21.08.2012 21:34
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Updates zu Apple, Deutsche Telekom, Metro und Siemens

Updates zu Apple, Deutsche Telekom, Metro und Siemens
Tipps der Analysten
Die Banken haben ihre Einschätzungen zu Aktien aus DAX und Co angepasst. Der aktuelle Überblick über die neuen Kursziele.
Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 21.08.2012

 

ABB LTD

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat ABB von "Hold" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 17,50 auf 15,00 Franken gesenkt. ABB als Weltmarktführer im Bereich Ausrüstung für die Stromdurchleitung und -Verteilung (T&D) leide besonders unter zunehmendem Wettbewerb aus China sowie einem möglichen Rückgang der Nachfrage aus dem Bereich Erneuerbare Energien westlicher Länder, schrieb Analyst Martin Wilkie in einer Studie zur Kapitalgüterbranche am Dienstag. Dabei verwies er auf die Sparkurse westlicher Regierungen sowie auf billiges Gas. Der Sektor sei zyklisch und das Hauptrisiko eine weltweite Rezession 2012/13.

 

APPLE

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Bank UBS hat Aktien von Apple vor einer Gerichtsentscheidung im Patentstreit mit Samsung (Samsung Electronics) auf "Buy" mit einem Kursziel von 740,00 (Kurs: 665,15) US-Dollar belassen. Ein Sieg von Apple wäre kurz- bis mittelfristig vermutlich positiv für den iPhone-Hersteller, schrieb Analyst Steven Milunovich in einer Studie vom Dienstag. Die Wettbewerber müssten dann eigene Designs entwickeln, wobei Apple der bessere Designer sei und zudem ein Monopol bei wichtigen Smartphone-Funktionen haben könnte.

 

BANCO SANTANDER

 

    LONDON - JPMorgan hat Santander von "Overweight" auf "Neutral" gesenkt und das Kursziel von 5,20 auf 5,00 Euro reduziert. Er habe die Einstufung für die Aktie des Kreditinstituts wegen des Kursanstiegs von 40 Prozent seit ihrem Juli-Tief gesenkt, schrieb Analyst Jaime Becerril in einer Studie vom Dienstag. Das Kursziel habe er unter anderem wegen der erneuten Schwächen im wirtschaftlichen Umfeld sowie der Unsicherheit rund um die Aufsichtsbestimmungen in Spanien in Folge des Bailouts der dortigen Banken gesenkt.

 

CREDIT AGRICOLE

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat die Einstufung für Credit Agricole (Crédit Agricole) vor Zahlen zum zweiten Quartal auf "Underperform" mit einem Kursziel von 4,20 Euro belassen. Die Analysten erwarten laut einer Studie vom Dienstag ein bereinigtes Nettoergebnis von 317 Millionen Euro und liegen damit eigenen Aussagen zufolge klar unter der Konsensschätzung von 440 Millionen Euro. Insgesamt dürfte die französische Großbank im abgelaufenen Jahresviertel weitere Fortschritte beim Abbau der Verschuldung gemacht und damit die Kapitalquoten verbessert haben.

 

DEUTSCHE TELEKOM

 

    LONDON - Nomura hat die Aktien der Deutschen Telekom (Deutsche Telekom) nach einer Entscheidung der Europäischen Kommission zur Regulierung von Breitbandnetzen auf "Buy" mit einem Kursziel von 10,50 Euro belassen. Der Telekomkonzern dürfte seine Investitionsausgaben mit der vom Unternehmen geforderten und jetzt bestehenden Berechenbarkeit der Regulierungsauflagen erhöhen, schrieb Analyst Frederic Boulan in einer Studie vom Dienstag. Die Bilanz des Konzerns könne dies jedoch schultern. Bei einer in den nächsten drei Jahren stabilen Dividende steige die Ausschüttungsquote gemessen am freien Cashflow jedoch auf 100 Prozent, was der Konzern vielleicht als nicht flexibel genug betrachte. Der Markt dürfte dieses Risiko jedoch bereits weitgehend eingepreist haben.

 

GFK

 

    DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat das Kursziel für GfK (GfK SE) nach einer Informationsveranstaltung von 39,00 auf 37,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Halten" belassen. Das Marktforschungsunternehmen habe nach den Halbjahreszahlen erneut die Ende Januar erstmals gegebenen Prognosen für 2012 bestätigt, aber den Wortlaut dabei verändert, schrieb Analyst Christoph Schlienkamp in einer Studie vom Dienstag. Das Erreichen eines Umsatzzuwachses von neun Prozent und einer angepassten operativen Rendite auf Vorjahresniveau gelte nunmehr nur noch, wenn Konjunktur und Währung unterstützten.

 

HANNOVER RUECK

 

    LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Hannover Rück (Hannover Rueckversicherung) nach der Quartalsberichtsaison der europäischen Rückversicherer auf "Overweight" belassen. Auch wenn sich der Anstieg der Prämien verlangsamt habe, sei die Profitabilität nach wie vor auskömmlich bis hoch, schrieb Analystin Olivia Brindle in einer Branchenstudie vom Dienstag. Zwar hätten sich die Sektorwerte im bisherigen Jahresverlauf bereits ordentlich entwickelt. Sie könnten aber wegen der anhaltend starken Gewinndynamik, steigender Buchwerte und relativ hoher Dividenden weiter zulegen. Hannover Rück gehöre zu ihren "Top Picks" innerhalb der Branche.

 

HHLA

 

    LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für HHLA (Hamburger Hafen und Logistik) auf "Buy" mit einem Kursziel von 23,50 Euro belassen. In Erwartung höherer operativer Kosten habe er seine Ergebnisprognosen für die Jahre 2012 und 2013 leicht reduziert, schrieb Analyst Edouard Baldini in einer Studie vom Dienstag. Wenn der Hafenbetreiber die Genehmigung zur Elbvertiefung wie geplant erhalte, dürfte die Profitabilität 2014 deutlich zulegen. Dies sei noch nicht eingepreist, weshalb er an seiner Kaufempfehlung festhalte.

 

IVG IMMOBILIEN

 

    FRANKFURT - Equinet hat die Aktie von IVG Immobilien von "Hold" auf "Buy" angehoben, aber das Kursziel auf 2,50 Euro belassen. Nach wie erwartet ausgefallenen Zahlen zum zweiten Quartal und der Bekräftigung der Jahresprognose gehe es für den Immobilienkonzern jetzt darum, die im Jahr 2014 fällige Wandelanleihe zu refinanzieren, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Dienstag. Er gehe von vier möglichen Szenarien aus, von denen drei zu einer erfolgreichen Refinanzierung und damit einer deutlich höheren Bewertung führten.

 

KAZAKHMYS

 

    PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Kazakhmys vor Halbjahreszahlen von 900,00 auf 700,00 Pence gesenkt und die Einstufung auf "Underperform" belassen. Der Bergbaukonzern dürfte aufgrund geringerer Produktionsvolumina und Preise sowie gestiegener Kosten ein um 48 Prozent niedrigeres operatives Ergebnis (EBITDA) ausweisen, schrieb Analyst Raphael Veverka in einer Studie vom Dienstag. Zudem dürfte der kurzfristige Ausblick vorsichtig ausfallen. Der Experte reduzierte seine Gewinnprognosen je Aktie für die Jahre 2012 und 2013 um zwölf respektive 18 Prozent.

 

LONMIN

 

    LONDON - Die Citigroup hat das Kursziel für die Aktien von Lonmin  von 760,00 auf 653,00 Pence gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Wegen der Arbeiterunruhen in einer südafrikanischen Platinmine des Konzerns und der damit einhergehenden Produktionsausfälle habe er seine Prognose des diesjährigen Gewinns je Aktie deutlich gesenkt, schrieb Analyst Jon Bergtheil in einer Studie vom Dienstag. Er gehe zudem davon aus, dass sich solche Ereignisse - wenn auch weniger extrem - im nächsten und im übernächsten Jahr sporadisch wiederholen dürften. Er halte es für Edelmetall-Investoren nach wie vor für besser, statt in Platin-Aktien über Fonds direkt in Platin und Palladium zu investieren.

 

MERCK KGAA

 

    FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Aktien der Merck KGaA (Merck) von "Kaufen" auf "Halten" abgestuft, den fairen Wert der Titel aber von 85,00 auf 90,00 (Kurs: 90,06) Euro angehoben. Die Papiere hätten den Rückstand bei der Bewertung im Vergleich zu den Titeln der Wettbewerber mittlerweile aufgeholt, schrieb Analyst Peter Spengler im Zuge eines Analystenwechsels. Ein Abschlag zum Median der übrigen Branchenwerte sei nicht mehr feststellbar und so gebe es nur noch wenig Luft nach oben. Allerdings hält der Experte auch die Risiken nach unten für begrenzt.

 

METRO

 

    FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Metro (METRO) von 23,00 auf 26,00 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Halten" belassen. Nach dem jüngsten Kursplus seien die Aussichten auf einen Verbleib der Titel im Dax gestiegen, schrieb Analyst Zafer Rüzgar in einer Studie vom Dienstag. Das positive Gerichtsurteil im Streit mit dem Media-Saturn -Minderheitsgesellschafter Nicholson habe den Kursanstieg ausgelöst und verschaffe dem Konzern nun mehr Handlungsspielraum bei wichtigen Entscheidungen. So bestehe nun nicht mehr die Gefahr, die Elektronik-Tochter entkonsolidieren zu müssen.

 

NORMA

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Norma von 27,00 auf 29,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Markt unterschätze nach wie vor das Wachstumspotenzial und die krisenresistente Profitabilität des Herstellers von Verbindungstechnik, schrieb Analyst Ingo-Martin Schachel in einer Studie vom Dienstag. Zudem dürfte sich der schwächere Euro zum US-Dollar im laufenden Jahr positiv auf die Geschäftszahlen auswirken. Er habe deshalb seine Prognose für das bereinigte operative Ergebnis (EBITA) im kommenden Jahr um zwei Prozent erhöht. Damit liege die EBITA-Schätzung für 2013 nun rund neun Prozent über den Konsensschätzungen.

 

PFEIFFER VACUUM

 

    LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Pfeiffer Vacuum (Pfeiffer Vacuum Technology) nach Zahlen zum zweiten Quartal von 115,00 auf 110,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Angesichts einer geringen Investitionsneigung der Halbleiterindustrie und entsprechend schwacher Zahlen des Vakuumpumpenherstellers habe er seine Umsatzprognosen für 2012 und 2013 um drei bis vier Prozent reduziert, schrieb Analyst Rudolf Dreyer in einer Studie vom Dienstag. Die Schätzungen für das operative Ergebnis (EBIT) der beiden Jahre senkte der Experte um ein respektive fünf Prozent.

 

REPSOL

 

    ZÜRICH - Die UBS hat die Aktie von Repsol (REPSOL SA) von "Buy" auf "Neutral" gesenkt, aber das Kursziel von 16,00 auf 16,50 Euro erhöht. Er habe die Einstufung wegen des jüngsten Kursanstiegs der Aktie seit Ende Juli gesenkt, schrieb Analyst Daniel Ekstein in einer Studie vom Dienstag. Der gegenwärtige Abschlag auf den Buchwert des Ölkonzerns von etwa 20 Prozent sei gerechtfertigt, unter anderem weil es Risiken bei der Umsetzung des geplanten Verkaufs des Geschäfts mit Flüssiggas gebe. Das Kursziel habe er wegen eines leicht gesunkenen Schuldenstands angehoben, aus dem sich ein höherer Buchwert ergebe.

 

RHÖN-KLINIKUM

 

    DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat Rhön-Klinikum (RHOeN-KLINIKUM) von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft und das Kursziel von 17,00 auf 22,50 (Kurs: 18,195) Euro angehoben. Sie rechne per Ende August mit einem zweiten Vorstoß des Medizinkonzerns Fresenius zur Übernahme des Krankenhausbetreibers, schrieb Analystin Theresa Dick in einer Studie vom Dienstag.

 

RHÖN-KLINIKUM

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Rhön-Klinikum (RHOeN-KLINIKUM) nach einem Pressebericht über einen unerwartet hohen Verlust bei der von Rhön übernommenen Hort-Schmidt-Klinik (HSK) auf "Reduce" mit einem Kursziel von 15,00 Euro belassen. Die von dem Klinikbetreiber geplanten Sparmaßnahmen für die HSK könnten nun noch drastischer ausfallen als bislang angekündigt, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Dienstag. Damit könnte sich der Umstrukturierungsprozess letztlich beschleunigen.

 

SALZGITTER

 

    FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler hat die Einstufung für Salzgitter nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 35,00 Euro belassen. Er habe nach den weitgehend wie erwartet ausgefallenen Quartalszahlen keine großen Änderungen an seinen Schätzungen vorgenommen, schrieb Analyst Rochus Brauneiser in einer Studie vom Dienstag. Die Aktie sehe nicht teuer aus, doch historisch betrachtet werde sie allgemein mit einem Abschlag zu ihrem fairen Wert gehandelt. Er rechne zudem nicht mit Kurstreibern in nächster Zeit, die mögliche versteckte Werte freisetzen könnten.

 

SCHALTBAU

 

    HAMBURG - Die Berenberg Bank hat das Kursziel für die Aktien der Schaltbau Holding (Schaltbau) nach einem Aktiensplitt von 100,00 auf 33,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Abschluss des Aktiensplits sei positiv, weil dieser die Handelbarkeit der Aktie des Verkehrstechnikkonzerns verbessere und sie damit attraktiver für neue Investoren mache, schrieb Analyst Frederik Bitter in einer Studie vom Dienstag. Der Konzern sei ansonsten konkurrenzfähig, agiere in wachsenden Endabnehmermärkten und habe in vergangenen Abschwüngen seine Unabhängigkeit von Konjunkturzyklen bewiesen.

 

SIEMENS

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Siemens auf "Buy" mit einem Kursziel von 85,00 Euro belassen. Der Industriekonzern sei weit weniger vom zyklischen Bereich Ausrüstung für die Stromdurchleitung und -Verteilung (T&D) abhängig als ABB, schrieb Analyst Martin Wilkie in einer Studie zur Kapitalgüterbranche am Dienstag. Er sieht das Hauptrisiko für die Branche in einer weltweite Rezession 2012/13. Siemens profitiere von der Gasturbinen-Herstellung, die die negative Entwicklung im Bereich T&D mehr als ausgleiche.

 

SIXT

 

    DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat die Einstufung für die Aktien von Sixt nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 17,50 (Kurs: 14,70) Euro belassen. Das zweite Quartal habe den Trend aus dem vorangegangenen Jahresviertel bestätigt, schrieb Analyst Christian Ludwig in einer Studie vom Dienstag. Bei einem leichten Rückgang im Inland sei das Wachstum weiter von der internationalen Expansion bei der Vermietung von Fahrzeugen angetrieben worden.

 

STRÖER

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Ströer nach Zahlen zum zweiten Quartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 9,00 Euro belassen. Umsatz, operatives Ergebnis (EBITDA) und der bereinigte Überschuss seien besser als von ihm befürchtet ausgefallen, schrieb Analyst Georg Remshagen in einer Studie vom Dienstag. Leicht enttäuscht habe hingegen der Ausblick auf das laufende dritte Quartal. Damit dürfte es für den Außenwerbespezialisten schwer werden, seine Jahresprognosen zu erreichen. Der Experte stellte eine Kürzung seiner Umsatz- und Ergebnisschätzungen für 2012 um zwei bis drei Prozent in Aussicht.

 

SWISS LIFE

 

    LONDON - JPMorgan hat das Kursziel für die Aktien von Swiss Life von 125,00 auf 127,00 Franken angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Er sehe bei dem Versicherer angesichts der guten Solvabilitätskennziffern keine Gefahr einer Kapitalerhöhung, schrieb Analyst Michael Huttner in einer Studie vom Dienstag. Negativ zu Buche schlage jedoch die Entwicklung beim Finanzvertrieb AWD mit dem jüngsten Umsatzrückgang. Aus einer eventuellen Änderung der Aufsichtsvorschriften durch die Schweizer Bundesregierung im laufenden Quartal könne sich zudem für den Konzern ein niedrigerer Garantiesatz bei Versicherungen ergeben. Das höhere Kursziel begründete der Experte damit, dass er den Bewertungszeitraum nach vorn verschoben habe und das Ziel nun auf den neuen Schätzungen für 2014 beruhe.

 

VBH HOLDINGS

 

    FRANKFURT - Equinet hat das Kursziel für die Aktien von VBH Holdings (VBH)von 4,00 auf 3,30 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Er habe seine Annahme für die Betriebsgewinnmarge des Großhändlers von Baubeschlägen nach unten revidiert, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Dienstag. Das schwierige wirtschaftliche Umfeld in Europa und der Rückzug des Konzerns aus Asien dürften in diesem Jahr abermals zu einem Verlust führen. Das heimische und auch das europäische Geschäft dürften dem Unternehmen jedoch im nächsten Jahr wieder zu einem Betriebsgewinn verhelfen.

 

WIRECARD

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Wirecard nach den jüngsten Übernahme- bzw. Kooperationsmitteilungen von 18,00 auf 20,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die angekündigte Partnerschaft mit der Deutschen Telekom bei mobilen Bezahlvorgängen und die Übernahme eines indonesischen Konkurrenten steigerten das Wachstum des Zahlungsabwicklers, schrieb Analystin Heike Pauls in einer Studie vom Dienstag. Sie habe deshalb ihre Prognosen erhöht. Angesichts der ausgeprägten Wachstumsdynamik und weiter steigender Ergebnisse sei es zu früh für Gewinnmitnahmen bei der Wirecard-Aktie.

 

WIRECARD

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Wirecard nach Quartalszahlen von 13,00 auf 15,50 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Die detaillierten Geschäftsergebnisse des Zahlungsabwicklers hätten nichts Neues ergeben, schrieb Analyst Benjamin Kohnke in einer Studie vom Dienstag. Er verwies aber auf positive Nachrichten wie die Partnerschaft mit der Deutschen Telekom, die Einführung eines Lesegeräts für Mobilfunkkarten und die Übernahme eines indonesischen Zahlungsabwicklers. Auch wenn kurzfristig die finanziellen Auswirkungen gering seien, zeige dies, dass Wirecard seine Strategie umsetze, neue und attraktive Wachstumsmärkte zu erschließen. Trotz der nur geringen Anhebung der Gewinnschätzung je Aktie seien höhere Bewertungskennziffern für die Aktie angebracht, begründete der Experte das höhere Kursziel. Die beibehaltene Anlageempfehlung spiegele das ausgewogene Chance-Risiko-Profil wider.

 

/he

 

FRANKFURT (dpa-AFX) -

Bildquellen: Julian Mezger
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