09.06.2013 18:00
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Updates zu Commerzbank, Deutsche Telekom, Gerry Weber und Hochtief

Tipps der Analysten: Updates zu Commerzbank, Deutsche Telekom, Gerry Weber und Hochtief | Nachricht | finanzen.net
Updates zu Commerzbank, Deutsche Telekom, Gerry Weber und Hochtief
Tipps der Analysten
Die Banken haben ihre Einschätzungen zu Aktien aus DAX und Co. angepasst. Der aktuelle Überblick über die neuen Kursziele.
FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 07.06.2013BAYER AG

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat Bayer von "Neutral" auf "Outperform" hochgestuft und das Kursziel von 76 auf 93 Euro angehoben. Bayer sei trotz überdurchschnittlicher Wachstumsaussichten nur durchschnittlich innerhalb des Pharmasektors bewertet, schrieb Analyst Florent Cespedes in einer Studie vom Freitag. Nach einer Neubewertung der Produktpalette der Leverkusener habe er seine Umsatzprognosen für die Sparte HealthCare in den Jahren 2015 bis 2017 um fünf bis zehn Prozent erhöht.

COMMERZBANK AG

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat Commerzbank mit "Neutral" und einem Kursziel von 8,20 Euro wieder in die Bewertung aufgenommen. Die Commerzbank gehöre zu den billigsten Branchenwerten in Europa, schrieb Analyst Guillaume Tiberghien in einer Studie vom Freitag. Da die Bank nach der milliardenschweren Bezugsrechtsemission vorerst auch zufriedenstellend kapitalisiert sei, dürften die Vorbehalte vieler Investoren, denen zufolge das Institut wohl nicht anlagefähig ist, schwinden. Allerdings sollte der Appetit auf die Aktie angesichts der für 2016 erwarteten, risikobehafteten Anlagen von immer noch rund 91 Milliarden Euro auch nicht allzu groß sein.

DEUTSCHE TELEKOM AG

NEW YORK - Das Analysehaus Jefferies hat Deutsche Telekom von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 7,90 auf 9,70 Euro angehoben. Er habe die Aktie des Telekomkonzerns vor allem wegen struktureller Veränderungen auf dem deutschen Breitbandmarkt hochgestuft, schrieb Analyst Ulrich Rathe in einer Studie vom Freitag. Der Konzern verhalte sich jetzt gegenüber Wettbewerbern kooperativer, was letztlich die Nutzung des eigenen Netzwerks verbessere und so zusätzliches Umsatzpotenzial schaffe. Da sich auch das Mobilfunkgeschäft des Konzerns verbessere, könnten sich die Umsätze auf dem Heimatmarkt stabilisieren. Dies dürfte zu einer höheren Bewertung der Aktie führen.

DEUTZ AG

ESSEN - Die National-Bank hat Deutz (DEUTZ) von "Kaufen" auf "Halten" abgestuft, das Kursziel aber von 4,75 auf 5,00 Euro angehoben. Der Motorenhersteller habe mit dem Zahlenwerk zum ersten Quartal und der Stabilisierung des Auftragseingangs wohl die Talsohle durchschritten, schrieb Analyst Manfred Jaisfeld in einer Studie vom Freitag. Deutz sei nun fair bewertet, hieß es zur Begründung der geänderten Anlageempfehlung.

GAGFAH SA

LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat Gagfah von "Underweight" auf "Neutral" hochgestuft und das Kursziel von 8,60 auf 11,00 Euro angehoben. Der jüngste Kursrückgang bei Immobilienwerten sei eine gesunde Korrektur, schrieb Analyst Harm Meijer in einer Branchenstudie vom Freitag. Marktteilnehmer realisierten nun, dass die Kapitalkosten wohl kaum weiter sinken werden. Er sehe weiteres Aufwärtspotenzial für den Sektor von 14 Prozent bis Juni kommenden Jahres. Der Experte hob die Kursziele für die Branche wegen der Anpassung seiner Gewinnschätzungen an die jüngsten Ergebnisse sowie niedrigerer Annahmen zu den Kapitalkosten im Schnitt um sechs Prozent an.

GERRY WEBER

FRANKFURT - Die Commerzbank hat Gerry Weber (GERRY WEBER International) wegen des unvorteilhaften Frühjahrswetters von "Add" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 38 auf 35 Euro gesenkt. Aufgrund der wetterbedingt gesunkenen Konsumausgaben habe sie ihre Umsatz- und Ergebnisprognosen für das Geschäftsjahr 2012/13 um zwei respektive acht Prozent reduziert, schrieb Analystin Yasmin Moschitz in einer Studie vom Freitag. Um die bisherigen Absatzeinbußen zu kompensieren, dürfte die Modekette nun höhere Rabatte einräumen und damit die Marge schmälern.

HOCHTIEF AG

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat Hochtief (HOCHTIEF) von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 65 auf 59 Euro gesenkt. Grund sei der sich verschlechternde Ausblick für das australische Bau- und Minengeschäft, schrieb Analyst Chris Moore in einer Studie vom Freitag. Der MDax-Konzern dürfte seine Ziele für 2013 zwar erreichen. Die Konsensschätzungen für 2014 und 2015 seien aber womöglich zu hoch. Zudem sei die Hochtief-Aktie inzwischen nicht mehr günstig.

LEG IMMOBILIEN

LONDON - JPMorgan hat die Einstufung für LEG Immobilien auf "Neutral" mit einem Kursziel von 48 Euro belassen. Der jüngste Kursrückgang bei Immobilienwerten sei eine gesunde Korrektur, schrieb Analyst Harm Meijer in einer Branchenstudie vom Freitag. Marktteilnehmer realisierten nun, dass die Kapitalkosten wohl kaum weiter sinken werden. Er sehe weiteres Aufwärtspotenzial für den Sektor von 14 Prozent bis Juni kommenden Jahres. LEG Immobilien biete als Anlage Zugang zum deutschen Wohnimmobilienmarkt, die hiesigen Portfolios der Konkurrenten GSW und Deutsche Wohnen seien jedoch besser positioniert.

QIAGEN NV

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Qiagen (QIAGEN) auf "Reduce" mit einem Kursziel von 13,70 Euro belassen. Nach der Ankündigung des US-Kunden Quest, künftig auch Produkte von Hologic in sein Sortiment von Tests zum Nachweis von Gebärmutterhalskrebs aufzunehmen, habe er für 2014 seine Gewinnschätzung je Aktie um vier Prozent gesenkt, schrieb Analyst Oliver Reinberg in einer Studie vom Freitag. Möglicherweise komme es zu einer Kräfteverschiebung bei der Preissetzungsmacht.

VOSSLOH AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat Vossloh nach Spekulationen um einen Verkauf des Lokgeschäfts nach China auf "Hold" mit einem Kursziel von 78 Euro belassen. Auch wenn die Geschäftsentwicklung der Loksparte gut berechenbar sei, erscheine die kolportierte Preisvorstellung von 600 Millionen Euro auf den ersten Blick hoch, schrieb Analyst Sebastian Growe in einer Studie vom Freitag. Immerhin würde die Transaktion die Übernahmefantasien anheizen. Denn ohne das Lokgeschäft entfiele ein möglicher Interessenkonflikt des Vossloh-Lieferanten Knorr-Bremse, der seine Bremssysteme auch an die Konkurrenz liefere. Am Vortag wurde bekannt, dass Vossloh-Großaktionär und Knorr-Bremse-Eigner Heinz Hermann Thiele zum neuen Aufsichtsratschef des Schienenlogistikers gewählt worden war.

/kja

Bildquellen: Julian Mezger
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