schwachen Konjunktur in Südeuropa habe er seine Schätzungen für die Nachfrage nach leichten Nutzfahrzeugen in Europa reduziert, schrieb Analyst Michael Raab in einer Studie vom Freitag. Dass der Autozulieferer Leoni 2007 die Bordnetz-Sparte von Valeo übernommen habe, sei strategisch sinnvoll. Wegen des jüngsten Produktionsrückgangs bei den südeuropäischen Autobauern könnte sich das aber zumindest temporär als Nachteil erweisen.

 

LUFTHANSA

 

    LONDON - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat die Einstufung für Lufthansa (Deutsche Lufthansa) vor Zahlen auf "Outperform" mit einem Kursziel von 10,50 Euro belassen. Die Fluggesellschaft dürfte im zweiten Quartal Fortschritte gemacht haben, schrieb Analyst Neil Glynn in einer Studie vom Freitag. Er rechnet mit einer positiven Marktreaktion auf die Bekanntgabe der Kennziffern.

 

LUFTHANSA

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Lufthansa (Deutsche Lufthansa) vor Zahlen zum zweiten Quartal von 13,00 auf 14,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Fluggesellschaft dürfte ihr operatives Geschäft im Vergleich zum Vorquartal verbessert haben, schrieb Analyst Jarrod Castle in einer Studie vom Freitag. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sollte im Jahresvergleich aber etwas tiefer ausfallen. Der Experte erhöhte seine Gewinnprognose für 2013 um fünf Prozent.

 

MTU

 

    LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat MTU (MTU Aero Engines) von der "Conviction Buy List" gestrichen und auf "Buy" abgestuft, das Kursziel aber von 77,50 auf 87,00 Euro angehoben. Wegen des starken US-Dollar und einer höheren Bewertung des europäischen Luftfahrtsektors habe er seine Schätzungen für den Triebwerkbauer erhöht, schrieb Analyst David Perry in einer Studie vom Freitag.

 

NIKE

 

    LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Nike von 96,00 auf 101,00 US-Dollar angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Der US-amerikanische Sportartikelhersteller bleibe ein Marktführer, kurzfristig drohten aber eher belastende Nachrichten, schrieb Analyst Erwan Rambourg in einer Studie vom Freitag. Die Bewertungsprämie gegenüber Adidas (adidas) bleibe hoch.

 

NOKIA

 

    FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler hat das Kursziel für Nokia nach Zahlen von 1,70 auf 1,20 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Reduce" belassen. Er habe seine Ergebnisschätzungen für den Handyhersteller massiv gesenkt und erwarte für 2012 und 2013 nun Verluste, schrieb Analyst Sebastien Sztabowicz in einer Studie vom Freitag. Die weitere Geschäftsentwicklung sei schwierig zu prognostizieren und die finanzielle Situation von Nokia sollte sich in den kommenden Quartalen weiter verschlechtern.

 

NOKIA

 

    PARIS - Die französische Großbank Societe Generale hat Nokia nach Zahlen von "Sell" auf "Hold" hochgestuft und das Kursziel auf 1,60 Euro belassen. Die Ergebnisse zum zweiten Quartal seien besser ausgefallen als gedacht, hieß es in einer am Freitag veröffentlichten Studie. Entscheidend für den Handyhersteller werde allerdings der Verkaufsstart von Geräten mit der neuen Software Windows Phone 8.

 

NOKIA

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Nokia nach Zahlen von 2,00 auf 1,60 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die Ergebnisse zum zweiten Quartal hätten die Probleme der Lumia-Baureihe bestätigt, schrieb Analyst Gareth Jenkins in einer Studie vom Freitag. Der Kassenbestand zerstreue jedoch einige Sorgen um die Liquiditätslage, auch wenn er von Vorauszahlungen für Patentnutzungen profitiert habe. Angesichts der hohen Risiken entkoppelte der Analyst sein Kursziel vom fairen Wert und bewertet die Aktie nun rein nach Multiplikatoren.

 

PROCTER & GAMBLE

 

    LONDON - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für Procter & Gamble (ProcterGamble) auf "Equal-weight" belassen. Die Argumente der "Bullen" wie beispielsweise Kostensenkungen und die Bewertung seien aus ihrer Sicht überzogen, schrieb Analystin Dara Mohsenian in einer Studie vom Freitag. Entsprechend sehe sie derzeit keine günstige Einstiegsgelegenheit in die Konsumtitel. Der unter den Erwartungen liegende Ausblick 2013 sei nicht zu konservativ. Sie bleibt vorsichtig für Procter-Papiere.

 

RWE

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat RWE von "Neutral" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 30,00 auf 28,00 (Kurs: 32,210) Euro gesenkt. Der Energiekonzern dürfte bis 2020 kein Gewinnwachstum verzeichnen und bis dahin etwa eine Milliarde Euro seines operativen Gewinns aus der Stromerzeugung verlieren, schrieb Analyst Patrick Hummel in einer Studie vom Freitag. In einem schwachen Preisumfeld könnte sich zudem der Verschuldungsgrad als zu hoch erweisen. In einem solchen Umfeld dürfte auch die auch die Beschaffung neuer Barmittel Anlass zur Sorge geben.

 

SIEMENS

 

    LONDON - Die US-Bank JPMmorgan hat die Einstufung für Siemens vor Zahlen zum dritten Geschäftsquartal auf "Neutral" mit einem Kursziel von 76,00 Euro belassen. Das Quartal scheine ordentlich für den Elektrokonzern verlaufen zu sein, schrieb Analyst Andreas Willi in einer Studie vom Freitag. Der Ausblick dürfte aber weniger gut ausfallen. Siemens habe bereits angedeutet, dass es schwer werde, die Ergebnisziele für das gesamte Geschäftsjahr 2011/12 zu erreichen.

 

SIEMENS

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Siemens nach einem Großauftrag auf "Buy" mit einem Kursziel von 82,00 Euro belassen. Die Windkraftanlagen-Bestellung von Dong Energy dürfte sich auf rund drei Milliarden Euro belaufen, schrieb Analyst Ingo-Martin Schachel in einer Studie vom Freitag. Für die Jahre 2014 bis 2017 könnte dies ein Prozent des Konzernumsatzes ausmachen. Er lasse seine Schätzungen aber unverändert, da sie bereits einen hohen Marktanteil im Segment Erneuerbare Energien implizierten.

 

VODAFONE

 

    ESSEN - Die National-Bank hat Vodafone nach Quartalszahlen auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 200,00 Pence belassen. Die erreichten Zuwächse des britischen Mobilfunk-Konzerns seien etwas unter den Erwartungen ausgefallen, schrieb Analyst Steffen Manske in einer Studie vom Freitag. Vodafone habe aber unverändert von einer guten Nachfrage in den Entwicklungsländern Asiens und Afrikas profitiert. Zudem sei die Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr 2012/13 vom Unternehmen bestätigt worden. Seine Gewinnschätzung ließ der Experte daher unverändert bestehen.

 

VOLKSWAGEN  VORZUGSAKTIEN

 

    FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler hat das Kursziel für VW-Vorzugsaktien (Volkswagen vz) von 180,00 auf 172,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Autobauer zeichne sich durch einen hohen Grad der Internationalisierung, eine Fülle neuentwickelter Modelle und positive Skaleneffekte durch die Umsetzung der Plattform-Strategie aus, schrieb Analyst Michael Raab in einer Studie vom Freitag. Zudem sei die Übernahme von Porsche sehr günstig und wertsteigernd. Mit den reduzierten Gewinnschätzungen trägt der Experte den Auswirkungen niedrigerer Volumina in der Branche Rechnung.

 

VOLKSWAGEN VORZUGSAKTIEN

 

    LONDON - Die Investmentbank Barclays hat das Kursziel für VW-Vorzugsaktien (Volkswagen vz) vor der Quartalsberichtsaison der europäischen Autoindustrie von 192,00 auf 193,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Angesichts der schlechten Nachrichten von Peugeot, Opel und SKF könnte sich der Sektor als Problemzone entpuppen, schrieb Analystin Kristina Church in einer Branchenstudie vom Freitag. Die Gewinnschätzungen dürften analog zu den Verkaufspreisen sinken. Daher sei die Sicherheitsstrategie der Wolfsburger richtig und habe Volkswagen (Volkswagen vz) im Volumengeschäft zum klaren Sieger gemacht. VW bleibe sein "Top Pick" im Sektor.

 

/he

 

Bildquellen: Julian Mezger
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24.07.2014Apple buyGoldman Sachs Group Inc.
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12.09.2013Apple haltenMerrill Lynch & Co., Inc.
11.09.2013Apple haltenJefferies & Company Inc.
12.09.2013Apple verkaufenJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
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21.01.2010Apple Teilgewinne realisierenDer Aktionär
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