Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 11.09.2012
ANGLO AMERICAN
LONDON - JPMorgan hat das Kursziel für die Aktien von Anglo American von 1.900 auf 1.750 Pence gesenkt und die Einstufung auf "Underweight" belassen. Der jüngste Rückgang der Preise für Eisenerz und Kokskohle werde die Ergebnisse der Rohstoffkonzerne erheblich treffen, sei aber vom Markt inzwischen eingepreist, schrieb Analyst Fraser Jamieson in einer Studie vom Dienstag. Er habe seine Ergebnisprognosen für den Sektor für das nächste Jahr um 11 bis 28 Prozent gesenkt. Die Auswirkungen auf die Kapitalwerte der Konzerne sei jedoch weniger ausgeprägt und die Bewertungen immer noch attraktiv.
APPLE
LONDON - Barclays hat die Aktie von Apple vor einer Ankündigung zum iPhone 5 auf "Overweight" mit einem Kursziel von 750,00 US-Dollar belassen. Die Kursreaktionen auf bisherige Vorstellungen neuer iPhones legten eher eine anschließende Kursschwäche des Computer- und Smartphone-Herstellers nahe, schrieb Analyst Ben A. Reitzes in einer am Dienstag vorgelegten Studie. Die ebenso bevorstehende Vorstellung des neuen Tabletcomputers iPad Mini könnte diesen Effekt dieses Mal jedoch abschwächen. Es sei ansonsten noch unklar, wie die zuletzt von Amazon vorgestellte neue Kindle-Generation das Geschäft von Apple beeinflussen werde.
BASF
FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für BASF nach einigen Investorenveranstaltungen zur Agrochemiebranche auf "Buy" mit einem Kursziel von 74,00 Euro belassen. Die Dürre in den USA dürfte die Nachfrage nach Pflanzenschutzmitteln im dritten Quartal steigern, schrieb Analystin Virginie Boucher-Ferte in einer Sektorstudie vom Dienstag. Der Absatz in Lateinamerika sollte für die Spezialchemieanbieter mindestens das Volumen der ersten Jahreshälfte erreichen. Für 2013 erwartet die Expertin eine Fortsetzung des Wachstums der angebauten Fläche in allen Regionen sowie einen Preisanstieg bei Agrarchemikalien von zwei Prozent.
BAYER
FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Bayer nach einigen Investorenveranstaltungen zur Agrochemiebranche auf "Buy" mit einem Kursziel von 69,00 Euro belassen. Die Dürre in den USA dürfte die Nachfrage nach Pflanzenschutzmitteln im dritten Quartal steigern, schrieb Analystin Virginie Boucher-Ferte in einer Sektorstudie vom Dienstag. Der Absatz in Lateinamerika sollte für die Spezialchemieanbieter mindestens das Volumen der ersten Jahreshälfte erreichen. Für 2013 erwartet die Expertin eine Fortsetzung des Wachstums der angebauten Fläche in allen Regionen sowie einen Preisanstieg bei Agrarchemikalien von zwei Prozent.
BIOTEST
FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Aktien von Biotest (Biotest vz) nach Berichten über Interesse an einem Zukauf in Großbritannien auf "Hold" mit einem Kursziel von 42,00 Euro belassen. Das Biotechnologieunternehmen könne sich den kolportierten Kauf von Plasma Resources UK für 200 Millionen Euro unter anderem mit Hilfe einer zehnprozentigen Kapitalerhöhung leisten, schrieb Analyst Oliver Metzger in einer Studie vom Dienstag. UK sei als Markt in besserer und stabilerer Verfassung als andere europäische Märkte. Ein Unternehmen des staatlichen Gesundheitssystems NHS sei aber nicht unbedingt am besten aufgestellt.
BURBERRY
LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat Burberry (Burberry Group) nach einer Umsatz- und Gewinnwarnung von "Buy" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 1.450 auf 1.210 Pence gesenkt. Der Luxusmodehersteller rechne aufgrund der in den vergangenen Wochen eingebrochenen Ladenverkäufe für das Geschäftsjahr 2012/13 mit einem Gewinn am unteren Ende der Markterwartungen, schrieb Analyst Fraser Ramzan in einer Studie vom Dienstag.
BURBERRY
LONDON - JPMorgan hat die Aktien von Burberry (Burberry Group) nach einer Mitteilung zum Einzelhandelsumsatz im zweiten Geschäftsquartal auf "Neutral" mit einem Kursziel von 1.460 Pence belassen. Die Umsätze des Herstellers von Mode- und Luxusartikeln seien schwach ausgefallen und hinter ihren Erwartungen zurück geblieben, schrieb Analystin Melanie Flouquet in einer Studie vom Dienstag. Da der Konzern jetzt für das laufende Jahr auch einen Vorsteuergewinn am unteren Ende der Erwartungen in Aussicht gestellt habe, werde der Markt seine Ergebnisprognosen jetzt wahrscheinlich senken.
CREDIT AGRICOLE
PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für Credit Agricole (Crédit Agricole) von 5,60 auf 6,40 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Aktie der französischen Großbank dürfte kurzfristig vom Verkauf der griechischen Problemtochter Emporiki profitieren, schrieben die Analysten in einer Studie vom Dienstag.
DEUTSCHE POST
LONDON - JPMorgan hat die Aktien der Deutschen Post (Deutsche Post) auf "Overweight" mit einem Kursziel von 16,70 Euro belassen. Der Logistikkonzern gewinne Marktanteile im Expressmarkt, was in der zweiten Jahreshälfte eine Rückkehr zur Margensteigerung in diesem Bereich ermöglichen könnte, schrieb Analyst Christopher G Combe in einer Studie vom Dienstag. Eine mögliche Anhebung des Briefportos im Oktober dürfte zwar die Gewinnschätzungen nicht beeinflussen, aber das Vertrauen in die Nachhaltigkeit der Rentabilität des Briefgeschäfts erhöhen.
DEUTSCHE TELEKOM
LONDON - Bernstein hat die Aktien der Deutschen Telekom (Deutsche Telekom) nach der Einführung des iPhones in den USA auf "Outperform" mit einem Kursziel von 11,00 Euro belassen. Der Markt unterschätze, was der Telekomkonzern in den USA aus eigener Kraft auf die Beine stellen könne, schrieb Analyst Robin Bienenstock in einer Studie vom Dienstag. Das neue Angebot an Kunden, die bereits ein iPhone 4S haben, sei zwar für Amerikaner gewöhnungsbedürftig und werde die Ergebnisse des Konzerns nicht schlagartig verbessern. Das Angebot werde aber das bisher todgeweihte US-Geschäft des Konzerns im Laufe eines Jahres zumindest wieder beleben.
EON
LONDON - Goldman Sachs hat die Aktien von Eon auf "Buy" mit einem Kursziel von 26,00 Euro belassen. Er habe seine Bewertungen der Versorger überarbeitet und beziehe jetzt das Kurs/Gewinn-Verhältnis in seine Kursziele mit ein, schrieb Analyst Fred Barasi in einer am Dienstag vorgelegten Branchenstudie. Zudem berücksichtigt der Experte nun Länderrisiken beim diskontierten Cashflow und gibt Übernahmezielen in der Bewertung ein höheres Gewicht.
EON
FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Eon auf "Buy" mit einem Kursziel von 21,00 Euro belassen. Innerhalb des Versorgersektors seien die Hochrisikopapiere - meist aus dem südeuropäischen Raum - zuletzt deutlich stärker gefragt gewesen als die "sicheren Häfen", schrieb Analystin Virginia Sanz De Madrid Grosse in einer Branchenstudie vom Dienstag. Auf den ersten Blick scheine sich dieser Trend fortzusetzen. Angesichts deutlich höherer regulatorischer Risiken und bilanzieller Probleme seien die vermeintlichen Überflieger aber weit weniger attraktiv als sie scheinen. Mit die sichersten Kapitalrenditen lieferten die Papiere von Eon und GDF Suez .
HAWESKO HOLDING
FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Aktien der Hawesko Holding nach Presseberichten auf "Add" mit einem Kursziel von 41,70 Euro belassen. Der Onlineverkauf von Wein stelle sich in Deutschland als erfolgreiches Geschäftsmodell heraus, schrieb Analyst Jürgen Elfers in einer Studie vom Dienstag. Der Weinhändler gewinne bereits jeden zweiten Neukunden im Internet und sei "zweifellos eine Erfolgsgeschichte". Der Konzern dürfte auf spezialisierte Onlineläden setzen, um die Nachfrage nach Wein auch insgesamt zu steigern.
HEIDELBERGCEMENT
LONDON - Merrill Lynch hat die Aktien von HeidelbergCement mit "Underperform" und einem Kursziel von 35,00 Euro wieder in die Bewertung aufgenommen. Die Ergebnisse des Zementherstellers dürften sich nur langsam erholen und für die nächsten Monate seien wenig positive Kurstreiber erkennbar, schrieb Analyst Arnaud Lehmann in einer Studie vom Dienstag. Die geographische Aufstellung des Konzerns vermeide zwar riskante Regionen wie Südeuropa, China und Nordafrika, sei mit dem Geschäft in schrumpfenden Märkten wie Polen, Großbritannien und den Benelux-Staaten aber auch nicht gerade defensiv. Auch die Bewertung sei mit einem Kurs/Gewinn-Verhältnis von 12 auf Basis der Schätzung für das kommende Jahr nicht gerade attraktiv.
HUGO BOSS
FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Hugo Boss nach einer Gewinnwarnung des Konkurrenten Burberry (Burberry Group) von 92,00 auf 80,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Add" belassen. Die Aussagen der Briten deuteten auf ein sich verschlechterndes Umfeld im Luxusgüterbereich hin, schrieb Analyst Andreas Riemann in einer Studie vom Dienstag. Wahrscheinlich werde sich dies auch negativ auf den deutschen Modekonzern auswirken, weshalb der Experte seine Gewinnschätzungen bis 2013 senkte. Wegen der Unsicherheit rät er dazu, mit dem Aufbau von Positionen kurzfristig abzuwarten. Die Expansion im Einzelhandel spreche bei Boss aber weiterhin für eine "Add"-Empfehlung.
INDITEX
LONDON - Goldman Sachs hat die Aktien von Inditex von seiner "Conviction Buy List" gestrichen, die Einstufung aber auf "Buy" mit einem Kursziel von 115,00 Euro belassen. Mit dem starken Kursanstieg nach den guten Zahlen zum ersten Quartal des Modekonzerns bestehe jetzt weniger Aufwärtspotential zu seinem Kursziel, schrieb Analyst Franklin Walding in einer Studie vom Dienstag. Der Konzern bleibe aber eine der besten Anlagen im europäischen Einzelhandel. Seine flexiblen Zulieferstrukturen erlaubten dem Unternehmen einen beschleunigten Ausbau des Geschäfts in Schwellenländern.
INFINEON TECHNOLOGIES
FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für die Infineon-Aktien (Infineon Technologies) von 6,00 auf 5,50 (Kurs: 5,553) Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Das Geschäftsmodell des Halbleiterherstellers sei zwar intakt, der Konzern stehe aber trotzdem vor einem schwierigen Jahr 2013, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Dienstag. So dürfte in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres der Gewinn unter anderem wegen höherer Abschreibungen sowie schwächelnder Nachfrage aus der Industrie und aus China im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 32 Prozent sinken.
INTESA SANPAOLO
LONDON - Barclays hat die Aktie von Intesa Sanpaolo von "Equal Weight" auf "Underweight" abgestuft und das Kursziel von 1,15 auf 1,10 Euro gesenkt. Nach dem jüngsten Kursanstieg sei die Aktie des Kreditinstituts im Vergleich zu europäischen und besonders zu italienischen Banken hoch bewertet, schrieb Analyst Antonio Rizzo in einer am Dienstag vorgelegten Branchenstudie. Sie berge erhebliche Abwärtsrisiken bis zum Bewertungsniveau anderer italienischer Banken mit 35 bis 40 Prozent des Buchwerts, während angesichts der Bilanz und der schwachen Eigenkapitalrendite kaum Potential erkennbar sei. Der Experte senkte zudem seine Ergebnisprognose.
JENOPTIK
HAMBURG - Die Berenberg Bank hat die Aktien von Jenoptik (JENOPTIK) nach Quartalszahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 6,50 Euro belassen. Der Hersteller optoelektronischer Geräte habe mit dem Zahlenwerk zum zweiten Quartal erneut stabiles und stetiges Wachstum abgeliefert, schrieb Analyst Ali Farid Khwaja in einer am Dienstag vorgelegten Studie. Der Auftragsbestand an Projekten habe zum Ende des zweiten Quartals ein beneidenswertes Niveau erreicht.
K+S
FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für K+S nach einigen Investorenveranstaltungen zur Agrochemiebranche auf "Hold" mit einem Kursziel von 40,00 Euro belassen. Die Dürre in den USA dürfte die Nachfrage nach Pflanzenschutzmitteln im dritten Quartal steigern, schrieb Analystin Virginie Boucher-Ferte in einer Sektorstudie vom Dienstag. Der Absatz in Lateinamerika sollte für die Spezialchemieanbieter mindestens das Volumen der ersten Jahreshälfte erreichen. Für 2013 erwartet die Expertin eine Fortsetzung des Wachstums der angebauten Fläche in allen Regionen sowie einen Preisanstieg bei Agrarchemikalien von zwei Prozent.
KONTRON
HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat Kontron von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 7,00 auf 4,00 Euro nahezu halbiert. Der Minicomputer-Hersteller leide unter dem strukturellen Wandel in seinen Endmärkten und stecke mitten in der Umstrukturierung, schrieb Analyst Ali Farid Khwaja in einer Studie vom Dienstag. Sparprogramme der öffentlichen Hand belasteten das Geschäft mit Verteidigungstechnik sowie im Bereich Infrastruktur und Eisenbahnverkehr, die für rund 25 Prozent des Kontron-Umsatzes stünden. Der Experte passte sein Bewertungsmodell entsprechend an.
PHILIPS ELECTRONICS
ZÜRICH - Credit Suisse hat die Aktien von Philips (Philips Electronics) auf "Outperform" mit einem Kursziel von 18,00 Euro belassen. Die Renditen der europäischen Hersteller von Investitionsgütern befänden sich momentan in der Nähe ihres letzten Tiefs aus dem Jahre 2009, schrieb Analyst Andre Kukhnin in einer Studie zum Investitionsgütersektor vom Dienstag. Die gegenwärtige Bewertung der Branche gehe von einem Szenario mit geringem Wachstum aus, womit der Sektor bei einer wirtschaftlichen Erholung ein Aufwärtspotential von 22 Prozent aufweise.
PUMA
FRANKFURT - Equinet hat das Kursziel für die Aktien von Puma (PUMA SE) von 250,00 auf 230,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Er habe wegen der negativen Einmaleffekte aus der Umstrukturierung des Sportartikel-Herstellers seine Gewinnprognose für dieses Jahr gesenkt, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Dienstag. Eventuelle Anteilsaufstockungen durch die Holdinggesellschaft PPR schützten zwar in gewissen Maße vor einem Kursrückgang, er erwartet jedoch keine größeren Käufe, die den Kurs signifikant nach oben treiben könnten.
RWE
LONDON - Goldman Sachs hat die Aktien von RWE auf "Neutral" mit einem Kursziel von 40,00 Euro belassen. Er habe seine Bewertungen der Versorger überarbeitet und beziehe jetzt das Kurs/Gewinn-Verhältnis in seine Kursziele mit ein, schrieb Analyst Fred Barasi in einer am Dienstag vorgelegten Branchenstudie. Zudem berücksichtigt der Experte nun Länderrisiken beim diskontierten Cashflow und gibt Übernahmezielen in der Bewertung ein höheres Gewicht.
RWE
FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für RWE auf "Hold" mit einem Kursziel von 31,00 Euro belassen. Innerhalb des Versorgersektors seien die Hochrisikopapiere - meist aus dem südeuropäischen Raum - zuletzt deutlich stärker gefragt gewesen als die "sicheren Häfen", schrieb Analystin Virginia Sanz De Madrid Grosse in einer Branchenstudie vom Dienstag. Auf den ersten Blick scheine sich dieser Trend fortzusetzen. Angesichts deutlich höherer regulatorischer Risiken und bilanzieller Probleme seien die vermeintlichen Überflieger aber weit weniger attraktiv als sie scheinen. Mit die sichersten Kapitalrenditen lieferten die Papiere von Eon und GDF Suez , gefolgt von RWE und EDF .
SIEMENS
ZÜRICH - CreditSuisse hat die Aktien von Siemens auf "Outperform" mit einem Kursziel von 88,00 Euro belassen. Der Konzern werde als Marktführer deutlich von der zunehmenden Automatisierung der Produktion in China profitieren und sei sein "Key Pick" der Branche, schrieb Analyst Andre Kukhnin in einer Studie zum Investitionsgütersektor vom Dienstag. In den USA sei der Konzern Nutznießer der steigenden Investitionen in Gasturbinen. Zudem könne das Unternehmen seinen Überschuss beim Cash in den nächsten Jahren gewinnbringend einsetzen und in den kommenden drei Jahren zudem bis zu 1,6 Milliarden Euro an Kosten sparen.
SWATCH GROUP
LONDON - JPMorgan hat das Kursziel für die Aktien der Swatch von 390,00 auf 426,00 Franken angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Die Hersteller von Luxusuhren profitierten momentan stark von Währungseffekten, was jedoch von der schwachen Umsatzentwicklung und höheren Kosten teilweise wieder zunichte gemacht werde, schrieb Analystin Melanie A Flouquet in einer Branchenstudie vom Dienstag. Das Kursziel hat die Expertin im Zuge des von Dezember 2012 auf Dezember 2013 gerollten Prognosezeitraums erhöht.
UNICREDIT
PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat Unicredit (UniCredito Italiano (vor Aktienzusammenlegung)) von "Buy" auf "Hold" abgestuft, das Kursziel aber von 3,60 auf 3,70 Euro angehoben. Die neue Einschätzung basiere auf dem Umstand, dass die Aktie das SocGen-Kursziel erreicht habe, schrieben die Analysten in einer Studie vom Dienstag.
UNICREDIT
LONDON - Barclays hat die Aktie von Unicredit (UniCredito Italiano (vor Aktienzusammenlegung)) auf "Equal Weight" belassen. Die geographische Diversifizierung der Bank sei im Moment eher eine Belastung, weil sie das Management der Bank ablenke und die verschiedenen Töchter der Gruppe Finanzierungsmittel streitig machten, schrieb Analyst Antonio Rizzo in einer am Dienstag vorgelegten Branchenstudie. Es bestehe dank des Geschäfts außerhalb Italiens jedoch auch Aufwärtspotential und die Bank weise auch eine bessere Finanzierungsstruktur auf. Unter anderem deswegen stehe er der Aktie neutral gegenüber.
UNITED INTERNET
HAMBURG - Die Berenberg Bank hat das Kursziel für die Aktien von United Internet von 15,30 auf 17,00 Euro erhöht, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Er habe die Chance für eine Kaufempfehlung des Internetdienstleisters verpasst, und jetzt sei es wohl zu spät dafür, schrieb Analyst Usman Ghazi in einer Studie vom Dienstag. Denn die momentane Bewertung sei hoch und der Markt scheine zu hohe Erwartungen an den operativen Gewinn (EBITDA) des nächsten Jahres zu haben. Der Experte hob aber wegen der Aussichten für das DSL-Geschäft seine Gewinnprognosen. Zudem könnte es zu einer Komplettübernahme von Versatel kommen.
VESTAS WIND SYSTEMS
ZÜRICH - Credit Suisse hat das Kursziel für die Aktien von Vestas (Vestas Wind Systems) von 25,00 auf 30,00 dänische Kronen erhöht, aber die Einstufung auf "Underperform" belassen. Eine mögliche, vom Markt erwartete Ausgabe neuer Aktien durch den Windanlagenbauer dürfte zwar die Sorgen um die Bilanz lindern, aber auch zu einer großen Verwässerung führen, schrieb Analyst Mark Freshney in einer Studie vom Dienstag. Das Geschäft des Konzerns bleibe wenig gewinnträchtig. Er habe seine Prognose des Gewinns je Aktie in den kommenden beiden Jahren wegen eines schlechteren Absatzes zwar gesenkt, das Kursziel aber wegen geringerer Kapitalkosten dennoch angehoben. Die vom Markt zuletzt positiv aufgenommenen Kostensenkungen schützten gerade einmal die Margen vor geringerem Absatz und schlechteren Preisen.
WACKER CHEMIE
FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Wacker Chemie auf "Hold" mit einem Kursziel von 47,00 Euro belassen. Der auf die Solarindustrie und die Halbleiterbranche spezialisierte Chemiehersteller habe auch langfristig gute Aussichten, sein operatives Ergebnis (EBITDA) im Bereich Polysilizium zu steigern, schrieb Analyst Tim Jones in einer Studie vom Dienstag. Wacker habe zudem die Fähigkeit, auch in schwierigen Märkten größere Volumina zu verkaufen. Der härtere Wettbewerb und deutlich geringere Auslieferungen sollten jedoch das Segment Siltronic im laufenden Jahr belasten./jha/
FRANKFURT (dpa-AFX) -
Bildquellen: Julian Mezger