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04.09.2012 21:44

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TIPPS DER ANALYSTEN

Updates zu BMW, Deutsche Bank, Facebook, Lufthansa und VW

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Updates zu BMW, Deutsche Bank, Facebook, Lufthansa und VW
Die Banken haben ihre Einschätzungen zu Aktien aus DAX und Co angepasst. Der aktuelle Überblick über die neuen Kursziele.

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 04.09.2012

 

BASF

 

    AMSTERDAM - Der niederländische Finanzkonzern ING hat das Kursziel für BASF von 56,00 auf 57,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Die Aktien europäischer Chemiekonzerne seien seit Ende Juni um rund 15 Prozent gestiegen, wiesen überdurchschnittlich hohe Bewertungsmultiplikatoren auf und notierten nun nahe ihrer Rekordhochs, schrieb Analyst Fabian Smeets in einer Branchenstudie vom Dienstag. Damit seien die Kurse - auch angesichts des sich verschlechternden konjunkturellen Umfelds - zunehmend anfällig für deutliche Rückgänge. Bei BASF erscheine die aktuelle Bewertung aber noch fair.

 

BMW

 

    LONDON - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für BMW von 65,00 auf 62,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Equal-weight" belassen. Auch die Premium-Autobauer hätten - vor allem in Europa - mit Preisdruck und sinkenden Margen zu kämpfen, schrieb Analyst Stuart Pearson in einer Vergleichsstudie vom Dienstag. Dies mache sich auch in abbröckelnden Konsensschätzungen bemerkbar, die jedoch noch nicht tief genug gesunken seien. Im Aktienkurs von Daimler sei dieser Umstand bereits stärker berücksichtigt als im BMW-Kurs, so dass die Aktie der Stuttgarter auf Zweijahressicht eher positiv überraschen dürfte.

 

DEUTSCHE BANK

 

    LONDON - JPMorgan hat das Kursziel für Deutsche Bank von 34,00 auf 31,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Bei europäischen Investmentbanken dürften die risikogewichteten Aktiva stark zunehmen, sodass die Kapitallücken entsprechend größer würden, schrieb Analyst Kian Abouhossein in einer Branchenstudie vom Dienstag. Bei Barclays und der Deutschen Bank sieht der Experte das größte Defizit.

 

DEUTSCHE BOERSE

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Deutsche Börse (Deutsche Boerse) nach Handelszahlen auf "Add" mit einem Kursziel von 48,00 Euro belassen. Im August hätten sich die Handelsumsätze schwach entwickelt, schrieb Analyst Roland Pfänder in einer Studie vom Dienstag. Besonders ausgeprägt sei der Rückgang aber wegen hoher Vergleichswerte aus dem Vorjahr, als die Schuldenkrise für enorme Kursausschläge gesorgt habe.

 

DEUTSCHE BOERSE

 

    ESSEN - Die National-Bank AG hat die Einstufung für Deutsche Börse (Deutsche Boerse) nach August-Handelszahlen auf "Halten" mit einem Kursziel von 46,00 Euro belassen. Der Einbruch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sei zwar großteils der turbulenten Marktphase im August 2011 geschuldet, doch auch die absoluten Zahlen hätten nicht überzeugt, schrieb Analyst Manfred Jaisfeld in einer Studie vom Dienstag. Wegen der relativ fixen Kostenbasis des Frankfurter Börsenbetreibers dürfte sich die im dritten Quartal erwartete Umsatzschwäche überproportional negativ auf die Ertragsentwicklung auswirken. Dagegen sollten das Auslaufen der Sonderaufwendungen für die gescheiterte Fusion mit Konkurrent NYSE Euronext und Kostensenkungen entlasten. Ein Verfehlen der Unternehmensziele 2012 sei nun aber wahrscheinlicher. Aufgrund der annähernd fairen Bewertung der Papiere bleibe es beim "Halten"-Votum.

 

DEUTSCHE EUROSHOP

 

    ZÜRICH - Die UBS hat das Kursziel für die Aktien von Deutsche Euroshop (Deutsche EuroShop) 28,00 auf 29,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Nach den Halbjahreszahlen der Immobiliengesellschaft habe er den errechneten Nettosubstanzwert etwas erhöht, schrieb Analyst Kristian Bandy in einer Studie vom Dienstag. Der Konzern trage unter anderem wegen der langfristigen Fälligkeiten seiner Schulden im Branchenvergleich nur unterdurchschnittliche Risiken. Sowohl der Nettosubstanzwert als auch die Dividenden dürften sich in den kommenden drei Jahren aber nur durchschnittlich entwickeln.

 

DEUTSCHE POST

 

    LONDON - Nomura hat das Kursziel für die Aktien der Deutschen Post (Deutsche Post) nach Zahlen von 16,50 auf 20,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Das zweite Quartal des Logistikkonzerns habe über seinen Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Mark McVicar in einer Studie vom Dienstag. Er halte zudem die vom Konzern für 2015 angestrebten Ziele für erreichbar.

 

DEUTSCHE WOHNEN

 

    LONDON - JPMorgan hat das Kursziel für Deutsche Wohnen von 13,00 auf 15,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Er bleibe für europäische Immobilienaktien bei seiner konstruktiven Haltung, schrieb Analyst Harm Meijer in einer Branchenstudie vom Dienstag. Die Impulse dürften stark bleiben und die Firmen dürften die niedrigen Kapitalkosten für Zukäufe und Übernahmen nutzen. Seine "Top Picks" seien British Land, Derwent London und Unibail-Rodamco.

 

FACEBOOK

 

    NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für Facebook von 38,00 auf 32,00 US-Dollar gesenkt, aber die Einstufung auf "Overweight" belassen (Kurs: 18,06 Dollar). In Erwartung längerfristig sinkender Werbeeinnahmen je Kunde habe er seine Umsatz- und Ergebnisprognosen für die Jahre 2015 bis 2020 reduziert, schrieb Analyst Scott Devitt in einer Studie vom Dienstag. Den erwarteten Einbußen stünden zunehmende Einnahmen aus Werbung auf mobilen Geräten wie Smartphones entgegen. Ein besseres Erlebnis des mobilen Angebotes von Facebook könnte die Verweildauer auf der traditionellen Homepage des Sozialen Netzwerkes verringern.

 

FMC

 

    ZÜRICH - Die UBS hat die Aktien von FMC (Fresenius Medical Care) von der "Most Preferred List" für den europäischen Bio- und Medizintechniksektor gestrichen, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Das Konzept der integrierten Versorgung eröffne den Anbietern von Dialyseprodukten zwar erhebliches Potential, schrieb Analyst Martin Wales in einer Branchenstudie vom Dienstag. Es sei allerdings immer noch unklar, wann es mit einer dementsprechenden Ausschreibung den dazugehörigen Kurstreiber geben werde.

 

FRESENIUS

 

    FRANKFURT - Independent Research hat Fresenius (Fresenius SECo) nach dem Verzicht auf ein zweites Übernahmeangebot für den Klinikbetreiber Rhön-Klinikum auf "Halten" mit einem Ziel von 93,00 (Kurs: 86,01) Euro belassen. Wegen der guten Geschäftsaussichten des Medizinkonzerns sei er trotz der gescheiterten Übernahme weiterhin positiv gestimmt, schrieben die Analysten Christoph Schöndube und Zafer Rüzgar in einer Studie vom Dienstag.

 

FRESENIUS

 

    LONDON - JPMorgan hat die Einstufung für Fresenius (Fresenius SECo) auf "Overweight" belassen. Die Ankündigung des Gesundheitskonzerns, kein weiteres Übernahmeangebot für Rhön-Klinikum vorzulegen, dürfte für den Kurs der Fresenius-Aktie kaum Folgen haben, schrieb Analyst David Adlington in einer Studie vom Dienstag. Dagegen sei für die Rhön-Aktie die Ankündigung kurzfristig klar negativ.

 

FRESENIUS

 

    PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für Fresenius SE (Fresenius SECo) nach der abgeblasenen Übernahme von Rhön-Klinikum auf "Outperform" mit einem Kursziel von 92,00 Euro belassen. Der Kauf des Klinikbetreibers hätte Wachstum und Profitabilität des Medizinkonzerns belastet, schrieb Analyst Julien Dormois in einer Studie vom Dienstag. Deshalb halte er nun an seiner positiven Einschätzung für Fresenius fest. Die Aktie sei ein attraktiver Wachstumswert mit einer angemessenen Bewertung.

 

FRESENIUS

 

    LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Fresenius (Fresenius SECo) nach der Absage eines neuen Gebotes für Rhön-Klinikum auf "Neutral" belassen. Angesichts der Aktionärsverhältnisse beim Klinikbetreiber und der für den Zugriff auf den Cashflow nötigen Schwelle sei dieser Schritt keine Überraschung, schrieb Analystin Veronika Dubajova in einer Studie vom Dienstag. Sie sehe den Rückzug keineswegs negativ, denn Fresenius könne sich nun auf die Suche nach neuen Übernahmezielen begeben. Speziell im Geschäft der auf Infusionen und Generika spezialisierten Tochter Kabi biete sich ein Zukauf an.

 

GEA GROUP

 

    HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Gea Group (GEA Group) auf "Buy" mit einem Kursziel von 28,00 Euro belassen. Die Aktie könnte unter Druck geraten, nachdem der Maschinenbaukonzern wegen Rechtsstreitigkeiten mit früheren Aktionären neue Anteilscheine ausgegeben habe, schrieb Analyst Stephan Klepp in einer Studie vom Dienstag. Die Belastung wäre aber nur kurzfristig: Bei einer durchschnittlichen Handelsliquidität dürfte es vier bis fünf Handelstage dauern, bis die Papiere vom Markt aufgenommen würden. Auf Sicht von zwölf bis 18 Monaten bleibe Gea ein attraktives Investment. Das Unternehmen weise einen hohen Cashflow auf und  könnte unterdurchschnittlich laufende Geschäftsbereiche abstoßen sowie eine höhere Dividende ausschütten.

 

GOLDMAN SACHS

 

    LONDON - JPMorgan hat die Aktie von Goldman Sachs von "Neutral" auf "Underweight" abgestuft. Bewertungsgründe seien für die neue Anlageempfehlung ausschlaggebend, schrieb Analyst Kian Abouhossein in einer Branchenstudie vom Dienstag. In seiner Rangfolge globaler Investmentbanken-Werte sieht er Goldman Sachs nun an letzter Stelle.

 

HEIDELBERGCEMENT

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für HeidelbergCement von 46,00 auf 51,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die US-Geschäfte des Baustoffkonzerns legten konkret an Dynamik zu, schrieb Analyst Norbert Kretlow in einer Studie vom Dienstag. Mit Rückenwind der dortigen Zementabsätze, nachlassenden Energiekosten, höheren Preisen und weiteren Kostensenkungen rechnet er bei HeidelbergCement mit einem beschleunigten operativen Gewinnwachstum.

 

HUGO BOSS

 

    LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat Hugo Boss mit "Underweight" und einem Kursziel von 83,00 Euro in die Bewertung aufgenommen. Das Modeunternehmen habe aufgrund weiterer Filialeröffnungen und seiner globalen Ausrichtung hervorragende langfristige Perspektiven, schrieb Analyst Julian Easthope in einer Studie vom Dienstag. Diesen stünden allerdings kurzfristige konjunkturelle Risiken gegenüber, die größer seien als bei der Konkurrenz. So sei etwa der Geschäftsanteil mit dem Großhandel relativ hoch. Gerade dieses Segment leide während wirtschaftlich schwächeren Zeiten unter sinkenden Lagerbeständen.

 

INDITEX

 

    PARIS - Die Societe Generale (ScoGen) hat das Kursziel für die Aktien von Inditex vor Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal von 106,00 auf 115,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Sie habe das Kursziel wegen niedrigerer Annahmen in puncto durchschnittliche Kapitalkosten angehoben, die sich aus dem jüngsten Anstieg der europäischen Aktienmärkte ergäben, schrieb Analystin Anne Critchlow in einer Studie vom Dienstag. Im zweiten Quartal dürfte das Unternehmen den Gewinn vor Zinsen und Steuern um 21 Prozent auf 578 Millionen Euro gesteigert, nach einem Wachstum um 34 Prozent im ersten Jahresviertel.

 

KUKA

 

    FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat Kuka mit "Halten" und einem Kursziel von 22,50 Euro in die Bewertung aufgenommen. Die positive Geschäftsentwicklung bei dem Roboter-Produzenten dürfte zu einer Wiederaufnahme der Dividendenzahlung für 2012 führen, schrieb Analyst Sven Diermeier in einer Studie vom Dienstag. Allerdings dürfte die Umsatz- und Ergebnisdynamik im kommenden Geschäftsjahr nachlassen.

 

LUFTHANSA

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Lufthansa-Aktie (Deutsche Lufthansa) ungeachtet erneuter Warnstreiks an den Flughäfen in Berlin, Frankfurt und München auf "Buy" mit einem Kursziel von 14,00 (Kurs: 9,672) Euro belassen. Die Streiks seien kurzfristig negativ für die Stimmung der Anleger, schrieb Analyst Frank Skodzik in einer Studie vom Dienstag. Faustregel sei, dass ein Streiktag auf den Hauptstrecken die Fluggesellschaft etwa 40 Millionen Euro koste.

 

METRO

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Metro (METRO) angesichts des drohenden Abstiegs aus dem Dax auf "Hold" mit einem Kursziel von 23,50 Euro belassen. Es sei wahrscheinlich, dass Continental und Lanxess künftig die Plätze des Handelskonzerns und von MAN einnehmen werden, schrieb Analyst Jürgen Elfers in einer Studie vom Dienstag. Einem Medienbericht, demzufolge es wegen der Kontinuität eine kleine Chance auf einen Verbleib von Metro im Leitindex gebe, messe er nur wenig Relevanz bei.

 

MORGAN STANLEY

 

    LONDON - JPMorgan hat die Aktien von Morgan Stanley von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft. Bewertungsgründe seien für die neue Anlageempfehlung ausschlaggebend, schrieb Analyst Kian Abouhossein in einer Branchenstudie vom Dienstag. In seiner Rangfolge globaler Investmentbanken-Werte sieht er Morgan Stanley nach der UBS und der Credit Suisse auf dem dritten Platz.

 

QIAGEN

 

    ZÜRICH - Die UBS hat Qiagen (QIAGEN) von ihrer "Least Preferred List" für den europäischen Bio- und Medizintechniksektor gestrichen und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die Aktien des Biotechnologieunternehmens dürften sich trotz des Risikos von kurzfristig schwachen Ergebnissen weiter stark entwickeln, schrieb Analyst Martin Wales in einer Studie vom Dienstag. Der Grund dafür sei, dass der Markt sich stattdessen von den langfristigen Wachstumsaussichten des Konzerns und von Übernahmefantasien leiten lassen.

 

RHÖN-KLINIKUM

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Rhön-Klinikum (RHOeN-KLINIKUM) von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 20,50 auf 18,50 (Kurs: 15,150) Euro gesenkt. Nachdem der Medizinkonzern Fresenius (Fresenius SECo) vorerst keine neue Übernahmeofferte für den Klinikbetreiber mehr plane, lasse sich die mittelfristige Entwicklung der Rhön-Aktie nur noch schwer vorhersehen, schrieb Analyst Holger Blum in einer Studie vom Dienstag. Er verwies darauf, dass die Rhön-Papiere zuletzt stark von der Markthoffnung auf ein zweites Kaufangebot profitiert hätten.

 

RHÖN-KLINIKUM

 

    LONDON - JPMorgan hat die Einstufung für Rhön-Klinikum (RHOeN-KLINIKUM) auf "Neutral" belassen. Die Ankündigung von Fresenius, kein weiteres Übernahmeangebot für den Klinikbetreiber vorzulegen, sei für die Rhön-Aktie kurzfristig klar negativ, schrieb Analyst David Adlington in einer Studie vom Dienstag. Für den Kurs der Fresenius-Aktie dürfte die Ankündigung hingegen kaum Folgen haben, glaubt der Experte.

 

RHÖN-KLINIKUM

 

    FRANKFURT - Independent Research hat das Kursziel für Rhön-Klinikum (RHOeN-KLINIKUM) nach dem Verzicht auf ein zweites Übernahmeangebot durch Fresenius von 19,00 auf 16,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Halten" belassen. Er erwarte kein weiteres Übernahmeangebot mehr und habe daher die Übernahmeprämie aus seinem Kursziel gestrichen, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Dienstag. Da nun alle wichtigen Wettbewerber Rhön-Anteile hielten, dürfte dem Klinikbetreiber eine aktive Rolle bei der Konsolidierung der Branche nicht einfach fallen.

 

RHÖN-KLINIKUM

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat Rhön-Klinikum (RHOeN-KLINIKUM) nach dem Ausbleiben eines erneuerten Gebotes durch Fresenius von "Reduce" auf "Hold" hochgestuft, das Kursziel aber auf 15,00 Euro belassen. Ergebnis der Absage durch den Medizinkonzern sei die erwartet negative Kursreaktion gewesen, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Dienstag. Anleger bräuchten nun Geduld, bis sich der Klinikbetreiber wieder auf seine operativen Ziele konzentriert habe. Ohne Änderungen bei den handelnden Personen dürfte es zeitnah keinen weiteren Übernahmeversuch geben.

 

RHÖN-KLINIKUM

 

    ZÜRICH - Die UBS hat Rhön-Klinikum (RHOeN-KLINIKUM) nach dem Verzicht von Fresenius auf ein zweites Übernahmeangebot auf "Neutral" mit einem Kursziel von 18,50 Euro belassen. Der Blick richte sich nun wieder auf die Fundamentaldaten, schrieb Analyst Marcus Bäumer in einer Studie vom Dienstag. Hier erwarte er zunächst eine Verwässerung des Betriebsgewinns (EBIT) durch die Konsolidierung von HSK und wegen langsamerer Fortschritt bei den geplanten Kostensenkungen. Er sehe allerdings weiterhin Spielraum für eine Margensteigerung durch die Restrukturierung des Klinikums Gießen-Marburg und eine bessere Kostenkontrolle. Dann könnte der Konzern auch wieder selber Akquisitionen tätigen.

 

RHÖN-KLINIKUM

 

    HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat Rhön-Klinikum (RHOeN-KLINIKUM) von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 22,50 auf 15,65 Euro gesenkt. Der aktuelle Kurs reflektiere nicht den langfristigen Geschäftswert des Klinikbetreibers, schrieb Analyst Tom Jones in einer Studie vom Dienstag. Das werde auch vom jüngsten Übernahmeversuch durch Fresenius untermauert. Allerdings gebe es ohne neue Offerten, die derzeit unwahrscheinlich seien, kaum Grunde, warum die Papiere diesen langfristigen Wert in naher Zukunft widerspiegeln sollten. Zudem könnten die Gewinne temporär belastet werden und die Anlegerstimmung trüben.

 

VOLKSWAGEN VORZUGSAKTIEN

 

    FRANKFURT - Equinet hat VW-Vorzugsaktien (Volkswagen vz) nach einem Pressebericht über eine mögliche Produktionskürzung im Herbst auf "Buy" mit einem Kursziel von 190,00 Euro belassen. Ein Produktionsrückgang würde angesichts der Herausforderungen im europäischen Pkw-Markt nicht groß überraschen, schrieb Analyst Tim Schuldt in einer Studie vom Dienstag. Der Bericht signalisiere auch, dass kurzfristig auch keine Verbesserung in Sicht sei. Volkswagen sei im Branchenvergleich aber am besten positioniert, um diese Phase durchzustehen.

 

VOLKSWAGEN VORZUGSAKTIEN

 

    LONDON - Die US-Bank Citigroup hat die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) (Volkswagen vz) von der "Most Preferred List" für den europäischen Autosektor gestrichen und die Einstufung auf "Neutral" mit einem Kursziel von 140,00 Euro belassen. Die Papiere seien deutlich besser gelaufen als der Sektor und es gebe zusätzliche Risiken durch die Konjunkturabkühlung in China, schrieb Analyst Philip Watkins in einer Branchenstudie vom Dienstag. Daher habe er in der Liste VW durch Michelin ersetzt.

 

VOLKSWAGEN VORZUGSAKTIEN

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für die Volkswagen-Vorzüge (Volkswagen vz) auf "Buy" mit einem Kursziel von 200,00 Euro belassen. Europas Autoindustrie stehe vor großen strukturellen Herausforderungen und die Kapazitäten müssten heruntergefahren werden, schrieb Analyst Rod Lache in einer Branchenstudie vom Dienstag. Die kommenden sechs bis neun Monate dürften kritisch werden, glaubt der Experte. Volkswagen sowie General Motors sind nach seiner Ansicht aber gut positioniert. Unter den europäischen Autowerten bleibe die Volkswagen-Aktie sein "Top Pick".

 

/he

 

FRANKFURT (dpa-AFX) -

Bildquellen: Vadim Balantsev / Shutterstock.com

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