07.10.2012 18:00
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Updates zu Allianz, Deutsche Telekom, Eon, Infineon, Metro und SAP

Updates zu Allianz, Deutsche Telekom, Eon, Infineon, Metro und SAP
Tipps der Analysten
Die Banken haben ihre Einschätzungen zu Aktien aus DAX und Co angepasst. Der aktuelle Überblick über die neuen Kursziele.
Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 05.10.2012

 

AIR LIQUIDE

 

    ZÜRICH - Die UBS hat die Aktie von Air Liquide auf die "Least Preferred List" europäischer Chemiewerte gesetzt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. In einer Branchenstudie vom Freitag lobte Analyst Thomas Gilbert zwar den geringen Verschuldungsgrad des Industriegase-Produzenten. Er sorge sich aber darum, dass die im zweiten Halbjahr anlaufenden neuen Gasanlagen auf Konzernebene nicht die gewünschte Effekte erzielen könnten.

 

ALLIANZ

 

    FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler hat Allianz SE (Allianz) von "Hold" auf "Reduce" abgestuft und das Kursziel auf 73,00 (Kurs: 92,18) Euro belassen. Die Marke Allianz gehöre zu den weltweit bekanntesten und sei sowohl als Versicherer wie auch als Arbeitgeber hochattraktiv, schrieb Analyst Fabrizio Croce in einer Studie vom Freitag. Ein Aktionär zu sein, sei derweil weniger attraktiv, da die Versicherungsnehmer und die Mitarbeiter fortwährend privilegiert würden. Dies führe zwar zu einer verbesserten, aber dennoch tristen operativen Entwicklung.

 

CISCO

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Cisco (Cisco Systems) nach der angekündigten Akquisition von vCider auf "Buy" mit einem Kursziel von 22,00 US-Dollar belassen. Der Zukauf des Spezialisten für virtuelle Netzwerktechnologie und Cloud-Computing könnte ein Umsatzkatalysator für die Datacenter-Lösungen des Netzwerkausrüsters sein, schrieb Analyst Brian Modoff in einer Studie vom Freitag. Ein Risiko für die Cisco-Aktie sei aber die kurzfristige Entwicklung der IT-Investitionen von Unternehmen.

 

CONTINENTAL

 

    LONDON - HSBC hat das Kursziel für Continental vor der Zahlenvorlage zum dritten Quartal von 90,00 auf 98,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Ein gutes Reifengeschäft sollte die leichte Schwäche im Autozuliefergeschäft im abgelaufenen Quartal mehr als ausgeglichen haben, schrieb Analyst Horst Schneider in einer Studie vom Freitag. Allerdings sei nicht mit großen positiven Überraschungen zu rechnen. Das neue Kursziel erklärte er damit, dass sein Bewertungsmaßstab künftig ausschließlich auf dem Jahr 2013 liege.

 

DELTICOM

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Delticom vor Zahlen zum dritten Quartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 60,00 Euro belassen. Der Online-Händler dürfte sich besser als der Reifenmarkt insgesamt entwickelt haben, schrieb Analyst Tim Rokossa in einer Studie vom Freitag. Die hohen Vergleichszahlen erschwerten jedoch das Übertreffen der Zahlen aus dem Vorjahr. Viel wichtiger werde aber wie üblich das vierte Quartal sein. Sowohl der Unternehmensausblick als auch seine Schätzungen gingen von einem "normalen" Verlauf der Wintersaison aus.

 

DEUTSCHE TELEKOM

 

    FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler hat die Einstufung für Deutsche Telekom nach einem Medienbericht über ein mögliches Gegengebot für MetroPCS zur Verhinderung der geplanten Fusion mit T-Mobile USA auf "Buy" mit einem Kursziel von 11,00 Euro belassen. Sollte der Wettbewerber Sprint tatsächlich eine Gegenofferte vorlegen, wäre die Telekom wohl zu einer Nachbesserung ihres Angebots bereit, schrieb Analyst Javier Borrachero in einer Studie vom Freitag. Dies würde jedoch die derzeit erwarteten wertsteigernden Effekte minimieren. So wäre eine Verbesserung der Konditionen für die MetroPCS-Aktionäre um mehr als zehn Prozent schon wertvernichtend für die Telekom. Mit dem vierprozentigen Kursrückgang der T-Aktie am Vortag sei jedoch bereits eine 20-prozentige Verbesserung der Konditionen eingepreist.

 

EON

 

    FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler hat die Einstufung für Eon nach dem EU-Stresstest für die europäischen Atomkraftwerke auf "Reduce" mit einem Kursziel von 17,00 Euro belassen. Die EU-Kommission habe nicht die Macht, um die Betreiber der Kernkraftwerke zu den ermittelten sicherheitsrelevanten Nachbesserungen zwischen 10 und 25 Milliarden Euro zu zwingen, schrieb Analyst Ingo Becker in einer Branchenstudie vom Freitag. Für Eon berechnete der Experte zusätzliche Investitionen von 3,2 Milliarden Euro oder 1,60 Euro je Aktie und begründete damit sein negatives Votum.

 

FIAT

 

    LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat Fiat angesichts sinkender Chancen auf eine vollständige Chrysler-Übernahme von "Equal Weight" auf "Underweight" abgestuft und das Kursziel von 4,50 auf 3,90 Euro gesenkt. Der italienische Autobauer mache Verluste und verbrenne Geld, während die 62-Prozent-Beteiligung Chrysler profitabel arbeite, schrieb Analystin Kristina Church in einer Studie vom Freitag. Damit dürfte der Gesundheitsfonds VEBA der US-Autogewerkschaft UAW, der die restlichen Chrysler-Anteile hält, wenig Neigung verspüren, diese gegen Fiat-Aktien zu tauschen. Dies sollte die Fiat-Papiere unter Druck setzen, die wegen der Hoffnungen auf eine vollständige Chrysler-Integration im bisherigen Jahresverlauf gut gelaufen seien.

 

GERRESHEIMER

 

    LONDON - JPMorgan hat die Einstufung für Gerresheimer nach Zahlen zum dritten Quartal auf "Overweight" belassen. Der Spezialverpackungshersteller habe beim Umsatz und beim Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) nur am unteren Ende der Konsenserwartungen gelegen, die Ziele für das Gesamtjahr aber bekräftigt, schrieb Analyst David Adlington in einer am Freitag vorgelegten Studie. Die Aktie sei vor der Zahlenbekanntgabe stark gelaufen, daher seien kurzfristige Gewinnmitnahmen nicht verwunderlich.

 

GERRESHEIMER

 

    FRANKFURT  - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Gerresheimer nach Zahlen zum dritten Quartal von 32,00 auf 36,00 (Kurs: 38,935) Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Die Ergebnisse und der Ausblick des Herstellers von Spezialverpackungen seien gemischt ausgefallen, die Jahresziele blieben jedoch erreichbar, schrieb Analyst Gunnar Romer in einer Studie vom Freitag. Angesichts der ungewissen Wachstumsaussichten für das kommende Jahr bleibe es bei seiner Prognose, die unter den Markterwartungen liege.

 

GERRESHEIMER

 

    HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Gerresheimer nach der Analystenkonferenz zu den Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 46,00 Euro belassen. Er habe seine Gewinnschätzungen für die Papiere des Herstellers von Spezialverpackungen von 2012 an um bis zu 3 Prozent gesenkt, schrieb Analyst Scott Bardo in einer Studie vom Freitag. Gewinnmitnahmen nach dem bislang starken Jahresverlauf sieht der Experte als Kaufgelegenheit. Gerresheimer habe enormes Neubewertungspotenzial, sofern das Unternehmen "aus allen Rohren zu feuern beginne". Die Sparte Tubular Glass werde sich im kommenden Jahr verbessern, die Früchte aus den hochprofitablen Produkte in der Plastics-Pipeline dürften aber dann noch nicht geerntet werden können.

 

GERRESHEIMER

 

    FRANKFURT - Equinet hat die Einstufung für Gerresheimer nach Zahlen zum dritten Quartal auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 43,00 Euro belassen. Die Ergebnisse des Herstellers von Spezialverpackungen seien durch Einmaleffekte belastet worden und deshalb schwächer als von ihm erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Edouard Aubery in einer Studie vom Freitag. Das Management habe sich zurückhaltend zu der Margen-Entwicklung in den Segmenten Plastic Systems und Tubular Glass geäußert. Von daher sei es zunehmend fraglich, ob das Unternehmen seine Gesamtjahresziele 2012 erreichen werde. Die Bewertung der Aktie sei aber weiterhin attraktiv. Anleger könnten Kursschwächen daher zum Aufbau von Positionen nutzen.

 

HANNOVER RUECK

 

    FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler hat Hannover Rück (Hannover Rueckversicherung) nach dem Jahrestreffen der Versicherungsbranche in Monte Carlo von "Buy" auf "Hold" abgestuft, das Kursziel aber von 43,00 auf 53,00 Euro angehoben. Der Rückversicherer verzeichne im laufenden Jahr eine eindrucksvolle operative Entwicklung und habe sich in puncto Geschäftserwartungen am klarsten geäußert, schrieb Analyst Fabrizio Croce in einer Studie vom Freitag. Er habe deshalb seine Prognosen erhöht. Allerdings seien die meisten positiven Nachrichten bereits eingepreist, so dass der aktuelle Aktienkurs fair sei, begründete der Experte die Abstufung.

 

HANNOVER RUECK

 

    TOKIO - Nomura hat die Aktie der Hannover Rück (Hannover Rueckversicherung) von "Neutral" auf "Reduce" abgestuft, das Kursziel aber von 40,00 auf 46,00 Euro angehoben. Aufgrund der in diesem Jahr gestiegenen Prämien hätten Rückversicherer 2012 bisher stark abgeschnitten, nun aber verschlechtere sich das Branchenumfeld, schrieb Analyst Michael Klien in einer Branchenstudie vom Freitag. Bei sinkenden Versicherungsprämien dürfte die Profitabilität der Rückversicherer im Jahr 2013 unter Druck geraten. Während er nun für europäische Rückversicherer pessimistischer sei, bleibe er für den Versicherungssektor insgesamt aber optimistisch gestimmt.

 

HOCHTIEF

 

    FRANKFURT - Equinet hat die Einstufung für Hochtief (HOCHTIEF) nach Abschluss des Verkaufs der chilenischen Mautautobahn Vespucio Norte Express auf "Buy" mit einem Kursziel von 60,00 Euro belassen. Der Verkauf des 45,45 Prozent-Anteils an der Betreibergesellschaft sei vorher bekannt gewesen und keine Überraschung, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Freitag. Allerdings seien mit dem endgültigen Verkauf nun die letzten verbliebenen Unsicherheiten bezüglich der Transaktion vom Tisch. Investoren dürften weitere Besitzverkäufe des Baukonzerns in Form von Immobilien oder Flughafenaktivitäten begrüßen.

 

INFINEON

 

    LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Infineon (Infineon Technologies) nach dem zuletzt deutlichen Kursrückgang von "Buy" auf "Conviction Buy" hochgestuft, das Kursziel aber von 7,90 auf 7,00 Euro gesenkt. Die Aktie habe sich in den vergangenen sechs Monaten rund 40 Prozent schlechter als der Dax (DAX) entwickelt, schrieb Analyst Simon Schafer in einer Studie vom Freitag. Nun biete sich Anlegern eine günstige Gelegenheit für ein Investment in den Halbleiterhersteller, der bereits einige zyklische Herausforderungen gemeistert habe.

 

LVMH

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für LVMH (PMC-Sierra) vor Zahlen zum dritten Quartal von 140,00 auf 135,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Das organische Wachstum des Luxusgüterkonzerns dürfte gegenüber dem ersten Halbjahr etwas geringer ausfallen, schrieb Analyst Warwick Okines in einer Studie vom Freitag. Er passt seine Gewinnprognose je Aktie für das Gesamtjahr an jüngste Wechselkursentwicklungen und einen wahrscheinlich höheren Steuersatz an.

 

METRO

 

    LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Metro (METRO) auf "Overweight" mit einem Kursziel von 32,00 Euro belassen. Die europäischen Lebensmittelhändler dürften aufgrund steigender Rohstoffkosten kurzfristig ihre Preise anheben, auch wenn das schwache wirtschaftliche Umfeld die Erhöhungen teilweise absorbieren werde, schrieb Analyst James Anstead in einer Branchenstudie vom Freitag. Von den steigenden Verkaufspreisen sollten vor allem wachstumsschwächere Sektorunternehmen wie Carrefour oder Delhaize profitieren, im Gegensatz zu Händlern mit einer starken Ausrichtung auf den Nicht-Lebensmittelbereich wie Metro. Die Düsseldorfer präsentierten sich derzeit operativ nicht gerade in Bestform. Allerdings seien die Erwartungen noch niedriger und die Bewertung entsprechend günstig. Zudem seien in nächster Zeit einige Anteilsverkäufe zu erwarten.

 

METRO

 

    TOKIO - Nomura hat die Einstufung für die Aktie des Handelskonzerns Metro (METRO) auf "Buy" mit einem Kursziel von 28,00 Euro belassen. Auch wenn es weiterhin Risiken hinsichtlich der Gewinnentwicklung je Aktie gebe, rechtfertige der hohe Bewertungsabschlag im Vergleich zum Einzelhandelssektor eine positive Einstufung, schrieb Analyst Nick Coulter in einer Studie vom Freitag.

 

MUNICH RE

 

    TOKIO - Nomura hat die Aktie von Munich Re (Muenchener Rueckversicherungs-Gesellschaft) um zwei Stufen von "Buy" auf "Reduce" abgestuft, das Kursziel aber bei 125,00 (Kurs: 124,35) Euro belassen. Wegen der im Jahr 2012 gestiegenen Prämien hätten Rückversicherer im bisherigen Jahresverlauf stark abgeschnitten, nun aber verschlechtere sich das Branchenumfeld, schrieb Analyst Michael Klien in einer Sektorstudie vom Freitag. Bei sinkenden Versicherungsprämien dürfte die Profitabilität der Rückversicherer im Jahr 2013 unter Druck geraten.

 

MUNICH RE

 

    TOKIO - Nomura hat die Aktie von Munich Re (Muenchener Rueckversicherungs-Gesellschaft) von "Buy" auf "Reduce" abgestuft, das Kursziel aber bei 125,00 Euro belassen. Aufgrund der in 2012 gestiegenen Prämien hätten Rückversicherer im bisherigen Jahresverlauf stark abgeschnitten, nun aber verschlechtere sich das Branchenumfeld, schrieb Analyst Michael Klien in einer Branchenstudie vom Freitag. Bei sinkenden Versicherungsprämien dürfte die Profitabilität der Rückversicherer im Jahr 2013 unter Druck geraten. Während er nun für europäische Rückversicherer pessimistischer sei, bleibe er für den Versicherungssektor insgesamt aber optimistisch gestimmt.

 

ORACLE

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Oracle nach den ersten Tagen der Anwenderkonferenz OpenWorld 2012 auf "Hold" mit einem Kursziel von 29,00 US-Dollar belassen. Ein Eintritt in den umkämpften IaaS-Markt (Mieten von Rechnerinfrastruktur bei Bedarf) wäre mit massiven Investitionen verbunden und könnte die Margen des Softwarekonzerns belasten, schrieb Analyst Tom Ernst in einer Studie vom Freitag.

 

PUMA

 

    FRANKFURT - Equinet hat die Einstufung für Puma (PUMA SE) nach Medienberichten über Äußerungen des PPR-Geschäftsführers Jean-Francois Palus zu Pumas Unternehmenszielen auf "Hold" mit einem Kursziel von 230,00 Euro belassen. Dessen scharfe Kritik an Pumas Vorstandschef Koch und dem vormaligen Vorstandschef Zeitz sei ein Hinweis darauf, dass das Management von PPR mehr Einfluss auf das operative Geschäft des Sportartikelherstellers gewinnen wolle, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Freitag. Dies stütze seine Ansicht, dass PPR immer noch in Erwägung ziehe, Puma von der Börse zu nehmen.

 

RWE

 

    FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler hat die Einstufung für RWE nach dem EU-Stresstest für die europäischen Atomkraftwerke auf "Reduce" mit einem Kursziel von 29,00 Euro belassen. Die EU-Kommission habe nicht die Macht, um die Betreiber der Kernkraftwerke zu den ermittelten sicherheitsrelevanten Nachbesserungen zwischen 10 und 25 Milliarden Euro zu zwingen, schrieb Analyst Ingo Becker in einer Branchenstudie vom Freitag. Für RWE berechnete der Experte zusätzliche Investitionen von 2,4 Milliarden Euro oder 3,80 Euro je Aktie und begründete damit sein negatives Votum.

 

SAP

 

    HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für SAP auf "Buy" mit einem Kursziel von 61,00 Euro belassen. Anleger sollten sich nicht zuviel vom dritten Quartal des Softwarekonzerns versprechen, schrieb Analyst Daud Khan in einer Sektorstudie vom Freitag. Für den Hoffnungsträger HANA rechnet der Experte mit einem Quartalsumsatz von 80 Millionen Euro und mit 190 Millionen Euro im vierten Quartal.

 

SMA SOLAR

 

    FRANKFURT - Equinet hat die Einstufung für SMA Solar (SMA Solar Technology) nach Erhalt eines Großauftrags aus Japan auf "Buy" mit einem Kursziel von 36,00 Euro belassen. Nach der im Juni erfolgten Zertifizierung von Wechselrichtern für den japanischen Markt sei deren Lieferung für ein Photovoltaikkraftwerk der nächste Schritt beim Markteintritt in Japan, schrieb Analyst Stefan Freudenreich in einer Studie vom Freitag. Das Projekt sei eine gute Referenz für den deutschen Solarindustrie-Ausrüster.

 

SOCIETE GENERALE

 

    FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Societe Generale (Société Générale) vor einem möglichen Verkauf der defizitären griechischen Tochter Geniki von 19,00 auf 26,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Halten" belassen. Prinzipiell wäre ein Geniki-Verkauf positiv, schrieb Analyst Stefan Bongardt in einer Studie vom Freitag. Der mögliche erzielbare Veräußerungserlös sei jedoch angesichts einer derzeitigen Marktkapitalisierung von Geniki von rund 80 Millionen Euro unwesentlich. Die Zielerhöhung basiere auf niedriger erwarteten Eigenkapitalkosten.

 

SOFTWARE AG

 

    HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Software AG (Software) auf "Hold" mit einem Kursziel von 24,00 Euro belassen. Die In-Memory-Lösung Terracotta sei kurzfristig die Triebfeder einer Neubewertung, schrieb Analyst Daud Khan in einer Studie vom Freitag. Der Experte teilt allerdings nicht die optimistischere Margeneinschätzung des Marktes und rechnet mit einem längeren Zeitbedarf für die Erholung des US-Geschäfts.

 

SOFTWARE AG

 

    FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler hat die Einstufung für Software AG (Software) nach einer erneuten Gewinnwarnung des US-Wettbewerbers Informatica auf "Reduce" mit einem Kursziel von 26,00 Euro belassen. Auch wenn die Informatica-Warnung zum Teil als unternehmensspezifisch abgetan werden könnte, ändere dies nichts an der Schwäche des europäischen Softwaremarktes, schrieb Analyst Sebastien Sztabowicz in einer Studie vom Freitag. Damit dürften auch die Darmstädter mit bescheidenen Zahlen zum dritten Quartal aufwarten. Er rechne auf vergleichbarer Basis mit einem Umsatzrückgang von 14 Prozent und einem Minus bei den Lizenzerlösen von 18 Prozent. Zudem sei die Aktie nicht gerade günstig bewertet.

 

SYMRISE

 

    ZÜRICH - Die UBS hat die Aktie von Symrise von der "Least Preferred List" europäischer Chemiewerte gestrichen, die Einstufung aber auf "Sell" belassen. Das Papier des Aromenherstellers habe sich zuletzt schwächer entwickelt als der Sektor, begründete Analyst Thomas Gilbert die Streichung in einer Branchenstudie vom Freitag.

 

THYSSENKRUPP

 

    LONDON - JPMorgan hat ThyssenKrupp nach einem Medienbericht über eine Absichtserklärung des südkoreanischen Stahlkonzerns POSCO (POSCO (Spons ADRS)) zum Kauf der Steel-Americas-Sparte auf "Overweight" mit einem Kursziel von 18,00 Euro belassen. Eine offizielle Unternehmensmitteilung gebe es zwar noch nicht, doch hätte Posco zum Kauf der Sparte wirklich gute Gründe, schrieb Analyst Alessandro Abate in einer Studie vom Freitag. Sollte ThyssenKrupp der Verkauf von Steel Americas gelingen, könne das Kursziel um 8,00 Euro steigen. Bislang spiegele der Aktienkurs das Potenzial durch einen Verkauf noch nicht wider.

 

VOLKSWAGEN VORZUGSAKTIEN

 

    FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler hat die Einstufung für die Vorzugsaktien von Volkswagen (Volkswagen vz) (VW) nach einem Pressebericht über Produktionsdrosselungen auf "Hold" mit einem Kursziel von 140,00 Euro belassen. Das von den Wolfsburgern erwartete Absatzwachstum im laufenden Jahr sehe er nicht in Gefahr, schrieb Analyst Michael Raab in einer Studie vom Freitag. Allerdings scheine es so, als ob der allgemeine Nachfragerückgang in Europa nun vom Kompaktsegment auf Mittelklassemodelle übergegriffen habe. Mit dem Verzicht auf Produktionsschichten für bestimmte Modelle ergreife VW aber genau die richtigen Maßnahmen gegen die Marktschwäche.

 

/he

 

FRANKFURT (dpa-AFX) -

Bildquellen: Wolfgang Kriegbaum
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