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26.03.2012 21:34

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TIPPS DER ANALYSTEN

Updates zu Deutsche Bank, Deutsche Börse, Drillisch, Eon und Linde

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Updates zu Deutsche Bank, Deutsche Börse, Drillisch, Eon und Linde
Die Banken haben ihre Einschätzungen zu Aktien aus DAX und Co angepasst. Der aktuelle Überblick über die neuen Kursziele.

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 26.03.2012

 

BRENNTAG

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Brenntag auf "Buy" mit einem Kursziel von 102,00 Euro belassen. Bei den Papieren des Chemikalienhändlers mangele es kurzfristig an potenziellen Kurstreibern, schrieb Analyst Georg Remshagen in einer Studie vom Montag. Zeitnah könnten negative Nachrichten den Kurs der Aktie belasten. Über das erste Quartal hinaus sollte das Gewinnwachstum aber wieder Fahrt aufnehmen und so böten Kursschwächen eine gute Einstiegsgelegenheit.

 

BRENNTAG

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Brenntag nach einem Treffen mit dem Top-Management auf "Buy" mit einem Kursziel von 98,00 Euro belassen. Seine Einschätzung sei untermauert worden, dass Brenntag einer der "Top Picks" unter den Aktien gewerblicher Dienstleister sei, schrieb Analyst Andy Chu in einer Studie vom Montag. Das Management des Chemikalienhändlers habe das Geschäft unter Kontrolle und agiere bei den Kostensenkungen in Europa proaktiv. Zudem sei der Fokus auf das Gewinnwachstum vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen deutlich geworden.

 

CEWE COLOR

 

    HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Cewe Color (CeWe Color) nach Zahlen von 47,50 auf 45,50 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Fotodienstleister habe mit seinen Zahlen für das vergangene Jahr die Erwartungen erfüllt, aber einen recht durchwachsenen Ausblick gegeben, schrieb Analystin Alexandra Schlegel in einer Studie vom Montag. Sie zeigte sich zwar überzeugt von den Fotobüchern des Unternehmens als wichtigster Wachstumstreiber. Sorgen bereitet der Expertin allerdings die Einführung des Online-Druckgeschäfts, welches der künftige Wachstumsmotor sein solle.

 

DEUTSCHE BANK

 

    LONDON - MorganStanley hat das Kursziel für Deutsche Bank von 38,00 auf 43,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Equal-weight" belassen. Aufgrund der Erholung des Investmentbanking und Anzeichen einer fortgesetzten Sektorrationalisierung habe er die Gewinnerwartungen erhöht, schrieb Analyst Huw van Steenis in einer am Montag vorgelegten Branchenstudie. Der Markt unterschätze das Ausmaß des Sektorwandels. Seine neuen Ergebnisschätzungen lägen 10 bis 15 Prozent über den durchschnittlichen Analystenerwartungen. Die Aktien der Deutschen Bank zählten zu den Sektor-"Top Picks".

 

DEUTSCHE BOERSE

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Deutsche Börse (Deutsche Boerse) nach Problemen beim Börsengang der US-Handelsplattform und Chi-X-Mutter Bats auf "Add" mit einem Kursziel von 54,00 Euro belassen. Folgen aus dem Vorfall falscher Taxierungen mit einem Kurseinbruch um 99 Prozent seien eher bei multilateralen Handelssystemen zu erwarten, schrieb Analyst Roland Pfänder in einer Studie vom Montag. Etablierte Börsenbetreiber wie die Deutsche Börse dürften von solchen Problemen bei alternativen Anbietern eher profitieren.

 

DEUTSCHE WOHNEN

 

    HAMBURG - Die Berenberg Bank hat das Kursziel für Deutsche Wohnen (Deutsche Bank) vor Zahlen zu 2011 von 11,90 auf 12,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Immobiliengesellschaft dürfte starke Resultate vorlegen und einen eher optimistischen Ausblick geben, schrieb Analyst Kai Klose in einer Studie vom Montag. Der Fokus dürfte allerdings auf der Verwendung der Mittel aus der Kapitalerhöhung im November 2011 liegen. Der Experte rechnet mit der Ankündigung einer größeren Transaktion, wünscht sich aber gleichzeitig mehr Details zur Strategie. Die Papiere sollten vor der Bilanzvorlage gekauft werden.

 

DOUGLAS

 

    HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat Douglas (DOUGLAS) von "Hold" auf "Sell" abgestuft, aber das Kursziel auf 28,00 Euro belassen. Nach der Hauptversammlung des Handelskonzerns habe sie ihre Bewertung der Aktie angepasst, um höheren Einmalaufwendungen, niedrigeren wiederkehrenden Gewinnen und einer wegen Restrukturierungskosten geringeren Dividende für das laufende Jahr Rechnung zu tragen, schrieb Analystin Anna Patrice in einer Studie vom Montag. Angesichts der fundamentalen Daten sieht sie kurzfristig keine Kurstreiber, zumal die Aktie teuer erscheine. Allerdings werde der Kurs durch einen möglichen Rückzug des Unternehmens von der Börse sowie die Unsicherheiten über die Beteiligung von Großaktionär Erwin Müller gestützt.

 

DRILLISCH

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Drillisch von 9,50 auf 10,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Erholung bei dem Mobilfunkanbieter dürfte sich fortsetzen, schrieb Analystin Heike Pauls in einer Studie vom Montag. Der Wechsel vom Netz der Deutschen Telekom hin zu anderen Netzbetreibern komme schneller voran als geplant und dies verleite sie zu einer Anhebung ihrer operativen Gewinnschätzungen bis ins Jahr 2014. Der Aktienkurs spiegele derzeit ein Szenario eines ausbleibenden Wachstums wider. Stattdessen sei auf Sicht von zwei Jahren aber mit einer dynamischen Entwicklung zu rechnen.

 

DRÄGERWERK

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Drägerwerk (Draegerwerk) nach dem Rückkauf von 41 Prozent der ausstehenden Genussrechtsscheine auf "Buy" mit einem Kursziel von 105,00 Euro belassen. Das sei positiv für die Aktionäre, da sich die Kapitalstruktur verbessere und dadurch eine höhere Kapitalrendite möglich werde, schrieb Analyst Gunnar Romer in einer Studie vom Montag. Zudem dürfte die Marktschätzung für den Gewinn im laufenden Jahr steigen, da sie die positive Ergebniswirkung der Dividendenkürzung noch nicht reflektiere. Auch habe die jüngste Investorenveranstaltung zuversichtlich gestimmt und weiteres Aufwärtspotenzial für seine mittelfristigen Prognosen signalisiert.

 

EON

 

    FRANKFURT - Die DZ Bank hat ihr Anlageurteil für die Aktien von Eon und RWE vor dem Hintergrund des sich seit fast einem Jahr signifikant veränderten Umfeldes für Versorger mit "Kaufen" bestätigt. Den fairen Wert für das Eon-Papier sieht Analyst Hasim Sengül unverändert bei 21,00 Euro (Kurs: 17,95 Euro) und den für das Papier von RWE bei 42,00 Euro (Kurs: 35,85 Euro). RWE sei zugleich aktuell seine favorisierte Aktie, schrieb der DZ-Bank-Experte in seiner Branchenstudie am Montag. "Auch wenn Eon langfristig gut positioniert ist, sind die aktuellen Entwicklungen vor allem Katalysatoren für RWE", begründete er seine Präferenz.

 

EVOTEC

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Evotec von 3,40 auf 3,80 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die für 2011 vorgelegten Jahreszahlen des Biotech-Unternehmens dürften die letzten Zweifel über das Geschäftsmodell zerstreut haben, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Montag. Gemeinschaftliche Projekte seien ein wichtiger Umsatztreiber und dürften das Wachstum von Evotec beschleunigen. Er hob deshalb seine Schätzung für die jährliche Wachstumsrate bis 2016 an.

 

FUCHS PETROLUB

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Fuchs Petrolub (FUCHS PETROLUB vz) von 29,00 auf 40,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Analyst Lutz Grüten sprach in einer Studie vom Montag von einem hervorragenden Start in das Jahr 2012 des Schmierstoffherstellers. Dank nachgebender Rohstoffpreise seien die Margen im vierten Quartal deutlich stärker gestiegen als von ihm erwartet und ähnliches sei auch zum Jahresauftakt möglich. Er sei bislang zu vorsichtig gewesen und habe nun seine operative Gewinnschätzung bis 2013 um 12 Prozent nach oben korrigiert.

 

FUCHS PETROLUB

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Fuchs Petrolub (FUCHS PETROLUB vz) nach Zahlen von 36,00 auf 40,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Der Schmierstoffspezialist habe das Schlussquartal überraschend gut beendet, schrieb Analyst Uwe Schupp in einer Studie vom Montag. Allerdings könnten die Rohstoffkosten im ersten Halbjahr für Gegenwind sorgen. Die Zielerhöhung reflektiere gestiegene Bewertungsmultiplikatoren. Allerdings sei auf dem gegenwärtigen Kursniveau trotz der hohen Unternehmensqualität und der guten Positionierung kein Kaufvotum möglich.

 

GILDEMEISTER

 

    FRANKFURT - Die DZ Bank hat Gildemeister (GILDEMEISTER) von "Verkaufen" auf "Kaufen" hochgestuft und den Fairen Wert von 8,00 auf 18,00 (Kurs: 14,585) Euro mehr als verdoppelt. Nach einem guten Jahresstart des Werkzeugmaschinenbauers habe er seine Schätzungen und den Fairen Wert der Aktien erhöht, schrieb Analyst Jasko Terzic in einer Studie vom Montag. Hieraus resultiere auch die Hochstufung.

 

HEIDELBERGCEMENT

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für HeidelbergCement von 49,00 auf 51,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Angesichts der jüngsten Marktentwicklung und Unternehmensaussagen habe er die Umsatzerwartung für 2012 leicht erhöht, schrieb Analyst Luis Prieto Bartolome in einer Studie vom Montag. Zudem schraubte er die operativen Cashflow-Prognosen für 2013 bis 2016 nach oben. Seine Schätzung eines jährlichen Gewinnwachstums vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen um zehn Prozent zwischen 2012 und 2016 könnte angesichts der guten geografischen Positionierung und der hohen Gewinnwirkung steigender Erlöse sogar zu gering sein, so der Experte.

 

HHLA

 

    LONDON - Die UBS hat die Einstufung für HHLA (Hamburger Hafen und Logistik) auf "Neutral" mit einem Kursziel von 24,00 Euro belassen. Die vorab veröffentlichten Zahlen für 2011 implizierten einen Volumenanstieg um 8,5 Prozent im vierten Quartal, schrieb Analyst Dominic Edridge in einer Studie vom Montag. Entscheidend sei aber der Ausblick für 2012. Neue Konkurrenz durch Hafenerweiterungen in Wilhemshafen und Rotterdam könnte die Preissetzungsmacht der Hamburger schwächen.

 

HUGO BOSS VORZÜGE

 

    FRANKFURT - Equinet hat das Kursziel für die Vorzugsaktien von Hugo Boss (HUGO BOSS vz) nach Zahlen von 75,00 auf 85,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Die Ergebnisse des Modekonzerns seien erneut besser als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Montag. Vor allem in Nordamerika und China entwickle sich das Geschäft sehr gut. Für die Aktie sei das Aufwärtspotenzial im Branchenvergleich dennoch begrenzt.

 

HUGO BOSS VORZÜGE

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Vorzugsaktien von Hugo Boss (HUGO BOSS vz) von 80,00 auf 95,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Er habe die Gewinnprognosen für 2012 und 2013 erhöht, schrieb Analyst Warwick Okines in einer Studie vom Montag. Die Neuausrichtung der Lieferkette und operative Verbesserungen sorgten für zusätzliches Potenzial. Das Modeunternehmen profitiere von einer attraktiven Mischung aus geografischer Aufstellung, Produktmix und Wachstumspotenzial der Vertriebskanäle.

 

KABEL DEUTSCHLAND

 

    LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Kabel Deutschland von 52,00 auf 56,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Er berücksichtige für sein Basisszenario nun eine aggressivere Wachstumsstrategie, mit der der Kabelnetzbetreiber bis 2014 den Umsatz per annum um durchschnittlich 7,5 Prozent und den operativen Cashflow um 11,3 Prozent steigern sollte, schrieb Analyst Dominik Klarmann in einer Studie vom Montag. Kabel Deutschland bleibe ein äußerst attraktives Wachstumsinvestment mit einem substanziellen Dividendenpotenzial. Das höhere Ziel ergebe sich auch aus der Verschiebung seines Bewertungshorizonts auf 2013.

 

KONTRON

 

    DÜSSELDORF - Die WestLB hat das Kursziel für Kontron von 8,20 auf 7,40 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Die enttäuschenden Ergebnisse des Minicomputerherstellers zum vierten Quartal hätten Anpassungen seines Modells und seiner Schätzungen zur Folge, schrieb Analyst Thomas Langer in einer Studie vom Montag. Die auftragsbezogenen Entwicklungskosten seien gestiegen. Für das erste und zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres sei nicht mit positiven Überraschungen zu rechnen.

 

LINDE

 

    DÜSSELDORF - Die WestLB hat Linde von der "Large Cap Conviction List" gestrichen, die Einstufung aber auf "Add" mit einem Kursziel von 135,00 Euro belassen. Zur Begründung führte Analyst Michael Gorny in seiner Studie vom Montag die starke Kursentwicklung im vergangenen Jahr an. Die grundsätzliche Einschätzung des Herstellers von Industriegasen bleibe jedoch unverändert positiv.

 

LINDE

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Linde auf "Buy" mit einem Kursziel von 150,00 Euro belassen. Es gebe erste Anzeichen einer Nachfrageerholung bei Basischemikalien, die aber noch fragil sei, schrieb Analyst Tim Jones in einer Branchenstudie vom Montag. Zudem zähle Linde mit Blick auf das Geschäftspotenzial in China zu den Sektor-"Top Picks". Das Unternehmen sei in dem Land bereits gut aufgestellt und könne von den staatlichen Bemühungen profitieren, die Fertigungsqualität zu verbessern und die inländische Nachfrage zu stützen.

 

PFEIFFER VACUUM

 

    FRANKFURT - Equinet hat die Einstufung für die Pfeiffer-Vacuum-Titel (Pfeiffer Vacuum Technology) nach endgültigen Zahlen auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 91,00 Euro belassen (Kurs: 82,37 Euro). Der Gewinn vor Zinsen und Steuern des Herstellers von Vakuumpumpen sei etwas hinter den Prognosen zurückgeblieben, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Montag. Dank einer geringeren Steuerquote sei der Nettogewinn dennoch höher ausgefallen als er erwartet habe. Die Bruttomarge wiederum sei relativ schwach ausgefallen.

 

PFEIFFER VACUUM

 

    DÜSSELDORF - Die WestLB hat die Einstufung von Pfeiffer Vacuum (Pfeiffer Vacuum Technology) nach Zahlen auf "Add" mit einem Kursziel von 94,00 Euro belassen. Die endgültigen Ergebnisse des Herstellers von Vakuumpumpen hätten insgesamt etwa den vorläufigen Eckdaten entsprochen, schrieb Analyst Wolfgang Fickus in einer Studie vom Montag. Die vorgeschlagene Dividende sei höher als von ihm erwartet. Den Ausblick hält er für "ok".

 

PROSIEBENSAT1

 

    LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für ProSiebenSat.1 (ProSiebenSat1 Media vz) (ProSiebenSat1 Media vz) von 23,00 auf 23,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Er habe nach den vorläufigen Zahlen für das vergangene Jahr seine Gewinnschätzungen für den Fernsehkonzern angehoben, schrieb Analyst Christopher Johnen in einer Studie vom Montag. ProSiebenSat.1 sei einer der größten Anbieter frei empfangbarer Fernsehprogramme in Europa mit einer führenden Position im deutschen Fernsehwerbemarkt und einer starken Präsenz in Skandinavien. Der Konzern biete weiter eine hohe, nachhaltige Dividende und die Aktie sei sein bevorzugter Branchentitel in Europa, wo er die Konkurrenz mehrheitlich mit "Underweight" bewerte.

 

RHEINMETALL

 

    PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Rheinmetall nach Zahlen von 47,00 auf 51,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Der Autozulieferer und Rüstungskonzern habe mit seinen Zahlen für 2011 sowohl beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) als auch beim Überschuss die Konsenserwartungen leicht übertroffen, schrieb Analyst Olivier Brochet in einer Studie vom Montag. Beide Sparten des Unternehmens hätten dank niedrigerer finanzieller Aufwendungen und Steuern dazu beigetragen. Zudem habe Rheinmetall einen zum Jahresbeginn traditionell sehr konservativen Ausblick gegeben. Das höhere Kursziel beinhalte einen begrenzt positiven Einfluss eines viel diskutierten Auftrags aus Saudi-Arabien für 200 Leopard-Panzer. Den Konglomeratsabschlag auf die Aktie behielt er indes trotz der bestätigten Unternehmenspläne für einen Börsengang des Zuliefergeschäfts bei.

 

RHEINMETALL

 

    LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat die Einstufung für Rheinmetall auf "Overweight" mit einem Kursziel von 60,00 Euro belassen. Nach der starken Geschäftsentwicklung im vergangenen Jahr könnte der Autozulieferer und Rüstungskonzern die vergangenes Jahr noch aufgeschobenen Börsengangpläne für das Zuliefergeschäft reaktivieren, schrieb Analyst Richard Schramm in einer Studie vom Montag. Dies wäre ein positiver Kurstreiber, der helfen könnte, den aktuell hohen Bewertungsabschlag auf die Aktie zu tilgen. Zwar werde die Konsolidierung des Gemeinschaftsunternehmens mit MAN im Bereich Militärfahrzeuge die operative Marge der Sparte erkennbar belasten. Doch angesichts des sehr vorsichtigen Ausblicks auf 2012 sieht er mehr Chancen als Risiken für seine Gewinnschätzungen.

 

SAP

 

    LONDON - Die Citigroup hat das Kursziel für SAP von 54,00 auf 65,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Das erwartete Gewinnwachstum von 15 Prozent rechtfertige eine Höherbewertung der Aktie, schrieb Analyst Gunnar Plagge in einer Studie vom Montag. Es bestehe ein Aufholpotenzial von etwa 40 Prozent, wenn der fundamentale langfristige Wert des Softwarekonzerns berücksichtigt werde.

 

SGL GROUP

 

    LONDON - JPMorgan hat das Kursziel für SGL Group von 22,30 auf 20,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Underweight" belassen. Die Gewinnerwartungen für 2012 müssten aufgrund mangelnder Margenfantasie für den Kohlenstoffspezialisten gesenkt werden, schrieb Analyst Glen Liddy in einer Studie vom Montag. Der Aktienkurs dürfte sich kurzfristig eher nach den Aussagen der Großaktionäre zu ihren weiteren Plänen richten, als nach der fundamentalen Lage des Konzerns.

 

/he

 

Bildquellen: Julian Mezger

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