06.12.2012 21:50
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Updates zu BASF, Daimler, Deutsche Telekom, EADS und ThyssenKrupp

Updates zu BASF, Daimler, Deutsche Telekom, EADS und ThyssenKrupp
Tipps der Analysten
Die Banken haben ihre Einschätzungen zu Aktien aus DAX und Co angepasst. Der aktuelle Überblick über die neuen Kursziele.
Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 06.12.2012

 

ADVA

 

    HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Adva (ADVA Optical Networking SE) nach einer von der Hamburger Bank organisierten Fachtagung auf "Buy" mit einem Kursziel von 6,50 Euro belassen. Vorstandschef Brian Protiva habe sich optimistisch gezeigt mit Blick auf die mittel- und langfristigen strukturellen Treiber, sich zum mittelfristigen Ausblick aber zurückhaltend geäußert, schrieb Analyst Ali Farid Khwaja in einer Studie vom Donnerstag. Insgesamt hätten sich die Aussagen des Technologiekonzerns nicht allzu sehr von denen nach dem dritten Quartal unterschieden.

 

AXEL SPRINGER

 

    HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Axel Springer nach einer von der Hamburger Bank organisierten Fachtagung auf "Hold" mit einem Kursziel von 38,00 Euro belassen. Finanzvorstand Lothar Lanz habe eine zuversichtlich stimmende Präsentation gehalten, schrieb Analystin Sarah Simon in einer Studie vom Donnerstag. Das Online-Geschäft rücke bei Springer immer stärker in den Fokus. Dies sei eine gute Strategie.

 

BASF

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für BASF von 76,00 auf 79,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Bewertung des Chemiesektors sei noch nicht besonders hoch und der Aufschlag bei den defensiven Titeln im Vergleich zu den zyklischen entspreche den langfristigen Durchschnittswerten, schrieb Analyst Tim Jones in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Anleger sollten mit Blick auf 2013 eine selektive Strategie verfolgen. Interessant seien Unternehmen mit Nischenwachstum und Selbsthilfepotenzial. Akzo Nobel (Ahold), Arkema, BASF, Lanxess (LANXESS), Linde und Syngenta seien seine "Top Picks".

 

BEIERSDORF

 

    FRANKFURT - Equinet hat die Aktien von Beiersdorf nach einer Anhebung der Umsatzprognose für das Konsumgütergeschäft auf "Sell" mit einem Kursziel von 52,00 Euro belassen. Sie sei schon vor der Anhebung der Prognose auf deutlich mehr als 4 Prozent Wachstum bereits von einem organischen Wachstum des Bereichs von 3,9 Prozent in diesem Jahr ausgegangen, schrieb Analystin Nadeshda Demidova in einer Studie vom Donnerstag. Selbst ein Wachstum von 4,9 Prozent würde kaum etwas an ihrer Bewertung und Einstufung des Konsumgüterkonzerns ändern.

 

BSKYB

 

    LONDON - Die US-Bank Citigroup hat BSkyB (BOeWE SYSTEC) in die "Focus List Europe" aufgenommen. Die Einstufung wurde auf "Buy" mit einem Kursziel von 850 Pence belassen. Der britische PayTV-Sender dürfte aufgrund der angekündigten Preiserhöhungen den Gewinn im kommenden Jahr steigern, schrieb Analyst Thomas Singlehurst in einer Studie vom Donnerstag. Da sich die Aktie im bisherigen Jahresverlauf unterdurchschnittlich entwickelt habe, sei das Chance-/Risikoverhältnis attraktiv. Das Papier bleibe eines seiner "Top Picks".

 

CARL ZEISS MEDITEC

 

    LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Carl Zeiss Meditec vor Zahlen auf "Overweight" belassen. Angesichts der bereits veröffentlichten Jahreseckdaten des Medizintechnikanbieters liege der Fokus nun darauf, ob das Unternehmen sich einen Ausblick für 2013 zutraue, schrieb Analyst David Adlington in einer am Donnerstag vorgelegten Studie. Im Mittelpunkt stehe dabei die EBIT-Marge.

 

CARL ZEISS MEDITEC

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Aktien von Carl Zeiss Meditec nach endgültigen Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 23,50 Euro belassen. Der Umsatz des Medizintechnikkonzerns in der Augenheilkunde gewinne genau im richtigen Moment an Dynamik, da sich das Wachstum im Bereich Mikrochirurgie jetzt offensichtlich normalisiere, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Donnerstag. Die Erholung des Geschäfts in Europa sei etwas weniger forsch verlaufen als gedacht. Der Ausblick des Konzerns sei wie zu diesem Zeitpunkt üblich vage ausgefallen.

 

CITIGROUP

 

    LONDON - Morgan Stanley hat die Aktien der Citigroup nach der Ankündigung von Umstrukturierungen und Stellenstreichungen auf "Equal-weight" mit einem Kursziel von 45,00 (Kurs: 36,65) US-Dollar belassen. Mit dem Personalabbau dürfte die Eigenkapitalrendite der Bank von 7,4 Prozent im Jahr 2013 auf 7,7 Prozent im Jahr 2014 steigen, schrieb Analystin Betsy Graseck in einer am Donnerstag vorgelegten Studie. Angesichts der von ihr auf 800 Millionen Dollar bezifferten Netto-Einsparungen hob sie ihre Gewinnschätzungen je Aktie für die beiden Jahre im Schnitt um drei Prozent an.

 

DAIMLER

 

    FRANKFURT - Equinet hat die Aktien von Daimler nach der Reduzierung des Anteils an EADS auf "Hold" mit einem Kursziel von 43,00 Euro belassen. Der Anteilsverkauf sei lange erwartet gewesen und ändere nichts an der Bewertung des Autobauers, schrieb Analyst Tim Schuldt in einer Studie vom Donnerstag. Der Konzern dürfte die Erlöse für Investitionen in sein Kerngeschäft verwenden. Insgesamt hielten sich die Auswirkungen des Verkaufs auf das Unternehmen in Grenzen.

 

DAIMLER

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Aktien von Daimler nach dem Verkauf eines Anteils an EADS auf "Buy" mit einem Kursziel von 52,00 Euro belassen. Der Anteilsverkauf ändere zwar nichts an der Bewertung des Autobauers, reduziere aber die Unsicherheit rund um die diesjährige Dividende, schrieb Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Donnerstag. Der Experte geht von einer Dividende von 2,00 bis 2,20 Euro je Aktie aus.

 

DEUTSCHE BOERSE

 

    HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Deutsche Börse (Deutsche Boerse) nach einer von der Hamburger Bank organisierten Fachtagung auf "Buy" mit einem Kursziel von 50,00 Euro belassen. Die Abwicklung außerbörslicher Geschäfte mit Zinsswaps könnte dem Börsenbetreiber 50 bis 100 Millionen Euro zusätzlichen Umsatz bringen, schrieb Analyst Richard Perrott in einer Studie vom Donnerstag.

 

DEUTSCHE TELEKOM

 

    LONDON - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für Deutsche Telekom auf "Outperform" mit einem Kursziel von 12,00 (Kurs 8,584) Euro belassen. Auf der Investorenveranstaltung am 6. und 7. Dezember 2012 dürfte der Telekomkonzern eine solide und umsetzbare Finanzstrategie vorlegen, schrieb Analystin Robin Bienenstock in einer Studie vom Donnerstag. Das sollte die Anleger zuversichtlich stimmten und den Kurs stützen.

 

EADS

 

    FRANKFURT - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat EADS auf "Selected List" mit einem Kursziel von 34,00 Euro belassen. Die neue Aktionärsstruktur sei eine gute Nachricht und ein Schritt in die richtige Richtung, schrieb Analyst Antoine Boivin-Champeaux in einer Studie vom Donnerstag. Bislang hätten gewisse Aktionäre bei EADS eine zu große Macht gehabt, sich aber nicht zu 100 Prozent der Zukunft des Luft- und Raumfahrtkonzerns verpflichtet gefühlt. Das Aktienrückkaufprogramm werde die Gewinnentwicklung begünstigen, so der Experte.

 

EADS

 

    PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für EADS nach der Neuordnung der Eigentümerstruktur auf "Outperform" mit einem Kursziel von 35,00 Euro belassen. Mit der Umstrukturierung werde die politische Einmischung in das operative Geschäft des teilstaatlichen Luft- und Raumfahrtkonzerns positiverweise zurückgehen, schrieb Analyst Olivier Brochet in einer Studie vom Donnerstag. Im Zuge der angestrebten Steigerung des Streubesitzes von 49 auf 72 Prozent könnte es jedoch kurzfristig zu einem Aktienüberhang kommen. Fundamental bleibe die Aktie aber attraktiv.

 

EADS

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für EADS von 37,00 auf 40,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die lang erwartete Ankündigung zu den Änderungen der Aktionärsstruktur sei deutlich positiver ausgefallen als von ihm angenommen, schrieb Analyst Benjamin Fidler in einer Studie vom Donnerstag. Der Aktienrückkauf falle deutlich größer aus. Dadurch werde das Überhangrisiko größtenteils beseitigt und der Gewinn je Aktie (EPS) in den Jahren 2014/15 sollte deutlich zulegen, so Fidler. Die Bewertung der Papiere des Luft- und Raumfahrtkonzerns sei attraktiv.

 

EADS

 

    LONDON - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat EADS nach den jüngsten Kapitalmarkttagen und der Änderung der Aktionärsstruktur von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 30,00 auf 36,50 (Kurs: 29,27) Euro angehoben. Die neue Ordnung der Anteilseigner stehe bei dem Luftfahrt- und Rüstungskonzern im Fokus, schrieb Analystin Celine Fornaro in einer Studie vom Donnerstag. Zudem sprach sie von einem grundlegend starken Wachstumspfad von EADS als positives Argument.

 

GDF SUEZ

 

    LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat GDF Suez nach Aussagen über sinkende und stagnierende Gewinne in den kommenden zwei Jahren auf "Neutral" belassen. Die Gewinnprognosen des Versorgers für 2013 und 2014 lägen deutlich unter dem Konsens und auch unter ihren Erwartungen, schrieb Analystin Nathalie Casali in einer Studie vom Donnerstag. Sie geht nun auch davon aus, dass das Vertrauen in die Dividende abnehmen wird. Die Aussagen bestätigten alles in allem ihre Vorsicht hinsichtlich der Aktie. Der kräftige Kursrutsch am Tag nach der Bekanntgabe überraschte sie nicht.

 

GDF SUEZ

 

    LONDON - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat GDF Suez nach Aussagen über sinkende und stagnierende Gewinne in den kommenden zwei Jahren von "Buy" auf "Neutral" abgestuft. Das Kursziel senkte Analyst Arnaud Joan in einer Studie am Donnerstag von 20,00 auf 18,00 (Kurs: 15,30) Euro. Die neue Prognose für 2013 lasse ein Aktienergebnis (EPS) zwischen 1,23 und 1,40 Euro erwarten, das letztlich zwischen 10 und 20 Prozent unter der Konsenserwartung von 1,56 Euro liege, schrieb er.

 

GSW

 

    HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für GSW auf "Buy" mit einem Kursziel von 34,00 Euro belassen. Der Berliner Häusermarkt zeige weiterhin keine Anzeichen von Schwäche und die positive Dynamik setze sich fort, schrieb Analyst Kai Klose in einer Studie vom Donnerstag mit Verweis auf jüngste Unternehmensaussagen. GSW entwickele sich gut. Die Fundamentaldaten stützten.

 

HENKEL

 

    LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Henkel (Henkel vz) auf "Underweight" belassen. Das Volumenwachstum im westeuropäischen Konsumgütermarkt bleibe schwach, schrieb Analystin Celine Pannuti in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Der Schwäche bei Beiersdorf und Reckitt stehe indes eine gute Entwicklung bei den Konkurrenten Henkel und Unilever gegenüber.

 

KUKA

 

    LONDON - Morgan Stanley hat die Aktien von Kuka mit "Overweight" und einem Kursziel von 30,00 Euro neu in die Bewertung aufgenommen. Der Roboterhersteller sei hervorragend positioniert, um von dem anhaltenden Automatisierungstrend in der Industrie zu profitieren, schrieb Analystin Lucie Carrier in einer am Donnerstag vorgelegten Studie. Dem Konzern dürften dabei vor allem die Ausweitung seiner Anwendungen, das Wachstum in China sowie seine starken Beziehungen zu deutschen Autoherstellern nützen. Es sei nicht gerechtfertigt, dass der Markt das Unternehmen als Autozulieferer betrachte. Mit der zunehmenden Abkopplung vom Autogeschäft dürfte dementsprechend eine höhere Bewertung einher gehen.

 

LAGARDERE

 

    ZÜRICH - Die UBS hat die Aktien von Lagardere nach einem Abkommen zur Neugestaltung der Aktionärsstruktur von EADS auf die "Most Preferred-List" aufgenommen und die Einstufung auf "Buy" mit einem Kursziel von 27,00 Euro belassen. Seine Bewertung des Mischkonzerns würde auf 31,50 Euro je Aktie steigen, sollte das Unternehmen die Erlöse eines Verkaufs der Anteile an EADS sowie dem Fernsehsender Canal+ zur Hälfte an die Aktionäre ausschütten, schrieb Analyst Alastair Reid in einer Studie vom Donnerstag. Der Markt habe mit dem jüngsten Kursanstieg diese Möglichkeit aber bereits teilweise vorweg genommen.

 

LAGARDERE

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Lagardere von "Hold" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 24,00 auf 20,00 Euro gesenkt. 2013 dürfte der Mischkonzern den Anteil an EADS endlich abgeben und auch von Canal+ könnten sich die Franzosen trennen, schrieb Analyst Mark Braley in einer Studie vom Donnerstag. Zurück bleibe ein äußerst unattraktives Kerngeschäft.

 

LANXESS

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Lanxess (LANXESS) von 78,00 auf 80,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Bewertung des Chemiesektors sei noch nicht besonders hoch und der Aufschlag bei den defensiven Titeln im Vergleich zu den zyklischen entspreche den langfristigen Durchschnittswerten, schrieb Analyst Tim Jones in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Anleger sollten mit Blick auf 2013 eine selektive Strategie verfolgen. Interessant seien Unternehmen mit Nischenwachstum und Selbsthilfepotenzial. Akzo Nobel (Ahold), Arkema, BASF, Lanxess, Linde und Syngenta seien seine "Top Picks".

 

LINDE

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Linde von 153,00 auf 160,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Bewertung des Chemiesektors sei noch nicht besonders hoch und der Aufschlag bei den defensiven Titeln im Vergleich zu den zyklischen entspreche den langfristigen Durchschnittswerten, schrieb Analyst Tim Jones in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Anleger sollten mit Blick auf 2013 eine selektive Strategie verfolgen. Interessant seien Unternehmen mit Nischenwachstum und Selbsthilfepotenzial. Akzo Nobel (Ahold), Arkema, BASF, Lanxess (LANXESS), Linde und Syngenta seien seine "Top Picks".

 

MERCK KGAA

 

    LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Merck KGaA (Merck) nach einer Investorenveranstaltung der Laborsparte Millipore von 87,00 auf 97,00 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die Aussagen hätten das Bild eines stabilen, moderat wachsenden Geschäfts bestätigt, schrieb Analyst Richard Vosser in einer Studie vom Donnerstag. Insgesamt rechnet er für das kommende Jahr bei dem Pharma- und Chemiekonzern mit einem soliden Wachstum. Wegen der bleibenden Unsicherheiten über das Wachstumsprofil der Pharmasparte Serono sei ein Bewertungsaufschlag zum Sektor aber nicht gerechtfertigt.

 

METRO

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Aktien von Metro (METRO) nach einem Pressebericht über eine Fortsetzung des gemeinsamen Liquiditätpools mit dem Bereich Media Markt/Saturn (MSH) auf "Hold" mit einem Kursziel von 21,00 Euro belassen. Die Fortsetzung des gemeinsamen Cash-Poolings zwischen dem Handelskonzern und MSH sei eine positive Nachricht für Metro, die allerdings auch zu erwarten gewesen sei, schrieb Analyst Jürgen Elfers in einer Studie vom Donnerstag. Mit der kolportierten Verlängerung des Vertrags des MSH-Vorstandsvorsitzenden Horst Norberg sei die Autorität des Managements jetzt etabliert, ohne dass es dabei zu offenen Konflikten zwischen Metro und dem MSH-Gründer Erich Kellerhals gekommen sei.

 

METRO

 

    LONDON - Die HSBC hat das Kursziel für die Aktien von Metro (METRO) von 21,00 auf 20,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Underweight" belassen. Auf den positiven Verkauf der Einkaufszentren in Osteuropa dürften wohl keine weiteren Beteiligungsverkäufe des Handelskonzern folgen, schrieb Analyst Jerome Samuel in einer am Donnerstag vorgelegten Branchenstudie. Der Konzern weise in der Branche mit die schlechteste Berechenbarkeit der Ergebnisse auf. Insgesamt habe der europäische Lebensmitteleinzelhandel wohl das Gros der Senkungen der Markterwartungen hinter sich, auch wenn die Talsohle noch nicht ganz erreicht sei.

 

NESTLE

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Nestle (Nestlé) von 54,00 auf 60,00 Franken angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Langfristig bleibe Nestle zentraler Bestandteil seiner "Supergroup" - einem Portfolio von Konsumgüter-Aktien, die gekauft und lange gehalten werden sollten, schrieb Analyst Jamie Isenwater in einer Studie vom Donnerstag. Kurzfristig sorge er sich aber etwas wegen der im dritten Quartal verzeichneten Umsatzabschwächung in der Region Afrika/Ozeanien/Asien (AOA). Das Kurs/Gewinn-Verhältnis von 17 auf Basis des für 2013 erwarteten Gewinns lasse zudem lediglich eine "Hold"-Empfehlung zu.

 

PROSIEBENSAT1

 

    PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für ProSiebenSat.1 (ProSiebenSat1 Media vz) von 18,00 auf 19,00 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Underperform" belassen. Die Profitabilität und Zuversicht der europäischen Medien- und Werbeunternehmen habe sich in den vergangenen Quartalen stabilisiert, schrieb Analyst Charles Bedouelle in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Allerdings signalisierten die monatlichen Marktstatistiken eine anhaltende Volatilität. Die Zuwächse in den Schwellenländern sowie im Digitalgeschäft dürften 2013 zwar nachlassen, aber immer noch als Wachstumstreiber der Branche fungieren. Die ProSieben-Aktie gehöre zu den qualitativ besseren Sektorwerten, sei aber relativ teuer, begründete der Experte sein negatives Votum.

 

SKY DEUTSCHLAND

 

    LONDON - Die US-Bank Citigroup hat Sky Deutschland von "Buy" auf "Neutral" abgestuft, das Kursziel aber von 3,80 auf 4,30 Euro angehoben. Die PayTV-Senderkette stehe fundamental gut da, schrieb Analyst Thomas Singlehurst in einer Studie vom Donnerstag. Nach den besser als erwartet ausgefallenen Zahlen zum dritten Quartal habe er seine mittelfristigen Schätzungen erhöht. Die Abstufung begründete er mit dem mittlerweile ausgewogenen Chance-/Risikoverhältnis.

 

SOFTWARE AG

 

    HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Software AG (Software) nach einer von der Hamburger Bank organisierten Fachtagung auf "Hold" mit einem Kursziel von 24,00 Euro belassen. Die Präsentation der Software AG sei stark gewesen und habe den Fokus gelegt auf das zugekaufte Terracotta-Unternehmen und dessen jüngste Entwicklung im Vergleich zum Wettbewerber Tibco, schrieb Analyst Daud Khan in einer Studie vom Donnerstag.

 

SYMRISE

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Symrise von 25,00 auf 26,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Die Bewertung des Chemiesektors sei noch nicht besonders hoch und der Aufschlag bei den defensiven Titeln im Vergleich zu den zyklischen entspreche den langfristigen Durchschnittswerten, schrieb Analyst Tim Jones in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Anleger sollten mit Blick auf 2013 eine selektive Strategie verfolgen. Interessant seien Unternehmen mit Nischenwachstum und Selbsthilfepotenzial. Akzo Nobel (Ahold) , Arkema, BASF, Lanxess (LANXESS), Linde und Syngenta seien seine "Top Picks".

 

TALANX

 

    HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Talanx nach einer von der Hamburger Bank organisierten Fachtagung auf "Buy" mit einem Kursziel von 25,00 Euro belassen. Der Versicherer scheine von verbesserten Preistrends in vielen seiner Märkte zu profitieren, schrieb Analyst Peter Eliot in einer Studie vom Donnerstag. Restrukturierungen förderten die Gewinnentwicklung. Talanx habe nicht vor, die konservative Investmentstrategie zu ändern.

 

TESCO

 

    LONDON - Die HS BC hat das Kursziel für die Aktien von Tesco von 390,00 auf 400,00 Pence angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Der Einzelhändler sei auf einem guten Weg, sein Geschäft im Vereinigten Königreich mit Investitionen in Service und Personal wieder in Ordnung zu bringen, schrieb Analyst Jerome Samuel in einer am Donnerstag vorgelegten Branchenstudie. Es sei auch positiv, dass der Konzern für das Geschäft in den USA alle Optionen auf den Tisch gelegt habe, wobei er einen Ausstieg begrüßen würde. Insgesamt habe der europäische Lebensmitteleinzelhandel wohl das Gros der Senkungen der Markterwartungen hinter sich, die Talsohle sei aber noch nicht ganz erreicht.

 

THYSSENKRUPP

 

    FRANKFURT - Equinet hat die Aktien von ThyssenKrupp nach einer Umbesetzung des Vorstands auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 18,00 Euro belassen. Der Stahlkonzern verliere mit der Umbesetzung zwei entscheidende Führungskräfte, wobei vor allem der Abschied von Olaf Berlien ein klarer Rückschlag für das Unternehmen sei, schrieb Analyst Stefan Freudenreich in einer Studie vom Donnerstag. Andererseits hätten die zuletzt negativen Nachrichten zum Fehlverhalten des Managements den Vorstandsvorsitzenden Heinrich Hiesinger wie auch den Aufsichtsratsvorsitzenden Gerhard Cromme unter Druck gesetzt, ein unmissverständliches Signal an die Anteilseigner zu senden.

 

THYSSENKRUPP

 

    FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Aktie des Stahl- und Industrieunternehmens ThyssenKrupp nach der angekündigten Entlassung dreier Vorstände auf "Halten" mit einem fairen Wert von 15,50 Euro belassen (Kurs: 16,45 Euro). Die Ankündigung, sich nach dem Steel-Americas-Desaster, der Luxusreisen-Affäre, dem Schienenkartell und verschiedenen Korruptionsskandalen von drei Vorständen zu trennen, sei eine "große Überraschung und eine außergewöhnliche Maßnahme", schrieb Analyst Dirk Schlamp in einer Studie am Donnerstag.

 

THYSSENKRUPP

 

    LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für ThyssenKrupp vor Zahlen für das Geschäftsjahr 2011/12 auf "Overweight" mit einem Kursziel von 17,00 Euro belassen. Der Industrie- und Stahlkonzern dürfte Abschreibungen für seine amerikanischen Stahlwerke vornehmen, auf eine Dividende verzichten und für das neue Geschäftsjahr einen Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) im mittleren dreistelligen Millionenbereich in Aussicht stellen, schrieb Analyst Alessandro Abate in einer Studie vom Donnerstag. Die Aktie sei abgestraft worden, weil die Angebote für das zum Verkauf stehende Amerika-Geschäft unter den ursprünglichen Markterwartungen gelegen hätten. Sie könnten durch den Verkauf von Unternehmensanteilen sowie einem höheren Bewertungsmaßstab für das Technologiegeschäft eine Neubewertung erfahren.

 

THYSSENKRUPP

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Aktien von ThyssenKrupp nach einer Umbesetzung des Vorstands auf "Buy" mit einem Kursziel von 21,00 Euro belassen. Die geplanten Neubesetzungen unterstrichen einerseits, dass sich der Vorstandsvorsitzende Heinrich Hiesinger wie auch der Aufsichtsratsvorsitzende Gerhard Cromme Änderungen der Organisation wie der Kultur des Stahlkonzerns verschrieben hätten, schrieb Analyst Ingo-Martin Schachel in einer Studie vom Donnerstag. Dies dürfte letztlich zu einer stärker an Leistung orientierten Unternehmenskultur führen. Andererseits bleibe aber unklar, ob es noch weitere, bisher unbekannte Probleme im Stahlkonzern gebe. Hiesinger habe offensichtlich noch einen langen Weg vor sich, um den nötigen Wandel umzusetzen.

 

TOM TAILOR

 

    HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Tom Tailor nach einer von der Hamburger Bank organisierten Fachtagung auf "Buy" mit einem Kursziel von 20,50 Euro belassen. Der Modekonzern habe die 2012er-Ziele bekräftigt, schrieb Analystin Anna Patrice in einer Studie vom Donnerstag. Im Jahr 2013 dürften bei Tom Tailor Investitionen in den Fokus rücken. Mit Synergie-Effekten durch die Integration von Bonita rechnet Patrice im kommenden Jahr eher nicht.

 

TUI TRAVEL

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Tui Travel von "Buy" auf "Hold" abgestuft, das Kursziel aber von 240,00 auf 265,00 Pence angehoben. Die Abstufung resultiere aus dem kräftigen Kursaufschwung der vergangenen fünf Monate, wodurch sich das Aufwärtspotenzial begrenzt habe, schrieb Analyst Geof Collyer in einer Studie vom Donnerstag.

 

TUI TRAVEL

 

    LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Tui Travel nach Zahlen von 315 auf 320 Pence angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Der Reiseveranstalter habe starke Resultate für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt und damit seine Anpassungsfähigkeit an schwierige Geschäftsbedingungen gezeigt, schrieb Analyst Jaafar Mestari in einer Studie vom Donnerstag. Zudem stützten die neuen Unternehmensziele seine über den Konsensschätzungen liegenden Prognosen. Tui Travel bleibe sein "Top Pick" unter den europäischen Reiseveranstaltern.

 

/he

 

FRANKFURT (dpa-AFX) -

Bildquellen: Julian Mezger
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