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01.10.2012 21:34

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TIPPS DER ANALYSTEN

Updates zu BASF, BMW, Daimler, Deutsche Telekom und Nokia

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Updates zu BASF, BMW, Daimler, Deutsche Telekom und Nokia
Die Banken haben ihre Einschätzungen zu Aktien aus DAX und Co angepasst. Der aktuelle Überblick über die neuen Kursziele.

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 01.10.2012

 

ADIDAS

 

    LONDON - Morgan Stanley hat die Aktien von Adidas (adidas) nach Zahlen von Nike auf "Underweight" mit einem Kursziel von 54,20 Euro belassen. Der Auftragsrückgang des US-Konkurrenten in China sei enttäuschend und bringe die dortigen Ziele von Adidas im nächsten Jahr in Gefahr, schrieb Analystin Louise Singlehurst in einer am Montag vorgelegten Branchenstudie. Adidas entwickele sich zwar dank der Marke Neo besser als der Markt. Nach dem positiven Fazit des jüngsten Investorentreffens sehe sie nur begrenzte Kurstreiber für die Titel des Herzogenauracher Sportartikelherstellers. Nach der zuletzt vergleichsweise guten Kursentwicklung biete sich so eine gute Gelegenheit, um die Gewinne mitzunehmen.

 

BANCO SANTANDER

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Banco Santander (Banco Santander Central Hispano) nach dem neuesten Stresstest für spanische Banken auf "Hold" mit einem Kursziel von 6,60 Euro belassen. Der Bericht zum Kapitalbedarf der iberischen Geldhäuser habe keine Überraschungen gebracht, sei aber auch nicht so ambitioniert gewesen wie vom Markt erwartet und wie es angesichts der Finanzlage der spanischen Regierung auch angemessen wäre, schrieb Analyst Carlos Berastain Gonzalez in einer Branchenstudie vom Montag. Insofern habe der Stresstest etwas enttäuscht und dürfte nicht ausreichen, um die Marktsorgen zu zerstreuen. Zudem sei noch unklar, wie effektiv die Bankenreformen mit der Schaffung einer "Bad Bank" insgesamt seien.

 

BANCO SANTANDER

 

    ZÜRICH - Credit Suisse hat das Kursziel für die Aktien von Banco Santander (Banco Santander Central Hispano) nach dem Bericht zum Kapitalbedarf spanischer Banken von 4,60 auf 5,30 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die wichtigsten Ergebnisse hätten zwar im Rahmen der Erwartungen gelesen, schrieb Analyst Ignacio Cerezo in einer Studie vom Montag. Generell seien die angewandten Methoden glaubwürdig, aber gerade bei der Bewertung der Immobilienbestände nicht aggressiv genug gewesen. Darüber hinaus sei weiter unklar, wie sich das spanische Wirtschaftswachstum, die Staatsfinanzen und die Nachfrage nach staatlichen Anleihen weiter entwickeln. Santander und BBVA seien zwar ausreichend mit Kapital ausgestattet, ihre Ergebnisse entwickelten sich bei gleichzeitig hoher Bewertung der Aktien aber nur verhalten.

 

BASF

 

    NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für BASF auf "Market-Perform" mit einem Kursziel von 61,00 Euro belassen. Nachdem sich das chinesische Nachfragewachstum bei Sojabohnen als Futtermittel trotz zunehmenden Schweinefleischkonsums in den vergangenen zehn Jahren verlangsamt habe, dürfte sich dieser Trend fortsetzen, schrieb Analyst Jeremy Redenius in einer Studie zur Agrochemiebranche vom Montag. Dagegen sollte die Nachfrage nach lateinamerikanischen Sojabohnen weiterhin um rund fünf Prozent pro Jahr zunehmen.

 

BASF

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat BASF vor Zahlen zum dritten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 74,00 Euro belassen. Die Berichtssaison der Branche dürfte eher eine Gewinnstabilisierung als einen weiteren Ergebnisrückgang signalisieren, schrieb Analyst Gareth Evans in einer Studie vom Montag. Das Wirtschaftswachstum in Europa und China sei nach wie vor risikobehaftet, verglichen mit dem zweiten Quartal dürften aber mehr Unternehmen die Konsensschätzungen übertreffen. Die Chemiebranche habe zuletzt eine anständige Ergebnisdynamik gezeigt. Zudem gehöre BASF zu den Chemiekonzernen, die regelmäßig die durchschnittlichen Markterwartungen übertroffen hätten.

 

BAYER

 

    FRANKFURT - Independent Research hat die Einstufung für Bayer nach der US-Zulassung für Regorafenib zur Behandlung von metastasierendem Darmkrebs auf "Halten" mit einem Kursziel von 73,00 Euro belassen. Mit der Markteinführung des bislang nirgendwo zugelassenen Medikaments erweitere der Pharmakonzern sein Produktportfolio im Bereich Onkologie, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Montag. Dies unterstreiche die langfristig guten Wachstumsperspektiven in der Healthcare-Sparte. Da die positiven Geschäftsaussichten in diesem Segment auf dem aktuellen Kursniveau aber bereits nahezu eingepreist seien, halte er an seinem neutralen Votum fest.

 

BAYER

 

    NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für Bayer auf "Market-Perform" mit einem Kursziel von 62,00 Euro belassen. Nachdem sich das chinesische Nachfragewachstum bei Sojabohnen als Futtermittel trotz zunehmenden Schweinefleischkonsums in den vergangenen zehn Jahren verlangsamt habe, dürfte sich dieser Trend fortsetzen, schrieb Analyst Jeremy Redenius in einer Studie zur Agrochemiebranche vom Montag. Dagegen sollte die Nachfrage nach lateinamerikanischen Sojabohnen weiterhin um rund fünf Prozent pro Jahr zunehmen. Der Chemiekonzern Bayer mit seiner Pflanzenschutzsparte sollte von den großen Branchenunternehmen davon allerdings kaum profitieren.

 

BAYWA

 

    HAMBURG  - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Baywa (BayWa) nach angekündigten Zukäufen auf "Buy" mit einem Kursziel von 35,00 Euro belassen. Die Übernahme des Agrarhändlers Cefetra und der Einstieg bei Bohnhorst bekräftigten seine Kaufempfehlung für die Aktien, schrieb Analyst Björn Lippe in einer Studie vom Montag. Beide Unternehmen erzielten zwar nur niedrige Margen und dürften daher die Profitabilität von Baywa verwässern, in 2013 aber geschätzte 40 Millionen Euro zum operativen Gewinn beitragen. Sein Kursziel werde sich wohl um 5,00 Euro erhöhen, sofern die Regulierer den Zukaufplänen keine Steine in den Weg legen.

 

BBVA

 

    ZÜRICH - Credit Suisse hat das Kursziel für die Aktien von BBVA nach dem Bericht zum Kapitalbedarf spanischer Banken von 5,60 auf 6,30 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die wichtigsten Ergebnisse hätten zwar im Rahmen der Erwartungen gelesen, schrieb Analyst Ignacio Cerezo in einer Studie vom Montag. Generell seien die angewandten Methoden glaubwürdig, aber gerade bei der Bewertung der Immobilienbestände nicht aggressiv genug gewesen. Darüber hinaus sei weiter unklar, wie sich das spanische Wirtschaftswachstum, die Staatsfinanzen und die Nachfrage nach staatlichen Anleihen weiter entwickeln. Santander und BBVA seien zwar ausreichend mit Kapital ausgestattet, ihre Ergebnisse entwickelten sich bei gleichzeitig hoher Bewertung der Aktien aber nur verhalten.

 

BMW

 

    LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für BMW auf "Overweight" mit einem Kursziel von 85,00 Euro belassen. Trotz düsterer Kommentare aus der europäischen Automobilindustrie scheine der Preisdruck in der Branche zuletzt nicht zugenommen zu haben, schrieb Analyst Michael Tyndall in einer Sektorstudie vom Montag. Die relative Preisstabilität sei auch Ausdruck der nicht überbordenden Produktionskapazitäten. Die europäischen Autoaktien notierten derzeit durchschnittlich 42 Prozent unter dem Gesamtmarkt und seien damit nicht gerade teuer. Sinkende Gewinne der Unternehmen signalisierten aber, dass es noch zu früh zum Kaufen sei. Als sichere Brancheninvestments identifizierte der Experte die Papiere von BMW und VW.

 

CHEVRON

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Chevron auf "Buy" mit einem Kursziel von 130,00 US-Dollar belassen. Der Abwärtszyklus beim Ölpreis beschleunige sich, schrieb Analyst Paul Sankey in einer Branchenstudie vom Montag. Mit den USA befinde sich der weltweit größte Öl-Markt in einem langfristigen Abwärtstrend, der Wegweiser für die Margen sei aber China. Klare Anzeichen einer dortigen Verlangsamung seien ein schweres Argument für fallende Ölpreise und die pro-zyklischen Eigenschaften von Rohöl sorgten bei den Aktien der Ölkonzerne für ein signifikantes Abwärts-Risiko.

 

CONOCOPHILLIPS

 

    FRANKFURT  - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Conoco Phillips auf "Hold" mit einem Kursziel von 60,00 US-Dollar belassen. Der Abwärtszyklus beim Ölpreis beschleunige sich, schrieb Analyst Paul Sankey in einer Branchenstudie vom Montag. Mit den USA befinde sich der weltweit größte Öl-Markt in einem langfristigen Abwärtstrend, der Wegweiser für die Margen sei aber China. Klare Anzeichen einer dortigen Verlangsamung seien ein schweres Argument für fallende Ölpreise und die pro-zyklischen Eigenschaften von Rohöl sorgten bei den Aktien der Ölkonzerne für ein signifikantes Abwärts-Risiko.

 

CTS EVENTIM

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat CTS Eventim (CTS EVENTIM) auf "Buy" mit einem Kursziel von 32,00 Euro belassen. Wegen einer zwischenzeitlichen Abschwächung des Geschäfts reduzierte Analyst Benjamin Kohnke in einer Studie vom Montag seine Prognose für den Betriebsgewinn (EBITDA) des Online-Ticketvermarkters für 2012 um fünf Prozent. Das Ticketing-Geschäft dürfte im zweiten Halbjahr auch dank der für 2013 geplanten Tour von Pink bereits wieder anziehen. Insgesamt bleibe das Risikoprofil der Aktie attraktiv.

 

DAIMLER

 

    HANNOVER - Die NordLB hat Daimler von "Halten" auf "Verkaufen" abgestuft und das Kursziel von 40,00 auf 33,00 (Kurs: 37,745) Euro gesenkt. Analyst Frank Schwope reduzierte in einer Studie vom Montag seine Gewinnerwartungen für 2012 und 2013. Die Ergebnisse des Stuttgarter Autobauers dürften in beiden Jahren leicht sinken. Zudem sollte es nicht überraschen, falls Daimler auch die Ziele für die kommenden Jahre nach unten anpasst.

 

DAIMLER

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Daimler nach Bekanntgabe der Ablösung des China-Vertriebsleiter Klaus Maier auf "Buy" mit einem Kursziel von 56,00 Euro belassen. Der Schritt scheine Teil eines größeren Restrukturierungsprogramms zu sein, das vom Management für das Vertriebsnetzwerk in China angekündigt wurde, schrieb Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Montag. Die dortige Schwäche von Mercedes sei kein Produkt-Problem, sondern beruhe vielmehr auf ineffektiven Verkaufsprozessen. Da es sich um ein Kernproblem von Daimler handele, sei die Neubesetzung mit dem bisherigen Japan-Chef Nicholas Speeks positiv zu werten.

 

DEUTSCHE TELEKOM

 

    FRANKFURT - Independent Research hat das Kursziel für Deutsche Telekom nach Verkauf und Verpachtung der 7.200 US-Mobilfunktürme an Crown Castle von 9,60 auf 10,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Halten" belassen. Die daraus resultierende kurzfristige Liquiditätsverbesserung von T-Mobile USA werte er positiv, schrieb Analyst Markus Friebel in einer Studie vom Montag.

 

DEUTSCHE TELEKOM

 

    FRANKFURT - Equinet hat die Einstufung der Deutschen Telekom (Deutsche Telekom) nach dem angekündigten Geschäft mit dem Funkturm-Betreiber Crown Casstle auf "Hold" und das Kursziel auf 9,00 Euro belassen. Die Verpachtung oder der Verkauf der US-amerikanischen Mobilfunk-Türme dürfte den Aktienkurs des Telekomkonzerns positiv beeinflussen, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Montag. Der Schritt sei schon eine ganze Weile diskutiert und auf den ersten Blick zu guten Bedingungen abgeschlossen worden. Der Experte kündigte eine Überprüfung seines Kursziels an.

 

EON

 

    LONDON - Morgan Stanley hat die Aktien von Eon nach der Einführung neuer Steuern und Abgaben für Versorger in Frankreich und Spanien auf "Equal-weight" mit einem Kursziel von 18,00 Euro belassen. Das Risiko weiterer Abgaben zur Auffüllung der staatlichen Kassen sei in Europa in Deutschland und in Skandinavien am geringsten ausgeprägt, schrieb Analyst Emmanuel Turpin in einer Branchenstudie vom Montag. Vor den Bundestagswahlen im Spätsommer 2013 seien in den nächsten Monaten keine wesentlichen Entscheidungen der Politik zu erwarten, die RWE oder Eon betreffen könnten. In Frankreich und Belgien sei das Risiko hingegen jetzt höher, während sich das Risikoprofil spanischer Versorger zuletzt verbessert habe.

 

EXXON MOBIL

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für ExxonMobil (Exxon Mobil) auf "Hold" mit einem Kursziel von 94,00 US-Dollar belassen. Der Abwärtszyklus beim Ölpreis beschleunige sich, schrieb Analyst Paul Sankey in einer Branchenstudie vom Montag. Mit den USA befinde sich der weltweit größte Öl-Markt in einem langfristigen Abwärtstrend, der Wegweiser für die Margen sei aber China. Klare Anzeichen einer dortigen Verlangsamung seien ein schweres Argument für fallende Ölpreise und die pro-zyklischen Eigenschaften von Rohöl sorgten bei den Aktien der Ölkonzerne für ein signifikantes Abwärts-Risiko.

 

GERRESHEIMER

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Gerresheimer vor Quartalszahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 32,00 Euro belassen. Der Hersteller von Spezialverpackungen dürfte ein solides Zahlenwerk im Rahmen der Jahresziele abliefern, schrieb Analyst Gunnar Romer in einer Studie vom Montag. Die optimistischeren Markterwartungen seien jedoch ohne ein Anziehen des Geschäfts im vierten Quartal wohl nicht zu schaffen.

 

GERRESHEIMER

 

    FRANKFURT - Equinet hat die Einstufung für Gerresheimer vor Zahlen zum dritten Quartal auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 43,00 Euro belassen. Die Ergebnisse des Herstellers von Spezialverpackungen dürften nicht sonderlich beeindruckend ausfallen, schrieb Analyst Edouard Aubery in einer Studie vom Montag. Angesichts der guten Wachstumsaussichten für das Jahr 2013 biete die Aktienkursschwäche allerdings eine gute Gelegenheit zum Kauf.

 

HANNOVER RUECK

 

    PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat Hannover Rück (Hannover Rueckversicherung) von "Underperform" auf "Outperform" hochgestuft und das Kursziel von 48,00 auf 58,00 Euro angehoben. Ungeachtet der oftmals angezweifelten Wachstumsaussichten habe der Rückversicherungssektor in den vergangenen Jahren seine Gewinne und Prämieneinnahmen trotz der Finanzkrisen und Naturkatastrophen gesteigert, schrieb Analyst Niccolo Dalla Palma in einer Branchenstudie vom Montag. Die europäischen Sektorunternehmen dürften ihre Schaden-/Kostenquoten in den kommenden Jahren durchschnittlich um weitere zwei bis drei Prozentpunkte verbessern und damit ihre Ergebnisse stützen. Die bessere Einschätzung der Hannover-Rück-Aktien basiere auf seiner gestiegenen Zuversicht in die langfristige Profitabilität des Unternehmens.

 

HANNOVER RUECK

 

    LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Hannover Rück (Hannover Rueckversicherung) auf "Overweight" mit einem Kursziel von 54,80 Euro belassen. Entgegen der vorherrschenden Marktmeinung, wonach der Rückversicherungssektor eher für spekulativ orientierte Anleger geeignet sei, sehe sie darin Potenzial für hochqualitative und langfristige Renditen, schrieb Analystin Olivia Brindle in einer Branchenstudie vom Montag. Allerdings sollten Anleger nicht den gesamten Sektor abbilden, sondern nach "guten" Werten Ausschau halten, empfahl die Expertin. Ihre "Top Picks" in der Branche sind nach wie vor Hannover Rück und Catlin.

 

IBM

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für die Aktien von IBM von 225,00 auf 240,00 US-Dollar angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Rückenwind für den IT-Konzern nehme in Form des wieder schneller wachsenden Hardwaregeschäfts zu, schrieb Analyst Chris Whitmore in einer Studie vom Montag. Die Neuauflage von Hardware-Produkten dürften mit etwas Verzögerung aber auch das Wachstum im Geschäft mit Dienstleistungen und Software antreiben und die Gewinnmargen verbessern. Der Markt habe diese Entwicklungen in seinen Gewinnerwartungen noch nicht berücksichtigt.

 

JENOPTIK

 

    HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Jenoptik (JENOPTIK) nach Investorenveranstaltungen von 8,30 auf 9,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Analyst Malte Schaumann erhöhte in einer Studie vom Montag seine Umsatz- und Ergebnisprognosen für die Jahre 2012 bis 2014 und rechnet nun mit einer höheren nachhaltigen, operativen Marge (EBIT-Marge). Insgesamt hätten die Veranstaltungen den positiven Anlagehintergrund bestätigt. Der Technologiekonzern sei Marktführer in mehreren Nischenmärkten. Angesichts der Wachstumsperspektiven erschienen die Papiere attraktiv bewertet.

 

K+S

 

    NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für K+S auf "Underperform" mit einem Kursziel von 33,00 Euro belassen. Nachdem sich das chinesische Nachfragewachstum bei Sojabohnen als Futtermittel trotz zunehmenden Schweinefleischkonsums in den vergangenen zehn Jahren verlangsamt habe, dürfte sich dieser Trend fortsetzen, schrieb Analyst Jeremy Redenius in einer Studie zur Agrochemiebranche vom Montag. Dagegen sollte die Nachfrage nach lateinamerikanischen Sojabohnen weiterhin um rund fünf Prozent pro Jahr zunehmen. Der Düngemittelhersteller gehöre unter den großen Branchenunternehmen allerdings nicht zu den Kandidaten, die davon signifikant profitieren dürften.

 

KLÖCKNER & CO

 

    LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat die Einstufung für Klöckner & Co (KloecknerCo) auf "Reduce" mit einem Kursziel von 7,50 Euro belassen. Angesichts der schwachen Stahlmärkte während des Sommers dürften Anleger keine großen Hoffnungen auf die Zahlen der Branche für das dritte Quartal setzen, schrieb Analyst Neil Sampat in einer Sektorstudie vom Montag. Er geht davon aus, dass die Stahlpreise in Europa wegen anhaltender Produktionssteigerungen und zunehmender Importe kurzfristig weiter sinken werden. Insofern sollten die Branchenaktien unter Druck bleiben.

 

LANXESS

 

    PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat Lanxess (LANXESS) nach einigen Investorenveranstaltungen in der Branche von "Outperform" auf "Neutral" abgestuft, das Kursziel aber auf 70,00 Euro belassen. Angesichts des anhaltend schwierigen konjunkturellen Umfelds bleibe er für die kurzfristige operative Dynamik der diversifizierten Chemiekonzerne vorsichtig gestimmt, schrieb Analyst James Knight in einer Sektorstudie vom Montag. Da sich die Lanxess-Aktie seit Jahresbeginn deutlich besser als der Branchendurchschnitt entwickelt habe, besitze sie nur noch geringfügiges Aufwärtspotenzial. Insofern sei es Zeit für das Papier, eine Atempause einzulegen, begründete der Experte sein neues Votum.

 

MICHELIN

 

    ZÜRICH - Die UBS hat die Aktie von Michelin (Michelin (Compagnie Générale d Etablissements Michelin SCPA)) von "Neutral" auf "Buy" angehoben und das Kursziel von 56,00 auf 70,00 Euro erhöht. Die jüngst vom Reifenhersteller angehobenen Mittelfristziele hätten den Eindruck gestärkt, dass sich das Profil von Chancen und Risiken mit dem vergleichsweise gut diversifizierten Portfolio verbessert habe, schrieb Analyst Philippe Houchois in einer Studie vom Montag. Dank des Ersatzteilgeschäfts dürfte der Reifenmarkt in den kommenden Jahren auch insgesamt schneller wachsen als der Automarkt, der sich nach den Jahren der Konjunkturprogramme jetzt normalisiere.

 

MUNICH RE

 

    PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Munich Re (Muenchener Rueckversicherungs-Gesellschaft) von 135,00 auf 139,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Ungeachtet der oftmals angezweifelten Wachstumsaussichten habe der Rückversicherungssektor in den vergangenen Jahren seine Gewinne und Prämieneinnahmen trotz der Finanzkrisen und Naturkatastrophen gesteigert, schrieb Analyst Niccolo Dalla Palma in einer Branchenstudie vom Montag. Die europäischen Sektorunternehmen dürften ihre Schaden-/Kostenquoten in den kommenden Jahren durchschnittlich um weitere zwei bis drei Prozentpunkte verbessern und damit ihre Ergebnisse stützen. Der Experte sieht Munich Re als gut positioniert an, um die eigenen Ziele für 2012 anzuheben, und betrachtet eine Dividendenerhöhung auf 6,50 Euro bereits als sicher.

 

MUNICH RE

 

    LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Munich Re (Muenchener Rueckversicherungs-Gesellschaft) auf "Equal Weight" mit einem Kursziel von 137,00 Euro belassen. Entgegen der vorherrschenden Marktmeinung, wonach Rückversicherer-Aktien eher für spekulativ orientierte Anleger geeignet seien, sehe sie darin Potenzial für hochqualitative und langfristige Renditen, schrieb Analystin Olivia Brindle in einer Branchenstudie vom Montag. Allerdings sollten Anleger nicht den gesamten Sektor abbilden, sondern nach "guten" Werten Ausschau halten, empfahl die Expertin. Ihre "Top Picks" in der Branche sind nach wie vor Hannover Rück (Hannover Rueckversicherung) und Catlin.

 

NIKE

 

    LONDON - Morgan Stanley hat die Aktien von Nike nach Zahlen auf "Equal-weight" belassen. Das Zahlenwerk des Herstellers von Sportbekleidung habe positive wie negative Aspekte enthalten, schrieb Analyst Joseph Parkhill in einer am Montag vorgelegten Studie. So hätten Umsatz und Gewinn je Aktie über den Erwartungen gelegen, und auch die Bruttomargen hätten sich nach und nach verbessert.

 

NOKIA

 

    ZÜRICH - Credit Suisse hat die Aktie von Nokia von "Neutral" auf "Underperform" abgestuft und das Kursziel von 2,00 auf 1,60 (Kurs: 2,020) Euro gesenkt. Der Wechsel zum Betriebssystem Windows Phone 8 werde erneut eine Herausforderung mit langsamem Verlauf, schrieb Analyst Kulbinder Garcha in einer Studie vom Montag. In Verbindung mit der schleppenden Margenentwicklung beim Windows Phone 7.5 dürfte sich der Verlust trotz der Restrukturierung in 2013 nur unwesentlich geringer ausfallen. Garcha hält weitere Restrukturierungsmaßnahmen in einer Größenordnung von einer Milliarde Euro für notwendig.

 

RHEINMETALL

 

    PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Rheinmetall von 51,00 auf 45,00 (Kurs: 36,28) Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Outperform" belassen. Angesichts der unerwartet schwachen Markttrends in den beiden Sparten Automotive und Rüstung habe er seine Prognosen für den Gewinn je Aktie der Jahre 2012 bis 2014 um ein bis sieben Prozent reduziert, schrieb Analyst Olivier Brochet in einer Studie vom Montag.

 

RWE

 

    LONDON - Morgan Stanley hat die Aktien von RWE nach der Einführung neuer Steuern und Abgaben für Versorger in Frankreich und Spanien auf "Overweight" mit einem Kursziel von 40,00 Euro belassen. Das Risiko weiterer Abgaben zur Auffüllung der staatlichen Kassen sei in Europa in Deutschland und in Skandinavien am geringsten ausgeprägt, schrieb Analyst Emmanuel Turpin in einer Branchenstudie vom Montag. In Frankreich und Belgien sei das Risiko jetzt höher, während sich das Risikoprofil spanischer Versorger zuletzt verbessert habe. RWE gehört zu den "Top Picks" des Experten unter den europäischen Versorgern.

 

SALZGITTER

 

    LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat die Einstufung für Salzgitter auf "Buy" mit einem Kursziel von 36,00 Euro belassen. Angesichts der schwachen Stahlmärkte während des Sommers dürften Anleger keine großen Hoffnungen auf die Zahlen der Branche für das dritte Quartal setzen, schrieb Analyst Neil Sampat in einer Sektorstudie vom Montag. Er geht davon aus, dass die Stahlpreise in Europa wegen anhaltender Produktionssteigerungen und zunehmender Importe kurzfristig weiter sinken werden. Insofern sollten die Branchenaktien unter Druck bleiben.

 

SAP

 

    LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für SAP nach einer Anwenderkonferenz auf "Overweight" belassen. Die Datenbanksoftware Hana sei ein einwandfreies neues Produkt des Softwarekonzerns, schrieb Analyst Raimo Lenschow in einer Studie vom Montag. Allerdings gebe es Anzeichen sinkender IT-Ausgaben der Unternehmen. Nachdem die Aktie zuletzt gut gelaufen sei, habe sie kurzfristig möglicherweise kein signifikantes Aufwärtspotenzial. Sein unverändertes Votum basiere jedoch auf der Überzeugung, dass der langfristig positive Anlagehintergrund intakt sei.

 

THYSSENKRUPP

 

    LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat die Einstufung für ThyssenKrupp auf "Buy" mit einem Kursziel von 21,00 Euro belassen. Angesichts der schwachen Stahlmärkte während des Sommers dürften Anleger keine großen Hoffnungen auf die Zahlen der Branche für das dritte Quartal setzen, schrieb Analyst Neil Sampat in einer Sektorstudie vom Montag. Er geht davon aus, dass die Stahlpreise in Europa wegen anhaltender Produktionssteigerungen und zunehmender Importe kurzfristig weiter sinken werden. Insofern sollten die Branchenaktien unter Druck bleiben.

 

VOLKSWAGEN VORZUGSAKTIEN

 

    LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Volkswagen-Vorzugsaktien (Volkswagen vz) auf "Overweight" mit einem Kursziel von 195,00 Euro belassen. Trotz düsterer Kommentare aus der europäischen Automobilindustrie scheine der Preisdruck in der Branche zuletzt nicht zugenommen zu haben, schrieb Analyst Michael Tyndall in einer Sektorstudie vom Montag. Die relative Preisstabilität sei auch Ausdruck der nicht überbordenden Produktionskapazitäten. Die europäischen Autoaktien notierten derzeit durchschnittlich 42 Prozent unter dem Gesamtmarkt und seien damit nicht gerade teuer. Sinkende Gewinne der Unternehmen signalisierten aber, dass es noch zu früh zum Kaufen sei. Als sichere Brancheninvestments identifizierte der Experte die Papiere von BMW und VW.

 

/he

 

FRANKFURT (dpa-AFX) -

Bildquellen: Julian Mezger

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