04.02.2013 21:40
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Updates zu Allianz, BASF, BMW, Daimler, Porsche und VW

Updates zu Allianz, BASF, BMW, Daimler, Porsche und VW
Tipps der Analysten
Die Banken haben ihre Einschätzungen zu Aktien aus DAX und Co angepasst. Der aktuelle Überblick über die neuen Kursziele.
Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 04.02.2013

 

AAREAL BANK

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Aareal Bank von 18,00 auf 21,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Analyst Michael Dunst reduzierte laut einer Studie vom Montag die Risikoprämie in seinem Bewertungsmodell. Grund dafür sei die geringere Risikoaversion durch die gefühlte Entspannung der Euro-Krise und der Erholung der globalen Konjunkturindikatoren. Seine Gewinnprognosen für den Immobilienfinanzierer blieben davon unberührt.

 

AIR BERLIN

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Air Berlin von 1,55 auf 2,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Analyst Frank Skodzik passte laut einer Branchenstudie vom Montag die Kursziele im Transport- und Logistiksektor an die gesunkenen Risiken an. Zudem verwies der Experte bei einigen Werten auf eine höhere Branchenbewertung. Die "Top Picks" im Sektor blieben Lufthansa (Deutsche Lufthansa), IAG (Borland Software) , Deutsche Post und Tui (TUI).

 

ALLIANZ

 

    LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Allianz SE (Allianz) anläßlich der Quartalsberichtssaison europäischer Versicherer von 121,00 auf 120,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Overweight" belassen. Die kurzfristige Entwicklung der Aktien dürfte von Dividendenaussagen und Einschätzungen der Zinslage abhängen, schrieb Analyst Andy Broadfield in einer Sektorstudie vom Montag. Der Experte bevorzugt Papiere von Assekuranzen mit hohen, nachhaltigen Renditen und einer guten Gewinndynamik. Seine "Top Picks" sind Allianz, Prudential und Catlin.

 

BASF

 

    LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für BASF von 68,00 auf 80,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Equal Weight" belassen. Die Aktien der europäischen Chemiekonzerne könnten von enttäuschenden Zahlen zum vierten Quartal und vorsichtigen Ausblicken für 2013 noch kurzfristig belastet werden, schrieb Analyst Andreas Heine in einer Sektorstudie vom Montag. Dies sei jedoch eher eine günstige Kaufgelegenheit für Anleger, als ein längerfristig negativer Einflussfaktor. Sollten die zuletzt positiven Frühindikatoren in den kommenden Monaten von weiteren Daten untermauert werden, dürfte sich der Markt bereits frühzeitig auf die freundlicheren Perspektiven der Branche für 2014 fokussieren.

 

BECHTLE

 

    FRANKFURT - Independent Research hat das Kursziel für Bechtle nach Eckdaten für das vierte Quartal von 30,00 auf 36,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Halten" belassen. Das IT-Unternehmen habe umsatzseitig zwar unter seinen Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Markus Friebel in einer Studie vom Montag. Die Ergebnisentwicklung sei aber besser als von ihm erwartet ausgefallen. Er sieht für die Aktien nach dem Kurssprung im Anschluss an die Bekanntgabe der Resultate lediglich ein geringes Aufwärtspotenzial.

 

BMW

 

    LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für BMW von 67,00 auf 82,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Trotz der jüngsten, bemerkenswerten Rally blicke er weiterhin optimistisch auf den europäischen Automobilsektor, schrieb Analyst Horst Schneider in einer Branchenstudie vom Montag. Die Branche zähle zu den günstigsten des Kontinents, werde unter ihrem historischen Mittel gehandelt und sei im Vergleich mit dem asiatischen und US-amerikanischen Autosektor günstig. Allerdings sollte nicht zu jedem Preis auf weitere Kurserholungen gesetzt werden. Französische Hersteller würden gleichwohl weiterhin vor wichtigen Herausforderungen stehen. Die operativen Gewinnerwartungen des Marktes für das Schlussquartal 2012 sowie für 2013 seien zu niedrig.

 

CREDIT SUISSE

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Credit Suisse (Credit Suisse Group (CS Group) (N)) von 21,00 auf 27,00 Franken angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Analyst Michael Dunst reduzierte laut einer Studie vom Montag die Risikoprämie in seinem Bewertungsmodell. Grund dafür sei die geringere Risikoaversion durch die gefühlte Entspannung der Euro-Krise und der Erholung der globalen Konjunkturindikatoren. Seine Gewinnprognosen für die Schweizer Bank blieben davon unberührt.

 

DAIMLER

 

    LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat die Daimler-Aktien von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 37,00 auf 52,00 Euro angehoben (Kurs: 42,75 Euro). Trotz der jüngsten, bemerkenswerten Rally blicke er weiterhin optimistisch auf den europäischen Automobilsektor, schrieb Analyst Horst Schneider in einer Branchenstudie vom Montag. Die Branche zähle zu den günstigsten des Kontinents, werde unter ihrem historischen Mittel gehandelt und sei im Vergleich mit dem asiatischen und US-amerikanischen Autosektor günstig.

 

DEUTSCHE POST

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Deutsche Post von 17,00 auf 19,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Analyst Frank Skodzik passte laut einer Branchenstudie vom Montag die Kursziele im Transport- und Logistiksektor an die gesunkenen Risiken an. Zudem verwies der Experte bei einigen Werten auf eine höhere Branchenbewertung. Die "Top Picks" im Sektor blieben Lufthansa (Deutsche Lufthansa), IAG (Borland Software), Deutsche Post und Tui (TUI).

 

DEUTSCHE POST

 

    LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat Deutsche Post von "Neutral" auf "Underweight" abgestuft und das Kursziel auf 16,50 Euro belassen. Das gestiegene Vertrauen der Anleger in die Papiere sei mittlerweile eingepreist, begründete Analystin Julia Winarso die Abstufung in einer Studie vom Montag. Die Markterwartungen dürften bereits am oberen Ende der von ihr erwarteten Prognosebandbreite für 2013 des Konzern liegen. Zudem gebe es Preisrisiken im europäischen Express-Geschäft.

 

FIELMANN

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Fielmann von "Hold" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 71,00 auf 60,00 Euro gesenkt. Der aktuelle Aufschlag im Vergleich zur historischen Bewertung der Papiere sei nicht gerechtfertigt, schrieb Analyst Benjamin Goy in einer Studie vom Montag. Die hohe Bewertung trage den schwächeren fundamentalen Perspektiven der Optiker-Kette keine Rechnung. Steigender Online-Wettbewerb, weniger Filial-Neueröffnungen, strukturell stagnierende Märkte sowie der fehlende Wachstumsbeitrag des Kontaktlinsengeschäfts dürften zu einer Verlangsamung des Umsatzwachstums führen. Gleichzeitig dürften die Kosten - in erster Linie für das Personal - steigen.

 

GEA GROUP

 

    PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Gea Group (GEA Group) von 31,00 auf 32,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Der Konzern habe sich von einem Konglomerat in ein Maschinenbau- und Produktunternehmen gewandelt und sei nun stark im schneller wachsenden, weniger zyklischen Endmarkt für Nahrungsmittel und Getränke vertreten, schrieb Analyst Alexis Denaud in einer Studie vom Montag. Die Trendwende in der kürzlich zugekauften Food-Solutions-Sparte und ein stärkerer Fokus auf die Kapitalrentabilität dort sowie ein überdurchschnittliches Wachstum der Nahrungsmittel-Sparten sollte insgesamt zu einer deutlich höheren Kapitalrentabilität führen.

 

GFK

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat GfK (GfK SE) von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 35,00 auf 50,00 Euro angehoben. Die neue Strategie und die neuen Produkte des Marktforschungsinstituts trügen Früchte, schrieb Analyst Georg Remshagen in einer Studie vom Montag. Daher sowie angesichts sich verbessernder konjunkturelle Leitindikatoren und einer optimistischeren Einschätzung des organischen Wachstumspotenzials des Unternehmens habe er die Umsatz- und Gewinnerwartungen für 2013 bis 2015 erhöht. Zudem würden die Aktien nach wie vor mit einem Abschlag zu Wettbewerber-Titeln gehandelt.

 

HANNOVER RÜCK

 

    FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler hat die Einstufung für Hannover Rück (Hannover Rueckversicherung) auf "Hold" mit einem Kursziel von 53,00 (Kurs: 59,47) Euro belassen. Die Prämienerneuerungsrunde des Rückversicherers sei halbwegs zufriedenstellend verlaufen, schrieb Analyst Fabrizio Croce in einer Studie vom Montag. Die Verbesserung des Volumens sei zwar insgesamt etwas hinter seiner Schätzung zurückgeblieben, aber immerhin zu stabilen Konditionen erfolgt.

 

HANNOVER RÜCK

 

    LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Hannover Rück (Hannover Rueckversicherung) anlässlich der Quartalsberichtssaison europäischer Versicherer von 62,40 auf 62,20 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Analyst Andy Broadfield rechnet in einer Branchenstudie vom Montag mit robusten Gewinnen und Dividenden der Rückversicherer. Die kurzfristige Entwicklung der Aktien europäischer Versicherer dürfte von Dividendenaussagen und Einschätzungen der Zinslage abhängen. Der Experte bevorzugt Papiere von Assekuranzen mit hohen, nachhaltigen Renditen und einer guten Gewinndynamik. Seine "Top Picks" sind Allianz, Prudential und Catlin.

 

HANNOVER RÜCK

 

    FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Hannover Rück (Hannover Rueckversicherung) nach Aussagen zur jüngsten Prämien-Erneuerungsrunde auf "Hold" mit einem Kursziel von 55,00 Euro belassen. Wie von ihm erwartet habe der Rückversicherer eine kleine Prämienerhöhung durchsetzen können, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Montag. Dass der Versicherer außerdem an der Zielsetzung für 2013 festhält, wertete der Experte positiv. Er bezeichnete die Titel als fair bewertet, zumal in den kommenden Wochen nicht mit positiven Nachrichten zu rechnen sei.

 

HSBC

 

    ZÜRICH - Die UBS hat das Kursziel für HSBC von 660,00 auf 725,00 Pence angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Nach Beteiligungsverkäufen und einer umfangreichen Restrukturierung nähere sich der Finanzkonzern dem Ende der Bilanzbereinigung - einer Phase, in der die Erträge fünf Jahre nicht gewachsen seien, schrieb Analyst John-Paul Crutchley in einer Studie vom Montag. Künftig könnten die Gewinne das Wachstum der risikogewichteten Aktiva unterstützen oder, falls nicht benötigt, durch Dividenden ausgeschüttet werden. Sollten die kurzfristigen Zinsen in den USA wieder anziehen, dürfte dies der Profitabilität des Konzerns zudem einen deutlichen Schub geben.

 

HUGO BOSS

 

    LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat Hugo Boss aus Bewertungsgründen von "Overweight" auf "Neutral" abgestuft, das Kursziel aber von 83,00 auf 85,00 Euro angehoben. Nach der Kurserholung liege die Bewertung der Papiere nun nahe dem Sektordurchschnitt, obwohl das Modeunternehmen zyklischer aufgestellt sowie stärker auf Europa ausgerichtet sei als die Wettbewerber, schrieb Analystin Melanie Flouquet in einer Studie vom Montag. Aktuell sieht die Expertin kein weiteres Kurspotenzial. Die vorläufigen Zahlen für 2012 dürften im Rahmen der Markterwartungen liegen. Im ersten Halbjahr könnte der Großhandelsbereich allerdings etwas unter Druck geraten. Auch deshalb habe sie die Gewinnerwartungen etwas reduziert. Das Kursziel sei dennoch gestiegen, da sie das Bewertungsmodell bis 2017 fortgeschrieben habe.

 

K+S

 

    LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat K+S von "Overweight" auf "Equal Weight" abgestuft und das Kursziel von 47,00 auf 37,00 Euro gesenkt. Zwar dürfte die Kalidünger-Nachfrage deutlich steigen, die Preise sollten aber unter dem Niveau von 2012 bleiben, schrieb Analyst Andreas Heine in einer Branchenstudie vom Montag. Im Gegensatz zu einigen Wettbewerbern profitiere K+S aber in erster Linie von steigenden Preisen und weniger von einem höheren Absatz.

 

KWS SAAT

 

    LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für KWS Saat (KWS SAAT) von 238,00 auf 252,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Underweight" belassen. Die Aktien der europäischen Chemiekonzerne könnten von enttäuschenden Zahlen zum vierten Quartal und vorsichtigen Ausblicken für 2013 noch kurzfristig belastet werden, schrieb Analyst Andreas Heine in einer Sektorstudie vom Montag. Dies sei jedoch eher eine günstige Kaufgelegenheit für Anleger, als ein längerfristig negativer Einflussfaktor. Sollten die zuletzt positiven Frühindikatoren in den kommenden Monaten von weiteren Daten untermauert werden, dürfte sich der Markt bereits frühzeitig auf die freundlicheren Perspektiven der Branche für 2014 fokussieren. Sein negatives Votum für KWS begründete er mit dem aufgeblähten Aktienkurs und dem entsprechend geringen Aufwärtspotenzial der Papiere.

 

LANXESS

 

    LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Lanxess (LANXESS) von 73,00 auf 71,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Equal Weight" belassen. Die Aktien der europäischen Chemiekonzerne könnten von enttäuschenden Zahlen zum vierten Quartal und vorsichtigen Ausblicken für 2013 noch kurzfristig belastet werden, schrieb Analyst Andreas Heine in einer Sektorstudie vom Montag. Dies sei jedoch eher eine günstige Kaufgelegenheit für Anleger, als ein längerfristig negativer Einflussfaktor. Sollten die zuletzt positiven Frühindikatoren in den kommenden Monaten von weiteren Daten untermauert werden, dürfte sich der Markt bereits frühzeitig auf die freundlicheren Perspektiven der Branche für 2014 fokussieren. Für den Spezialchemiehersteller Lanxess reduzierte der Experte jedoch seine Ergebnisprognosen für 2013 und 2014.

 

LINDE

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat Linde von "Neutral" auf "Underperform" abgestuft, das Kursziel aber auf 130,00 (Kurs: 132,75) Euro belassen. Insgesamt sei das Industriegase-Kerngeschäft von Linde von hoher Qualität, der Wachstumspfad hin zu Gesundheitsdienstleistungen sei allerdings von geringerer Qualität, schrieben die Analysten in einer Studie vom Montag. Der US-Gesundheitsdienstleister Lincare, eine Linde-Tochter, sei mit anhaltenden Preisrisiken durch Eingriffe der Regierung sowie Gewinnrisiken konfrontiert. Mittelfristig rechnen die Experten mit einem stagnierenden Gewinnwachstum, während das Unternehmen sechs Prozent anstrebe.

 

LINDE

 

    LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Linde von 132,00 auf 139,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Equal Weight" belassen. Die Aktien der europäischen Chemiekonzerne könnten von enttäuschenden Zahlen zum vierten Quartal und vorsichtigen Ausblicken für 2013 noch kurzfristig belastet werden, schrieb Analyst Andreas Heine in einer Sektorstudie vom Montag. Dies sei jedoch eher eine günstige Kaufgelegenheit für Anleger, als ein längerfristig negativer Einflussfaktor. Sollten die zuletzt positiven Frühindikatoren in den kommenden Monaten von weiteren Daten untermauert werden, dürfte sich der Markt bereits frühzeitig auf die freundlicheren Perspektiven der Branche für 2014 fokussieren.

 

LUFTHANSA

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Lufthansa (Deutsche Lufthansa) von 14,20 auf 17,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Analyst Frank Skodzik passte laut einer Branchenstudie vom Montag die Kursziele im Transport- und Logistiksektor an die gesunkenen Risiken an. Zudem verwies der Experte bei einigen Werten auf eine höhere Branchenbewertung. Die "Top Picks" im Sektor blieben Lufthansa, IAG (Borland Software), Deutsche Post und Tui (TUI).

 

MERCK & CO

 

    LONDON - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat Merck & Co von "Equal-weight" auf "Underweight" abgestuft und das Kursziel auf 43,00 (Kurs: 41,83) US-Dollar gesetzt. Er sei weniger enthusiastisch mit Blick auf die Pipeline des US-amerikanischen Pharmakonzerns, schrieb Analyst David Risinger in einer Studie vom Montag. Insgesamt fehlten die Katalysatoren für weitere Gewinne.

 

PFIZER

 

    FRANKFURT - Independent Research hat die Einstufung für Pfizer nach dem abgeschlossenen Börsengang der Tiermedizinsparte Zoetis auf "Halten" mit einem Kursziel von 29,00 US-Dollar belassen. Der Börsengang sei positiv zu werten, da der Pharmakonzern damit die Strategie fortsetze, sich auf das höhermargige Kerngeschäft zu konzentrieren, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Montag. Der Experte rechnet damit, dass Pfizer den Erlös aus dem Börsengang für weitere Aktienrückkäufe verwendet.

 

PORSCHE

 

    LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Porsche von 46,00 auf 71,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Trotz der jüngsten, bemerkenswerten Rally blicke er weiterhin optimistisch auf den europäischen Automobilsektor, schrieb Analyst Horst Schneider in einer Branchenstudie vom Montag. Die Branche zähle zu den günstigsten des Kontinents, werde unter ihrem historischen Mittel gehandelt und sei im Vergleich mit dem asiatischen und US-amerikanischen Autosektor günstig. Allerdings sollte nicht zu jedem Preis auf weitere Kurserholungen gesetzt werden. Französische Hersteller würden gleichwohl weiterhin vor wichtigen Herausforderungen stehen. Bei Porsche lasteten immer noch Schadensersatzklagen auf dem Aktienkurs.

 

PROSIEBENSAT1

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für ProSiebenSat.1 (ProSiebenSat1 Media vz) auf "Hold" mit einem Kursziel von 25,00 Euro belassen. Die beiden Beteiligungsgesellschaften KKR und Permira hätten JPMorgan mit der Beratung für einen möglichen Ausstieg engagiert, schrieb Analystin Sonia Rabussier in einer Studie vom Montag. Die Gewinnschwelle dürfte bei circa 24 Euro je Aktie liegen. Die Expertin geht davon aus, dass eine zunächst teilweise Platzierung der Papiere des Medienkonzerns im September der wahrscheinlichste Schritt ist.

 

SOFTWARE AG

 

    HAMBURG - Die Berenberg Bank hat die Einstufung für die Aktien der Software AG (Software) nach Zahlen zum vierten Quartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 24,00 Euro belassen. Die Resultate des Softwareunternehmens seien unter den Erwartungen geblieben, schrieb Analyst Daud Kahn in einer am Montag veröffentlichten Studie. Die angekündigten Investitionen dürften die Margen und Gewinne beeinflussen. Dies werde aber dadurch ausgeglichen, dass die Investitionen das Wachstum stimulieren dürften.

 

SOFTWARE AG

 

    LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Software AG (Software) nach Zahlen von 25,00 auf 26,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Underweight" belassen. Deutschlands zweitgrößter Software-Konzern habe mit seinem Ergebnis je Aktie (EPS) im vierten Quartal 2012 und mit der Prognosespanne für das EPS 2013 die Konsensschätzungen verfehlt, schrieb Analystin Stacy Pollard in einer Studie vom Montag. Daher habe sie ihre EPS-Prognose für das laufende Jahr gesenkt. Im Vergleich zu den Wettbewerber-Titeln würden die Aktien der Software AG im Mittel mit einem Abschlag gehandelt. Daran habe sie das Kursziels angepasst. Zudem gelte das Ziel nun für Ende März 2014, nicht mehr für Ende März 2013.

 

SYNGENTA

 

    LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Syngenta von 381,00 auf 415,00 Franken angehoben, die Einstufung auf aber "Equal Weight" belassen. Die Aktien der europäischen Chemiekonzerne könnten von enttäuschenden Zahlen zum vierten Quartal und vorsichtigen Ausblicken für 2013 noch kurzfristig belastet werden, schrieb Analyst Andreas Heine in einer Sektorstudie vom Montag. Dies sei jedoch eher eine günstige Kaufgelegenheit für Anleger, als ein längerfristig negativer Einflussfaktor. Sollten die zuletzt positiven Frühindikatoren in den kommenden Monaten von weiteren Daten untermauert werden, dürfte sich der Markt bereits frühzeitig auf die freundlicheren Perspektiven der Branche für 2014 fokussieren.

 

TALANX

 

    LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Talanx anlässlich der Quartalsberichtssaison europäischer Versicherer von 24,66 auf 23,63 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Equal Weight" belassen. Die kurzfristige Entwicklung der Aktien europäischer Versicherer dürfte von Dividendenaussagen und Einschätzungen der Zinslage abhängen, schrieb Analyst Andy Broadfield in einer Sektorstudie vom Montag. Der Experte bevorzugt Papiere von Assekuranzen mit hohen, nachhaltigen Renditen und einer guten Gewinndynamik. Seine "Top Picks" sind Allianz, Prudential und Catlin.

 

UBS

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für UBS von 13,00 auf 16,00 Franken angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Analyst Michael Dunst reduzierte laut einer Studie vom Montag die Risikoprämie in seinem Bewertungsmodell. Grund dafür sei die geringere Risikoaversion durch die gefühlte Entspannung der Euro-Krise und der Erholung der globalen Konjunkturindikatoren. Seine Gewinnprognosen für die Schweizer Bank blieben davon unberührt.

 

VOLKSWAGEN VORZUGSAKTIEN

 

    LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für die Vorzugsaktien von Volkswagen (Volkswagen vz) (VW) von 192,00 auf 218,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Trotz der jüngsten, bemerkenswerten Rally blicke er weiterhin optimistisch auf den europäischen Automobilsektor, schrieb Analyst Horst Schneider in einer Sektorstudie vom Montag. Die Branche zähle zu den günstigsten des Kontinents, werde unter ihrem historischen Mittel gehandelt und sei im Vergleich mit dem asiatischen und US-amerikanischen Autosektor günstig. Allerdings sollte nicht zu jedem Preis auf weitere Kurserholungen gesetzt werden. Französische Hersteller würden gleichwohl weiterhin vor wichtigen Herausforderungen stehen. Bei der Vorlage der VW-Jahreszahlen für 2012 am 14. März dürften die Prognose und der Cashflow besonders beachtet werden.

 

VTG

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für VTG von 14,70 auf 17,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Add" belassen. Analyst Frank Skodzik passte laut einer Branchenstudie vom Montag die Kursziele im Transport- und Logistiksektor an die gesunkenen Risiken an. Zudem verwies der Experte bei einigen Werten auf eine höhere Branchenbewertung. Die "Top Picks" im Sektor blieben Lufthansa (Deutsche Lufthansa), IAG (Borland Software) , Deutsche Post und Tui (TUI).

 

/he

 

FRANKFURT (dpa-AFX) -

Bildquellen: Julian Mezger
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