13.06.2012 21:34
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Updates zu Apple, Commerzbank, Deutsche Bank und VW

Updates zu Apple, Commerzbank, Deutsche Bank und VW
Tipps der Analysten
Die Banken haben ihre Einschätzungen zu Aktien aus DAX und Co angepasst. Der aktuelle Überblick über die neuen Kursziele.
    FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 13.06.2012

 

APPLE INC

 

    FRANKFURT  - Das Analysehaus Independent Research hat die Einstufung für Apple nach der Vorstellung neuer Produkte auf der alljährlichen Entwicklerkonferenz WWDC auf "Halten" mit einem Kursziel von 640,00 (Kurs: 576,16) US-Dollar belassen. Mit den Neuheiten sollte der Technologiekonzern seine Vormachtstellung im Notebook-Bereich und auch bei den mobilen Endgeräten weiter ausbauen können, schrieb Analyst Markus Friebel in einer Studie vom Mittwoch.

 

BMW

 

    FRANKFURT  - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für BMW auf "Hold" mit einem Kursziel von 68,00 Euro belassen. Gespräche mit vier chinesischen Premium-Händlern ließen bei einigen neu eingeführten Modellen wie etwa dem SUV-Bereich auf Preisdruck schließen, schrieb Analyst Jochen Gehrke in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Zwar seien solche Umfragen zweifellos nicht fehlerfrei, aber dennoch ein starker Hinweis auf seine These, dass sich das Preisumfeld für Oberklassefahrzeuge in China trotz weiterhin steigender Absätze eintrübe. Auch die Lagerbestände hätten sich in den vergangenen zwölf Monaten schlecht entwickelt.

 

 

COMMERZBANK AG

 

    LONDON  - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für die Aktien der Commerzbank von 1,50 auf 1,20 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Underweight" belassen (Kurs: 1,33 Euro). Insgesamt neun nordeuropäische Banken seien auf dem Wege dazu, 2014 die neuen Kapitalanforderungen nach Basel III zu erfüllen, schrieb Analyst Jeremy Sigee in einer am Mittwoch vorgelegten Studie zu den europäischen Großbanken. Nun könne man sich aber darüber streiten, ob dies auch für mögliche weitere Anpassungen an den Regularien ausreichen wird und ob bei der höheren Kapitalbasis angemessene Renditen erwirtschaftet werden können. Er rate weiterhin dazu, nur die Aktien von BNP Paribas, der Deutschen Bank und der belgischen KBC überzugewichten.

 

 

DEUTSCHE BANK AG

 

    LONDON  - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Deutsche Bank von 47,00 auf 34,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Insgesamt neun Banken seien auf dem Wege, 2014 die neuen Kapitalanforderungen nach Basel III zu erfüllen, schrieb Analyst Jeremy Sigee in einer am Mittwoch vorgelegten Studie zu den europäischen Großbanken. Nun könne man sich aber darüber streiten, ob dies auch für mögliche weitere Anpassungen an den Regularien ausreichen wird und ob bei der höheren Kapitalbasis angemessene Gewinne erwirtschaftet werden können. Er rate weiterhin dazu, nur die Aktien von BNP Paribas , der Deutschen Bank und der belgischen KBC überzugewichten.

 

DEUTSCHE TELEKOM AG

 

    LONDON  - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Deutsche Telekom auf "Neutral" mit einem Kursziel von 8,90 Euro belassen. Die für 2010 bis 2012 geplante Unternehmensstrategie einer umsichtigen Kapitalallokation zur Cashflow-Stabilisierung und zur Unterstützung attraktiver Renditen für die Aktionäre sei erfolgreich umgesetzt worden, schrieb Analyst Hannes Wittig in einer Studie vom Mittwoch. Allerdings belaste die nach wie vor negative Umsatzentwicklung das Vertrauen der Anleger in einen langfristig stabilen Cashflow. Vor diesem Hintergrund sollte der Telekomkonzern sein VDSL-Netz in Deutschland ausbauen und im strukturell attraktiven US-Markt auf Wachstum setzen.

 

E.ON AG

 

    FRANKFURT  - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Eon nach einem Zeitungsbericht über eine angestrebte Schadensersatzklage für den Atomausstieg auf "Accumulate" und das Kursziel auf 20,00 Euro belassen. Ein positives Gerichtsurteil würde deutliches Aufwärtspotenzial bedeuten, schrieb Analyst Michael Schäfer in einer Studie vom Mittwoch. Gestützt werde die Versorger-Aktie zudem von der hohen Dividendenrendite.

 

FRESENIUS SE

 

    DÜSSELDORF  - Die WestLB hat die Einstufung für Fresenius SE (Fresenius SECo) nach einem Kapitalmarkttag auf "Add" mit einem Kursziel von 85,00 Euro belassen. Es habe sich gezeigt, dass die Tochter Kabi - Anbieter unter anderem von Infusionstherapien - fundamental gut aufgestellt sei, schrieb Analyst Oliver Kämmerer in einer Studie vom Mittwoch. Angesichts des aktualisierten Gesamtjahres-Unternehmensausblicks werde er wahrscheinlich ebenfalls seine Schätzungen überprüfen.

 

HEIDELBERGCEMENT AG

 

    FRANKFURT  - Das Analysehaus Kepler hat HeidelbergCement von "Hold" auf "Buy" hochgestuft, das Kursziel aber auf 45,00 Euro belassen. Trotz der Gefahren in Polen und Indonesien böten die Papiere bei der derzeitigen Bewertung ein ausreichendes Maß an Sicherheit, schrieb Analyst Josep Pujal in einer Studie vom Mittwoch. Seit der Veröffentlichung der Ergebnisse für das erste Quartal hätten die Titel fast 30 Prozent an Wert verloren, was hauptsächlich an dem Fehlen eines langfristigen Kurstreibers gelegen habe. Nun aber dürfte die Sichtweise der Anleger kurzfristiger ausgerichtet werden. In vielen wichtigen Ländern behaupte sich das Geschäft des Zementherstellers immer noch gut.

 

KABEL DEUTSCHLAND

 

    FRANKFURT  - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Kabel Deutschland auf "Buy" mit einem Kursziel von 51,40 Euro belassen. Er rechne für das vierte Quartal mit einer anhaltend starken operativen Dynamik, die zu einem Anstieg des Umsatzes auf 440 Millionen Euro geführt haben sollte, schrieb Analyst Matthew Bloxham in einer Studie vom Mittwoch. Der Fokus von Investoren und Analysten dürfte aber auf dem Ausblick auf das Jahr 2012/13 liegen. Er schätze, dass sich die Investitionen weiter auszahlen und zu einer weiteren Beschleunigung des Umsatzwachstums führen werden.

 

VOLKSWAGEN AG VORZUGSAKTIEN

 

    FRANKFURT  - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) (Volkswagen vz) auf "Buy" mit einem Kursziel von 200,00 Euro belassen. Gespräche mit vier chinesischen Premium-Händlern ließen bei einigen neu eingeführten Modellen wie etwa dem SUV-Bereich auf Preisdruck schließen, schrieb Analyst Jochen Gehrke in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Zwar seien solche Umfragen zweifellos nicht fehlerfrei, aber dennoch ein starker Hinweis auf seine These, dass sich das Preisumfeld für Oberklassefahrzeuge in China trotz weiterhin steigender Absätze eintrübe. Auch die Lagerbestände hätten sich in den vergangenen zwölf Monaten schlecht entwickelt.

 

/wiz

 

Bildquellen: Julian Mezger
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