10.01.2013 21:45
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Updates zu EADS, Eon, FMC, Lufthansa, MAN und SAP

Updates zu EADS, Eon, FMC, Lufthansa, MAN und SAP
Tipps der Analysten
Die Banken haben ihre Einschätzungen zu Aktien aus DAX und Co angepasst. Der aktuelle Überblick über die neuen Kursziele.
Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 10.01.2013

 

ARCELORMITTAL

 

    PARIS - Die französische Investmentbank ExaneBNP Paribas hat das Kursziel für ArcelorMittal nach einer Kapitalerhöhung von 11,50 auf 15,50 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Der Schritt habe die meisten seiner Sorgen über die Verschuldung des Stahlkonzerns ausgeräumt, schrieb Analyst Luc Pez in einer Studie vom Donnerstag. Die andere Seite der Medaille sei allerdings das erklärte Interesse von ArcelorMittal am ThyssenKrupp-Stahlwerk im US-Bundesstaat Alabama. Mit Blick auf die Kapitalallokation sei schwer zu verstehen, was am Kauf dieses Werkes positiv sein solle, nachdem sich ArcelorMittal jüngst von einer Beteiligung am kanadischen AMMC getrennt habe.

 

ARCELORMITTAL

 

    ZÜRICH - Credit Suisse hat das Kursziel für ArcelorMittal nach der Ankündigung von 3,5 Milliarden US-Dollar schweren Kapitalmaßnahmen von 19,00 auf 23,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Der weltgrößte Stahlkonzern dürfte damit klar Schiff machen, was den Abbau des überhöhten Schuldenstands betreffe, schrieb Analyst Michael Shillaker in einer Studie vom Donnerstag. Schon bei der letzten Kapitalerhöhung 2009 habe sich gezeigt, dass sich die Aktie wieder recht schnell von dem Kurseinbruch erholt habe.

 

ARCELORMITTAL

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für ArcelorMittal auf "Buy" mit einem Kursziel von 15,00 Euro belassen. Analyst Carsten Riek heißt die Kapitalerhöhung in einer Studie vom Donnerstag gut, da nun die Bedenken hinsichtlich der Bilanzrisiken ein Ende finden dürften. Allerdings überrasche der Zeitpunkt, da der Stahlmarkt sich offenbar langsam verbessere. Riek hält das Nettoverschuldungsziel des Stahlkonzerns für erreichbar, sieht dann aber wenig Spielraum für Akquisitionen.

 

BEIERSDORF

 

    LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Beiersdorf von 53,00 auf 54,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Sell" belassen. Er habe den Bewertungszeitrahmen für zahlreiche europäische Konsumgüterwerte um drei Monate nach vorn verschoben und somit in seinen Prognosen weiteres Wachstum erfasst, schrieb Analyst Alexis Colombo in einer Branchenstudie vom Donnerstag.

 

BRENNTAG

 

    PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Brenntag von 107,00 auf 125,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Der Chemikalienhändler steigere seinen Wert weiter, indem er organisch Marktanteile gewinne und die Marktkonsolidierung durch Übernahmen vorantreibe, schrieb Analyst Gerhard Orgonas in einer Studie vom Donnerstag. Weitere Akquisition und Anzeichen einer Geschäftsstraffung in Europa könnten zu kurzfristigen Kurstreibern werden.

 

CREDIT SUISSE

 

    LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat Credit Suisse (Credit Suisse Group (CS Group) (N)) von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 26,00 auf 30,00 Franken angehoben. Die Papiere überzeugten mit Blick auf die mögliche Gesamtrendite, schrieb Analyst Jon Peace in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die schweizerische Großbank habe das Potenzial für hohe Ausschüttungen und sei in Wachstumssegmenten aktiv. Zudem könne auch die sich verbessernde Gewinndynamik zu einer Neubewertung der Papiere führen.

 

DEUTZ

 

    LONDON - Die HSBC hat das Kursziel für die Aktien von Deutz (DEUTZ) von 4,50 auf 4,80 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Die Aktie des Motorenherstellers sei deutlich unter dem Branchendurchschnitt bewertet, schrieb Analyst Jörg-Andre Finke in einer am Donnerstag vorgelegten Branchenstudie. Wenn der Markt seinen Glauben an das strukturelle Wachstum des Unternehmens wiedergewinne, könne dies eine höhere Bewertung auslösen. Insgesamt habe sich das Risiko-Ertrags-Profil der deutschen mittelgroßen Konzerne mit ihrer guten Kursentwicklung in den letzten sechs Monaten verschlechtert, weswegen er ihnen in diesem Jahr vorsichtiger gegenüber stehe. Deutz zählt er allerdings zu seinen "Top Picks".

 

DIALOG SEMICONDUCTOR

 

    HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Dialog Semiconductor nach angehobenen Unternehmenszielen auf "Hold" mit einem Kursziel von 13,00 (Kurs: 15,570) Euro belassen. Das neue Umsatzziel des Halbleiterherstellers bedeute ein im Jahresvergleich enormes Wachstum von 56 Prozent, schrieb Analyst Ali Farid Khwaja in einer Studie vom Donnerstag. Da rund 70 Prozent der Dialog-Erlöse vom Kunden Apple stammten, deute die Umsatzrevision auf eine starke Nachfrage nach Apple-Produkten im vierten Quartal hin, vor allem nach dem iPhone 5 und dem iPad mini.

 

DIALOG SEMICONDUCTOR

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Dialog Semiconductor nach Umsatzzahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 20,00 Euro belassen. Die überraschend hohen Erlöse des Halbleiterproduzenten im Schlussquartal signalisierten eine beschleunigte Wachstumsdynamik, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Donnerstag. Damit trete Dialog den Wachstumssorgen einiger Anleger entgegen. Zu den Gewinnen habe das Unternehmen sich zwar nicht geäußert, allerdings dürfte auch die Bruttomarge gestiegen sein. Seine Umsatzprognose für 2013 erscheine mittlerweile sehr konservativ.

 

EADS

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für EADS von 37,00 auf 46,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Er habe die mittelfristigen Gewinnprognosen deutlich erhöht, schrieb Analyst Charles Armitage in einer Studie vom Donnerstag. Als der Luft- und Raumfahrtkonzern für 2015 eine Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern (EBIT-Marge) von zehn Prozent angekündigt habe, habe der Markt dies weitgehend ignoriert. Der Experte hält allerdings eine zehnprozentige EBIT-Marge bei Airbus für möglich und bei der Tochter Eurocopter für fast erreichbar.

 

EON

 

    LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat Eon von "Underweight" auf "Equal Weight" hochgestuft und das Kursziel von 13,90 auf 14,90 Euro angehoben. Die erwartete 30-prozentige Senkung der mittelfristigen Ziele sowie der Dividende sei bereits eingepreist, schrieb Analyst Peter Bisztyga in einer Studie vom Donnerstag. Der Energiekonzern könnte an einem Wendepunkt angekommen sein, da die Gewinnerwartungen für 2013 bis 2015 sich kaum noch weiter verschlechtern könnten und im laufenden Jahr der Tiefpunkt erreicht werden dürfte. Bis 2015 traut der Experte dem Unternehmen wieder einen positiven Netto-Cashflow zu.

 

FMC

 

    ZÜRICH - CreditSuisse hat FMC (Fresenius Medical Care) von "Outperform" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 65,00 auf 54,00 Euro gesenkt. Das 2012 in den USA verabschiedete Steuerentlastungsgesetz könnte auf mittlere Sicht bei dem Dialyse-Konzern zu Belastungen führen, schrieb Analyst Christoph Gretler in einer Studie vom Donnerstag. Mit der Umstellung der Berechnungsbasis bei der Rückerstattung von medizinischen Kosten könnte sich der operative Gewinn bei dem stark auf den US-Markt ausgerichteten Medizintechnikunternehmen 2014 bis 2016 um bis zu 225 Millionen US-Dollar reduzieren. Angesichts dieser Risiken und der trotzdem weiter unveränderten Konsenserwartungen erscheine ihm die Bewertung der FMC-Aktie nicht übermäßig attraktiv.

 

FORD

 

    NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat den US-Autosektor von "Attractive" auf "In-Line" abgestuft. Er bleibe zwar optimistisch im Hinblick auf die Absatzentwicklung und habe seine Schätzung für den Gesamtmarkt in diesem Jahr auf 16 Millionen Fahrzeuge angehoben, schrieb Experte Adam Jonas in einer Studie vom Donnerstag. Grund für seine dennoch negativere Haltung sei aber, dass der daraus resultierende Ertrag im laufenden Jahr womöglich ein Hoch erreichen und der zyklische Rückenwind nachlassen werde.

 

FRESENIUS

 

    LONDON - Credit Suisse hat das Kursziel für Fresenius SE (Fresenius SECo) von 100,00 auf 97,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Outperform" belassen. Aufgrund der Novellierung der Bemessungsgrundlagen für Rückerstattungen im US-Gesundheitswesen dürften sich die Gewinnaussichten der Konzerntochter Fresenius Medical Care (FMC (Fresenius Medical Care)) auf mittlere Sicht verschlechtern, schrieb Analyst Christoph Gretler in einer Studie vom Donnerstag. Die Auswirkungen auf Fresenius SE sollten aber begrenzt sein, da FMC nur etwa 25 Prozent zum Nettogewinn des Mutterkonzerns beitrage.

 

GEA GROUP

 

    LONDON - Die HSBC hat das Kursziel für die Aktien von Gea Group (GEA Group) von 30,00 auf 33,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Insgesamt habe sich das Risiko-Ertrags-Profil der mittelgroßen deutschen Konzerne mit ihrer guten Kursentwicklung in den letzten sechs Monaten verschlechtert, weswegen er ihnen in diesem Jahr vorsichtiger gegenüber stehe, schrieb Analyst Jörg-Andre Finke in einer am Donnerstag vorgelegten Branchenstudie. Der Markt könnte den Maschinenbauer allerdings höher bewerten, wenn sich dieser zum Beispiel mit einer Umstrukturierung des Portfolios um höhere Gewinne bemühe. So könnte der Konzern durchaus an seinem Ziel einer Betriebsgewinnmarge (EBIT) von zwölf Prozent kratzen, wenn er sein Geschäft mit Wärmeaustauschern verkaufe. Finke zählt Gea zu seinen "Top Picks".

 

GILDEMEISTER

 

    FRANKFURT - Equinet hat das Kursziel für Gildemeister (GILDEMEISTER) von 17,00 auf 20,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Accumulate" belassen. Aufgrund des hohen Auftragsbestands und des guten Produktportfolios des Werkzeugmaschinenbauers seien die Aussichten für die Resultate im ersten Halbjahr 2013 recht gut, schrieb Analyst Holger Schmidt in einer Studie vom Donnerstag. Ungeachtet des schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfelds dürfte die Nachfrage nach Werkzeugmaschinen und den damit verbundenen Serviceleistungen weiterhin stabil bleiben.

 

HENKEL

 

    LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Henkel (Henkel vz) von 65,90 auf 67,20 Euro angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Er habe den Bewertungszeitrahmen für zahlreiche europäische Konsumgüterwerte um drei Monate nach vorn verschoben und somit in seinen Prognosen weiteres Wachstum erfasst, schrieb Analyst Alexis Colombo in einer Branchenstudie vom Donnerstag.

 

LUFTHANSA

 

    ESSEN - Die National-Bank hat das Kursziel für Lufthansa (Deutsche Lufthansa) nach Dezember-Verkehrszahlen von 13,00 auf 15,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Halten" belassen. Die Zahlen bestätigten grundsätzlich den Trend der Vormonate, schrieb Analyst Manfred Jaisfeld in einer Studie vom Donnerstag. Dabei sei die Nachfrage im Passagiergeschäft allerdings deutlich in den negativen Bereich gerutscht, andererseits habe jedoch die Abwärtsdynamik im Frachtgeschäft etwas nachgelassen. Insgesamt wertet der Experte die deutliche Verbesserung der Auslastung in den zurückliegenden Monaten ergebnisseitig als positive Indikation für den Bericht zum vierten Quartal und zum Gesamtjahr 2012. Jaisfeld rechnet mit einem fortan freundlicheren Umfeld für die Fluggesellschaft als noch im zweiten Halbjahr 2012.

 

MAN

 

    HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat MAN angesichts des von Volkswagen (Volkswagen vz) angestrebten Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrages davon "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 70,00 auf 100,00 Euro angehoben. Das neue Votum und Kursziel begründete Analyst Marc-Rene Tonn in einer Studie vom Donnerstag damit, dass der nun für das Übernahmeangebot zu errechnende faire Wert leicht über dem der Offerte aus dem Jahr 2011 liegen dürfte. Diese habe damals 95 Euro je Aktie betragen.

 

MAN

 

    FRANKFURT - Die DeutscheBank hat die Aktien von MAN nach der Ankündigung eines Beherrschungsvertrags durch Mehrheitseigner Volkswagen (Volkswagen vz) auf "Buy" mit einem Kursziel von 94,00 Euro belassen. Die Ankündigung sei eine positive Entwicklung für den Lastwagenhersteller, schrieb Analyst Jochen Gehrke in einer Studie vom Donnerstag. Er gehe davon aus, dass Volkswagen das Angebot an die Aktionäre bei der MAN-Hauptversammlung im Juni machen werde.

 

MAN

 

    FRANKFURT - Equinet hat MAN nach dem angekündigten Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag mit dem Mehrheitsaktionär VW von "Accumulate" auf "Hold" abgestuft, aber das Kursziel von 82,00 auf 85,00 Euro angehoben. Aufgrund der Anteilsmehrheit von über 75 Prozent an dem Lastwagenhersteller dürfte der Genehmigung auf der Hauptversammlung wohl nichts mehr im Wege stehen, schrieb Analyst Tim Schuldt in einer Studie vom Donnerstag. In seinem Bewertungsmodell habe er dies schon berücksichtigt. Nach dem Kursanstieg der MAN-Aktie sehe er nur noch geringes Aufwärtspotenzial. Aber auch nach unten seien die Kursrisiken begrenzt.

 

MAN SE

 

    ZÜRICH  - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für MAN anlässlich des von Volkswagen (Volkswagen vz) geplanten Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags von 86,00 auf 91,50 (Kurs: 87,89) Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Über den Vertrag dürfte die kommende MAN-Hauptversammlung abstimmen, schrieb Analyst Fredric Stahl in einer Studie vom Donnerstag. Den Vorzugs- und Stammaktionären von MAN, die die Barabfindung nicht akzeptierten, winke eine wahrscheinlich attraktive Garantiedividende.

 

MAN

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für MAN angesichts des von Volkswagen (Volkswagen vz) angestrebten Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages von 86,00 auf 91,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Er habe das neue Ziel vom nun errechneten fairen Wert von 95 Euro je Aktie abgeleitet, schrieb Analyst Fredric Stahl in einer Studie vom Donnerstag. Über den Vertrag dürfte auf der MAN-Hauptversammlung am 6. Juni 2013 abgestimmt werden.

 

MARKS & SPENCER

 

    LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat die Einstufung für Marks & Spencer nach einem Zwischenbericht zum dritten Geschäftsquartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 420,00 Pence belassen. Der Einzelhändler habe die schwachen Erlöse durch weiteres Kostenmanagement ausgeglichen, schrieb Analyst Fraser Ramzan in einer Studie vom Donnerstag. Der Free Cashflow beginne sich zu verbessern.

 

MICROSOFT

 

    LONDON - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat Microsoft von "Overweight" auf "Equal-weight" abgestuft. Zwar seien die Aktien zu niedrig bewertet, die Dividendenrendite sei attraktiv und der Softwarekonzern habe mehrere Geschäftstreiber abseits des PC-Segments, schrieb Analyst Adam Holt in einer Studie vom Donnerstag. Allerdings enttäusche das Betriebssystem Windows 8, der PC-Markt schwächle und die Margen hätten kaum Potenzial nach oben. Daher dürften die Kursentwicklung seitwärts gerichtet bleiben. Der Experte sieht mehr Potenzial in den Papieren von Oracle.

 

RHEINMETALL

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Aktien von Rheinmetall auf "Hold" mit einem Kursziel von 35,00 Euro wieder in die Bewertung aufgenommen. Sowohl im Auto- als auch im Rüstungsgeschäft des Konzerns dürften sich die Wachstumsraten abschwächen, womit die Aussichten vom Markt auch richtig eingepreist seien, schrieb Analyst Tim Rokossa in einer am Donnerstag vorgelegten Studie. Das Autogeschäft stehe zudem vor zwei weiteren schwierigen Quartalen. Nach der Absage des für diesen Bereich geplanten Börsengangs stünden die Anleger weiter vor einem Unternehmen mit zwei strukturell völlig unterschiedlichen Geschäftsbereichen.

 

RIB SOFTWARE

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Rib Software von 6,05 auf 5,80 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Die Zielanpassung reflektiere einen niedrigeren Bestand liquider Mittel zum Jahresende, schrieb Analyst Michael Briest in einer Studie vom Donnerstag. Die Gründe dafür seien geringere Gewinne 2012 sowie die Akquisition von U.S. Cost. Derweil beunruhige es einige Investoren, dass das Softwareunternehmen zum Jahresende hin keine großen Aufträge vermeldet habe. Diese blieben allerdings in der Pipeline für 2013, weshalb der Experte die Umsatzprognose anhob. Wichtig im laufenden Jahr sei aber vor allem die Integration der jüngsten Zukäufe.

 

RWE

 

    LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat RWE von "Equal Weight" auf "Underweight" abgestuft und das Kursziel von 32,00 auf 27,40 Euro gesenkt. Angesichts des anhaltenden Preisverfalls auf dem deutschen Energiemarkt drohten dem Energiekonzern deutlich sinkende Gewinne, schrieb Analyst Peter Bisztyga in einer Studie vom Donnerstag. Er stelle außerdem zunehmend die Fähigkeit des Unternehmens in Frage, die Effizienzziele zu erreichen. Entsprechend habe er seine Schätzungen für das Ergebnis je Aktie gesenkt und liege für die beiden kommenden Jahre unter den Konsenserwartungen.

 

SAP

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für SAP vor der Quartalsberichtssaison auf "Neutral" belassen. Das Umfeld für europäische Softwareunternehmen sei im Schlussquartal herausfordernd gewesen, schrieb Analyst Michael Briest in einer Studie vom Donnerstag. Insgesamt dürften die Unternehmen die Erwartungen aber erfüllen.

 

SOFTWARE AG

 

    LONDON - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für die Aktien der Software AG (Software) von 24,00 auf 32,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Underweight" belassen. Das Kursziel orientiere sich nun an den Erwartungen für 2014, schrieb Analyst Adam Wood in einer Studie am Donnerstag vorgelegten Branchenstudie. Im Vergleich zu den Papieren anderer Softwareunternehmen schätze er Software AG vorsichtiger ein. Die eher niedrige Bewertung letzterer sei aufgrund der geringeren Wachstumsperspektiven beim Umsatz gerechtfertigt.

 

SOFTWARE AG

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Software AG (Software) auf "Neutral" belassen. Das Umfeld für europäische Softwareunternehmen sei im Schlussquartal herausfordernd gewesen, schrieb Analyst Michael Briest in einer Studie vom Donnerstag. Insgesamt dürften die Unternehmen die Erwartungen aber erfüllen.

 

SUEDZUCKER

 

    FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Aktie von Südzucker (Suedzucker) nach Zahlen zum dritten Geschäftsquartal und bestätigtem Ausblick auf "Buy" belassen. Der faire Wert beträgt unverändert 38,00 (Kurs: 28,80) Euro. Die positive Geschäftsentwicklung von Europas größtem Zuckerhersteller habe sich fortgesetzt, schrieb Analyst Heinz Müller in einer Studie am Donnerstag.

 

SUEDZUCKER

 

    LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Südzucker (Suedzucker) von 29,70 auf 30,20 Euro angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Er habe den Bewertungszeitrahmen für zahlreiche europäische Konsumgüterwerte um drei Monate nach vorn verschoben und somit in seinen Prognosen weiteres Wachstum erfasst, schrieb Analyst Alexis Colombo in einer Branchenstudie vom Donnerstag.

 

SUEDZUCKER

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat Südzucker (Suedzucker) nach Zahlen zum dritten Geschäftsquartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 35,00 Euro belassen. Die starken Resultate hätten seine positive Anlageeinschätzung untermauert, schrieb Analyst Dennis Schmitt in einer Studie vom Donnerstag. Der Zuckerproduzent habe seine Erwartungen und die des Marktes leicht übertroffen und den Ausblick zudem bestätigt.

 

THYSSENKRUPP

 

    FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für ThyssenKrupp nach Spekulationen über einen möglichen Verkauf des defizitären US-Stahlwerks auf "Buy" mit einem Kursziel von 22,00 Euro belassen. Die Kaufofferte von ArcelorMittal für mindestens eines der beiden verlustträchtigen Thyssen-Stahlwerke habe nicht überrascht, schrieb Analyst Stefan Freudenreich in einer Studie vom Donnerstag. Sie stütze seine Einschätzung einer fristgerechten Abspaltung der Problembereiche und eines signifikanten Rückgangs der Verschuldung. Damit werde sich das Essener Unternehmen auf die Weiterentwicklung der profitablen technologieorientierten Segmente konzentrieren können.

 

THYSSENKRUPP

 

    LONDON - JPMorgan hat die Aktien von ThyssenKrupp auf "Overweight" belassen. Ein Verkauf des Stahlgeschäfts in Amerika rücke mit der vom Konkurrenten ArcelorMittal angekündigten Kapitalerhöhung offensichtlich immer näher, schrieb Analyst Alessandro Abate in einer am Donnerstag vorgelegten Studie. Denn es mache viel Sinn für ArcelorMittal, das Werk in den USA zu übernehmen. Darüber hinaus stehe der Stahlzyklus am Beginn eines Aufwärtstrends, was auch dem von den Anlegern zuletzt übersehenen Stahlgeschäft von ThyssenKrupp wieder zu einer deutlich höheren Bewertung verhelfen dürfte.

 

WINCOR NIXDORF

 

    FRANKFURT - Equinet hat Wincor Nixdorf vor Zahlen zum ersten Geschäftsquartal 2012/13 von "Hold" auf "Accumulate" hochgestuft und das Kursziel von 35,00 auf 43,00 Euro angehoben. Er sei ziemlich sicher, dass der Hersteller von Geldautomaten ein solides Zahlenwerk vorlegen werde, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Donnerstag. Zudem dürfte das Unternehmen seinen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr bekräftigen. Pehl wies darauf hin, dass sich das Papier in den zurückliegenden zwölf Monaten im Vergleich zum MDAX (MDAX) um rund 25 Prozent schwächer entwickelt habe.

 

WIRECARD

 

    PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat Wirecard mit "Neutral" und einem Kursziel von 20,50 Euro in die Bewertung aufgenommen. Mit knapp elf Prozent sei das Kurspotenzial durchaus ansprechend, schrieb Analyst Alexandre Faure in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Allerdings unterschätzten viele Anleger vermutlich die Verwässerungseffekte der Expansion in Asien, begründete der Experte sein Votum. Im Kerngeschäft des Spezialisten für den elektronischen Zahlungsverkehr steige zwar die Anzahl der Transaktionen, allerdings sänken gleichzeitig die Gebühren.

 

/he

 

FRANKFURT (dpa-AFX) -

Bildquellen: Julian Mezger
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