11.11.2012 18:00
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Updates zu Allianz, Deutsche Telekom, Infineon, SAP und Siemens

Updates zu Allianz, Deutsche Telekom, Infineon, SAP und Siemens
Tipps der Analysten
Die Banken haben ihre Einschätzungen zu Aktien aus DAX und Co angepasst. Der aktuelle Überblick über die neuen Kursziele.
Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 09.11.2012

 

ADIDAS

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Adidas (adidas) nach Zahlen zum dritten Quartal von 58,00 auf 63,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Wichtig sei, dass der Sportartikelkonzern den Nettogewinn trotz der nachlassenden Umsatzdynamik noch zweistellig gesteigert habe, schrieb Analyst Andreas Riemann in einer Studie vom Freitag. Grund für die unter dem Strich positive Überraschung sei unter anderem die höhere Bruttomarge. Der Experte passte deshalb seine Gewinnschätzungen je Aktie leicht nach oben an.

 

ADIDAS

 

    LONDON - Nomura hat die Einstufung für Adidas (adidas) auf "Buy" mit einem Kursziel von 74,00 Euro belassen. Trotz konjunkturellen Gegenwinds sorgten Produktinnovationen bei der Marke Adidas weiterhin für viel Schwung, schrieb Analyst Christopher Walker in einer Studie vom Freitag. Der Experte glaubt deshalb, dass die Prognosen für die Jahre 2012 und 2013 auch angesichts der Abkühlung gut gestützt sind. Die Initiativen des Sportartikelherstellers dürften bis ins Jahr 2015 weiterhin für ein zweistelliges Gewinnwachstum sorgen.

 

ALLIANZ

 

    FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler hat die Einstufung für Allianz SE (Allianz) nach Zahlen auf "Reduce" mit einem Kursziel von 73,00 (Kurs: 92,95) Euro belassen. Die Resultate für die ersten neun Monate hätten zwar im Rahmen der Erwartungen bis leicht darüber gelegen, schrieb Analyst Fabrizio Croce in einer Studie vom Freitag. Als positive Treiber machte er das Wachstum bei der US-Vermögensverwaltungstochter Pimco, das wachsende Lebensversicherungsgeschäft, die sehr niedrigen Forderungen aus der Dürre in den USA sowie die überschaubaren Risiken wegen des Hurrikans "Sandy" aus, die das Gewinnziel nicht gefährdeten.

 

ALLIANZ

 

    FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Allianz SE (Allianz) nach endgültigen Zahlen auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 96,00 Euro belassen. Operativ habe das dritte Quartal des Versicherers deutlich über seinen Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Freitag. Der Nettogewinn habe habe seine Prognose gut getroffen. Positiv sei auch das von der Allianz angehobene Jahresziel für den operativen Gewinn. Sein Modell will Häßler nun nach der Analystenkonferenz zu den Zahlen aktualisieren.

 

AXEL SPRINGER

 

    PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für Axel Springer nach Zahlen zum dritten Quartal von 34,00 auf 33,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Die Kennziffern des Verlagskonzerns hätten seine Prognosen und die durchschnittlichen Marktschätzungen leicht verfehlt, schrieb Analyst Laurent Picard in einer Studie vom Freitag. Der Experte reduzierte seine Erwartungen für den Gewinn je Aktie der Jahre 2012 bis 2014 um 6,2 bis 15,2 Prozent.

 

DEUTSCHE TELEKOM

 

    LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für die Deutsche Telekom nach Zahlen von 11,00 auf 10,50 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Overweight" belassen. Die solide Entwicklung in Deutschland sei von den Sorgen über Investitionen hierzulande sowie über die Dividendenentwicklung überschattet worden, schrieb Analyst Jonathan Dann in einer Studie vom Freitag. Zum Kapitalmarkttag im Dezember dürften diese Themen aufgegriffen werden, so der Experte. Er rechnet damit, dass die Dividende 2013 auf 60 Cent je Aktie sinken wird. Dennoch bleibe die Aktie sein bevorzugter Wert unter den etablierten Telekom-Werten.

 

DEUTSCHE TELEKOM

 

    LONDON - Nomura hat die Einstufung für Deutsche Telekom nach Zahlen zum dritten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 10,30 Euro belassen. Er habe seine Vorhersagen für das US-Geschäft reduziert, für das Deutschland-Geschäft hingegen aber etwas erhöht, schrieb Analyst Frederic Boulan in einer Studie vom Freitag. In dem guten Mix an Besitztümern sieht er das wichtigste Unterscheidungsmerkmal gegenüber anderen Telekomanbietern. Das Mobilfunkgeschäft im Heimatmarkt sei strukturell attraktiv, und zudem lege die Telekom den Fokus klar auf Restrukturierung. Um mehr finanzielle Spielräume zu haben, könnte das Management die Dividende kürzen und die Rendite stärker an die der Konkurrenten angleichen.

 

DRILLISCH

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Drillisch nach Zahlen zum dritten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 10,50 Euro belassen. Die Ergebnisse des Mobilfunkanbieters hätten in etwa ihren Erwartungen entsprochen, seien aber hinter den Erwartungen des Marktes zurückgeblieben, schrieb Analystin Heike Pauls in einer Studie vom Freitag. Das Unternehmen scheine auf einem guten Weg zu sein, um die selbst gesteckten Gewinnziele für das laufende Geschäftsjahr zu erreichen.

 

EON

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Eon von 19,00 auf 17,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. In Erwartung einer langfristig sinkenden Stromnachfrage in Westeuropa, habe er seine mittelfristigen Gewinnprognosen reduziert, schrieb Analyst Patrick Hummel in einer Studie vom Freitag. Dies werde zu weniger ausgelasteten Kraftwerken und sinkenden Strompreisen führen. Seine Schätzungen für den Gewinn je Aktie des Energiekonzerns der Jahre 2013 und 2015 lägen nun klar unter den Konsenserwartungen des Marktes. Nach wie vor ziehe er die Eon-Aktie dem RWE-Papier vor, da Eon einen besseren strukturellen Ergebnistrend aufweise.

 

EON

 

    PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat Eon von "Outperform" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 22,00 auf 17,00 (Kurs: 16,40) Euro gesenkt. Bei dem Energieversorger gebe es Risiken hinsichtlich der Erlös- und Margenentwicklung, schrieb Analyst Benjamin Leyre in einer Studie vom Freitag. Daher ist aus seiner Sicht die Dividende bedroht.

 

EVOTEC

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Evotec nach Zahlen zum dritten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 4,10 Euro belassen. Die Ergebnisse des Biotechunternehmens seien auf den ersten Blick nicht überzeugend ausgefallen, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Freitag. Seine Prognose bleibe dennoch unverändert, da sich die Umsätze lediglich ins vierte Quartal verschoben hätten. Die Aktienkursreaktion hält er für überzogen.

 

FIELMANN

 

    HAMBURG - Die Berenberg Bank hat das Kursziel für Fielmann nach Zahlen zum dritten Quartal von 70,00 auf 68,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Der Druck auf die Margen der Optikerkette halte an, schrieb Analystin Anna Patrice in einer Studie vom Freitag. Der Kurs der Aktie sei zwar in Erwartung von nicht gerade bestechenden Zahlen etwas zurückgekommen. Vor dem Hintergrund des erwarteten einstelligen Gewinnwachstums je Aktie hält sie die Titel aber immer noch für zu teuer.

 

HEIDELBERGCEMENT

 

    PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für HeidelbergCement nach Zahlen von 43,50 auf 45,00 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Underperform" belassen. Bereinigt um Einmaleffekte im Kanada-Geschäft habe das operative Ergebnis (EBITDA) im Rahmen seiner Schätzungen, aber leicht über den Markterwartungen gelegen, schrieb Analyst Yassine Touahri in einer Studie vom Freitag. Enttäuschende Geschäfte in Europa und den USA seien dabei in Asien ausgeglichen worden. Das aktualisierte Kursziel begründete er mit dem überraschend positiven Ausblick des Zementherstellers auf den Schuldenstand.

 

HEIDELBERGCEMENT

 

    LONDON - JPMorgan hat die Aktie von HeidelbergCement von "Overweight" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 43,90 auf 41,50 Euro gesenkt. Seine "Overweight"-Empfehlung habe auf dem Wachstumspotenzial in Indonesien und Osteuropa basiert und beide Märkte hätten ausgezeichnetes Wachstum geliefert, schrieb Analyst Michael Morris in einer Studie vom Freitag. Die beiden Wachstumstreiber dürften im Jahr 2013 aber ganz wegfallen oder nur noch in abgeschwächter Form zum Tragen kommen. Die Aussichten würden also schwieriger, während die Aktie in diesem Jahr bereits sehr gut gelaufen sei.

 

HEIDELBERGER DRUCK

 

    LONDON - S&P Equity hat das Kursziel für Heidelberger Druckmaschinen nach Quartalszahlen von 1,10 auf 1,15 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Im Gegensatz zu dem von ihm erwarteten Verlust sei auf bereinigter Basis ein kleiner Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) übrig geblieben, schrieb Analyst Johnson Imode in einer Studie vom Mittwoch. Profitiert habe das Unternehmen dabei von ersten Auslieferungen nach der Fachmesse Drupa. Nach den Zahlen passte der Experte seine Ergebnisschätzungen für die Jahre 2013 bis 2015 nach oben an.

 

INFINEON

 

    PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für Infineon (Infineon Technologies) vor Zahlen zum vierten Geschäftsquartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 5,00 Euro belassen. Da der Halbleiterkonzern bereits erste Indikationen zum abgelaufenen Quartal gegeben habe, dürfte das detaillierte Zahlenwerk nur wenig Überraschungen bereit halten, schrieb Analyst Peter Knox in einer Studie vom Freitag. Im Mittelpunkt des Anlegerinteresses sollte die Bekanntgabe der in Aussicht gestellten Umstrukturierungsmaßnahmen stehen.

 

IVG IMMOBILIEN

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für IVG Immobilien nach Zahlen zum dritten Quartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 1,80 Euro belassen. Die Ergebnisse des Immobilienunternehmens hätten mehr oder weniger seinen Erwartungen entsprochen, schrieb Analyst Thomas Rothäusler in einer Studie vom Freitag. Zum Büroprojekt "The Squaire" am Frankfurter Flughafen habe es keine wichtigen Neuheiten gegeben.

 

JENOPTIK

 

    HAMBURG - Die Berenberg Bank hat das Kursziel für Jenoptik (JENOPTIK) nach Zahlen von 6,50 auf 8,80 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Technologiekonzern habe in den zurückliegenden zwei Jahren durchweg die selbst gesteckten Ziele und die Konsenserwartungen übertroffen und dies sei auch im dritten Quartal 2012 wieder so gewesen, schrieb Analyst Ali Farid Khwaja in einer Studie vom Freitag. Die Gesamtjahresziele könnte Jenoptik ebenfalls übertreffen, glaubt der Experte und erhöhte für 2012 und 2013 seine Schätzungen. Die breite Aufstellung sorge für Wachstum.

 

JENOPTIK

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Jenoptik (JENOPTIK) nach Zahlen zum dritten Quartal von "Buy" auf "Hold" gesenkt, das Kursziel aber von 6,70 auf 7,50 Euro angehoben. Die Ergebnisse des Technologieunternehmens seien besser als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Dennis Schmitt in einer Studie vom Freitag. Wegen der gestiegenen Effizienz von Jenoptik habe er seine operative Gewinnprognose für das Gesamtjahr angehoben. Er schätze zwar weiterhin die Wachstumsaussichten des Unternehmens. Angesichts des seit Juli stark gestiegenen Kurses biete das Papier aber nur noch begrenztes Aufwärtspotenzial.

 

KWS SAAT

 

    LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für KWS Saat (KWS SAAT) von 231,00 auf 238,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Underweight" belassen. Das wirtschaftliche Umfeld in Europa signalisiere für die chemische Industrie weiterhin keine Erholung, schrieb Analyst Andreas Heine in einer Branchenstudie vom Freitag. Deshalb sei es zu früh, um in die konjunkturempfindlichen Aktien aus dem Chemiesektor zu investieren, für die auch Einsparungen wohl kein Gewinntreiber seien. Der Saatgutherstellers KWS sei zwar langfristig auf Wachstum getrimmt, in den Jahren 2012 und 2013 dürfte das Ergebnis aber rückläufig sein.

 

LINDE

 

    LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Linde von 133,00 auf 132,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Equal Weight" belassen. Das wirtschaftliche Umfeld in Europa signalisiere für die chemische Industrie weiterhin keine Erholung, schrieb Analyst Andreas Heine in einer Branchenstudie vom Freitag. Deshalb sei es zu früh, um in die konjunkturempfindlichen Aktien aus dem Chemiesektor zu investieren, für die auch Einsparungen wohl kein Gewinntreiber seien. Bei Linde allerdings sieht er die Chance, dass Gegenmaßnahmen den Kostenanstieg auffangen können. Die Aktie ist sein bevorzugter Wert unter den Gasproduzenten.

 

NVIDIA

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Nvidia-Aktien (NVIDIA) nach Quartalszahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 14,00 US-Dollar belassen (Kurs: 12,72 Dollar). Der Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen habe solide Ergebnisse erzielt, schrieb Analyst Ross Seymore in einer Studie vom Freitag. Die Bruttomarge sei auf einen Rekordwert gestiegen und habe von einem besseren Produktmix profitiert.

 

PROSIEBENSAT1

 

    PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für ProSiebenSat.1 (ProSiebenSat1 Media vz) nach Zahlen von 17,00 auf 18,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Underperform" belassen. Das dritte Quartal des Medienkonzerns sei zwar solide ausgefallen, innerhalb Deutschlands sei die Entwicklung aber enttäuschend verlaufen, schrieb Analyst Adrien de Saint Hilaire in einer Studie vom Freitag. Er sehe den heimischen Werbemarkt etwas vorsichtiger als das Management und habe daher seine Gewinnschätzung je Aktie für 2013 um zwei Prozent gesenkt. Das Kursziel erhöhte der Experte dennoch und begründete dies mit der gestiegenen Wahrscheinlichkeit eines Verkaufs der nordeuropäischen Aktivitäten.

 

PROSIEBENSAT1

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für ProSiebenSat.1 (ProSiebenSat1 Media vz) nach Zahlen zum dritten Quartal von 25,00 auf 26,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Leicht enttäuschende Werbeumsätze in Deutschland seien die schlechte Nachricht, die Aussichten für das Schlussquartal und das Wachstum im digitalen Medienbereich hingegen die gute, schrieb Analystin Laurie Davison in einer Studie vom Freitag. Für 2012 habe sie ihre Schätzung für den Gewinn je Aktie zwar leicht nach unten korrigiert, für 2013 aber wegen der besseren Wachstumsaussichten erhöht. Unter den Sendeanstalten bleibe die Aktie von ProSiebenSat.1 ihre einzige Kauf-Empfehlung.

 

RHEINMETALL

 

    HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Rheinmetall trotz "schwacher" Quartalszahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 52,00 (Kurs: 32,870) Euro belassen. Der Umsatz und die Gewinnkennziffern des Autozulieferers und Rüstungskonzerns hätten die Konsensschätzungen verfehlt, schrieb Analyst Benjamin Gläser in einer Studie vom Freitag. Im Bereich Radfahrzeuge sei der Verlust im Vergleich zu ersten Jahreshälfte gestiegen, da die Marktbedingungen schwierig gewesen seien.

 

RHEINMETALL

 

    ESSEN - Die National-Bank hat die Einstufung für Rheinmetall nach Zahlen zum dritten Quartal und gesenkter Unternehmensprognose auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 51,00 Euro belassen. Die Ergebnisse des Automobilzulieferers und Rüstungskonzerns seien durchweg schwächer als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Manfred Jaisfeld in einer Studie vom Freitag. Die Höhe der vorgenommenen Prognosesenkung sei zudem eine negative Überraschung. Er wird seine Einschätzung im Anschluss an die Analystenkonferenz noch einmal überarbeiten.

 

RHEINMETALL

 

    FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Rheinmetall auf "Hold" mit einem Kursziel von 40,00 Euro belassen. Das dritte Quartal des Autozulieferers und Rüstungskonzerns sei schwach ausgefallen, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Freitag. Beide Unternehmensbereiche hätten zu dieser enttäuschenden Entwicklung beigetragen, vor allem aber das Verteidigungsgeschäft. Wie bereits von ihm erwartet, wurde zudem der Ausblick gesenkt. Pehl wartet nun auf Stellungnahmen des Managements zu den Zahlen während der Telefonkonferenz.

 

RHEINMETALL

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Rheinmetall nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 42,00 Euro belassen. Der Autozulieferer und Rüstungskonzern habe im dritten Quartal enttäuscht, schrieb Analyst Stephan Böhm in einer Studie vom Freitag. Das gelte für beide Kernsparten, vor allem aber für den Rüstungsbereich. Die negative Gewinndynamik dürfte sich 2013 fortsetzen. Die Marktschätzungen könnten beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um rund zehn Prozent sinken.

 

RHÖN-KLINIKUM

 

    PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Rhön-Klinikum (RHOeN-KLINIKUM) von 16,00 auf 15,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Bereinigt um den Zukauf der Dr.-Horst-Schmidt-Kliniken habe sich das Umsatzwachstum organisch verlangsamt, schrieb Analyst Julien Dormois in einer Studie vom Freitag. Nach der erneuten Senkung der Jahresziele kürzte er seine Gewinnschätzungen je Aktie bis 2014 im Schnitt um ein Fünftel. Dass der Klinikbetreiber nochmals Ziel einer Übernahme wird, hält er wegen der komplexen Aktionärsstruktur für unwahrscheinlich. Im Kurs der Aktien spiegele sich die Spekulation darüber aber bereits wider.

 

RHÖN-KLINIKUM

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Rhön-Klinikum (RHOeN-KLINIKUM) nach Neunmonatszahlen von 18,50 auf 15,60 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Nach der Gewinnwarnung des Medizinkonzerns wegen der schwachen Entwicklung der Uniklinik Gießen-Marburg habe er seine Margenprognosen reduziert, schrieb Analyst Martin Wales in einer Studie vom Freitag. Zudem sei die Unsicherheit über die Zukunft des Unternehmens nach der gescheiterten Übernahme durch Fresenius groß.

 

RWE

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für RWE von 28,00 auf 26,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Sell" belassen. In Erwartung einer langfristig sinkenden Stromnachfrage in Westeuropa, habe er seine mittelfristigen Gewinnprognosen reduziert, schrieb Analyst Patrick Hummel in einer Studie vom Freitag. Dies werde zu weniger ausgelasteten Kraftwerken und sinkenden Strompreisen führen. Seine Schätzung für den Gewinn je Aktie des Energiekonzerns im Jahr 2015 liege nun rund 30 Prozent unter der Konsenserwartung des Marktes. Nach wie vor ziehe er die Eon-Aktie dem RWE-Papier vor, da Eon einen besseren strukturellen Ergebnistrend aufweise.

 

SAF HOLLAND

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für SAF Holland (SAF-Holland SA) nach Zahlen zum dritten Quartal von 8,00 auf 8,50 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Angesichts des schwierigen Marktumfelds in der Nutzfahrzeugindustrie seien die Ergebnisse positiv zu werten, schrieb Analyst Tim Schuldt in einer Studie vom Freitag. Somit sieht er seine positive Einschätzung des Zulieferers bestätigt.

 

SAP

 

    HAMBURG - Die Berenberg Bank hat das Kursziel für SAP von 61,00 auf 65,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Er sehe bei dem Softwarekonzern noch viel positives Überraschungspotenzial, schrieb Analyst Daud Khan in einer Studie vom Freitag. Das Papier dürfte deshalb weiterhin mit einem Bewertungsaufschlag auf andere große Tech-Werte gehandelt werden. Der Experte erhöhte seine Schätzungen für die Jahre 2013 und 2014 und führte zudem noch Prognosen für das Jahr darauf in sein Modell ein.

 

SGL GROUP

 

    FRANKFURT - Kepler hat die Einstufung für SGL Group (SGL Carbon) nach Zahlen auf "Reduce" mit einem Kursziel von 26,00 Euro belassen. Die Kennziffern zum dritten Quartal hätten in etwa im Rahmen der Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Ulrich Scholz in einer Studie vom Freitag. Die Aktionärsstruktur bleibe ein positives Element für die Papiere des Kohlenstoff-Spezialisten. Gleichwohl stelle der nicht zufriedenstellend ausgelastete Bereich Aerostructures den MDax-Konzern vor Herausforderungen. Hinzu komme eine unattraktive Bewertung.

 

SGL GROUP

 

    LONDON - JPMorgan hat das Kursziel für SGL Group (SGL Carbon) nach Zahlen von 20,00 auf 12,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Underweight" belassen. Der Ausblick für Karbonfaser- und Windturbinen-Komponenten habe sich verschlechtert, schrieb Analyst Glen Liddy in einer Studie vom Freitag. Dies habe zusammen mit den Aussichten auf Null-Wachstum und Margendruck im Bereich Performance Products dazu geführt, dass er seine Schätzung für den operativen Gewinn 2013 um 33 Prozent gekürzt habe.

 

SIEMENS

 

    HAMBURG - Die Berenberg Bank hat das Kursziel für Siemens nach Zahlen von 84,00 auf 94,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Siemens habe im abgelaufenen Geschäftsjahr einen guten Endspurt hingelegt, schrieb Analyst William Mackie in einer Studie vom Freitag. Seine Bewertung berücksichtige nun die vom Elektrokonzern gesteckten Ziele für 2014. Für die Marktschätzungen impliziere die Zielsetzung ein Aufwärtspotenzial von 10 bis 15 Prozent.

 

SIEMENS

 

    LONDON - JPMorgan hat das Kursziel für Siemens nach Zahlen zum vierten Geschäftsquartal von 86,00 auf 90,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Bei der Marge habe der Technologiekonzern positiv überrascht, schrieb Analyst Andreas Willi in einer Studie vom Freitag. Positiv sei auch das Einsparziel von sechs Milliarden Euro bis 2014, obgleich die Nettoersparnis unter Berücksichtigung des Preisdrucks und der Inflation bei null liege. Der Experte reduzierte zwar seine bereinigten Gewinnschätzungen je Aktie für 2013 um drei Prozent, für 2014 erhöhte er sie aber um fünf Prozent.

 

SIEMENS

 

    LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Siemens nach Zahlen von 73,00 auf 83,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Equal Weight" belassen. Der Elektrokonzern sei tendenziell effektiver, wenn er Kosten spare anstatt auf Wachstum zu setzen, schrieb Analyst Nick Webster in einer Studie vom Freitag. Es sei deshalb keine Überraschung, dass die bis 2014 geplanten Kostensenkungen am Markt gut ankämen. Bis dahin seien aber noch einige Störfeuer zu erwarten, weshalb er seine Schätzungen für 2013 reduziert habe. Das Kursziel beruhe aber nun auf dem Modell für 2014, und beinhalte damit bereits die Vorteile des Sparprogramms.

 

SMA SOLAR

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für SMA Solar (SMA Solar Technology) nach Zahlen zum dritten Quartal von 22,00 auf 18,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Das Photovoltaikunternehmen habe die Markterwartungen erfüllt, schrieb Analyst Stefan Freudenreich in einer Studie vom Freitag. Er habe deshalb seine Schätzungen nur marginal angepasst, wegen der hohen Unsicherheit um das mittelfristige Wachstum und die Margen aber das Kursziel gesenkt. Kurzfristig seien für die Aktie weder positive noch negative Impulsgeber in Sicht.

 

SOCIETE GENERALE

 

    PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Societe Generale (Société Générale) von 29,60 auf 30,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Er habe eine kleinere Korrektur am Kursziel vorgenommen, seine Schätzungen für die kommenden beiden Geschäftsjahre aber weitgehend unverändert belassen, schrieb Analyst Guillaume Tiberghien in einer Studie vom Freitag. Für 2013 bleibe er damit um sieben Prozent über dem Marktkonsens. Angesichts der verbesserten Bilanz und der mittelfristig von ihm erwarteten Rendite auf das Sachanlagevermögen seien die Aktien vielversprechend bewertet.

 

STADA

 

    LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Stada  (STADA Arzneimittel) nach Zahlen für das dritte Quartal von 27,00 auf 24,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Er habe seine Gewinnschätzungen je Aktie nach den "gemischten" Resultaten um drei bis acht Prozent gesenkt, schrieb Analyst Joanne Jerman in einer Studie vom Freitag. Für eine materielle Neubewertung der Aktien müssten die Ergebnisse nachhaltig die Erwartungen übertreffen, um wieder für Vertrauen in das Wachstum des Pharmaunternehmens zu sorgen.

 

TOM TAILOR

 

    HAMBURG - Die Berenberg Bank hat das Kursziel für Tom Tailor nach Zahlen zum dritten Quartal von 23,50 auf 20,50 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Die erstmalige Konsolidierung der Modemarke Bonita habe das dritte Quartal beeinflusst, schrieb Analystin Anna Patrice in einer Studie vom Freitag. Mit ersten positiven Auswirkungen der Bonita-Integration rechne sie nicht vor 2014. Patrice kürzte ihre Gewinnschätzungen je Aktie.

 

/he

 

FRANKFURT (dpa-AFX) -

Bildquellen: Wolfgang Kriegbaum
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